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Sägezahnbildung seit neu Spur öffnen???

VW Passat B6/3C
Themenstarteram 3. Januar 2012 um 17:37

Hallo Leute,

als 2. Besitzer meines Passat 3c bin ich etwas am Ende mit meinem Latein.

An der Hinterachse bildet sich nach ca 5000-7000km Sägezähne..

Eine Lösung wäre alle 3000km die Reifen vorne Hinter wechseln. Da ich aber im durchschnitt 30000km müsste ich fast jeden Monat Räder tauschen.... das kann ja nicht die Lösung dafür sein!

Der Vorbesitzer (1. Hand) hat schon einiges auf Neuwagengarantie ersetzen lassen: Stossdämpfer, neue Pneus, etwa 3x Lenkgeometrie, auch noch kompletter Stabi mit endstangen u.s.w. gebracht hat es nichts!!!!

Jetzt mein Gedanke:

Da es nicht an den 15 verschiedenen Pneus leigen kann und auch nicht Stossdämpfer, Lenkgeo, Stabi u.s.w. kann ich mir nur noch eins vorstellen.

Die Pneus an der Hinterachse weisen auf beiden Seiten gleiche Sägezähne auf, dass heisst für mich, es kann nicht am Sturz liegen sonst wäre es nur innen oder aussen. Also muss ich doch auf die Spur losgehen! Die ist ja bei den meisten Vorderradantrieben an der Hinterachse etwas postiv einzustellen, damit das Fahrzeug einen schönnen geradeauslauf hat. Kann es nicht sein, dass VW etwas zu viel einstellen will und damit die Sägezahnbildung zustande kommt?

Bei meinem Passat wäre die Spur an der Hinterachse +10' (+/- 10') einzustellen. Was würde passieren wenn ich diese jetzt einfach mal auf 0 setze? wäre ja noch gerade in der Toleranz..... dann könnte ich aber die Spur ausschliessen wenn das Problem wieder kommt!

Was meint ihr dazu? Wer kennt sich gut aus mit Lenkgeometrien?

Danke für euere Hilfe

Greeeez lurys2

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13 Antworten

Was für Bj hat der Wagen?

Themenstarteram 3. Januar 2012 um 17:55

Zitat:

Original geschrieben von AVF

Was für Bj hat der Wagen?

11.2006 eingelöst, Baujahr 2007

Gruess lurys2

Hallo lurys2,

ich kenne die Sägezahnbildung nur an nicht angetrieben Achsen. Im Zuge der immer kürzer werdenden Bremswege wurde dank ABS auch die Hinterachse wesentlich stärker in die Bremsleistung genommen.

Bei den Hinterachsen mit Bremstrommel und ohne ABS trat dieses Problem meist nicht auf, weil die Hinterachse die Führungsachse des Fahrzeuges ist, so war die Bremsleistung entsprechend gering ausgelegt um ein Blockieren der Hinterräder sicher zu verhindern.

Das Verändern der Spurgeometrie bringt meines Erachtens nichts.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von lurys2

Zitat:

Original geschrieben von AVF

Was für Bj hat der Wagen?

11.2006 eingelöst, Baujahr 2007

Gruess lurys2

Warum ich gefragt habe...

Ich glaube,mein Passat Bj2008 hat auch so ein Problem.Allerdings, ich kann es noch nicht 100% genau sagen,weil das Auto erst 3 Monate bei mir ist.

Beim Kauf,habe ich die Vibrationen bei ca.100 km/H bemängelt(Bremsen waren Neu,Reifen ca.8 mm),was natürlich auf Notwendigkeit von Auswuchtung der Räder vom Händler gedeutet wurde.

Aber bei Abholung des Wagens(ca.60 km von meinem Wohnort) waren die Vibrationen immer noch da - und der Händler meint es liegt an den Reifen.Danach kamm Wechsel auf Winterreifen -

und kammen gleich laute Abrollgeräusche(hintere Räder haben "Sägezahn") sägende/mahlende Geräusche und habe ich ein Gefühl dass der Wagen hoppelt auch da wo die Strasse eben ist.

Jetzt habe ich vor,die Sommerreifen auf Alufelgen(Kaufen) ummontieren zu lassen und gleich testen(wir haben hier (noch)keine Winter ;) )ob die Problemen noch da sind.

@ AVF,

 

es könnte sein das einer Deiner Winterreifen einen Höhenschlag hat. Das kann durch falsche Lagerung und oder "Bremsplatten" etc. entstehen. Da hilft nur ein neuer Reifen.

 

Welcher Reifen defekt ist bekommst Du raus indem Du diese einzeln von der einen auf die andere Achse tauscht. Auf der Hinterachse merkt man einen Höhenschlag weniger als auf der Vorderachse.

Das selbe könnte auch bei deinen Sommer-Reifen helfen.

 

Da Du Deinen Wagen erst 3 Monate hast würd ich auf jeden Fall auf Nachbesserung durch Deinen :) bestehen. Es sei denn Du hast Deinen Wagen von Privat gekauft.

 

 

MfG:D

Themenstarteram 3. Januar 2012 um 22:18

Zitat:

Original geschrieben von Waeller5

Hallo lurys2,

ich kenne die Sägezahnbildung nur an nicht angetrieben Achsen. Im Zuge der immer kürzer werdenden Bremswege wurde dank ABS auch die Hinterachse wesentlich stärker in die Bremsleistung genommen.

Bei den Hinterachsen mit Bremstrommel und ohne ABS trat dieses Problem meist nicht auf, weil die Hinterachse die Führungsachse des Fahrzeuges ist, so war die Bremsleistung entsprechend gering ausgelegt um ein Blockieren der Hinterräder sicher zu verhindern.

Das Verändern der Spurgeometrie bringt meines Erachtens nichts.

Gruß

Stimmt du hast Recht!!! Habe nähmlich noch nie bei einem Quattro oder sonst ein 4x4 Sägezahnbildung gesehen die nicht auf eine schlecht eingestellte Lenkgeometrie zurückzuführen war!!

Das muss wirklich mit der Bremskraft zu tun haben, die den Pneu nur auf eine Seite über den Teer schleipft aber auf die andere Seite völlig belastungsarm ist!

mhhh 4 Motion verbauen :-)

Sch.....sseeeeee......

Was soll ich nun! Bin sehr zufrieden mit dem Auto, Higline und Vollausstattung mit Alcantara, bin aber dennoch viel in den Bergen und musste schon x-Mal die Schneeketten montieren. Habe mir auch schon überlegt wieder ein Audi zu kaufen, gerade wegen dem Quattro...

Danke viel Mal für deinen Tipp... Ich glaube deine Überlegung hilft mir sehr!

Gruss

@Passanger

Danke für dein Beitrag!

Mit dem Wechseln von Räder habe ich schon probiert -

keine besserung...

Achsenvermessung habe ich auch schon machen lassen(nicht bei :)) -

keine Probleme wurden festgestellt,nur leichte korrektur an VA.

Was mich aber stutzig gemacht hat - diese Werte:

Radversatz:

vorne + 4 mm

hinten - 9 mm

Radstanddifferenz:

13 mm

Auf meine Frage,ob es was bedeutet,wurde gesagt :

Die Werte sind nicht wichtig.

Kann jemand zu den Werten was sagen?

leider kann ich dir (noch) nicht exakt sagen inwiefern das auswirkungen hat... jedenfalls steht die Achse dann eben einfach "schief" da...

sieht in etwa so aus

Solange die anderen Werte den Geradeauslauf nicht behindern dürfte das keinerlei Probleme bereiten... zumal es sich um "mm" handelt... also kein größter Wert, für das menschliche Auge sowieso nicht sichtbar... Ist der Wert allerdings wesentlich zu groß (wie zum Beispiel im Beispielbild auf der HP), dann könnte sich das durchaus negativ auf die Gelenke auswirken, denn die werden bei der Seitenführung sicher dann etwas anders beansprucht, da sie ja von vornherein nicht exakt gerade belastet werden (zB Querlenkerlager VA hinten... der Querlenker zieht dann etwas dran bzw. sitzt nicht akurat mittig drin)...

So könnte ich es mir zumindest nur vorstellen... aber ein Fahrwerks-Spezialist könnte dazu sicher mehr sagen zu deinen Werten bezogen auf deinen Passat...

Was ich dennoch sagen wollte...

Das Problem mit dem Sägezahn an der HA kenne ich von vielen Passats... was ich jedoch dabei beobachten konnte: es war kein Vielfahrer dabei, der seinen Wagen beladen rumkutschiert... der hat zwar einen etwas höheren Verschleiß der Bremsen, klagte aber niemals über Sägezahn bzw. das üble Geräusch was dadurch ausgelöst wird... (das soll jetzt nicht heißen, dass du dir unnötig Ballast in deinen Wagen laden sollst, es war lediglich eine Feststellung, die ich an der richtigen Stelle glaube loslassen zu können... )

Vermutlich wird wegen der wenig belasteten HA beim Bremsen einfach ein untypischer Verschleiß der Reifen in Kauf genommen... Was ich auch noch gehört habe... es kommt vermehrt bei einer Reifenmarke auf (ich glaub Bridgestone oder so? bin mir aber nicht sicher, deswegen lass ich das mal so offen... )

Hi,

die Sägezahnbildung ist leider normal. Das hatte unser alter Passat schon und der neue hat es auch. Das tritt vorallem auf, wenn man viel unbeladen unterwegs ist. Dann werden die Reifen an der Hinterachse ungleichmäßig belastet und es kommt zur Sägezahnbildung. Breitere Reifen mit niedrigem Querschnitt sind meiner Erfahrung nach stärker betroffen als schmalere Reifen. Ausser reglemäßigem Reifentausch hilft da leider nichts.

das Thema sollte eher an das bereits seit langer Zeit bestehende angehängt werden, welches z.B. über die SUCHFUNKTION zu finden ist.

Dort gibt es reichlich Erfahrungsberichte und auch Hinweisse wie man den Sägezahn weitesgehend minimieren kann. Als erste Maßnahme, wäre eine wirklich fast 100% Achsvermessung machen zu lassen, die meisten verharren in dem sog. Toleranzbereich, der aber in aller Regel zu groß ist, hier sind primär die absoluten Sollwerte anzustreben,

nur fehlt hier vielen Mitarbeitern (oftmals nur eingewiesen aber nicht richtig geschult) das gewisse Händchen oder sind mit den mod. Achsmessst. überfordert. Beim Passat liegt in den meisten Fällen das Problem an der HA, stimmen dort die Einstellungen nur annähernd oder garnicht, muß mit der VA beim fahren ständig nachkorrigiert werden (zeigt sich auch durch leichten Schiefstand des Lenkrades). Es nützt auch wenig, wenn hier nur die Spur der VA eingest./korrigiert wird, aber der Sturz durch das vermitteln des Aggregatträgers ausgelassen wird, bzw. das Wissen fehlt oder zu bequemist hier auch etwas verstellen zu können. In heutigen Zeiten, wo eine wirklich gute und ich meine nicht beim:) Achsv. zum Teil 100Euro und darüber kostet, sollte man das verlangen können, ist aber leider in den wenigsten Fällen so.

Beim Reifenkauf sollte man auch darauf achten, kein V- Profil zu wählen und nach Möglichkeit keine Laufrichtungsgebundene sondern eher sog. Outside bez. Reifen zu wählen. Diese kann man auch mal von li.nach re. und umgekehrt montieren. Hier besteht die Möglichkeit einen evtl. aufkommenden Sägezahn etwas zu egalisieren durch dann umgedrehte Profilklötze an den Aussenflanken, die ja das Geräusch verursachen. Generell gilt aber, der sog. Sägezahn hat nicht nur VW mehr oder weniger im Griff, auch andere Hersteller haben das Problem, auch unabhängig ob Front oder Heckantrieb, wobei der Frontantrieb problematischer ist, da die HA generell zu viel Schlupf aufweisst, sie wird ja nur mit gezogen.

Alles weitere findet man in dem Thread "SÄGEZAHN"

Zitat:

Original geschrieben von Nepumuk924

..... Das tritt vorallem auf, wenn man viel unbeladen unterwegs ist. Dann werden die Reifen an der Hinterachse ungleichmäßig belastet und es kommt zur Sägezahnbildung. ...

Kann es sein dass dann auch ein zu hoher Luftdruck hinten eine Rolle spielen könnte ?

Ich hatte mal vor langer Zeit das gleiche Problem mit einem anderen Auto und hab dann die Reifenmarke gewechselt und den Luftdruck nur noch auf Soll gestellt und dann war da nie wieder ein Problem, sonst wurde nix gemacht.

Zitat:

Original geschrieben von mkfsns

Zitat:

Original geschrieben von Nepumuk924

..... Das tritt vorallem auf, wenn man viel unbeladen unterwegs ist. Dann werden die Reifen an der Hinterachse ungleichmäßig belastet und es kommt zur Sägezahnbildung. ...

Kann es sein dass dann auch ein zu hoher Luftdruck hinten eine Rolle spielen könnte ?

Ich hatte mal vor langer Zeit das gleiche Problem mit einem anderen Auto und hab dann die Reifenmarke gewechselt und den Luftdruck nur noch auf Soll gestellt und dann war da nie wieder ein Problem, sonst wurde nix gemacht.

Ja bestimmt hat das auch einen Einfluss. Ich gehe auch davon aus, dass nicht alle Reifengrößen und -typen gleichermaßen betroffen sind. Dummerweise weiß man erst nachher, welcher Reifen jetzt gut ist und welcher nicht.

Luftdruck spielt natürlich auch eine Rolle, ist ja auch ein sog. Bauteil

in dem Puzzle einer mittlerweile komplexen Achsenbauweisse und

ihrer Wirkung. Der richtige Reifen (Wichtig, assymetrische wählen)

mit dem immer entsprechenden richtigen Luftdruck bringt schon

einiges, dazu eine Topvermessung und man kann das Ganze schon

recht gut minimieren. Eine Schuldzuweissung der Automobilherst.

an die Reifenindustrie und umgekehrt bringt meist nichts, im

Gegenteil , es wird ja von der Auto und Reifenindustrie gefordert

entsprechende Produkte zu entwickeln die der Umwelt dem CO2

Ausstoß dem Komfort usw. gerecht werden. Dies ist aber meist

nur mit vielen Kompromissen und auch Nachteilen möglich, die wir als Autofahrer zu tragen haben, wie immer eben;)

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