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ruckeln beim 1.8 t motor

Themenstarteram 23. Dezember 2007 um 22:39

kann mir jemand helfen,mein motor ruckelt zwischen 2000 und 3000 umdrehungen und hat wie "zündaussetzer" und ab halbgas durchgehend.

hab aber schon fast alles getauscht und durchgemessen.hatte jemand schonmal das problem?

Beste Antwort im Thema

Wie alt ist denn der Riemen? Es spielen nicht nur die km eine Rolle, sondern erheblich auch das Alter!

Geschmolzene Zündkerzen wären ein deutliches Anzeichen für Motortod!

Wahrscheinlich sind die einfach nur verschlissen...;)

Ist der Krümmer gerissen, oder das Flexrohr undicht? Das wäre eine häufige Ursache für geräusche und falsche gemischzusammensetzung, da die LAmbdaregelung durcheinander kommt.

Eine andere Möglichkeit wären die kurbelgehäuseentlüftung, die im Alter spröde und undicht wird und dem Motor so Falschluft zuführt.

Wenn es hauptsächlich beim Beschleunigen ruckelt, würde ich hauptsächlich der Zündanlage mein Augenmerk schenken.

Hast Du schonmal den Fehlerspeicher ausgelesen??

Das wäre mal ein Ansatz für den Anfang...

Und mit dem Zahnriemen würde ich wirklich nicht spaßen, die 5-Ventiler nehmen ein Überspringen sehr krumm (hihi, ein Wortspiel....:D )

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Hast du dein Turbo mal geprüft ? Hörst du ein "rasseln" beim gaswegnehmen ?

Was hast du alles getauscht und geprüft ?

Themenstarteram 1. Januar 2008 um 20:34

ich weiß was es ist,der zahnriemen ist etwas locker und die nockenwellen verstellt sich bei volllast (variable nockenwelle)

Habe heute auch so etwas bekommen :( Des kam ganz ohne vorwarnung auf einer Schnellstraße, auf einmal zog er nicht und wurde laut und unruhig.Der Motor läuft sehr laut und unruhig und zittert voll, auch bei Standgas. Auch nimmt er nur unwillig Gas an. So ähnlich wie wenn man einen uralten Motor nach langer Standzeit kalt starten würde und er nicht sofort anspringt sondern erst ne weile mit Zündaussetzern ruckelt. Ich dachte erst es wäre was mit Zündung los. Aber das mit Zahnriemen könnte auch gut sein, zumal meiner schon ziemlich alt ist. Weiß jemand wie man es beheben soll wenn es am Zahnriemen liegt. Kann man das irgendwie nachstellen oder hilft da nur ein Austausch? Motor ist 1.8 ohne Turbo

Gruß Gleb

Einen alten ZAhnriemen unbedingt ersetzen!!! Ein Riß oder Überspringen verursacht einen kapitalen Motorschaden! Die äußeren Einlaßventile setzen sehr schnell auf.

Ich hatte schon vor den auszutauschen, er ist jetzt seit 100tkm drin. Aber in 20tkm ist Austauschtermin für den Keilriemen. Und da laut Audi Zahnriemenwechsel bei A4 Vierzylinder B5 nicht vorgesehen ist, und es in dem Buch "Jetzt helfe ich mir selbst" trotzdem spätenstens nach 150tkm empfohlen wird, wollte ich noch ca 15tkm warten und dann beide gleich austauschen. Zumal es momentan finanzielle Engpässe in der Kasse gibt:rolleyes: Stanley schreibt dass es bei ihm bei zwischen 2000 und 3000 km/h kam, was mich denken lässt, dass es bei mir einen anderen Grund haben muss. Denn es brummt bereits im Leerlauf. und über 3000 zu drehen hab ich mich nicht getraut. Bin mit 80km/h nach hause "gekrochen". Ich hoffe dass mir die Zündkerzen geschmolzen sind oder so :) Werde die jetzt mal kontrolieren gehen

Wie alt ist denn der Riemen? Es spielen nicht nur die km eine Rolle, sondern erheblich auch das Alter!

Geschmolzene Zündkerzen wären ein deutliches Anzeichen für Motortod!

Wahrscheinlich sind die einfach nur verschlissen...;)

Ist der Krümmer gerissen, oder das Flexrohr undicht? Das wäre eine häufige Ursache für geräusche und falsche gemischzusammensetzung, da die LAmbdaregelung durcheinander kommt.

Eine andere Möglichkeit wären die kurbelgehäuseentlüftung, die im Alter spröde und undicht wird und dem Motor so Falschluft zuführt.

Wenn es hauptsächlich beim Beschleunigen ruckelt, würde ich hauptsächlich der Zündanlage mein Augenmerk schenken.

Hast Du schonmal den Fehlerspeicher ausgelesen??

Das wäre mal ein Ansatz für den Anfang...

Und mit dem Zahnriemen würde ich wirklich nicht spaßen, die 5-Ventiler nehmen ein Überspringen sehr krumm (hihi, ein Wortspiel....:D )

Danke für deine Ratschläge:) war grad am Auto habs mir genauer angeschaut. Wie du gesagt hast liegt es offensichtlich an der Zündung. Die Zündspule ist an einer Seite geschmolzen und es liegen in ihrer Nähe viele Kunststoffsplitter. Sogar die Motorabdeckung ist über der Zündsp. etwas geschmolzen:eek: Kühlwasseranzeige ist aber die ganze Fahrt lang konstant bei 90 geblieben... und sonst ist auch nix geleuchtet oder geblinkt. Hab auch 2 Kerzen rausgeholt. Eine fast wie neu die andere verrußt. Die wo wie neu ist funkt, die verrußte nicht. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher dass die Zündspule defekt ist. Der Audi schafft auf 2 Zylinder 80km/h :cool: Der Zahnriemen wurde vor 7Jahren/90-100Tausend km gewechselt, ich behalte ihn im Auge;)

Weist du wie anfällig die Zündspulen im allgemeinen sind? Ob man lieber eine neue holt oder eine gebrauchte von Autoverwertung ok ist. Die neue von Bosch kostet knapp 220 Euro :rolleyes: (Doppelte) Muss man die neue Z.spule mit dem Steuergerät "anfreunden" oder reicht da das bloße Anschließen?

Soll ich mir Sorgen um Kat machen, weil das Auto ca 15km(größtenteils) auf 2Zylinder gelaufen ist?

Gruß Gleb

Zündspule ist "plug-and-play", also einfach einbauen;)

Was den Kat betrifft: Na ja, gesund war das sicher nicht. Wenn er nicht allzuheiß geworden ist, kann es sein, daß er den Sprit so wieder raushustet. Würde demnächst erstmal mit nicht so viel Last fahren, falls da noch was drin stehen sollte.

Spätestens wenn er innen klötert oder aber die AU nicht besteht, weißt Du es dann...

Aber vielleicht ist auch gar nix passiert... kommt ganz drauf an, ob da nicht schon eine ganze Weile Zündaussetzer vorhanden waren, die Du vielleicht gar nicht bemerkt hast, bis dann der Exitus der Spule folgte...

 

Zitat:

Original geschrieben von gauloises caporal

Aber vielleicht ist auch gar nix passiert... kommt ganz drauf an, ob da nicht schon eine ganze Weile Zündaussetzer vorhanden waren, die Du vielleicht gar nicht bemerkt hast, bis dann der Exitus der Spule folgte...

Ist es nicht auch so, daß bei zylinderselektiver Einspritzung die Benzinzufuhr bei Zündaussetzern im defekten Zylinder unterbrochen wird, um den Kat zu schonen? War bei meinem Peugeot jedenfalls so ...

Zumindest bei neueren Fahrzeugen. Bei älteren ist die Eigendiagnose noch nicht so weit, daß die Aussetzer eindeutig einem bestimmten Zylinder zugeordnet werden können. Dies geschieht ja nur über die Drehungleichförmigkeit der Kurbelwelle.

Einige ältere Fahrzeuge oder Mehrzylinder haben generell Probleme, Aussetzer überhaupt zu erkennen. Ab der OBD-Norm, also ca ab 2001 sind die Fahrzeuge aber imstande, den betreffenden Zylinder abzuschalten. Allerdings dauert das eine Weile, und nach einem Neustart wird die Einspritzung wieder aktiviert. Also würde ich da nicht drauf vertrauen...

außerdem wird der gesamte Kurbeltrieb sehr stark belastet, da keine gleichförmige Drehbewegung mehr herrscht.

 

An einer blinkenden MKL erkennt man, daß das MSG Zündaussetzer zwar erkannt hat, sie aber nicht zuordnen kann. Wenn sie dann dauerhaft leuchtet, ist der Zylinder lokalisiert und die Einspritzung ausgeblendet (gilt für OBD II-Norm)

Zu allem Überfluss ist mir auch PC kaputt gegangen und ich konnte hier nicht rein :rolleyes:...

Als ich die Zündspule abgebaut habe, stellte sich heraus dass es die drunterliegende Zündkerze rausgeschossen hatte...(bei ca. nur 100km/h und nach 20 000km nach dem Kerzenwechsel) wie es passiert ist- keine Ahnung, wahrscheinlich hatte der Motor sowas schon und das Gewinde war "nicht original". Jetzt muss neuer Zylinderkopf drauf.. naja -.-

Es gibt Gewindebuchsen, um defekte Kerzengewinde instandzusetzen.

Gibt verschiedene verfahren, eine Rohrbuchse ist besser als Draht, z.B. Heli-Coil.

Die Rohrbuchsen gibt es z.B. von Würth, für die Montage mit ausbohren eines alten Kerzenrestes und wiederherstellen des neuen Gewindes habe ich bei einem Motoreninstandsetzer bei uns ca 80 Euro bezahlt, mit Garantie auf seine Arbeit.

Ist auf jeden Fall günstiger als ein 20V-Kopf...

Allerdings muß man bedenken, daß bei 5 Ventilen nicht mehr sehr viel Fleisch um die Kerze herum ist, und daß das Material durch Aufbohren noch etwas mehr geschwächt wird...

Würde mal einen Fachmann einen Blick drauf werfen lassen, ob da noch was zu retten ist...

am 9. Februar 2011 um 23:11

Bei solchen Gewinden würde ich auch keinen Helicoil nehmen, da die bei Feingewinden nicht so gut halten und eben das Loctite, mit dem die reingeklebt werden auch nicht so hitzebeständig ist!

 

Besser ne Gewindehülse nehmen, am besten mit Flüssigmetall einsetzen, dann hält das wieder ewig! ;)

Danke für die Ratschläge :)Ein Meister hat es angeschaut. Das Gewinde ist komplett weg. Man könnte zwar versuchen es instandzusetzen, aber er sagt dass der Zylinderkopf dafür runter muss, da die Kerzen bei dem Motor weit unten sitzen und dass man danach nicht sicher sein kann ob es nicht wieder passiert. Deswegen nehm ich einen gebrauchten Kopf, dann ist man auf sicherer Seite. Die Kerzen fliegen ja nicht einfach so samt Gewinde raus, es scheint so zu sein, dass an der Stelle eine solche Reparatur schon mal gemacht wurde. :)

Gruß Gleb

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