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S205 AMG C43 T Modell BJ 11/2016 Beläge hinten wechseln

Mercedes
Themenstarteram 9. Juni 2017 um 11:29

Hallo zusammen,

wenn ich die Beläge hinten wechsle, muss der Stellmotor unbedingt ab? Wenn ja, müssen dann unbedingt der Dichtring und die Schrauben gegen neue getauscht werden? Und wenn ja, hat jemand die nötigen Teilenummern?

Ich habe leider im Netz recht wenig Material dazu gefunden, nur ein zwei Videos auf Youtube, aber leider nicht konkret für die aktuelle C-Klasse.

Mein T-Modell ist Baujahr 11/2016, und ich muss die Beläge rundum jetzt nach ca. 25000 km tauschen. Bevor die Diskussion los geht, ich kann mir durchaus eine Mercedes-Werkstatt leisten, aber ich schraube ausgesprochen gerne, und das ist eines der wenigen Dinge, die man noch recht einfach selbst machen kann. Außerdem möchte ich die Beziehung zu meinem zukünftigen Schwiegervater vertiefen! :-D

 

Vielen Dank schon mal!

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18 Antworten

geh Werkstatt

Würde mich auch interessieren.

Themenstarteram 10. Juni 2017 um 0:35

Zitat:

@AMG450 schrieb am 9. Juni 2017 um 22:18:28 Uhr:

geh Werkstatt

Das Niveau steigt..... :D

Hallo,

Bremsbeläge vorne nach 25.000 km? Dazu verkneife ich mir mal den Kommentar... meine sind nach 68.000 km noch bei knapp 50%...

Hinterachse habe ich vor kurzem getauscht... hier steht einiges dazu drin - der Stellmotor wird NICHT demontiert. Im Servicemenü im KI kann man die Kolben elektronisch zurückfahren, dann die Beläge tauschen und die Kolben wieder herausfahren lassen. Pretty simple... https://www.motor-talk.de/.../...ege-hinten-wechseln-t5934448.html?...

Wenn man allerdings fragt wie man die Beläge an sich tauschen sollte, dann lieber "Finger weg", denn ohne jemals an der Bremsanlage gearbeitet zu haben, sollte sich daran niemand ausprobieren...

Sternengruß.

W205_blackbird_bremsbelaege_hinten1
W205_blackbird_bremsbelaege_hinten2
Themenstarteram 11. Juni 2017 um 12:46

Zitat:

@Der_Landgraf schrieb am 10. Juni 2017 um 12:49:08 Uhr:

Hallo,

Bremsbeläge vorne nach 25.000 km? Dazu verkneife ich mir mal den Kommentar... meine sind nach 68.000 km noch bei knapp 50%...

Hinterachse habe ich vor kurzem getauscht... hier steht einiges dazu drin - der Stellmotor wird NICHT demontiert. Im Servicemenü im KI kann man die Kolben elektronisch zurückfahren, dann die Beläge tauschen und die Kolben wieder herausfahren lassen. Pretty simple... https://www.motor-talk.de/.../...ege-hinten-wechseln-t5934448.html?...

Wenn man allerdings fragt wie man die Beläge an sich tauschen sollte, dann lieber "Finger weg", denn ohne jemals an der Bremsanlage gearbeitet zu haben, sollte sich daran niemand ausprobieren...

Sternengruß.

Hallo Landgraf,

als erstes danke für diese Info. Sie kam leider etwas zu spät, aber es hat trotzdem alles problemlos geklappt.

Vorn die Beläge waren auch noch gut, das haben wir letztendlich beim Ausbauen gesehen. Ein innerer Belag, der vorn rechts, wo der Sensor dran ist, war der dünnste. Der hatte noch 5 Millimeter. Ich denke die hätte ich noch an die 7 bis 8 Tausend Kilometer fahren können, mehr aber nicht. Auf der Hinterachse die inneren Beläge waren fertig. Die hatten noch 1, max. vielleicht 2 mm Restbelagsdicke. Und ich bin, seit die Bremsbelagsmeldung kam, noch sehr defensive knappe 2000 km gefahren.

Wir haben die Beläge vorn gleich mitgewechselt, weil ich sie eh bestellt hatte, und so komme ich mit denen bis zum Leasingende. Jetzt habe ich ja bei diesem Fahrzeug auch ein Gefühl für den Verschleiß.

Ja und was die "Schnelligkeit" angeht - man liest ja überall, dass die Beläge nach ca. 25000 km fällig sind, bei fast allen C43 Fahrern. Ich fahre generell schon sehr schnell, also wo es möglich ist auch 250 km/h, schwimme in der Regel bei viel Verkehr aber auch zügig mit, und mime dann nicht den drängelnden Rennfahrer. Gerade bei den hohen Geschwindigkeiten lässt sich manche Stark-Bremsung nicht vermeiden.

Deshalb ist dieser Verschleiß auch gerechtfertigt und ich finde noch völlig in Ordnung. Man liest ja zum Teil von viel schlimmeren Chaoten. Würden meine Beläge 60000 km und mehr halten sollen, dürfte ich nicht so schnell fahren, und das schafft auch niemand anderes auf der Welt. Dann darf man mit max. 200, vielleicht 220 km/h unterwegs sein, muss extrem vorausschauend fahren, also bei sämtlichen noch so kleinen Fahrzeuggruppen auf der rechten Spur provisorisch vom Gas gehen, und fährt die 250 km/h dann auch nur bei völlig freier Autobahn, also fast nie durchgängig mal für mehrere Minuten.

Würde ich so fahren wollen, bzw. würde mir das reichen, dann hätte ich mir keinen C43 gekauft. Sondern der Umwelt und meinem Portemonaie zu liebe ein kleineres Fahrzeug, das bei diesem Szenario deutlich weniger Verbraucht. Ich fahre den C43 nicht als Schwanzverlängerung, sondern weil ich einfach IMMER auf der Straße Spaß haben will, natürlich in den gegeben Grenzen. Und für mich ist es ein Genuss, ein Auto entsprechend seiner Leistung zu bewegen. Und das bringt nun mal Verschleiß mit sich.

So, nun noch etwas zum Belagswechsel. Wenn ich hier schon Frage, möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen auch teilen.

Wir haben insgesamt 2 gemütliche Stunden für alle Beläge gebraucht. Probleme gab es nur wenige.

An der Vorderachse war der Wechsel völlig unproblematisch. Wir haben über die Beläge die Kolben schön zurückgedrückt (mit offenem Bremsflüssigkeitsbehälter), der Wechsel ging dann völlig problemlos, genau wie in diversen Youtube Videos, in denen alles schön erklärt wird.

Auf der Hinterachse kam ich erst nicht in die Servicestellung, weil ich Trottel die Feststellbremse nicht gelöst hatte. Es kam dann die Meldung "Vorbedingung nicht erfüllt". Das Auto stand gerade, aber irgendwie auch logisch, das er bei angezogener Feststellbremse diese nicht einfach löst und in die Servicestellung fährt. Das Auto muss ja noch nicht sicher stehen, selbst wenn es auf P steht. Nach einer Gedenksekunde war aber auch das gelöst.

Hinten rechts muss man zwei Schläuche aushängen, um an die Schraube für die Kolbenzange vernünftig ran zu kommen. Der Stellmotor muss nicht gelöst werden. Allerdings fährt die Servicestellung die Kolben nicht weit genug zurück. Man sollte die Beläge noch richtig zurückdrücken, so lange die Bremszange noch montiert ist, damit man einen vernünftigen Hebel hat. Ansonsten ist die Spange hinten noch etwas problematisch. Wir haben ne Weile gebraucht, um sie abzufummeln. Montieren lässt sie sich dann aber wieder ganz einfach.

Und noch etwas zu deiner Angst-Macherei im letzten Satz. Die Beläge wechseln kann wirklich jeder, zumindest bei diesem Fahrzeug. Man muss davor keine Angst haben. Wenn man zwei völlig linke Hände hat, sollte man es vielleicht lassen, aber das weiß man dann selbst. Da kommt man ja gar nicht auf diese Idee.

Wenn man es nie gemacht hat, sollte man sich immer jemanden dazu holen, der Erfahrung hat - ist zumindest meine Meinung. Deshalb muss man nicht gleich davor zurückschrecken. Das läuft in einer Werkstatt mit dem Lehrling auch nicht anders. Nach dem dritten Belagswechsel schaut dem auch keiner mehr zu. Da wird nur noch das Ergebnis kontrolliert, wenn überhaupt.

Ich persönlich hole mir immer jemanden mit mehr, oder ähnlicher Erfahrung dazu, und ich habe das schon öfter gemacht. Man fühlt sich dann einfach sicherer, es macht mehr Spaß, und bei Problemen kommt man gemeinsam meist auch besser weiter.

Wenn jemand aber generell sehr viel schraubt, handwerklich begabt ist, und etwas so wieder zusammenbauen kann, wie er es auseinander gebaut hat, bekommt er das mit den zu findenden Infos im Netz auch locker alleine hin.

Man ist ja leider auf Infos, wie mit dem Stellmotor angewiesen, da ja niemand von uns ins Mercedes-System schauen kann. Ich wollte nur sichergehen, dann nicht noch einmal los rennen zu müssen.

Aber man muss kein ausgebildeter KFZ-Mechaniker sein, um Beläge herstellergerecht zu wechseln.

In diesem Sinne - Gute Fahrt und vielen Dank!

 

Zitat:

@fesselmich schrieb am 11. Juni 2017 um 12:46:44 Uhr:

als erstes danke für diese Info. Sie kam leider etwas zu spät, aber es hat trotzdem alles problemlos geklappt.

Naja, 24 Stunden nachdem dein Posting erstellt wurde, finde ich ausreichend schnell... zumal ja niemand anderes etwas zu deiner Frage beitragen konnte oder wollte... ;)

Mein letzter Satz war keine Angstmacherei, sondern vielmehr eine Klarstellung die ich auch weiterhin so vertrete... nicht jeder kann alles und wer nach meinem Satz noch mehr Zweifel daran an die Beläge selbst zu tauschen, der sollte sich definitiv nicht daran versuchen.

Ich bin auch kein Kfz-Mechaniker, habe mir das alles über viele Jahre selbst beigebracht, deshalb schrieb ich ja auch nirgends dass man es nie machen sollte...

Danke für deinen Erfahrungsbericht!

Sternengruß + jetzt vorsichtig auf 300 Kilometern die Bremsanlage neu Einbremsen und nicht gleich Vollgas geben!

Da ich mit elektrischen Feststellbremsen wenig Erfahrung habe, hätte ich auch noch eine Frage dazu. Verstehe ich das richtig, dass die Kolben an der HA einfach zurück gedrückt werden, ohne daran zu drehen?

Themenstarteram 12. Juni 2017 um 16:13

Das Servicemenü, in dem du die Wartungsstellung für die Feststellbremse aktivieren musst, fährt die Kolben schon zurück. Bei uns hat das allerdings nicht ausgereicht. Wir haben die Kolben noch ein bißchen weiter zurückdrücken müssen. Das ging über einen Hebel mit einem Schraubendreher am Sattel ganz gut, noch mit den alten Belägen drauf. Wir haben da nix gedreht. Man kann da ganz gut ansetzen, ohne etwas zu beschädigen.

Kann mir einer erklären weshalb ich nicht mit den Tasten "ok" und "Anruf annehmen" in das Geheim Menü komme um die Bremsen hinten zurück zu fahren?

 

Bin für jeden Tipp dankbar.

Bordcomputer muss auf Kilometerstand eingestellt sein...das war zumindest der Fehler, den ich anfangs gemacht habe.

Zitat:

@andy_neu schrieb am 22. März 2018 um 21:10:33 Uhr:

Bordcomputer muss auf Kilometerstand eingestellt sein...das war zumindest der Fehler, den ich anfangs gemacht habe.

Hallo Andy,

danke.

Es lag daran dass ich auf dem Falschen KM Zähler war. Man muss den nehmen der nicht täglich reseted wird... also der wo manuell immer zurück gesetzt werden muss.

 

LG

Zitat:

@andy_neu schrieb am 12. Juni 2017 um 15:41:23 Uhr:

Da ich mit elektrischen Feststellbremsen wenig Erfahrung habe, hätte ich auch noch eine Frage dazu. Verstehe ich das richtig, dass die Kolben an der HA einfach zurück gedrückt werden, ohne daran zu drehen?

Die Kolben sollen von der Montagestellung( der fährt in der regen nicht weit genug zurück ) "von Hand" zurückstellen, d.h. mit Rücksteller untern druck zurückdrehen, so weit bis man genug platz für neue belege hat.

Drückt man die Kolben ohne zu drehen, kann man den Selbsteinsteller für die Feststellbremse zerstören.

Nur kurz zur der Selbsteinsteller: er ist genau so aufgebaut wie schon vor 40 Jahren bei Festbremssattel mit integrierte Handbremse. Nur die Betätigung ist jetzt durch ein Elektromotor.

 

voss

 

Hallo,

hat schonmal jemand Scheiben gewechselt? Das sollte auch kein großes problem darstellen oder?

Hallo,

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