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Saab vor Mercedes??

Themenstarteram 11. Juni 2009 um 16:09

Hey Leute!

Ich habe gestern den Artikel auf der Startseite zum Thema Image von Automarken entdeckt...

"So belegt im Jahr 2009 der Enthusiasmus der SAAB-Fahrer wie auch in den Jahren zuvor den ersten Platz. Dicht auf den Plätzen folgen die Fahrer der Marken Audi (2), Volvo (3) und BMW/Mini (4). "

SAAB VOR MERCEDES??? Das kann ja wohl nicht sein! Also ich weiß ja nicht genau was da für Mercedes-Fahrer teilgenommen haben, aber ich würde meinen für kein Geld der Welt gegen einen Saab eintauschen! Was sagt ihr dazu? Meint ihr man sollte denen mal zeigen was das wahre IMAGE von Mercedes ist??

lg, Dennis

Beste Antwort im Thema

Lieber Dennis,

ich finde das alles sehr gut wie es ist. Es geht da mir aber um eine Unterscheidung:

1) das Produkt und das, was die Vertreter der Marke daraus machen. Und: 2) was die Amerikaner wollen und machen differiert von uns Europäern sehr stark.

zu 1): Das kann ganz umfassend gesehen werden. Ich will nicht auf Publikationen zur Geschichte des Unternehmens zurückgreifen,

aber selbst - und vor allem heute - ist die Politik des Unternehmens (vom

Design des Produktes bis zu den Bewegungen der Presseabteilung) das, was der Kritik bedarf. Vor fünfzehn Jahren sagte Werner auf die Frage nach dem Elektroauto: "Wenn das Elektroauto einen Markt hat, der Diesel hat einen, dann können wir innerhalb eines Jahres produzieren." Wer produziert heute, seit Jahren (!), Hybridfahrzeuge?- Alles das erinnert an Philipps, Grundig etc. die auffällige Entwicklungen hatten; das Geschäft aber machte Japan...

Es geht mir um diese Hochnäsigkeiten unserer erfolgsverwöhnten Unternehmen wie Allianz, VW, BMW, Mercedes, Bosch, Karmann, Würh, MAN, Siemens (früher Krupp, Thyssen, Hoesch - noch früher: Warsteiner Eisenwerke, Buderus) etc., die, über aller Überlegenheit, zunächst untereinander, und dann auch gegenüber Konkurrenten, das Terrain verlie(o)ren.

zu 2) Was Pressearbeit, Preisverleihungen und ähnliche verkaufsfördernden Maßnahmen angeht, so unterliegen diese einem weitgefächerten Geflecht von Verbindungen, Beziehungen und nätürlich auch faktischen (ingenieurtechnischen) Leistungen. Auf diesem Felde (s. Fomel 1) kämpfen die Unternehmen gegeneinander um jeden Zentimeter. Frühere Abstimmungen (kleine, mittlere, große Fahrzeuge, Sportwagen) gelten heute nicht mehr.

Wie schön wäre es, wenn unsre Industrie weiterhin die Leistungen bringen könnte, die sie über Jahrzehnte mühsam aufgebaut hat. Bei Mercedes über Männer wie Nallinger, Prinz, Uhlenhaut, Scherenberg, Liebold, Breitschwerdt. Im Bereich Presse und Öffentlichkeit, z.B. Günther Molter, Bernd Gottschalk.

Mit den besten Grüßen

4 weitere Antworten
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Zum Nimbus von Mercedes:

 

"König Ohne Land".

Oder: Als Norbert Haug noch gegen Mercedes schrieb.

Im Jahre 1981 trat Mercedes Knall auf Fall vom Rallye-Motorsport zurück. Ähnliches deutete sich bereits in den letzten Monaten wiederholt für die Formel 1 an. Zuletzt mit der Spekulation, die Brown-Siegerwagen in Silber umzuspritzen und McLaren damit den Laufpaß zu geben. Das ist Orginalton Norbert Haug (bei RTL), der sich damals, wohlgemerkt 1981, mit kritisch-spitzigen Fragen an den verdienten Vorstand Professor Breitschwerdt profilierte.

Jetzt (in der Kombination mit McLaren) kann Haug kaum Einfluß nehmen - wenn Reden nicht als Ersatz genommen wird. Er ist ein Mann ohne Funktion. Das macht eher den Eindruck, als sei auf diese Art ein unbequemer Kritiker stumm gemacht worden. Mehr als alte Rallye-SLC auf Showdrifts zu ruinieren, kam dabei bisher auch wohl nicht zum Vorschein.

Weiter ist die Stimmung im Unternehmen, das Zutrauen der Mitarbeiter zur Führung, momentan derart schlecht, dass von einer Motivation zur Leistung in der Krise nicht gesprochen werden kann. Dafür sinnbildlich ist der Pressepool im Internet, dessen Mitarbeiter sich dadurch auszeichnen, dass sie langsam, wenig aufmerksam und auch noch unhöflich und unsachlich arbeiten. Das wird nicht aus der Krise führen. Im Zusammenhang mit direktem Kaufinteresse eines Gesprächspartners wurde z. B. jüngst das hemmende, blockierende Verhalten der Herren Zanker und Allner sogar contraproduktiv. Eine angekündigte Anwort vom Zentralvertrieb Berlin blieb zunächst aus, und dann ging es um einen 15 % Rabatt für Pressewagen, wonach ein Wunsch nie im Gespräch gewesen war! Auf die Richtigstellung in diesem Sinn kam auf die Fragen, die gestellt worden waren, erneut keine Antwort. Der Käufer geht jetzt zu Jaguar...

So scheint der Artikel von 1981 (AUTO MOTOR UND SPORT 2/1981, 148-151 und 8-17) weit über sich hinauszuweisen. Es kommen darin letztendlich beiderseits Grundhaltungen zum Ausdruck, die eine aktuelle Diskussion eines Formel 1-Rücktritts von Mercedes befruchten könnten. Alles das weist auf möglicherweise bestehende Grundmängel hin, welche heute verhindern mögen, dass Mercedes, 28 Jahre danach, bald wieder mehr Autos verkauft. Was aber sehr zu wünschen wäre.

 

Mercedes: Interesse, Desinteresse, gar kein Interesse?

Die Antwort der Mercedes Betreuer für Kunden des Vorstandes fiel derart aus, daß der potentielle Kunde an den Verkäufer schrieb mit dem er kurz vor dem Geschäftsabschluß stand:

"Auch haben mich die letzten Tage und Ereignisse dazu bewogen, das Thema Auto erst einmal zu sistieren. Lassen sie uns dazu im Sommer noch einmal sprechen. Das auch aus den verschiedensten Gründen - wie Sie wissen. Das "Kundenbetreuungsteam des Vorstandes" in Frankfurt hat mir schießlich geantwortet (Text: s. link unten). Wieder einmal völliges Nichtverstehen, denn was soll das "Argument"/die Unterstellung, es sei um "Konditionen" gegangen? Von dem Rückruf der Hamburger Niederlassung habe ich seit dem 13. Mai nichts gehört. Wohl aber festgestellt, dass mein Wagen, der nach der Reparatur im Oktober seltsam federte und rappelte, lediglich schlecht von der Kollaustrasse gearbeitet war. Eine Schraube am Auspuff und eine Verkleidung festgezogen - und es läuft wieder. Das ist so eine besondere Qualität. Um einen "Gebrauchten" ging es auch nicht. Ich weiß nicht, was die Herren lesen. Soweit - so gut."

Er ist schon beängstigend, wenn ein derartiges Verhalten an oberster Stelle unrerändert festzustellen ist. Mit dem Leiter der Auslieferung Sindelfingen, Herrn Schlossberger, wurden seitens des betreffenden Kunden schon 1983/85 diese Probleme thematisiert. Damals, so Schlossberger, sei an diesem Problem über Schulungen etc. gearbeitet worden. Aber mit welchem Erfolg, und vor welchem Hintergrund heute?

weiter: http://www.forumfilm.de/link.php?dir=daimler (dort: Interview mit Breitschwerdt zum Rücktritt vom Rallyesport")

Themenstarteram 12. Juni 2009 um 12:23

Hallo!

Sehr spannender Artikel...

Die angesprochenen Problematiken haben sicher dazu beigetragen das Image merklich zu verschlechtern.

Aber: Sollten Probleme in der Unternehmensleitung sich auch auf die Fahrer der Marke und deren Image übertragen? Schließlich sollte doch die Qualität eines Fahrzeuges ausschlaggebend für das Image sein!

Mercedes-Benz erhält drei Mal Gold für höchste Fahrzeugqualität

"Mit drei Goldauszeichnungen für die höchste Fahrzeugqualität im jeweiligen Marktsegment gehört Mercedes-Benz zu den erfolgreichsten Automarken bei der diesjährigen Kundenbefragung des US-Marktforscher J.D. Power and Associates. In der Gesamtwertung verbessert sich die Stuttgarter Automarke gegenüber dem Vorjahr auf den 5. Platz und erreicht einen Spitzenplatz im Bereich der Ausführungsqualität. Damit zeigt die von Mercedes-Benz gestartete Initiative zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Produktqualität Wirkung.

Mit dem "J.D. Power Award" in Gold werden in diesem Jahr die E-, S- und SL-Klasse ausgezeichnet. Diese Mercedes-Modelle gelten damit in ihren Marktsegmenten als die qualitativ hochwertigsten Fahrzeuge. Außerdem erhält das Mercedes-Werk Sindelfingen den "J.D. Power Award" in Silber.

 

Den wichtigsten Einfluss auf das sehr gute Mercedes-Gesamtergebnis haben insbesondere die Markteinführung der neuen S-Klasse, die neue M-Klasse sowie die neuen Generationen der E- und SL-Klasse. Dadurch ist Mercedes-Benz laut der US-Studie die Marke mit der größten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

 

Bei der jährlichen Befragung erkundigen sich die amerikanischen Marktforscher bei Neuwagenkunden innerhalb der ersten 90 Tage nach ihrer Zufriedenheit und bewerten die Ausführungs- und Konzeptqualität der Fahrzeuge. http://www.autosieger.de/article12494.html "

Grüße,

Dennis

 

Lieber Dennis,

ich finde das alles sehr gut wie es ist. Es geht da mir aber um eine Unterscheidung:

1) das Produkt und das, was die Vertreter der Marke daraus machen. Und: 2) was die Amerikaner wollen und machen differiert von uns Europäern sehr stark.

zu 1): Das kann ganz umfassend gesehen werden. Ich will nicht auf Publikationen zur Geschichte des Unternehmens zurückgreifen,

aber selbst - und vor allem heute - ist die Politik des Unternehmens (vom

Design des Produktes bis zu den Bewegungen der Presseabteilung) das, was der Kritik bedarf. Vor fünfzehn Jahren sagte Werner auf die Frage nach dem Elektroauto: "Wenn das Elektroauto einen Markt hat, der Diesel hat einen, dann können wir innerhalb eines Jahres produzieren." Wer produziert heute, seit Jahren (!), Hybridfahrzeuge?- Alles das erinnert an Philipps, Grundig etc. die auffällige Entwicklungen hatten; das Geschäft aber machte Japan...

Es geht mir um diese Hochnäsigkeiten unserer erfolgsverwöhnten Unternehmen wie Allianz, VW, BMW, Mercedes, Bosch, Karmann, Würh, MAN, Siemens (früher Krupp, Thyssen, Hoesch - noch früher: Warsteiner Eisenwerke, Buderus) etc., die, über aller Überlegenheit, zunächst untereinander, und dann auch gegenüber Konkurrenten, das Terrain verlie(o)ren.

zu 2) Was Pressearbeit, Preisverleihungen und ähnliche verkaufsfördernden Maßnahmen angeht, so unterliegen diese einem weitgefächerten Geflecht von Verbindungen, Beziehungen und nätürlich auch faktischen (ingenieurtechnischen) Leistungen. Auf diesem Felde (s. Fomel 1) kämpfen die Unternehmen gegeneinander um jeden Zentimeter. Frühere Abstimmungen (kleine, mittlere, große Fahrzeuge, Sportwagen) gelten heute nicht mehr.

Wie schön wäre es, wenn unsre Industrie weiterhin die Leistungen bringen könnte, die sie über Jahrzehnte mühsam aufgebaut hat. Bei Mercedes über Männer wie Nallinger, Prinz, Uhlenhaut, Scherenberg, Liebold, Breitschwerdt. Im Bereich Presse und Öffentlichkeit, z.B. Günther Molter, Bernd Gottschalk.

Mit den besten Grüßen

Überpreise bei Mercedes Hamburg?

Vor einer Woche fuhr ich mir, typischerweise vor einem Polizeirevier dort, eine üble, offensichtlich künstlich hergestellte, Krampe in den hinteren rechten Reifen meines Mercedes.

Was herauskam war

1. dass eine sofortige Reparatur in der Hamburger Niederlassung angeblich nicht möglich war,

2. “tirefit”, das in dem Wagen serienmäßig an Bord war, anscheinend nichts brächte,

3. der Reifen nicht am Lager war,

4. das Auto bis Dienstag dieser Woche in der Kollaustrasse stand,

5. per Barzahlung 445,22€ entrichtet werden mußten.

Umfragen ergaben, dass

a) in Meschede/Mercedes der Reifen mit Anbau 420,- €,

b) in Lüneburg/VW-Porsche 390,- €,

c) in Soltau/Mercedes 378,- €,

d) in Bönningstedt, bei Reifen Kahl, 372,- €

(Bridegestone “Potenza”, 285/30ZR19 98Y XL)

gekostet hätte.

Mit “tire-fit”, und der Kenntnis, dass Reifen-Kahl auch am Samsag Vormittag arbeitet, hätte ich die Folgen der überdimensinierten Reifen-Ausstattung meines SL 280 /Sportpaket (19?) ausgleichen und viele Euros sparen können. Aber was soll das, Reifen dieser Dimension zu fahren? Sind wir nicht selber Schuld – neben all den interessanten Einblicken, die ein solches Ereignis zusätzlich bietet? Aber schließlich ist dies die letzte Erfahrung mit der Ndrl. HH, die sich schon 2009, bei der Reparatur meines SL350, nicht mit Ruhm bekleckerte usw., usw.

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