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Reinigungsadditiv beim Tanken hinzufügen

Themenstarteram 2. Oktober 2012 um 15:34

Hallo!

Ich kaufte mir einen 3 1/2 Jahren alten Mitsubishi Colt (Benziner), der auf nur 5.700 km gekommen ist. Ist es eigentlich unter Umständen problematisch ein Auto mit so wenig km zu haben?

Ich frage auch deshalb, weil in der Colt-Bedienungsanleitung der Hinweis steht: "Wiederholte Kurzstreckenfahrten mit niedrigen Drehzahlen können Ablagerungen im Kraftstoffsystem und Motor verursachen, die wiederum das Start- und Beschleunigungsverhalten des Motor beeinträchtigen können. Falls ein solches Problem auftritt, wird empfohlen, dem Benzin beim Tanken ein Reinigungsadditiv beizufügen."

Der Vorbesitzer (um die 80 alt) fuhr mit dem Auto tatsächlich praktisch nur Kurzstrecken innerhalb des Ortes.

Anspringen tut das Auto ohne Probleme. Ob es schlecht beschleunigt kann ich nicht sicher bewerten, weil mir die Referenz dazu fehlt.

Kurz gefragt:

Wenig km durch Kurzstrecken schädlich fürs Auto?

Macht es daher Sinn beim Tanken zu einem Additiv zu greifen?

Beste Antwort im Thema

Es gibt ein Reinigungsadditiv für das Öl selbst. Ungefähr 150 bis 200 km vor dem nächsten Öl- und Ölfilterwechsel ins Öl geben und ordentlich warmfahren. Nach dem Ölwechsel soll der Motor dann gereinigt sein. Über mein Ergebnis kann ich schätzungsweise Ende der Woche berichten.

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Zitat:

Original geschrieben von Lehrfra

Hallo!

Ich kaufte mir einen 3 1/2 Jahren alten Mitsubishi Colt (Benziner), der auf nur 5.700 km gekommen ist. Ist es eigentlich unter Umständen problematisch ein Auto mit so wenig km zu haben?

Ich frage auch deshalb, weil in der Colt-Bedienungsanleitung der Hinweis steht: "Wiederholte Kurzstreckenfahrten mit niedrigen Drehzahlen können Ablagerungen im Kraftstoffsystem und Motor verursachen, die wiederum das Start- und Beschleunigungsverhalten des Motor beeinträchtigen können. Falls ein solches Problem auftritt, wird empfohlen, dem Benzin beim Tanken ein Reinigungsadditiv beizufügen."

Der Vorbesitzer (um die 80 alt) fuhr mit dem Auto tatsächlich praktisch nur Kurzstrecken innerhalb des Ortes.

Anspringen tut das Auto ohne Probleme. Ob es schlecht beschleunigt kann ich nicht sicher bewerten, weil mir die Referenz dazu fehlt.

Kurz gefragt:

Wenig km durch Kurzstrecken schädlich fürs Auto?

Macht es daher Sinn beim Tanken zu einem Additiv zu greifen?

Schlecht ist so ein Reinigungs additiv nicht aber wenn du mit dem auto einen Ölwechsel machst und dann damit dann ne längere strecke fährst dann dürften die Ablagerungen weg sein. Da mit dem Ölwechsel würd ich machen, weil ältere Menschen ziehen den Wechsel gerne mal in die Jahre.

Es gibt ein Reinigungsadditiv für das Öl selbst. Ungefähr 150 bis 200 km vor dem nächsten Öl- und Ölfilterwechsel ins Öl geben und ordentlich warmfahren. Nach dem Ölwechsel soll der Motor dann gereinigt sein. Über mein Ergebnis kann ich schätzungsweise Ende der Woche berichten.

Man könnte auch zu einem Händler fahren und den bitten, eine Probefahrt zu machen. Dort hat man den Vergleich, ob der Wagen vernünftig zieht oder nicht.

Die Ölschlammspülung sollte man nicht verwenden, eher die Motorspülungen. Aber auf die kann man auch verzichten in dem man am anfang die Ölwechselintervalle verkürzt.

So ein Venil und Einspritzreiniger kann man bedenkenlos nutzen. Muss aber nicht unbedingt was bringen, bei sowenig Kilometer kann ja noch nicht viel angelagert sein.

Zitat:

Original geschrieben von Lehrfra

.. . weil in der Colt-Bedienungsanleitung der Hinweis steht: "Wiederholte Kurzstreckenfahrten mit niedrigen Drehzahlen können Ablagerungen im Kraftstoffsystem und Motor verursachen, die wiederum das Start- und Beschleunigungsverhalten des Motor beeinträchtigen können. Falls ein solches Problem auftritt, wird empfohlen, dem Benzin beim Tanken ein Reinigungsadditiv beizufügen."

Bei diesem Hinweis geht es um das Benzin, nicht um die Qualität des Öl oder - oh Schreck - Zusätze zum Öl.

Ein Reinigungsadditiv im Benzin kann etwas bringen. Ist es ein Direkteinspritzer, dann kann das Additiv aber speziell bei Ablagerungen an den Einlaßventilen (falls vorhanden) nicht wirksam werden.

Zitat:

Original geschrieben von MENA-C

Ist es ein Direkteinspritzer, dann kann das Additiv aber speziell bei Ablagerungen an den Einlaßventilen (falls vorhanden) nicht wirksam werden.

Zum Glück ist der Colt nicht so alt. Der hat schon Saugrohreinspritzung.

Bei den Reinigungsadditiven fürs Öl kenne ich zwei Varianten.

Bei der einen wird das Zeugs vorm Ölwechsel zugesetzt, ca 200-500km möglichst ohne große Vollgasorgien gefahren und dann der Ölwechsel gemacht. Siehe als Beispiel die Ölschlammspülung von Liqui Moly.

Die schärferen wie das Liqui Moly MotorClean werden vor dem Ölwechsel in den bereits warmen und für 10 min im Leerlauf tuckernden Motor gegeben, dann Altöl raus, neu rein, gut ist.

Dieses 'scharfe' Zeugs habe ich grad letzte Woche zum zweiten mal angewendet, das Ergebnis der ersten Spülung war überzeugend: Mein Ölverbrauch hatte sich halbiert, der Audi Scheckheft gepflegte Wagen hatte leider am alten Audi Longlife-Öl gelitten und deutlich Beläge und Schlämme aufgebaut. Am Öl lags nicht - vor dem Wechsel das hochgelobte Shell M1, davor das Liqui Moly Öl mit geringen Abdampfverlusten. Beides gab zuvor quasi keine Änderung am Ölverbrauch.

Fahr den einfach mal 50-100 km auf der Autobahn bei mittleren Drehzahlen schön frei...so 3500-4500 min-1.

 

Dazu braucht man kein Additiv! Bei der Saugrohreinspritzung wird dann schön Benzin gegen die Ventile gespritzt.

Themenstarteram 3. Oktober 2012 um 9:47

Danke für die kompetenten Hinweise. Daraus ziehe ich folgende Schlüsse.

Reinigungsadditiv im Bezin dürfte jetzt nicht angesagt sein.

Ich werde mal die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h messen, um zu sehen ob es überhaupt eine Abweichung zur Werksangabe gibt.

Beim Abholen des Autos fuhr ich schon 100 km mitteltourig bei meist 130 km/h Autobahn. Ab November wird der Colt dann ein halbes Jahr lang 2mal pro Woche jeweils 130 km Autobahn zurücklegen, macht also für den Zeitraum rund 7.000 km Autobahn. Das dürfte im Alltag dazu führen Opa-Allüren abzulegen.

Die Scheckheftpflege wurde penibel jährlich eingehalten. Ich weiß allerdings nicht, ob damit Ölwechsel automatisch erfolgten. Ist das eigentlich so, dass bei jährlicher Scheckheftpflege das Öl gewechselt wird, auch wenn nur wenig km gefahren wurden?

Je nach dem wie der Beschleunigungstest verläuft, wird sich zeigen, ob ich mir überhaupt noch Gedanken übers "flott machen" machen brauche.

Ich hab bei meinem A3 1.8T der früher nur extreme Kurzstrecke gefahren wurde, auch den Liqui Moly Injection-Reiniger und das Ventilsauber verwendet. Die Empfehlung ein Kraftstoffadditiv zu verwenden kam von der Werkstatt.

Selbst 500 KM auf der Autobahn haben da vorher nicht viel genutzt.

Nach der Zugabe von den Reinigungsadditiven läuft er wieder wie ne eins.

Ausprobiere würde ich es an deiner Stelle schon mal. Kostet ja nicht die Welt...

Einen Ölwechsel würde ich auch machen aber Ölzusätze würde ich nicht verwenden.

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