Realer Verbrauch der Motoren!

Opel Insignia A (G09)

Hi,

ich fahre mom. einen Signum 2.0 T mit 175 PS und bin mit durschn. 10,5 Litern immer gut dabei. Da mir der neue Opel Insignia natürlich super gut gefällt habe ich mir mal einen ST durchgerechnet und musste dabei feststellen, dass es einen kleinen Benziner Automatik nicht gibt. Also müsste ich wieder zum 2.0T greifen (220PS) und der brauch nach Prospektangaben durchschn. 9,7 Liter. Hat jemand vielleicht genauere Zahlen oder vielleicht diesen Motor auch schon gefahren und hat genaue Werte?

Klar wer Leistung will muss was reinschütten, aber warum muss es denn immer ein Turbo sein - Turbo läuft Turno säuft und ein Diesel lohnt sich überhaupt nicht bei mir :-(

Nach einem Gespräch mit meinem FOH und meiner Frage warum es den den 1.6 (180PS) nicht als Automatik gibt, kam nur eine kurze Antwort – "zu wenig Drehzahl!"

Thx ibombi

Beste Antwort im Thema

Du sagst, Dir vergeht die Lust am Opelfahren, da Dein Händler ne Niete ist. Logischer wäre aber, dass Dir die Lust am Händler vergeht (wobei ich natürlich nicht weiß, ob es da für Dich ne greifbare Alternative gibt. Das variiert ja je nach Wohnort).
Der Händler ist ja nicht Opel, bei über 2000 Händlern allein in Deutschland, ist es für Opel unmöglich dafür zu sorgen, dass sich jeder Händler vorbildlich verhält. Im Falle Insignia haben sie sich wirklich krumm gemacht die Leute zu begeistern, zu schulen und die FOHs zu pushen. In Deinem Fall leider vergebens, dass ist aber eben nicht Opels schuld.
Gruß, Raphi

98 weitere Antworten
98 Antworten

Richtig nanimarc.
Und viele würden sich wundern,was ein "sanfteres" Fahrprofil an Kraftstoffersparnis bringt. Nämlich das allermeiste überhaupt!😉

omileg

Trotzdem wird die Grenze nach oben und unten durch die Konstruktion bestimmt. Die Grenze nach unten zeigt wohl der NEFZ im Regelfall. Die Grenze nach oben wird vor allem von der Leistung beeinflusst und dann im Detail von der Güte der Konstruktion (Volllastanreicherung, Art der Aufladung usw.).

Das der Wirkungsgrad über die Betriebszeit ansteigt ist wissenschaftlich nicht belegbar. Das Gegenteil ist der Fall.

Zitat:

Original geschrieben von J.M.G.


Das der Wirkungsgrad über die Betriebszeit ansteigt ist wissenschaftlich nicht belegbar. Das Gegenteil ist der Fall.

Offenbar erhöht sich aber der Wirkungsgrad der Kombination Mensch/Maschine.

Gruß, Raphi

Zitat:

original geschrieben von RaphiBF:

Es war nur die Rede davon, das der Wirkungsgrad der Kombination Mensch/Maschine ansteigt.

Der "Wirkungsgrad" der "Kombination Mensch/Maschine" steigt nicht an, wenn man das überhaupt noch im weitesten Sinne so formulieren kann. Der Fahrer "gewöhnt" sich im besten Fall an die Maschine, lernt sie "kennen" und kann sie sukzessive "besser" innerhalb ihrer technischen Parameter "bedienen" und fährt sie dann näher am "Optimum", deshalb sinkt bei einigen während dieser "Phase" der Kraftstoffverbrauch und dieses wird dann (meiner Meinung nach fälschlicherweise) einem "besseren" Zusammenspiel von technischen Komponenten des Autos zugeschrieben ("Einfahren"😉.

Mal ein Beispiel: nach 100.000 KM Laufleistung haben moderne Motoren (Kolben; Zylinder...) typischerweise einen Verschleiß im Bereich von 2-4 tausendstel Milimeter!

Frage: Was soll "sich" denn angesichts solcher Zahlen an Reibungskräften während einer "Einfahrphase" verringern? Reden wir hier dann über "10.000stel" Millimeter oder was?

Wenn der Ölfilm durchgängig ist und der Öldruck stimmt, dann laufen die Kolben nach wenigen hundert Kilometern optimal in den Zylindern. Und die Motorsteuerung (Software) regelt beim 45. Kilometer Laufleistung nach genau der selben Programmierung die relevanten Parameter wie nach 128.445 KM, Defekte natürlich ausgenommen. Nach ein paar hundert Kilomtern läuft auch ein Getriebe "optimal" und Bremsen, Radlager etc. sind dann auch "freigelaufen"...wenn es denn da "Behinderungen" irgendeiner Art gäbe (Verunreinigungen, Grate?; Späne?...?).

Wenn jemand da andere Erkenntnisse hat, her damit, ich bin lernfähig.

Viele Grüße, vectoura

Ähnliche Themen

Zitat:

Der Fahrer "gewöhnt" sich im besten Fall an die Maschine, lernt sie "kennen" und kann sie sukzessive "besser" innerhalb ihrer technischen Parameter "bedienen" und fährt sie dann näher am "Optimum", deshalb sinkt bei einigen während dieser "Phase" der Kraftstoffverbrauch und dieses wird dann (meiner Meinung nach fälschlicherweise) einem "besseren" Zusammenspiel von technischen Komponenten des Autos zugeschrieben ("Einfahren"😉.

Mein Lieber Vectoura,

beruhige Dich, genau darum geht's doch. Alles wird gut.

Gruß, Raphi

... und schon wieder sind wir uns einig.

Zitat:

Original geschrieben von vectoura



Zitat:

Sind ja nicht nur die Motoren . Radlager ,Bremsen die evt noch etwas eng sind ,Reifen usw das summiert sich eben .

Aber sicher nicht "mehrere tausend Kilometer". Und "Reifen" "einfahren"...???? Ich lasse mich gerne fundiert "belehren"(man lernt wirklich nie aus...)...aber auf die Begründungen bin ich gespannt.

Einen Motor "einfahren" ist heute meiner Meinung nach technisch nicht mehr zu begründen, sondern eine reine "Vorsichtsmaßnahme" der Hersteller.

Ich habe seit 1994 insgesamt 5 Opel-Neuwagen gefahren (2 davon fahre ich noch heute) und bei keinem hatte ich einen "bemerkenswerten" Minderverbrauch im Laufe der Nutzung bzw. nach "einigen" tausend Kilometern. Schwankungen von 0,5 -2,0 Litern/100 KM waren immer entweder auf die Fahrweise und / oder dem Fahrprofil und/oder technischen Problemen zurückzuführen.

Vielmehr führe ich solche "Berichte" auf "sinkende" Verbräuche auf eine notwendige "Eingewöhnungzeit" der Fahrer zurück, die "richtige" Fahrroutine mit einem neuen Fahrzeug braucht einige Zeit und deshalb geht für diese Nutzer subjektiv der Verbrauch nach einiger Zeit zurück.

Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch, wieviel Kilometer die Fahrzeuge haben, mit welchen der Kraftstoffnormverbrauch auf dem Rollenprüfstand ermittelt wird.

Viele Grüße, vectoura

Man kann in Foren wohl nur noch mit wissenschaftlichen belegen kommen bis einer auch mal was glaubt .

Denn ein neuer Reifen hat einen größeren Rollwiderstand und verbraucht so mehr Kraftstoff

http://www.kumhotire.de/kumho-ratgeber/sprit-sparen.html

Der Faktor ist so durchschlagend, dass man alle 25.000km, immer wenn ein neuer Reifensatz montiert wird, einen durchschlagenden Verbrauchsanstieg zu verzeichnen hat. 🙄

Mehr Profil = mehr walken der Reifen = mehr Temperatur = mehr Verbrauch. Wollen wir anschließend noch die Ölsorte diskutieren? Die hat nämlichen rieisigen Einfluss auf den Verbrauch (der ist sogar so groß, und jetzt mache ich keinen Spaß, dass manche Fahrzeuge in manchen Ländern nur mit bestimmten Ölen zugelassen werden können; sonst würde man Strafsteuer wegen zu hohem Normverbrauch risikieren; z.B. die Corvette in den USA).

Dies alles hat aber nichts mit Einfahreffekten zu tun. Die Reifenwahl hat einen viel größeren Einfluss auf den Verbrauch als die Reifenabnutzung. Natürlich ändert sich über die Betriebszeit permanent der Wartungs- und Fahrzustand eines Autos. Alleine der Luftwiderstand (!) verändert sich über die Betriebszeit aufgrund sich verändernder Spaltmaße. Die Lager am Fahrwerk schlagen aus und verursachen so eine unexakte Radführung. Der Antriebsstrang schlägt aus usw.

Das sind jedoch alles Größen, die auf das Gesamtfahrzeug betrachtet vernachlässigbar sind.

Die Geschichte mit dem niedrigeren Verbrauch bei "abgefahrenen" Reifen liegt aber nicht am Ende am abnehmenden Abrollumfang? 😁 Wenn ein Kilometer erst mal kein Kilometer mehr ist... *duckundweg*

Gruß
Achim

J.M.G. du willst auch gar nichts einsehen . Sicher kann man das alles Vernachlässigen und ist kaum Messbar aber in der Summe der vielen Kleinigkeiten ergibt das eben einen gewissen Mehrverbrauch bei neuen Autos .

Wie schon mal geschrieben wenn man sich über den Verbrauch beschwert läst Opel eine Messung erst ab 8000Km zu . (ist klar die haben auch keine Ahnung )

Alle Mechanischen Teile laufen sich noch minimal ein . Das Kann dir jeder KFZ Mechaniker Lehrling bestätigen der schon mal ein neues und ein gebrauchtes Lager gedreht hat. (Ich weis das ist heute alles so optimal gefertigt das es 100% past *lol) usw .

Aber du weist sowieso alles besser deshalb ist es Sinnlos hier zu schreiben .

Zitat:

Original geschrieben von frankyopc



Wie schon mal geschrieben wenn man sich über den Verbrauch beschwert läst Opel eine Messung erst ab 8000Km zu . (ist klar die haben auch keine Ahnung )

Alle Mechanischen Teile laufen sich noch minimal ein . Das Kann dir jeder KFZ Mechaniker Lehrling bestätigen der schon mal ein neues und ein gebrauchtes Lager gedreht hat. (Ich weis das ist heute alles so optimal gefertigt das es 100% past *lol) usw .

Habe mal gehört, dass einige nach so 1000 km einen Ölwechsel machen, da feinster Abrieb im Öl sein soll. Das würde ja Deine These bestätigen.

LG Ralo

Ist nur noch gut fürs gewissen meiner Meinung nach 🙂 Filter und Öle sind eben viel besser heute . Schaden tut es aber auch nicht .

Zitat:

Original geschrieben von frankyopc


Schaden tut es aber auch nicht .

Doch, der Umwelt!

Zitat:

Habe mal gehört, dass einige nach so 1000 km einen Ölwechsel machen, da feinster Abrieb im Öl sein soll. Das würde ja Deine These bestätigen.

Das Öl hat ja auch mit die Funktion, Abrieb mit "weg" zu transportieren...

Es bestreitet hier doch niemand, daß ein "sanftes" Einfahren des Motors samt beweglicher Peripherieteile (Antrieb, Bremsen etc.) durchaus Sinn macht, eben wegen einem anfänglichen erhöhten Abrieb (z.B. Kolben-Zylinder..."Spiel" 3-6 hunderstel Milimeter...Gefahr von Kolbenklemmern reduzieren). Aber: das hat nichts mit dem hier diskutierten angeblich ALLGEMEIN signifikant erhöhten "Anfangsverbrauch" (mehrere tausend Kilometer) von Kfz zu tun. Bei mehreren tausend Umdrehungen pro Minute und den dabei vorherrschenden hohen Kräften und Temperaturen sind Kolben und Zylinder nach "1 Tankfüllung" "eingelaufen" und nach einigen hundert Kilometern "schleift" auch Nix mehr an den Bremsen, wenn es denn dort beim Neuwagen "geschliffen haben sollte" (?) .

Macht an absolut identischen 10 Neuwagen am gleichen Tag auf dem gleichen Rollenprüfstand eine Normverbrauchsmessung und ihr werdet 10 verschiedene Werte (bei Genauigkeit 2 Stellen nach dem Komma) erhalten. Macht mit diesen "geprüften" Neuwagen dann nach 6 Monaten und 15.000 KM auf dem gleichen Prüfstand nochmal eine Verbrauchsmessung und ihr bekommt wieder 10 verschiedene Werte, welche keine allgemeingültige Aussage auf einen oder den erhöhten Mehrverbrauch auf den "ersten" Kilometern zulassen. Alleine die Messabweichung eines Rollenprüfstandes darf 2 % betragen, der Wegstreckenzähler des Fahrzeuges darf 3 % Abweichung haben, der "Tacho" 10% + 4 Km/h...usw. Wer will da "solide" Angaben über eventuelle Mehrverbräuche in der "Anfangszeit" machen? Würden da auf dem Rollenprüfstand gemessene 0,3 Liter Mehrverbrauch irgendetwas "handfestes" aussagen? Oder 0,5 Liter????

Meiner Meinung nach nicht...aber ich bin auch "etwas" stur...zugegeben...

Viele Grüße, vectoura

0,5L können bei einem Diesel schon mal 10% ausmachen, was ich für erhablich halte.

Hier wurde angesprochen, dass der Fahrer sich erst auf das Fahrzeug richtig einstellen muß. Dem will ich nicht widersprechen, denn das ist ein nachvollziehbares Argument und nicht abwegig.

Dennoch kann ich aus meiner Erfahrung heraus behaupten, dass mehr als nur eine Tankfüllung, mehr als nur ein paar hundert Kilometer nötig sind, bis sich der Verbrauch einpegelt.

Deine Antwort
Ähnliche Themen