Schaden nur fahrten im Stadverkehr ?
Hallo zusammen,
ich bin seit letzter Woche stolze Besitzerin eines neuen Toyota Yaris Style.
Meine Frage an Euch wäre.....; ich fahre nur Stadtverkehr/Landstrasse und nie Autobahn, schadet das dem Motor ?
Bekannter von mir meinte so alle 2 Wochen müsste man mal richtig fahren, wegen dem Motor und der Batterie.
Ich bin jetzt ganz verunsichert, vielleicht könnt Ihr mir da etwas weiter helfen.
Danke im voraus
LG Steff
30 Antworten
Zitat:
@EthanolAAM schrieb am 17. Oktober 2024 um 15:48:24 Uhr:
Ich stelle mir da die Frage: Was ist üblicher Betrieb?
Von daheim hab ich eine Ortsdurchfahrt von etwa 1km, danach 7km Überland alles relativ flach.
Von der Arbeit sind's dann z.B. 4-5km bergauf, deutliche Steigung.
Was zumindest meinen Kommentar dazu angeht, sprach ich in dem Absatz von einem klassischen Verbrenner Motor, der eben gestartet, und dann über eine gewisse Zeit lang. Weder nur auf Standgas, noch kurz vor dem begrenzter gefahren wird. Wie üblich, eben, wie man so einen Wagen halt fährt.
Und wie ebenfalls geschrieben, auf den Hybridbetrieb trifft das so nicht (mehr) zu. Die Aussage spiegelt nur meine Erfahrung mit diversen Verbrenner Autos mit Öl-Temperaturanzeige wieder.
Der Verbrenner läuft ja beim Hybriden unter anderem deswegen kurz nach dem Start, um Betriebstemperatur zu erreichen. Sobald die erreicht wurde, ist das besonders dünne Öl der Toyota-Hybriden warm genug, um Kurzstreckenbetrieb und Start-Stopp-Betrieb auszuhalten. Dafür wurden sie schließlich konstruiert. Sicherlich sind Ultrakurzstrecken (1-2km oder weniger) auf Dauer schädlich, aber schon "normale" Kurzstrecken von ca. 5km Stadt-/Landbetrieb sollten kein Problem darstellen, wenn gelegentlich auch mal längere Strecken Landstraße und Autobahn dazu kommen.
P.S.: Es soll Länder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen geben, sogar mit 100km/h und weniger. Wenn Motoren da nie ausreichend heiß würden, hätten alle Hersteller ein Problem.
Zitat:
@Chironer schrieb am 17. Oktober 2024 um 11:10:57 Uhr:
Zitat:
@HybridFox schrieb am 17. Oktober 2024 um 10:05:43 Uhr:
@Chironer 2 Fragen an dich:Zwei mal: weiß ich nicht ob das genügt.
ÖL kommt letztlich nur durch die Kolbenbodenkühlung auf Temperatur. Die Erwärmung des Blocks durch das Kühlwasser genügt auf keinen Fall.
Daher im Zweifel: mehr davon.
Und beim Yaris aus eigener Erfahrung (verdammt viel Elektrobetrieb selbst im Kürzest-Streckenbetrieb), wenn man ihn erhalten möchte, sowieso.P.S. durch den Eintrag von Benzin durch die Gemischanreicherung während der Kaltlaufphase, wird das Öl nicht nur verdünnt, das Ölvolumen steigt auch an.
Das wird auch irgendwann zum Problem für den Kurbelwellensimmering.
Wie komm ich denn zu mehr dieser "Kolbenbodenkühlung" wie du beschreibst? Muss ich wirklich bewusst mehrmals bei einer Fahrt vollgas geben oder mit 130 auf der Autobahn fahren (in Österreich nur max. 130km/h!)?
Zitat:
@YarisGRSport schrieb am 17. Oktober 2024 um 13:01:05 Uhr:
Schlimm wenn "Fachmänner" ihre Halbwahrheiten verteilen. Ganz schlimm.Übrigens haben die meisten Fahrzeuge heutzutage Wärmetauscher zwischen Kühlwasser und dem Ölkreislauf um die Temperaturen besser zu regulieren. Abgesehen davon ist der Motor der modernen Hybridfahrzeuge von Toyota überhaupt nicht mehr mit normalen Verbrennern zu vergleichen. Alleine wenn man 0W8 in einen normalen Verbrenner schütten würde, wären diese Motoren ruck zuck schrott. Die Hybridmotoren sind genau dafür gebaut, zig mal in der Minute ein und wieder abgeschaltet zu werden. Das können die und zwar viele 100000Km lang. Das wurde in den letzten 25 Jahren ausreichend oft bewiesen.
glaube an deiner Aussage ist was dran. Glaube auch kaum, dass Toyota dieses so bewährte System so konzipiert hat dass man Vollgas-Orgien oder zwingend Autobahnfahrten jede Woche braucht, um den Motor gut zu erhalten. Wie du sagst sprechen da die letzten Jahrzehnte von Toyota Hybrid Fahrzeugen für sich..(auch Fahrzeuge mancher Pensionisten die überhaupt nur innerorts/außerorts ohne AB fahren)
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Wenn die Themenerstellerin durch das kindische Verhalten der üblichen Verdächtigen hier nicht schon vertrieben wurde, wäre es gut zu wissen, wie viele Kilometer pro Tag bzw. Jahr gefahren werden.
Ausschließlich Kurzstrecke mit 1-2km schadet auch dem hochmodernen Verbrenner im Yaris, ob der dann eine halbe Million Kilometer o.ä schafft, ist fraglich. Dauert dann allerdings auch 200 Jahre bis man die voll hat...
Bei regelmäßig wenigstens 10-15 km dürfte der Yaris quasi ewig halten.
Eine ohnehin schon verunsicherte Neuwagenbesitzerin mit Techgebrabbel weiter zu verunsichern muss übrigens wirklich nicht sein...
Zitat:
@Franky1801 schrieb am 17. Oktober 2024 um 16:40:57 Uhr:
P.S.: Es soll Länder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen geben, sogar mit 100km/h und weniger. Wenn Motoren da nie ausreichend heiß würden, hätten alle Hersteller ein Problem.
haha da hast du jetzt aber absolut recht, in den meisten Ländern Europas gilt tatsächlich sogar max. Tempo 120 (oder noch weniger!), die müssten dort gewaltige Probleme hätten, wenn die mäßigen (aber konstant gefahrenen) Geschwindigkeiten nicht ausreichen würden zur Motorpflege..
@HybridFox du machst dir da zu viele Gedanken.
Ich hab mich da evtl falsch ausgedrückt.
Du bekommst natürlich Hitze ins Öl bei 100 kmh allerdings nie so viel das evtl Benzin verdampft da sich der Motor da eher langweilt bei der Geschwindigkeit bzw der Lastanforderung aber nochmal:
Mach dir da nicht so viele Gedanken. In der Regel wirst du keine Vermehrung oder nen Ölverbrauch haben. Falls das doch der Fall ist dann sollte man handeln.
Vermutlich ist @Steff36 grad total schockiert, da hier noch mehr Punkte zum Gedankenmachen hervorgeholt wurden.
Eigentlich kann die logische Antwort darauf nur sein, den Wagen wieder abzugeben und sich ein Elektrofahrzeug zuzulegen. Vermutlich muss sie sich bei urbanem Einsatz weniger Gedanken um Ladestationen und Reichweite machen, als um all das, was ihr hier vermittelt wurde.
Zitat:
1,5-l-VVT-iE Hybrid, Benzinmotor 68 kW (92 PS) und Elektromotor 62 kW (84 PS), Systemleistung 96 kW (130 PS),
@EthanolAAM schrieb am 17. Oktober 2024 um 11:15:37 Uhr:
Anfällig sind die Toyotamotoren in der Regel nicht. Das Nutzungsbild "Stadt/Land" ist typisch für diese Modelle und die sterben daran nicht und reihenweise schon gar nicht.
Da muss man auch gar nicht speziell und öfter als normal auf den Ölstand schauen.
Die Kühlwassertemperatur eilt der Öltemperatur etwas doppelt so schnell voraus und ist natürlich auf 90°C beruhigt. So lange kein übermäßiger Eintrag ins Öl geschieht, arbeitet das auch schon ideal deutlich unter 90-100°C (dazu findet man Auskünfte bei den Herstellern der Öle). Regelmäßige Vollgasorgien, was sowieso nicht normal ist, würde ich trotzdem bei unter 90°C vermeiden. Was der Motor aber aushalten kann, ist mal Vollgas zum Auffahren auf eine Landstraße mit Beschleunigungsstreifen oder von einer Kreuzung weg.
Das ist alles mit viel weniger Drama verbunden, als man denkt.@Steff36
Sofern du hier noch an Bord bist: Ist es denn überhaupt ein Hybrid?
Zitat:
1,5-l-VVT-iE Hybrid, Benzinmotor 68 kW (92 PS) und Elektromotor 62 kW (84 PS), Systemleistung 96 kW (130 PS)
@EthanolAAM schrieb am 17. Oktober 2024 um 11:15:37 Uhr:
Anfällig sind die Toyotamotoren in der Regel nicht. Das Nutzungsbild "Stadt/Land" ist typisch für diese Modelle und die sterben daran nicht und reihenweise schon gar nicht.
Da muss man auch gar nicht speziell und öfter als normal auf den Ölstand schauen.
Die Kühlwassertemperatur eilt der Öltemperatur etwas doppelt so schnell voraus und ist natürlich auf 90°C beruhigt. So lange kein übermäßiger Eintrag ins Öl geschieht, arbeitet das auch schon ideal deutlich unter 90-100°C (dazu findet man Auskünfte bei den Herstellern der Öle). Regelmäßige Vollgasorgien, was sowieso nicht normal ist, würde ich trotzdem bei unter 90°C vermeiden. Was der Motor aber aushalten kann, ist mal Vollgas zum Auffahren auf eine Landstraße mit Beschleunigungsstreifen oder von einer Kreuzung weg.
Das ist alles mit viel weniger Drama verbunden, als man denkt.@Steff36
Sofern du hier noch an Bord bist: Ist es denn überhaupt ein Hybrid?
Zitat:
@sharock22 schrieb am 18. Oktober 2024 um 07:25:10 Uhr:
Du bekommst natürlich Hitze ins Öl bei 100 kmh allerdings nie so viel das evtl Benzin verdampft da sich der Motor da eher langweilt bei der Geschwindigkeit bzw der Lastanforderung aber nochmal:
Ab wieviel Grad verflüchtigt sich Benzin? Komm, das bekommst selbst Du hin!
Gibt es denn eine grundsätzliche Problematik hinsichtlich Benzineintrag? Ich sage nein, die gibt es nicht.
Zitat:
@EthanolAAM schrieb am 18. Oktober 2024 um 09:26:12 Uhr:
Gibt es denn eine grundsätzliche Problematik hinsichtlich Benzineintrag? Ich sage nein, die gibt es nicht.
Nein. Benzin kann sich nicht im Öl anreichern. Das verflüchtigt sich viel zu schnell. Bei anderen Fahtzeugen ist da Wasser schon problematischer weil es sich durch Kondenz im Motor bildet. Aber auch dagegen ist der Hybrid durch seine ausgefeilte Elektronik geschützt. Ob sich Wasser im Öl befindet kann man schnell feststellen, wenn man den Öleinfüllstutzen öffnet. Ist unter dem Verschluss eine graue, zähe Pampe, ist Wasser im Öl. Wenn nicht, dann ist kein Wasser im Öl.
Zitat:
@YarisGRSport schrieb am 18. Okt. 2024 um 10:45:51 Uhr:
Ist unter dem Verschluss eine graue, zähe Pampe, ist Wasser im Öl. Wenn nicht, dann ist kein Wasser im Öl.
Das ist aber auch ganz schön davon abhängig, wie der Ventildeckel samt Öldeckel gestaltet ist und ob dieser im Fahrtwind liegt (bei älteren Modellen eher mal der Fall wegen größerer Kühleröffnung), welches Öl eingefüllt ist (das beobachte ich zumindest) und wie kalt es grundsätzlich draußen ist in Abhängigkeit zur täglichen Fahrstrecke.
Nervt eigentlich nur mich dieses wissenschaftliche zerlegen von Posts? Wir reden hier doch von einem Yaris XP21 Hybrid, oder? Hattest Du schon ein mal die Motorhaube Deines XP21 offen und den Öleinfüllstutzen gefunden? Hattest Du ihn mal geöffnet?? Fährst Du überhaupt einen XP21 Hybrid? Falls ja, kannst Du ja gerne mal im Winter nachschauen und dann hier darüber einen Post oder Panik - Post oder was auch immer darüber erstellen, was Du gesehen hast.