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RE-Selbst-Import aus Dänemark

Themenstarteram 21. März 2018 um 12:11

Hallo, habe schon alles Durchgesehen, -auch hier- und dabei festgestellt, dass die Aussagen dazu meist einige Jahre zurückliegen.

Bei der Recherche stellte ich fest, dass die aktuellen Aussagen nur von in "D" ansässige Importfirmen sind.

Ist der "Selbstimport" nicht mehr lohnend oder mit zu großen Problemem behaftet?

Wer hat in letzter Zeit schon mal selbstimportiert und wie kommt man an die DK Autoverkäufer und deren Preise.

Man hört ja, dass sich das persönliche Engagement preislich lohnen soll, weshalb ich an realen Aussagen und Erfahrungen interessiert wäre.

Grüsse vom "Pfennigfuchser" ....oder sagt man jetzt "Centfuchser?"

 

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17 Antworten

Willst Du einen neuwagen bzw. ganz jungen Gebrauchten Importieren?

Da hast Du folgende Probleme:

1. Du mußt sämtliche Papiere zusammen bekommen (Vor allem die COC aber die liegen dem Auto in der Regel bei)

2. Evtl. Umbauten für die zulassung in DE (meist ist da nix, weil die EU-weit gleich sind)

3. Wie bekommst Du das Auto aus dem Ausland nach DE? Da mußt Du Überführungskennzeichen haben oder mit Deinen Neuen schildern insd Ausland fahren. Dazu brauchst Du aber Vorab die Zulassung, da Du ja sonst die neuen Schilder nicht bekommst.

4. DAS große Haubtproblem bei Neuwagen: Du wirst für diesen Einen Vorgang steuerlich als Unternehmer geführt. Du mußt Einfuhrumsatzsteuer (EUsT) in Höhe von 19% bezahlen. Dafür mußt Du vor allem ein Formular für die Abgabe der EUsT ausfüllen. da wollen die ganz genaue daten für das Auto haben.

Das alles ist vor allem ein enormer Zeitaufwand und eine irre Lauferei zu diversen Ämtern. Ich denke Du solltest das Auto bei einem EU-Importeur in DE kaufen. Genau so hab ich das auch bei meinem gemacht. ich hab ein KIA aus NL. Da waren rund 25% Rabatt gegenüber deutschem Listenpreis drin.

Dazu kommt noch das Du ja auch noch ein gültiges Serviceheft brauchst, wegen der garantie (das könnte auch der Händler im Ausland ausstellen) und Du hast diverse andere Papiere (Betriebsanleitung) nicht in Deutsch. Wir haben vom Händller sogar kostenlos eine Deutsche bekommen. Die beiliegende war in Niederlländisch. Und bei über 400 Seiten muß ich das nicht unbedingt alles übersetzen...

EU Importe lohnen immer noch aber der Papierkram ist halt sehr aufwändig. Deswegen schießen die Importeuere ja wie Pilze aus dem Boden.

Themenstarteram 22. März 2018 um 17:30

@Stephan

Hallo Stephan, danke für Deine Antwort. Ja, ich weiß, dass der Selbstimport eine Menge Arbeit macht, aber es soll ja auch etwas bringen.

Die von Dir vorgeschlagenen grenznahen Importfirmen nehmen einem die Arbeit ab, aber schlagen auch ganz schön zu. Soll keine Kritik sein, denn die machen das ja auch gewerblich. Bei Recherche in Flensburg für DK Importe kommen keine 25% (wie bei Dir- NL) heraus. Für geringere Prozente kann ich auch meinen Händler vor Ort ordentlich würgen und habe dann gar keine Probleme.

Das mit der Steuer ist kein großes Problem. Die 25% DK werden bei Ausfuhr nicht bezahlt und in D mit 19% direkt an das FA entrichtet.

Das Problem bei neuen-gebrauchten ist die 180% Luxussteuer in DK, welche vom Erstkäufer schon abgedrückt wurde, weshalb sich das wahrscheinlich nicht lohnt und nur Neuwagen in Betracht kommen.

Aus Gründen der Entfernung und Urlaub (Kopenhagen-Berlin) bin ich leider nur an DK interessiert.

Mal sehen, ob jemand in letzter Zeit mal beim Selbstimport aktiv war.

Es ist ja etwas ruhig geworden, da sich einige Formalien geändert haben sollen.

Für Dich weiterhin gute Fahrt mit Deinem KIA (hatte ich auch schon im Auge) verbunden mit dem Aufruf an Selbstimporteure(DK): meldet Euch mal !!?!!

Das mit der Luxussteuer hast Du in NL ja auch. Nur dadurch kommen ja die großen Rabatte überhaubt zu stande. NL hat 21% Ust das allein lohnt nicht. Es hat sich eben eine ganze Menge verändert und somit auch verkompliziert. Für einen Laien fast nicht zu durchschauen. Es ist ja wohl nicht nur die Einfuhrumsatzsteuer die abgedrück werden muß. Technisch wird da wohl einiges gefordert EU Import lohnt eh nur bei Neufahrzeugen. Gebrauchte, gerade von privat werden eh nicht mehr neu besteuert. das hat der Erste käufer ja schon gemacht, wie Du geschrieben hast.

Themenstarteram 10. April 2018 um 18:12

Hallo, hier noch der Abschluß zum Thread!

Ich habe bis zum DK Forum etc. recherchiert. Will nicht alles hier posten. Das neue in 2018 ist, dass die DK Regierung die Kaufmenge für die Händler in DK reglemeniert, um zu verhindern, dass einige Händler nur noch auf dem Im-Exportsektor tätig sind. Dadurch entgeht dem Staat einges an Einnahmen.

Die Händler geben Ihre Restkontingente pauschal an deutsche Grenzhändler ab und reagieren auf Anfragen aus Deutschland überwiegend gar nicht.

Also: QUNTESSENZ-> gleich an den EU Importeur in Flensburg wenden ! Alles andere ist vergebene Liebesmühe!

Direktkauf in DK ist aufwendig, mit viel Suchmühe verbunden und lohnt nicht mehr!

Wie es mit Niederlande,Polen oder andere ist, weiß ich nicht, da mich nur DK interessierte.

Zitat:

. Will nicht alles hier posten. Das neue in 2018 ist, dass die DK Regierung die Kaufmenge für die Händler in DK reglemeniert, um zu verhindern, dass einige Händler nur noch auf dem Im-Exportsektor tätig sind. Dadurch entgeht dem Staat einges an Einnahmen.

Die Händler geben Ihre Restkontingente pauschal an deutsche Grenzhändler ab und reagieren auf Anfragen aus Deutschland überwiegend gar nicht.

und woher hast du diesen quatsch. nur weil dänemark es doof findet, das leute ware exportieren dürfen die das nicht mehr?! die begründung fehlt komplett. da die fahrzeuge nicht für dänemark zugelassen werden, interessiert sich der staat da auch wenig dran.

was haben dann wiederrum grenzhändler damit zu tun ?

also wenn da was dran sein sollte kannst du das sicher auch belegen, bevor du alles ganz wild machst...

Themenstarteram 11. April 2018 um 0:02

Zitat:

@PayDay schrieb am 10. April 2018 um 19:49:52 Uhr:

Zitat:

. Will nicht alles hier posten. Das neue in 2018 ist, dass die DK Regierung die Kaufmenge für die Händler in DK reglemeniert, um zu verhindern, dass einige Händler nur noch auf dem Im-Exportsektor tätig sind. Dadurch entgeht dem Staat einges an Einnahmen.

Die Händler geben Ihre Restkontingente pauschal an deutsche Grenzhändler ab und reagieren auf Anfragen aus Deutschland überwiegend gar nicht.

und woher hast du diesen quatsch. nur weil dänemark es doof findet, das leute ware exportieren dürfen die das nicht mehr?! die begründung fehlt komplett. da die fahrzeuge nicht für dänemark zugelassen werden, interessiert sich der staat da auch wenig dran.

was haben dann wiederrum grenzhändler damit zu tun ?

also wenn da was dran sein sollte kannst du das sicher auch belegen, bevor du alles ganz wild machst...

Themenstarteram 11. April 2018 um 0:42

1. Habe den Thread ja begonnen, da ich einen Wagen direkt importieren wollte.

2. Festgestellt, dass alle Stellungnahmen vielfach nur "Hörensagen " waren.

3. Alle Informationen (nicht nur in diesem Forum, es gibt viele Aussagen im Netz, welche ich recherchiert habe) lagen vielfach sehr lange zurück.

4. In DK 8 Firmen angeschrieben, nur eine hatte geantwortet, indem sie meine Anfrage an einen deutschen Importeur weitergegeben hat, welcher sich bei mir meldete. (deshalb der Hinweis auf Flensburg, denn da sitzen die meisten, die die DK Reimporte abnehmen)

5. Von dem hatte ich die Details zu den neuen Formalien im Jahre 2018 erfahren.

6. Natürlich interessiert es den Staat, wenn Autos durchgeschleust werden, wenn er keine eigene Autoindustrie hat und steuerlich nicht so daran partizipieren kann und deshalb die Luxussteuer eingeführt hat. (wird zwischenzeilich anders genannt)

7. Ich kann es Dir in einem Wirtschaftsexkurs gerne genauer erklären, was aber den Thread sprengen würde, und nicht zum Thema gehört, da es ein Hinweis für wirklich interessierte Käufer sein sollte, welche sich einige Arbeit sparen können.

8. Wenn Du dich (falls Du überhaupt Interesse an dem Thema hast) wirklich dafür interessierst, informiere Dich mal über Kontingentzuteilung an DK Händler durch den Staat. Auch die Luxussteuer und deren Verrechnung könnte für Dich informativ sein, da der DK Händler auch einige Arbeit damit hat.

9. Hier geht es nicht um Leute, welche exportieren, sondern um Händler und Neuwagen, weshalb Gebrauchte nicht zur Diskussion stehen. Der Käufer in DK hat die Luxuststeuer in nicht unerheblicher Höhe bereits abgedrückt, weshalb Du kaum einen finden wirst, der einen Gebrauchten in DK gekauft hat.

10. und Letztens....ich kann das alles belegen, und will auch keinen wild machen, sondern wollte mit dem Hinweis einigen Interessierten eine Info zukommen lassen, zu der sie ebenfalls kommen würden, allerdings mit einem großen Zeitaufwand.

Wenn Du also etwas Konkretes zum Thema zufügen kannst, bitte hau ran. Es gibt viele, die gerne bei den Summen für ein PKW einiges einsparen wollen.

Dann aber bitte mit präzisen Hinweisen und nicht mit "hätte, könnte, habe gehört....

Gruß von einem, der dem Begriff "Geiz ist geil" nicht so ganz ablehnend gegenübersteht ;-)

Ich kann mich da noch an meine Ausbildung erinnern. Ich hab bei einem Steuerberater gelernt. damals war der Import eines Neufahrzeuges schon ein riesen "QBohei" Einfacher ist das bestimmt nicht geworden. darum gibt es ja diese ganzen Importeure. Die machen das den ganen tag und wissen was sie tun.

Ich kenne die Zuteilungsquoten nur von den Herstellern, da Sie ja nicht wollen dass viele Fahrzeuge zu günstig verkauft werden. Nennt sich Kaufkraftabschöpfung in den jeweiligen Märkten. Um durch das EU-Recht des freien Handels nicht angreifbar zu werden eben diese Zuteilungsquoten. Wenn z.B. in der Slowakai der Golf VII im Netto-Preis am günstigsten geworden ist und alle EU-Händler Ihre Golf nun in der Slowakai bestellen wollen liefert VW alles was über die vorher festgelegten Mengen hinausgeht erst sehr spät. Begründen tun Sie das mit unerwarteten Auftragszugewinnen. Damit werden die die den EU-Wagen bsp. in D bestellten solange auf die Geduld gestellt, dass viele die Lust daran verlieren.

Selbst diese Erfahrung mit einem Yeti für meinen Vater gemacht und 15 Monate gewartet. Ich persönlich hätte wie viele nicht so lange warten können. Aber für Skoda war es lukrativer erst Fahrzeuge auszuliefern wo Sie mehr daran verdienten.

Das ein Land sich gegen die EU-Gesetze wagt vorzugehen wage ich zu bezweifeln. Könnte für DK teuer werden...

Zitat:

@StephanRE schrieb am 11. April 2018 um 21:32:11 Uhr:

Ich kann mich da noch an meine Ausbildung erinnern. Ich hab bei einem Steuerberater gelernt. damals war der Import eines Neufahrzeuges schon ein riesen "QBohei" Einfacher ist das bestimmt nicht geworden. darum gibt es ja diese ganzen Importeure. Die machen das den ganen tag und wissen was sie tun.

Anders als du habe ich schon mehrere Neufahrzeuge selber importiert und zugelassen. Ein Bohei war das weder vor 20 Jahren noch ist es das heute. Musst du halt mal selber machen statt deine üblichen Märchen zu erzählen.

Was heißt denn hier Märchjjen? Das ist mal doch ein bischen übertrieben (nett gesagt)

Wenns so einfach wäre, würde keiner bei den Importeuern bestellen.

Und das miit den zuteilungsquoten, was andere Schreiben klingt zwar plausibel aber wieso haben EU-Importe mittlerweile genauso lange bzw. kurze Lieferzeiten wie vor Ort gekaufte? Bei mir waren es sogar 14 Tage gegenüber 90 Tagen beim deutschen KIOA Händler. Aber das mag ein Einzelfalls ein. Ich weiß aber aus der familie das es bei VW z.B. ähnlich ist. Innerhalb eines halben Jahres hat er 2 Autos in der EU gekauft (über eiknen Imprteur). er hat immer nur ein paar Wochen warten müssen.

Wie häßlich hier, dass beim Wechsel auf den erweitereten Editor alles verschwindet.

Ich sehe in dieser Kette keinen der ernsthaft frische eigene Erfahrungen mit dem Import gemacht hat und mit "harten Fakten" reflektieren konnte.

Die bisherigen Beiträge sind tatsächlich schon sehr angestaubt.

Die Idee bei uns ist ein Mini Cooper auch aus Dänemark (Alternativ aus Polen, Tschechien, lalala).

Ein Angebot vom Impoteur mit 15% sind auch beim deutschen Händler ralistisch.

 

Vielleicht kommt hier ja tatsächlich doch noch ein Wissender vorbei ;)

 

Frank

Die Frage bei der Sache ist doch ganz einfach:

1. Wie gut kommt man mit deutschen Behörden Zirkus klar?

Wer schon die normale Anmeldung über den Händler macht weil es so nervt sollte die Finger davon lassen.

2.Wie viel kann man unterm Strich sparen, nicht in % sondern in €

Für eine niedrige vierstellige Summe rentiert sich das evtl. nicht wenn der eigene Stundensatz ganz gut ist.

3. In welcher Stadt wohne ich?

In Berlin würde ich mir z.B. zur Zeit keinen Stress mit Behörden machen, das sieht in Pforzheim oder Oldenburg evtl. anders aus.

4. Wohne ich Grenznah?

Wer 6 Stunden zum ausländischen Händler fahren muss, sollte wirklich perfekt vorbereitet sein, ist das nur eine Stunde kann man auch mehrfach hinfahren.

5. Gibt es mein Modell überhaupt?

Was habe ich davon wenn ich Äpfel mit Birnen vergleiche?

Zu guter letzt man kann so einen Import einfach mit einer deutschen Spedition machen - das kostet nicht die Welt (200€ - 300€ für den Papierkram wenn überhaupt). Und dann kann man in aller Ruhe mit Behörden und TÜV darüber reden was so zu tun ist - dauert dann eben ein paar Tage.

Wenn die Ware/das Fahrzeug erstmal in der EU ist, ist der Rest keine Zauberei. Das Problem sind die Quoten der Hersteller, die nun mal überhaupt kein Interesse an diesen Re-Importen haben und den Händlern Kontingente im Rahmen der Erfahrungswerte "zuteilen" - kein Markenhändler bei dem es gut läuft treibt das doll Schindluder - es sei den es ist vom Konzern gewollt. Manchmal möchte man eben gerne mehr Fahrzeuge absetzen aber man möchte im Heimatland nicht allzu aggressiv am Preis drehen. Dann gibt es eb gute Angebote aus Dänemark und dann versteht man auch warum die direkt auf dem Hof der Re-Importeuers landen.

Letztlich braucht man die COC, den Originalkaufvertrag aus dem hervorgeht das es sich um einen Neuwagen handelt (der noch nie zugelassen war) - wichtig das aus den Papieren die Schadstoffklasse hervorgeht. Liegt das COC nicht vor braucht es eine TÜV Vollabnahme - bei einem EU Wagen aber eigentlich auch kein Problem.

Erfahrung ist zwar schon länger her, aber es war nur ein zusätzlicher Schritt: Beim Finanzamt anrufen bzgl. Einfuhrumsatzsteuer und das entsprechende Formular ausfüllen.

Bei der Anmeldung zu einen speziellen Schalter (im Gehensatz zu den anderen ohne Warteschlange).

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