Schadenregulierung nur 50% vom Kostenvoranschlag
Hallo,
mein kleiner Flitzer
Opel Corsa B (ca 76000 km/h )runter hatte einen kleinen Unfall
Kostenvoranschlag wurde in einer Werkstatt ( Opel)erstellt.
Der ermittelte Betrag beläuft sich auf 550€
Nun hat mir die Versicherung die den Schaden reguliert einen
V Scheck über 204 € gesendet da zu diesen Preis es eine Werkstatt machen würde .
Muss ich dies aktzeptieren?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@hk_do schrieb am 28. April 2019 um 14:56:52 Uhr:
Ob die der Abwicklung zu Grunde gelegte Art der Reparatur gleichwertig mit der vom TE geforderten ist kann man aus der Ferne aber nicht beurteilen.
Doch, das kann man! Aus der Ferne, aus der Nähe und von überall her.
Die Reparatur in einer freien Werkstatt kann niemals gleichwertig im Sinne des Schadensersatzrechts sein!
Inhalt und Zweck dieses Gesetzes ist es, einen erlittenen Vermögensschaden
vollständigzu beseitigen!
Selbst wenn die Versicherung theoretisch die technische Gleichwertigkeit beweisen könnte, reicht dies nicht aus. Denn der Reparatur in der Markenwerkstatt wird am Markt und allgemein eine höhere Wertschätzung entgegengebracht. Demzufolge ist sie ein wertbildender Faktor, genauso wie z.B. Scheckheftpflege und Unfallfreiheit.
Im Übrigen stellt die bloße Benennung von Stundensätzen irgendeiner Werkstatt niemals ein konkretes und annahmefähiges Angebot dar, dass der Geschädigte mühelos und ohne Weiteres ergreifen könnte, ein weiteres Kriterium für eine mögliche Verweisung!
Der Geschädigte müsste erst umfangreiche Recherchen und Aufwand betreiben, um die benannte Werkstatt beurteilen zu können, völlig unzumutbar!
Zitat:
Leider hast du den betreffenden Absatz meines Postings nicht über den ersten Satz hinaus gelesen.
Bevor man es beanstandet, sollte man es erstmal überprüfen...
Du darfst getrost davon ausgehen, dass ich sinnerfassend lesen kann und meine Beanstandungen ihre Richtigkeit haben...
49 Antworten
Das mag schon sein, dennoch würde ich gerne mal eine begründung hören, warum eine freie werkstatt eurer meinung nach nicht technisch gleichwertig zu einer markenwerkstatt reparieren KANN
Danke, habs eben gesehen. Kann schon sein dass es solche werkstätten gibt, aber wer sagt mir denn, dass nicht genau diese lackiererei, wo der :-) mein auto hinbringt, genau so ein betrieb ist?
Wie auch immer, es ist also nicht auszuschließen dass eine reparatur auch in einer freien werkstatt gleichwertig durchgeführt werden kann. Selbstverständlich muss das im einzelfall dann geprüft und nachgewiesen werden.
Warum willst Du das denn wissen? Bei vorhandenem handwerklichen Verständnis würde sich bereits die Frage nicht stellen. Für das Rechtliche gilt das entsprechend. Eine freie Werkstatt kann nicht alle Mitarbeiterschulungen markenübergreifend mitgehen und alle modellspezifischen Werkzeugsätze und Diagnoseprogramme etc. vorhalten. Von getrennten Hallen und kpl. Werkstattausstattungen für Fe, Al und Verbundwerkstoffe ganz zu schweigen. ...
Ähnliche Themen
Nochmal: weil viele Markenwerkstätten Karosserie- und Lackierarbeiten auch nur woanders ausführen lassen statt alles im eigenen Haus zu machen. Das funktioniert vielleicht in einem Audi Zentrum in München, in einer kleinen Stadt im ländlichen Raum hingegen hat (so gut wie) keine Markenwerkstatt eine eigene Lackiererei.
Davon abgesehen kenne ich den Arbeitsalltag sowohl in Marken- als auch freien Werkstätten sehr gut, da einige meiner engsten Freunde dort arbeiten oder gearbeitet haben. Da hört man öfter mal die ein oder andere Story...
Und welche spezielle Schulung benötigt man denn genau, um z. B. eine Stoßstange nach Reparaturleitfaden zu montieren? Das habe selbst ich schon tausend mal gemacht, ohne eine Ausbildung im KFZ Bereich, und bekomme das teilweise besser hin als so mancher der sich Geselle schimpfen darf.
Ein immer wieder gerne genommenes Argument: Die Markenwerkstatt schiebt die Arbeit in genau diesen Betrieb und schlägt nur den Preis auf.
Das ist natürlich Blödsinn.
Selbst wenn es sich um denselben Karosseriebetrieb handelt, den auch eine markengebundene Werkstatt beauftragt, kann ein privater Auftraggeber nicht davon ausgehen, dass er nur Markenersatzteile erhält, die vollständigen Werksinformationen zur Verfügung stehen, sowie eine Reparaturüberwachung und eine Arbeitskontrolle durch den markengebundenen Auftraggeber erfolgt.
1.Der markengebundene Auftraggeber gibt vollständig u. ohne an Sicherheit zu sparen die Originalteile mit.
2. Der markengebundene Auftraggeber stellt in diesen Fall sein Spezialwerkzeug u. sein Spezialwissen zur Verfügung.
3. Der markengebundene Auftraggeber baut in der Regel das unfallinstandgesetzte Fahrzeug wieder fachgerecht zusammen u. überprüft ob die Reparaturqualität seinen Vorgaben u. denen des Herstellerwerkes entspricht.
4. Der markengebundene Auftraggeber stellt durch Vermessungsarbeiten die Achsgeometrie wieder ein.
5. Der markengebundene Auftraggeber stellt unter seiner Mitwirkung u. nur damit auch sicher, dass die Garantiebestimmungen nicht verletzt bzw. eingehalten werden, usw.
Noch schlimmer wird es, wenn dieser Karosseriebetrieb für die Dumpinglöhne der Versicherung arbeiten muss!
Analog dazu verhält es sich bei Lackierbetrieben.
Das ist die theorie, wie die praxis aussieht, erfährt man dann eben nur von leuten, die auch wirklich da arbeiten 😉
Wie auch immer, um eine stoßstange oder einen kotflügel zu lackieren und montieren, braucht niemand eine markenspezifische spezialausbildung oder -werkzeug. Zudem kann jeder auf die verwendung von originalteilen bestehen, wenn er eine reparatur in einem freien betrieb in auftrag gibt.
Da habe ich aber Glück, dass ich über Beides verfüge. 😛
Auch solche vermeintlich einfachen Arbeiten können modellspezifisch hochkompliziert sein. Du machst den typischen MT-Fehler: irgendwelche Ausnahmen verallgemeinern und so das Richtige leugnen. Mach mal so weiter ...
Zitat:
@schmatzi18 schrieb am 30. April 2019 um 11:21:53 Uhr:
...
Wie auch immer, es ist also nicht auszuschließen dass eine reparatur auch in einer freien werkstatt gleichwertig durchgeführt werden kann.
Selbstverständlich
kannes auch mal eine freie Werkstatt geben die sämtliche Parameter erfüllt um eine Reparatur an einem bestimmten Modell gleichwertig zu einer Markenwerkstatt durchzuführen.
Hat man denke ich öfters wenn sich Werkstätten auf best. Marken spezialisieren oder sogar aus einer ehem. Vertragswerkstatt heraus entstanden sind.
Daraus aber zu schliessen, dass diese Werkstatt markenübergreifend bzw. freie Werkstätten generell gleichwertig arbeiten, ist schlichtweg Unsinn.Zitat:
Selbstverständlich muss das im einzelfall dann geprüft und nachgewiesen werden.
Warum im Einzelfall?
Das sollte eigentlich in jedem Fall selbstverständlich sein in dem die Versicherung an eine günstigere Werkstatt verweist.
Und warum bringen die Versicherungen diesen Nachweis nicht automatisch?
Richtig, weil es offenbar diesen Nachweis oftmals gar nicht gibt.
Und da diese Kröte anscheinend oftmals ohne Murren geschluckt wird, sehen sich die Versicherungen im Recht. Fehlinterpretierte Urteile tun dann noch ihr Übriges.
Ich kann aus der Praxis berichten:
Hatte 1999 einen unverschuldeten Unfall. Linkes hint. Seitenteil eines 95'er Fiestas eingedrückt.
Schaden ca.4000.-DM
Aus mir heute unerklärlichen Gründen ging ich nicht in die Vertragswerkstatt sondern zum nahegelegenen Freien.
(Vielleicht weil mir der Betreiber bekannt u.symphatisch war, vermutlich aber auch weil ich wie Du, Schmatzi 18 gedacht habe:
Der kann doch das genauso gut)
Habe diese freie Werkstatt dann einfach direkt mit der Vers.abrechnen lassen.
Im Endeffekt stand das Auto mir 10 Tage nicht zur Verfügung, da er nicht nur die Lackierarbeiten, sondern vermutl.auch die Spenglerarbeiten weitergegeben hat.
Denn der Tacho km zhl. zeigte bei Abh. Satte 150 km mehr an!
Wäre nicht so schlimm, aber da Ich das Auto nicht mehr weiterverkaufte, sondern selbst nutzte, konnte ich nach 6 Jahren sehr schön sehen wie sich an der linken Fzg.seite der Rost an Schweller und Übergang zu dem ersetzten Seitenteil breitmachte.
Während rechts noch alles ok war.
Hier wurde also ganz offensichtlich nicht nach Herstellervorgabe gearbeitet und der Korrosionsschutz vernachlässigt.
Für Reklamationen war es nun zu spät
Obendrein war der Werkstattinhaber mittlerweile durch einen tragischen Motorradunfall ums Leben gekommen.
Ich bin mir sicher: hätte ich das Auto in die Vertragswerkstatt gegeben (und damit der Versichertengemeinschaft höhere Kosten beschert 🙂 ) hätte ich mein Auto noch ein paar Jahre länger fahren können.
Aber so war der Rostschaden links der Hauptgrund dafür daß der TÜV uns geschieden hat.
Na ja, wenigstens hat sich die Versicherung Kosten gespart!
Einen Dank dafür gab es aber leider nicht.
Zitat:
Zitat:
@gummikuh72 schrieb am 30. April 2019 um 12:29:49 Uhr:
Zitat:
@schmatzi18 schrieb am 30. April 2019 um 11:21:53 Uhr:
...
Wie auch immer, es ist also nicht auszuschließen dass eine reparatur auch in einer freien werkstatt gleichwertig durchgeführt werden kann.
Selbstverständlich kann es auch mal eine freie Werkstatt geben die sämtliche Parameter erfüllt um eine Reparatur an einem bestimmten Modell gleichwertig zu einer Markenwerkstatt durchzuführen.
Hat man denke ich öfters wenn sich Werkstätten auf best. Marken spezialisieren oder sogar aus einer ehem. Vertragswerkstatt heraus entstanden sind.
genau das erzähle ich ja die ganze Zeit schon...
Zitat:
Daraus aber zu schliessen, dass diese Werkstatt markenübergreifend bzw. freie Werkstätten generell gleichwertig arbeiten, ist schlichtweg Unsinn.
...und genau DAS habe ich nie behauptet, sondern gesagt es muss im Einzelfall geprüft, genauer gesagt von der Versicherung nachgewiesen werden, ob die Gleichwertigkeit wirklich gegeben ist.
@mopedmongo das kann dir bei einer Markenwerkstatt genau so passieren, mehr als 2 Jahre geben die dir auch keine Garantie auf Karosseriearbeiten. Im Gegenteil, bei Partnerwerkstätten mancher Versicherungen (z.B. HUK) bekommt man sogar 6 Jahre Garantie auf die Arbeit. Das soll jetzt keine Aufforderung sein dort hinzugehen, nur ein kleiner Denkanstoß. Sicherlich werden die keine 6 Jahre geben, wenn die wüssten, dass da gepfuscht wird.
Es gibt immer solche und solche. Es gibt MArkenwerkstätten die ihre Arbeit wirklich gut machen, allerdings sind auch genügend Fälle bekannt, in denen in der Markenwerkstatt gepfuscht wurde und stattdessen eine freie Werkstatt qualitativ deutlich hochwertiger arbeitet (jetzt nicht nur auf Unfallinstandsetzung bezogen, sondern generell)
Zitat:
@gummikuh72 schrieb am 30. April 2019 um 13:01:18 Uhr:
Nochmal
Warum nur im Einzelfall.
Ganz einfach, weil nicht jede Versicherung in jedem Fall auf eine andere Werkstatt mit niedrigeren Stundensätzen verweist, sondern einfach nach Gutachten bzw. KVA bezahlt und fertig.
Jaja ... wir wissen von den 3 regulierten Schadenserlebnissen in deiner Autofahrerzeit. Hör einfach auf hier irgendwelche Konstellationen zu erfinden. Die interesssieren den TE nicht. Der TE hat einen recht kleinen Sachschaden erlitten und möchte sich nicht bescheißen lassen. Zu dem Thema hast Du nichts zielführendes beigetragen, sondern Du nervst wieder mit dem Kapern eines threads .... "Reden" ist Silber ... 🙄
Jetzt fängst du wieder an...lass es einfach. Es ging hier die ganze zeit um das thema was den TE betrifft, also hör auf hier irgendwas von wegen thread kapern etc. zu erzählen.
Ohne die schriftliche abrechnung der versicherung ist hier alles nur kaffeesatzleserei.