Reifendruck. Haltet ihr euch an die Vorgaben im Handbuch?
Moin,
mich interessiert mal, wie andere Subaru-Fahrer das handhaben.
Ich habe den Forester SJ 2.0 CVT Benziner. Serienbereifung 225/60 R17 Yokohama Geolandar.
Laut Anleitung und Aufkleber im Türholm ist bei halber Zuladung ein Reifendruck von vorne 2,1bar und hinten 2,0bar vorgesehen.
Ich finde, das Auto fährt damit sehr schwammig und unpräzise. Nicht mal komfortabel, einfach nur schwammig.
Neulich hatte ich das Auto in der Werkstatt und als ich es abgeholt habe, hatte ich das Gefühl, es fährt plötzlich viel verbindlicher, direkter, ruhiger. Am Wochenende habe ich turnusmäßig den Reifendruck kontrolliert und festgestellt, da sind ja rundum 2,5bar drauf. Müssen die in der Werkstatt gemacht haben, ich jedenfalls nicht. Ich hatte immer so 0,2bar über Vorgabe eingestellt, was aber immer noch eher schwammig war.
Mir scheint, Subaru gibt generell eher wenig Reifendruck vor. Vielleicht aus vermeintlichen Komfortgründen oder weil im Gelände bessere Traktion?
Wie handhabt ihr das? Fahrt ihr den vorgegebenen Reifendruck?
Ist es problematisch, wenn ich weiterhin rundum mit 2,5bar fahre? Wie gesagt, fährt sich deutlich besser, aber ich würde es nur machen, wenn das keine langfristigen negativen Auswirkungen hat (übermäßige Beanspruchung des Fahrwerks oder dergleichen). Ob ich damit ein Schnapsglas Sprit einspare, ist mir hingegen egal.
Mir ist auch aufgefallen, dass die Laufflächen der Vorderreifen an den Aussenseiten deutlich stärker abgefahren sind. Ist ja meist ein Zeichen von zu wenig Luft oder Kurvenräuberei. Das mit dem Kurvenräubern kann ich bei mir ausschließen, fahre ziemlich gemütlich und entspannt.
Wäre eher ein zeichen, dass der werkseitige Reifendruck auch bei nichtsportlicher Fahrweise eher zu niedrig angegeben ist oder?
37 Antworten
Zitat:
@Franz-Waldemar schrieb am 5. Juni 2022 um 20:40:20 Uhr:
Ich hatte bei ca. 20 Grad 2,4 aufgepumpt. bei ungefähr 10 Grad wurden 2,3 angezeigt und heute bei Ausfahrt auf Autobahn und Landstraße bei 30 Grad 2,6. Könnten man sagen, dass sich alle 10 Grad der Druck um 1 bar ändert und durch die Rollreibung um 1 bar erhöht.
Du meinst 0,1 bar oder?
ich habe sowas im Sommer und Autobahn auch mal nachgemessen.
Aber auch schon lange her.
Wenn es heiß wird steigt der Druck aber um 0,3-0,5 bar
In meinem Forester soll man mit geringer Beladung vorne 2,0 und hinten 1,9 bar einfüllen. Irgendwie fährt das Auto damit etwas schaukelig. Am Samstag habe ich dann mal vorne 2,5 und hinten 2,4 bar eingefüllt und das Auto ist nicht härter geworden, fährt sich aber straffer und ich würde meinen, der Rollwiderstand seit gesunken. Ich werde das so beibehalten.
Was kann man dann sagen? Alles Zufall.
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Zitat:
@A6 Tdi 2003 schrieb am 6. Juni 2022 um 09:10:27 Uhr:
Zitat:
@Franz-Waldemar schrieb am 5. Juni 2022 um 20:40:20 Uhr:
Ich hatte bei ca. 20 Grad 2,4 aufgepumpt. bei ungefähr 10 Grad wurden 2,3 angezeigt und heute bei Ausfahrt auf Autobahn und Landstraße bei 30 Grad 2,6. Könnten man sagen, dass sich alle 10 Grad der Druck um 1 bar ändert und durch die Rollreibung um 1 bar erhöht.Du meinst 0,1 bar oder?
Selbstverständlich.
Zitat:
@fehlzündung schrieb am 6. Juni 2022 um 20:32:18 Uhr:
Laut Wikipedia ändert sich der Druck bei Temperaturveränderung von 30K um ca. 10%.
Wären bei + 10 Grad eine Erhöhung von 2,4 bar auf 2,48 bar und bei -10 Grad eien Senkung von 2,3 bar auf 2,24 bar. Meine Beobachtungen sind also nicht so falsch.