Rost am LPG Tank!

Hallo zusammen,

ich habe seit ca. einem Jahr eine BRC Sequent-24 Flüssiggasanlage in meinem MB W202 C180 verbaut. Mir ist schon länger aufgefallen, dass sich auf dem Tank aufgrund des Temperaturunterschiedes desöfteren Kondenswasser bildet, nun musste ich allerdings feststellen, dass dieser auf der Oberfläche stark rostet.
Ist das normal? Der Tank sollte doch so lackiert sein, dass dieser nicht zu rosten beginnt.
Was mich vor allem interessiert: Was wird der TüV (zu dem ich im Oktober muss) dazu sagen? Ich kann zwar den groben Rost wegschrubben, Spuren davon sieht man aber dennoch.

Im Voraus schonmal Danke für jede Hilfe.

Gruß
GeezR92

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Kleiner Scherz, der muss doch rosten, der sitzt doch in einem Mercedes. Nein, reklamieren das Dingen.

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Du hast ja auch den Mercedes unter den Tanks von Witte van Moort.
Nur die Befestigung ist nicht toll.

Zitat:

Original geschrieben von redstar18


Du hast ja auch den Mercedes unter den Tanks von Witte van Moort.
Nur die Befestigung ist nicht toll.

Die Halterung ist richtig und der Tank sitzt bombenfest.

Morgen...!
Der Tank in meinem W202 C180 ist seit 04/2006 verbaut. Als Anhang mal ein Foto!

Zum Bild sei gesagt, dass das Fahrzeug im Dezember 20 Jahre jung wird und im Moment knappe 430 tkm drauf hat, von denen knappe 300 tkm mit Gas zurückgelegt worden sind!

MfG André

60 Liter Tank

Zitat:

Original geschrieben von GeezR92


So, im Anhang mal ein Bild von der Sache. Mal sehen was die Werkstatt dazu sagt...

Sieht aus als wäre er schlecht lackiert worden. Ist zu gleichmäßig. Es hat auch nicht die Ablage/Abdeckung auf dem Tank gearbeitet und den Lack weggescheuert?

So hat nicht mal der Tank ausgesehen welcher unter (!) meinem T4 9 Jahre lang den Elementen getrotzt hat.

Grüße, Martin

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Die Ablage war es bestimmt nicht, die kann sich nämlich nicht wirklich bewegen und ist mit Stoff überzogen^^

Kann man den Rost abwischen? Evtl. Flugrost, der durch Funkennebel beim Flexen enstanden ist.

Kleiner Scherz, der muss doch rosten, der sitzt doch in einem Mercedes. Nein, reklamieren das Dingen.

Ich war heute mal beim Umrüster und der war äußerst erstaunt wie der Tank oben rosten kann, da er so etwas noch nie gesehen hat. Als mögliche Ursache nannte er Batteriesäure an der Kofferraummatte, da einmal eine Batterie da hinten ausgelaufen war.
Er hat dann den Tank gesäubert und ziemlich vom Rost befreit (mit Sidolin und Bremsenreiniger) und anschließend mit Unterbodenschutz eingesprüht.
Die Matte soll ich jetzt mal mit Seifenlauge besprühen und ausdampfen, damit diese von Batteriesäure befreit wird, falls dies wirklich der Fall ist. Es würde zumindest erklären warum der Tank nur oben (wo die Matte aufliegt) rostet.

Ich kann nur hoffen dass das klappt und es daran lag.

Also doch die böse Matte - nur anders als vermutet...

Grüße, Martin

Zitat:

@Kater Mo schrieb am 9. Juni 2013 um 12:55:38 Uhr:


Mal eine Frage zur Entlüftung im Kofferraum, hast du so etwas überhaupt?
Vielleicht wurde bei dir nicht die Zwangsentlüftung im Kofferraumboden eingebaut, durch die ja auch Feuchtigkeit entweichen kann, bzw. die Luft zirkulieren.
Und wie der Tank von Unten aussieht wäre sicher auch interessant, bei dem Rost oben.

Also die Entlüftung im Boden dürfte -bzw. sogar müßte- da völlig wirkungslos sein. Falls nämlich der Kofferraum über diese Öffnung Luft bekäme, dann hieße das, daß der Gassammelraum des 30°-Tanks zum Fahrzeuginnenraum hin offen ist - fatal!

Prinzipiell und vorschriftenkonform ist der Innenraum des Toroids nach unten offen und dieser "Ablauf" mittels Dichtmasse gegen die Ersatzradmulde abgesiegelt. Oben ist der Deckel ebenfalls mit einer Polymerdichtung luftdicht (!) abgeschlossen. Dadurch bildet sich ein rigsum dicht abgeschlossener, nur nach unten offener Gassammelraum. Wenn's nicht so ist, Verstoß gegen die Gasdichtigkeitsanforderung ;-)

Den Rost hätte ich nach erstem Augenschein definitiv auf die Anwesenheit der Batterie geschoben. Batterien gasen immer aus, und die Ausgasung kreiert ein leicht saures Klima in der Umgebung. Ist dann die Beschichtung etwas porös (schaut Euch mal Tanks an, die in feuchter Umgebung gelagert wurden!), dann "blüht" der Flugrost. Das Thema ist aus Campingbussen bestens bekannt, wo ebenfalls die Batteriekästen gern vor sich hin gammeln - trotz absolut trockener Anordnung, intakter Lackierung und ohne jedes Auslaufen von Säure.

Tip von mir: 1000er Schleifpapier nehmen, leicht überschmirgeln, Lappen mit Motorenöl schnappen, Tank schön abreiben, fertig. Ich wette, der Tank rostet immer mal wieder leicht an, aber eh DAS TÜV-kritisch wird, vergehen Jahrzehnte. Da ist der Kofferraum drumherum schon lange in der Presse ;-)

Gruß
Roman

PS: Unterbodenschutz hat eine äußerst unangenehme Eigenschaft - er verschleiert, wenn sich kleine Rostansätze bilden. Besser sind dauerelastische Polymerfarben als Beschichtung (PU z.B.), die nur dünne Beschichtungen bilden oder Wachse (z.B: aus dem Unterbodenschutzsortiment für Oldtimer).

Wenn du diese Leiche schon ausgräbst...

KBS RustSeal ist der Weg - nicht Unterbodenschutz, nicht PU,
Wachse halten nicht sehr lang, kann man aber als Schutz über RustSeal noch drüber geben 🙂.

Jepp, sowas meinte ich auch - nicht dick und fett UBS drauf, sondern Beschichtungen, die dünn sind und das darunter Passierende zeigt. Aber wie gesagt, bei solchen trockenen Umgebungen würde ich nichts Anderes machen als simples einölen. Das ist jederzeit reversibel und schützt auch vor Säuredämpfen. Das Einfachste ist immer das Beste ;-)

Gruß
Roman

naja, durch Kondenswasser wird das Öl aber recht zügig abgewaschen und dann ist der Schutz weg...

Nee, da spricht die Erfahrung dagegen. Das Kondenswasser läuft auf dem verharzten Öl ab und hinterläßt keine Rostschäden. Man darf natürlich kein Nähmaschinenöl verwenden ;-)

Wie gesagt, letztlich ist's auch egal, was er drauftut - mal abgesehen von dicker UBS-Masse. Hauptsache, der Tank wird hin und wieder mal angeschaut und die saure Umgebung als Ursache angegangen. Da kann man übrigens wirklich mal über eine zusätzliche Belüftung außerhalb des Tanks aber in der Radmulde nachdenken.

Gruß
Roman

Es gibt Unterbodenschutz zum streichen als auch spritzen mit Struktur auf Kautschukbasis.
Super haftend, gibt bei Steinschlag und sonstige Einwirkungen nach, bleibt elastisch, Steine schlagen nicht durch, sondern prallen ab. Eigentlich dies, was heute ab Werk aufgespritzt ist.

Der Tank im Bild (aus 2007) sieht heute noch so aus .
Hier wurde der Boden der Radmulde entfernt und der Tank zum Teil nach außen geführt, mit Abstimmung TÜV.

Saab
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