Rost am Signum und Schlechte Erfahrung mit dem FOH

Opel Vectra C

Hallo ich habe mir letzte woche Montag einen Signum 1.9CDTI BJ 04/2005 150 PS 120 000KM beim FOH angesehen und probegefahren soweit alles ok bis auf folgende Mängel:

FZG zieht nach rechts, Bremsen rauschen, beim beschleunigen schlägt der Motor, teilweise unrunder Motorlauf. und beim rausfahren aus dem Ausstellungsraum wurde die Stoßstange hinten inkl. Rücklicht beschädigt

So, da ich 4 Monate zuvor schon mal ein FZG bei dem selben FOH gekauft habe und uns da eine komplette Wartung versprochen wurde und im endefekt nur das Motoröl ern. wurde (HU/AU und Bremsen wurden ern.) war ich schon etwas skeptisch.

nun machten wir mit dem Verkäufer folgendes aus: Große wartung inkl. Zahnriemen, HU/AU neu und sämtliche Mängel beseitigen.
Der Verkäufer versprach mir aufgrund der vorkomnisse mit dem anderen FZG das diesmal alles reibungslos klappen würde.

diese woche Dienstag war es nun soweit und wir konnten das Prachtstück endlich abholen.
der Wagen wurde innen und aussen neu aufbereitet, Wartung auf den ersten Blick neu durchgeführt inkl. Zahn und Keilriemen, also auf den ersten Blick wurden alle Mängel beseitigt dann wurde sogar noch vollgetankt und die erste Fahrt konnte los gehen.

Wir wollten bekannte besuchen wir kamen ca 45 Km da ging das mit dem Motor schlagen beim beschleunigen wieder los, also umdrehen und zum FOH: Diagnose Zweimassenschwungrad defekt.
Naja dachte ich mir wenn ihr schon dabei seit könnt ihr auch gleich nach der knarzenden Verkleidung sehen und noch 2 andere Dinge die mir aufgefallenMir wurde gesagt ich kann damit rechnen das ich übermorgen das FZG wieder haben kann und solange stellen sie mir kostenlos einen Leihwagen zur verfügung.

Am nächsten abend wollte ich sehen wie weit sie mit meinem Wagen sind: noch nicht angefangen.
Donnerstag nachmittag Schwungrad und zentralausrücker wurden erneuert.
Ich wollte mir das Schwungrad ansehen und ging in die Werkstatt wo mein Sigi oben auf der Bühne stand und dachte guckste ihn dir doch mal von unten an: ROST!!! an den Trägern, Aufnahmen, Hinterachse. Ich dachte ich spinn das FZG ist 4 Jahre alt. Ich zum Meister des FOH und habe ihn darauf aufmerksam gemacht, er meinte nur das könnte man ja versiegeln.
Das gab mir dann den Rest. ich schnappte mir mein Handy schoss Fotos und ab zum Verkäufer,
da entlud sich dan mein ganzer Frust(schließlich war das Fzg vorher 1 Woche bei denen mit Großer Wartung usw. da fällt das einem doch auf!)
Der den Meister angerufen die sollen das ordentlich wegmachen.

Was haltet ihr den davon? ist das normal? Habe im Moment schon gar keine Lust mehr auf das Fzg. warte jetzt schon 2 Wochen und ich denke das die noch mind. 3 Tage zum entfernen des Rostes brauchen.Bitte schreibt doch mal eure Meinung dazu?!

28 Antworten

Hi

Alle 2 Jahre ist Quark. Wenn richtig gemacht wurde dann hält der Unterbodenschutz locker 10 Jahre. Wenn nich länger.

Nein, an Fahrwerksteilen, bspw. Achsschenkeln etc., leider nicht, das verflüchtigt sich da relativ schnell wieder. An den Stellen, wo die Hebebühne angesetzt wird, auch (ist beim Signum jetzt kein Thema, der hat ja solche Gummiklötze).
Vorn am Motorträger hält das Wachs leider auch nicht lange, wahrscheinlich durch die Wärme und den Fahrtwind (falls er unten offen ist).

Gerade um diese typischen Stellen geht es beim TE ja. Ist unschön, aber vollkommen unbedenklich.

Hi

Wachs gehört da ja auch nicht hin. Schön Bitumen ausm Fass dick und fett. Wie gesagt ich verwende je nach Auto 10-20 Liter dafür und Ruhe ist.

Find ich pers. total übertrieben......!

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Bitumen gehört GAR NICHT ans Auto!

also mein foh schleift die roststellen jetzt ab dann rostumwandler, grundieren, lackieren und dann versiegeln hoffe das die es richtig machen und vorallem das es hält.

Die Werkstatt ist normal top, meine ganze Familie kauft da die Autos.

die haben ja einen ruf zu verlieren. die haben immerhin 26 Werkstätten hier in der umgebung davon mind. 10 Opel, Audi, Skoda usw.

ich habe in den letzten 5 jahren jetzt 3 versch. opels gefahren 2 x Omega B, und einen zafira a
aber so was war bei denen nicht zu sehen und die waren etwas älter wie 4,5 jahre.

Zitat:

Original geschrieben von hades86


Bitumen gehört GAR NICHT ans Auto!

Hi

Ok und jetz bitte noch erklären.

Lass mich raten. Die Werkstätten verdienen nichts mehr weil nichts mehr rostet und kaputt geht?! Falls du auf eindringende Feuchtigkeit hinaus willst das kann ich nicht bestätigen. Oder eben alle Autos die untenrum wie neu sind nach 15 Jahren.

Zitat:

Original geschrieben von hades86


Bitumen gehört GAR NICHT ans Auto!

Na ja, es gibt verschiedenste Konservierungsmittel für den Unterboden.

Von PVC-basierenden Mitteln,über Wachse bis hin zu auf Bitumen basierenden Konservierungsmitteln.

omileg

Daß Bitumen bricht und dann Wasser an den Unterboden gelangen kann, sollte inzwischen bekannt sein..... Vor allem wenn es darunter ordentlich knistert,wirst Du es merken,wenn es schon zu spät ist.
Bitumen hat eigentlich keine Rostschutzhemmende Wirkung. Es ist eine dicke Masse, die nur die metallischen Oberflächen zukleistern. Und Unterböden können auch von innen rosten!

Wenn dem so wäre,das Bitumen das Allerheilmittel ist,dann hätte alle Restauratoren und Korrosionsschutz Spezialisten kein Ahnung....

Hi

Bei 10-20L bricht garnichts. Kann übrigens jeder machen wie er denkt. Die von mir auf diese Weise behandelten Autos haben mit Korrosion am Unterboden jedenfalls nichts am Hut. Ich bleibe dabei. Es hat sich mehr als bewährt in weit über 10 Jahren.

Zitat:

Lass mich raten. [...] weil nichts mehr rostet und kaputt geht?!

Nö, sonst würde ja jeder Konservierer Bitumen verwenden, wenn das das Allheilmittel wäre.

Zitat:

Falls du auf eindringende Feuchtigkeit hinaus willst das kann ich nicht bestätigen. Oder eben alle Autos die untenrum wie neu sind nach 15 Jahren.

So? Wieviele Autos mit Bitumen drauf hast du schon von unten gesehen? Bitumen reißt immer irgendwo ein. Ein Auto, das von unten wie neu aussieht nach 15 Jahren wurde entweder gar nicht oder nur im Sommer bewegt - oder eben restauriert.

Kratz mal die Bitumenpampe nach 15 Jahren ab, dann wirst du schon sehen, was du davon hast. Da kommen Dinge zum Vorschein, die man vorher gar nicht gesehen hat. Durch Wachs kann man besser durchgucken.

Und an den Stellen wie Achsschenkel etc. hält Bitumen genauso wenig lange. Je dicker du den Mist draufstreichst, desto mehr erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass es reißt.

10-20 Liter sind doch total banane, das ist nicht mehr als lächerlich. Maximal 5 Liter Wachs reichen aus, um den kompletten Unterboden ziemlich dick zu konservieren.

Manche Autos sind von Werk ab heute mit PVC konserviert. Wenn du da einfach Bitumen draufklatscht, dann ist das extrem kontraproduktiv, denn PVC und Bitumen vertragen sich nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Peter´s Coupe


Daß Bitumen bricht und dann Wasser an den Unterboden gelangen kann, sollte inzwischen bekannt sein..... Vor allem wenn es darunter ordentlich knistert,wirst Du es merken,wenn es schon zu spät ist.
Bitumen hat eigentlich keine Rostschutzhemmende Wirkung. Es ist eine dicke Masse, die nur die metallischen Oberflächen zukleistern. Und Unterböden können auch von innen rosten!

Wenn dem so wäre,das Bitumen das Allerheilmittel ist,dann hätte alle Restauratoren und Korrosionsschutz Spezialisten kein Ahnung....

Moment,ich glaube hier wird etwas stark verwechselt.

Es wurde gesagt,auf Bitumen

basierende

Schutzmittel und nicht,dass reiner Bitumen drunter gekleistert wird.

Bitumen ist eh ein irreführender Oberbegriff,es wäre wohl besser zu sagen,Unterbodenschutz mit auf Bitumen (Erdöl)basierenden Bestandteilen.
Das es kein reiner Bitumen vom Straßenbau ist,sollte schon klar sein.😉

Ob diese Art der Konservierung die beste daarstellt,sei an der Stelle mal dahin gestellt und glaube ich auch nicht.
Aber geben tut es diese nach wie vor noch,wie eben die auf Wachs-oder PVC-basierende Methoden auch.
Von Werk aus werden heutzutage meist Wachse und PVC-Schichten am Unterboden verwendet.

omileg

Hi

Wie gesagt.. Jeder wie er möchte. Ich streite mich jetzt nicht rum hier. Wenn es so wäre wie du sagst bräuchte ich nichts abkratzen denn da könnte ich längst auf die Straße kucken. So dick ist der Unterboden nicht.

Danke Omileg. So ist es. Hier gehts um Autos und nicht um irgendwelche Dächer.

Also ein vollgetanktes Auto nach dem Kundendienst zu erhalten, hab ich persönlich noch nie erlebt. Kenne aber die Vorgeschichte nicht.

Zu dem Thema Rost:
Bevor alle schreien darf nicht sein usw... sollte man erstmal klären, ob es sich um einen Re-Import handelt, bei dem ein bisschen in Sachen Unterbodenversiegelung gespart wurde.
Vielleicht steht das Fahrzeug auch immer in einer Garage, in der ganz einfach keine ausreichende Be- und Entlüftung stattfindet (sozusagen wie in jeder einzel oder Doppelgarage).

Aber schau Dir doch mal die Bremsleitungen über der Hinterachse an... Dann ist die Aufregung wegen dem Rost an den Achsteilen erstmal nebensache

MfG
W!ldsau

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