Rost am Unterboden - Hilfe Rat gesucht!

VW Golf 1 (17, 155)

Hallo!

War gerade in der Werkstatt, da wurde festgestellt, dass der Unterboden in Schwellernähe schon sehr verrostet ist. Der Werkstattmensch meinte, dass ich Ihn bis zum nächsten ZÜV (2009) noch fahren kann und dann ist wohl der Boden ganz durch. Jetzt habe ich aber schon viel in meinen 2 er Golfi reingesteckt und ich kann mich nicht von ihm so richtig trennen, so läuft er ja einwandfrei. Hat jemand einen Tipp für mich, wo und für wieviel Geld man so etwas wieder instand setzten kann?? Wäre für jeden Tpp dankbar, habe leider keine Ahnung von so etwas und bin immer auf Werkstätten angewiesen :-(

43 Antworten

sprich drahtbürste+bohrmaschine und 30min arbeit.

und das schweißen find ich nicht so schwer.
hatte aber auch vor 8 jahren mal einen schweißkurs 🙂

Zitat:

Original geschrieben von 2erlei


kann mich hier evtl mal jemand bestätigen?

Ja klar hast recht!😉

Nein im Ernst so schlimm sieht es ja echt nicht aus! Würd es auch erstmal mit einer Drahtbürste versuchen!

Zum schweißen:
Wie 2erlei schon sagst ist eigentlich nicht schwer! Würd erst an einem alten Blech üben! Kann sein das es nicht ganz so schön geht wenn du Lack, Rostrückstände usw. noch dort hast!

Das haben bestimmt schon ungeschicktere als du geschafft! 😉 Außerdem gibt es ja keinen Schönheitspreis darauf!
MFG

sehr richtig.
das schminken mußtest du doch auch erst lernen.
mit dem unterschied, daß man es dort sieht und
unter deinem wagen nicht.

Ich will ja jetzt die "ossis" nicht über einen kamm scheren... aber ich hab mal nen "reparierten" fiat coupé gesehn der irgendwo in dresden zusammengeflickt wurde... ich mein äußerlich ist gar nicht mal was zu sehn.. aber beim unterboden bekommt man das bloße kotzen...Ich denke mal das kommt nicht auf die Region an in der der Wagen gemacht wurde sondern eher die zur verfügung stehenden Geldmittel!
Ich hab mal eine Weile in München gewohnt und dort sind mir Teilweise Autos unter die Augen gekommen....

Gruß aus Dresden

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Auch wenn dieses Thema schon alt ist,so ist es doch immer Aktuell!

Natürlich kann man nicht sagen wie es unter dem UBS ausschaut,aber aus der Erfahrung raus würde ich sagen daß der an vielen Stellen durch ist.
Wenn man den UBS und Rost gründlichst entfernt(alles andere macht eh kein Sinn) also mit Flex Negerkeks Bohrmaschiene Drahtbürstenaufsätze usw... sind die meistens im vorderen und hinteren Schwellerbereich auf der innen und außenseite von der Kante durch(auch dank VW Wagenheber)
Da wo die Gummistöpsel drin sind(die werden meißt auch nur noch vom UBS gehalten) kann man in der Regel auch gleich den Flex ansetzen.

30 min Arbeit? Wohl eher 30 Arbeitsstunden,allein das Auto richtig aufbocken sichern und alles weitere herrichten dauert doch schon ca.30min

Nur mit ner Drahtbürste sauber machen Rostumwadler und UBS bringt garnichts! Da kann man sein Geld auch gleich wegschmeißen.

Schweißen am Unterboden als Leihe? Ne oder?? Da sollte man doch schon einiges an Erfahrung mitbringen! (man muß das ja auch verantworten können was man da macht,oder? )

Die Welt kostet das sicher nich wenn man es selber macht,man sollte zumindestenns einen Kompressor UBS-Pistole Flex(möglichst mit Drehzahlregulierung) Bohrmaschine div.Schleif/Drahtbürstenaufsätze Staubmaske usw.. haben.
Natürlich noch ein Schweißgerät wenn man sich das selber zutraut/es kann.
Was macht eigentlich Rostumwandler?

Gruß Matze

Ps.: für alle die sich gleich duch meinen Text angegriffen fühlen,das habe ich damit nicht vor!Warum auch,das ist lediglich meine Meinung oder Frage dazu,genau so wie Ihr Eure Meinung oder Frage dazu habt. 

Zitat:

Original geschrieben von PNkultweiss



Zum schweißen:
Wie 2erlei schon sagst ist eigentlich nicht schwer! Würd erst an einem alten Blech üben! Kann sein das es nicht ganz so schön geht wenn du Lack, Rostrückstände usw. noch dort hast!

Das haben bestimmt schon ungeschicktere als du geschafft! 😉 Außerdem gibt es ja keinen Schönheitspreis darauf!
MFG

Das mit dem Schönheitspreis stimmt nicht so ganz, es gibt schon einen, und der nennt sich TÜV-Plakette.

Der Seat Terra, den ich grad fahre, hat auch viel Rost, das meiste habe ich schon geschweißt, ein paar Stellen (z.B. ein Riss im Unterboden, wo der Fahrersitz befestigt ist) mache ich noch in zwei Wochen, dann bange ich auch, was der deutsche TÜV dazu sagen wird.

Stimmt schon, jede(r) (der/ die handwerkliches Geschick hat und es sich zutraut) kann Schweißen lernen und irgendwomit muss man/frau dann anfangen.
Bei mir war es mit 20 mein erstes Auto, ein 77er Passat Kombi, das war vielleicht ne Rostlaube !
Also kleines Schweißgerät vom Nachbarn geliehen, der hat mir auch gleich ein paar Tipps gegeben.

Ich verestehe gar nicht, was da einige mit der Drahtbürste (auf Bohrmaschinenaufsatz) wollen.
Damit bekommt man das Blech nicht blank, da verschmiert nur der Unterbodenschutz.
Meiner Erfahrung nach kratzt man den mit nem größeren Schraubenzieher (oder Stechbeitel) so weit wie nötig ab, dann wird blankgeflext.
Schutzausrüstung auch nicht vergessen: "Flexen" (also Schleifen mit Einhandwinkelschleifer) nur mit Staubschutzmaske, Schutzbrille(!) , Gehörschutz, Handschuhe - und beim Schweißen nicht die Augen "verblitzen", also auch mit der richtigen Maske.

Dass man mit der Flex den Unterbodenschutz nicht gescheit abbekommt und nur die Scheibe verschmiert, wird man auch schnell merken.

Und man sollte schon mit Sinn und Verstand vorgehen (also etwas Planung vorher ):
Ich würde nur eine Roststelle freilegen ( dadurch macht man vermeintlich erstmal den Schaden größer, man muss ja gucken, was noch solide ist und was durchgefault, da kann aus einem kleinen Loch schon eine 30 cm lange Stelle werden), wenn ich sie danach auch zuschweiße oder/und Rostschutz, Farbe, evtl Unterbodenschutz draufstreiche.

Das schlimmste, was man machen kann, ist, "nachgucken", wie schlimm die Stellen aussehen, alles schön frei und blank machen, dann gibt man erstmal auf oder es verlässt einen die Lust, dann rostet es umso schneller weiter, besonders im Winter.

LG Strukki

Zitat:

Original geschrieben von Strukki



Ich verestehe gar nicht, was da einige mit der Drahtbürste (auf Bohrmaschinenaufsatz) wollen.
Damit bekommt man das Blech nicht blank, da verschmiert nur der Unterbodenschutz.
Meiner Erfahrung nach kratzt man den mit nem größeren Schraubenzieher (oder Stechbeitel) so weit wie nötig ab, dann wird blankgeflext.
Dass man mit der Flex den Unterbodenschutz nicht gescheit abbekommt und nur die Scheibe verschmiert, wird man auch schnell merken.

LG Strukki

Da hast Du natürlich recht Strukki,den UBS bekommt man damit natürlich nicht weg,aber den Rost da drunter.

Und div. Drahtbürstenausätze für die Bohrmaschine sind in Ecken/Kanten sehr brauchbar zum entrosten.

Klar muß man schweißen irgendwo anfangen zu lernen,aber tut es da nicht ein alter Kotflügel oder so,den kann man dann auch wen zeigen der es kann,wenn das dann klappt kann man sich ja am Auto versuchen,gad über Kopf schweißen ist ja auch nicht ohne.

Gruß Matze

man sollte den aufwand nicht unterschätzen. im anhang ein bild, wie es bei mir ausgesehen hat am unterboden. ursache: vermutlich hat der vorbesitzer vor vielen jahren den wagen falsch aufgebockt und dann wirklich innerhalb eines jahres blühte der rost von innen nach aussen durch. das ging dann recht fix :/

arbeitsschritte: bodenblech links, rechts neu, unterholm aussen instandgesetzt sowie lackierung und als "kleinigkeit" nebenbei wurde ein wenig rost am tankdeckel entfernt. der ganze unterboden wurde neu konserviert zum schluss. kosten bei fachwerkstatt ~ 1000 € und 2 ganze arbeitstage

und so sah es am ende aus 🙂

@baluer89:

Ich gebe zu, ich habe heute morgen, vor dem Frühstück, mir nur das erste Foto angesehen, wo nicht viel zu sehen war.
Jetzt habe ich mir alle angesehen, naja, für eine "umfassende Ferndiagnose " reicht sowas ja sowieso nicht.

Ich finde, so schlimm sahen die nicht aus, nur bei dem zweiten Foto hätte ich den starken Verdacht, dass man nach Freikratzen (Stochern) ein Loch oder mehrere hat, die dann geschweißt werden müssen.

Ich denke, Du hast zwei Möglichkeiten :

1. Bis zum nächsten TÜV gar nichts machen, evtl ihn sogar so nochmal dem TÜV vorstellen, der wird, im ungünstigen Fall, dann schon einen Bericht erstellen, was zu machen ist.

2. Unterbodenschutz an den betroffenen Stellen wegkratzen und Roststellen behandeln,
da gibt es , denke ich, auch unterschiedliche Ansichten, ich bevorzuge, die möglichst blank zu machen, also wenn es geht , allen Rost "wegflexen", Rostschutzfarbe, Lack und Unterbodenschutz drüber.

Andere schleifen nicht soviel, verwenden Rostumwandler . . .

Die "Gefahr" ist, dass bei Freikratzen und Schleifen der Roststellen eben Rostlöcher zutage kommen, die dann gleich behandelt, also zugeschweißt werden müssen.

Variante 2 ist eigentlich besser, jetzt den Rost zu bekämpfen, gerade im Winter frisst der Rost ja unbehandelt weiter, andererseits kannst Du halt bis zum nächsten TÜV warten, nur sind die dann eventuell einzuschweißenden Bleche halt etwas größer.

Zitat:

Original geschrieben von baluer89


Na wenn das nur so einfach wäre, aber das trau ich mir (als Frau ;-) nicht zu) In eine Werkstatt wollte ich eigentlich nicht gehen, wegen den sicherlich sehr hohen Kosten und außerdem wird man schon immer schief angesehen, wenn man mit einem 19 Jahre alten Golf kommt, da kommt jedesmal der Spruch, dass ich mir doch ein neueres Auto zulegen sollte :-(

hallo baluer89,

ja, das stimmt, da hast du sehr recht, mein Golfi ist allerdings schon nächstes Jahr 23 Jahre alt, ja, ja, man wird schon bisschen blöd - in den Werkstätten - angemacht und belächelt.

Grüße, Baby99

he jungs

also ich muss sagen rostlöcher gehören sofort beseitigt.
ich bevorzuge es die flächen grosszügig zu sandstahlen, dann rostgrund auf dem man
schweissen kann, loch zuschweissen, erneut grundieren, schweisspunkte abschleiffen,
dann mit karosseriedichtmasse das blech verschmieren und dann noch gut UBS drauf
und fertig.

wenn nicht die möglichkeit zu strahlen besteht, betroffenes blech herausschneiden,
und dann ein neues einsetzen.

denn nur abschleifen vernichtet die rostpartikel nicht zur gänze!! und es geht drunter wieder weiter.

und was sich leute von rostumwandler erwarten ist mir sowieso ein rätsel?🙄🙄
ihr werdet doch wohl nicht im ernst daran glauben dass damit rost wieder in blech umgewandelt wird?
naja mein problem solls ja sowieso nicht sein. (BITTE NICHT ANGEGRIFFFEN FÜHLEN)

und zu guter letzt wie schon mehrfach erwähnt als laie nicht gleich am unterboden rumbrennen, denn das kann
mächtig ins auge gehen. (feuer)

FREUNDLICHE GRÜSSE

so sachen wie fertan und hammerite find ich schon gut.
hatte nach 1,5 jahren kein problem.
aufgetragen auf metallisch blanken grund.

Rostumwandler 🙄

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