Reifendruck. Haltet ihr euch an die Vorgaben im Handbuch?

Subaru Forester IV (SJ)

Moin,

mich interessiert mal, wie andere Subaru-Fahrer das handhaben.

Ich habe den Forester SJ 2.0 CVT Benziner. Serienbereifung 225/60 R17 Yokohama Geolandar.

Laut Anleitung und Aufkleber im Türholm ist bei halber Zuladung ein Reifendruck von vorne 2,1bar und hinten 2,0bar vorgesehen.

Ich finde, das Auto fährt damit sehr schwammig und unpräzise. Nicht mal komfortabel, einfach nur schwammig.

Neulich hatte ich das Auto in der Werkstatt und als ich es abgeholt habe, hatte ich das Gefühl, es fährt plötzlich viel verbindlicher, direkter, ruhiger. Am Wochenende habe ich turnusmäßig den Reifendruck kontrolliert und festgestellt, da sind ja rundum 2,5bar drauf. Müssen die in der Werkstatt gemacht haben, ich jedenfalls nicht. Ich hatte immer so 0,2bar über Vorgabe eingestellt, was aber immer noch eher schwammig war.

Mir scheint, Subaru gibt generell eher wenig Reifendruck vor. Vielleicht aus vermeintlichen Komfortgründen oder weil im Gelände bessere Traktion?

Wie handhabt ihr das? Fahrt ihr den vorgegebenen Reifendruck?

Ist es problematisch, wenn ich weiterhin rundum mit 2,5bar fahre? Wie gesagt, fährt sich deutlich besser, aber ich würde es nur machen, wenn das keine langfristigen negativen Auswirkungen hat (übermäßige Beanspruchung des Fahrwerks oder dergleichen). Ob ich damit ein Schnapsglas Sprit einspare, ist mir hingegen egal.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Laufflächen der Vorderreifen an den Aussenseiten deutlich stärker abgefahren sind. Ist ja meist ein Zeichen von zu wenig Luft oder Kurvenräuberei. Das mit dem Kurvenräubern kann ich bei mir ausschließen, fahre ziemlich gemütlich und entspannt.
Wäre eher ein zeichen, dass der werkseitige Reifendruck auch bei nichtsportlicher Fahrweise eher zu niedrig angegeben ist oder?

37 Antworten

Ist er auch. Jedenfalls wenn man auf normalen Straßen fährt. 2,3v 2,1 hinten hatte ich sowieso immer und selbst damit wars noch zu weich.

Mein TPMS zeigt mir im Winter bei 0 Grad 2,3bar an und im Sommer bei 30 Grad 2,8bar an. Bei mehr Gewicht fängt der Reifen sich an in der Mitte der Auflagefläche nach oben durchzubiegen. Bei Zuwenig Reifendruck passiert dasselbe. Wird aber gerne Offroad gemacht um besseren Matchgruppe zu bekommen.

Beim WRX fahre ich normal etwa 0,1bar mehr. Jetzt habe ich aktuell 2,7-2,8 bar drauf.
Sind nur 0,3bar mehr als sonst poltert aber merklich mehr. Die Kayaba Stoßdämpfer (für normalen Impreza und keine Sportdämpfer!) sollen aber auch eher hart sein und der Reifen muss wohl viel mitfedern 😁

Der wird auch niedrige Flanken haben. Vielleicht ist es da anders, generell nicht so schwammig und bei mehr Druck dann schnell zu hart.

Bei hohen Flanken hat man ja rein physikalisch schon mehr Material, was arbeiten kann.

Ähnliche Themen

das ist auch noch ein UHP Reifen. Obwohl mittlerweile glaube ich alles als UHP Sportreifen durchgeht 🙄 Die Kumhos habe ich vor ein paar Jahren für 68€ Stk bekommen.
Den höheren Druck merkt man sofort. So ab 0,2 Unterschied spüre ich das beim Fahren.

Da merkt man bei den 225/60 noch nichts oder kaum was. Also wenn man, wie wir hier alle, autoaffin ist und drauf achtet, merkt man es. Aber der normale Autofahrer, der einfach nur fährt, wird da keinen Unterschied merken.

Und ich verstehe wirklich nicht, warum Subaru da so eine lasche Reifendruckempfehlung ausgibt. Sonst wird um jedes Schnapsglas Spritverbrauch gefeilscht. Und auch das Fahrverhalten. Selbst wer wirklich extrem langsam fährt und das Auto um die Kurve trägt, hat mit dem vorgegebenen Reifendruck ein viel unangenehmeres Lenkgefühl.

Moin,
Beim Outback ja, da ist nur die Luft drin, die drin sein soll. Beim eben 2,0l CVT Getriebe Försterchen, sind eben aus dem Grund, schwammig, die Reifendruckwarngeschichte schreit sehr schnell rum. Kurzum 2,5bar sind nun drin und Ruhe is. Fährt sich viel besser liegt wieder einwandfrei, auch kein höherer Reifenverschleiss.
Stimmt fehlzündung, das speziell Schwammige ist uns, irgendwann auch aufgefallen und das in einem Subaru.... Konnten also nur die Reifen, bzw. der Reifendruck sein.

Ja, vermutlich ist der Reifendruck beim forester ein Kompromiss zwischen Straße und Gelände. Wenn man viel oder nur Straße fährt, muß man eben erhöhen

Jup, stimme ich dir zu 100% zu. Was wir auch so erstaunlich fanden, war, dass du beim Originalreifendruck, nur wenn es, etwas vereinfacht geschrieben, die Reifenkontrolle am meckern hattest. Das ging uns, ganz speziell meiner Frau, die ihn ja täglich fährt, gelinde gesagt, auf die Nerven. Dazu kam eben dieses Schwammige, daher einfach 2,5bar rein und Test. Fazit für uns perfekt.

Denn ein zu hoher Reifendruck führt dazu, dass der Reifen die Fahrbahn nur mit der Mitte der Lauffläche berührt. An dieser Stelle fährt er sich stärker ab und er nutzt sich ungleichmäßig ab. Außerdem zieht ein zu hoher Reifendruck negative Folgen mit sich: Verlängerter Bremsweg durch geringe Aufstandsfläche.
Bis 0,3bar zuviel ist in Ordnung, dann sollte aber Schluss sein.

Ich habe jetzt 2,6 bar drin weil ich längere Strecken Autobahn fahre. Frau ist in der Reha im Schwarzwald und ich besuche sie bis Pfingstmontag. Sind hier auch schon am letzten Wochenende im Schwarzwald rumgefahren, da sind die 2,6 Bar eindeutig zu viel. Fahrzeug rumpelt über sonst kaum wahrnehmbare Strassenunebenheiten, und es fängt an zu klappern. Werde wenn ich wieder zuhause bin auf 2,3/2,4 Bar reduzieren.

Interessante Wahrnehmung. Bei mir ist es eher umgekehrt.

Welche Reifen hast du drauf, wenn ich mal fragen darf? Noch die Werksausrüstung von Yokohama?

Ja noch die Werksausrüstung Yokohama.

Ich hatte bei ca. 20 Grad 2,4 aufgepumpt. bei ungefähr 10 Grad wurden 2,3 angezeigt und heute bei Ausfahrt auf Autobahn und Landstraße bei 30 Grad 2,6. Könnten man sagen, dass sich alle 10 Grad der Druck um 1 bar ändert und durch die Rollreibung um 1 bar erhöht.

nein das kann man nicht sagen

Deine Antwort
Ähnliche Themen