Rav4 hybrid - sehr hoher Autobahn-Verbrauch?
Ich konnte gestern für eine Stunde einen Rav4 Hybrid Executive mit Vollausstattung fahren. Nun kann man in einer Stunde ein Auto nicht komplett auf den Zahn fühlen, aber ich wollte einen Eindruck vom Verbrauch bei zügiger Fahrweise bekommen. Dazu bin ich von Berlin aus Richtung Norden auf der A111 und wieder zurück. Leider nur circa 25 km, mehr Zeit war nicht.
Auffällig war: 15-20 Liter Momentanverbrauch bei konstant Tacho 160-170 km/h.
Da frage ich mich, ob der Rav4 Hybrid nicht komplett untauglich ist, wenn er zügig über die Autobahn bewegt werden muss.
Ich fahre zwar überwiegend im Stadtverkehr, aber gerade Käufer mit einem gemischten Fahrprofil sollten sich m.E. sehr gut überlegen, ob sie sich nicht lieber einen Diesel zulegen wollen. Mein 9 Jahre alte BMW 320d mit 6-Gang-Automatik braucht bei der gleichen Geschwindigkeit circa 7,5-8 Liter.
Ich habe auch eine Erklärung für den hohen Verbrauch: Zum einen natürlich die viel größere Frontfläche gegenüber Auris und Prius, zum anderen werden die 3 Elektromotoren, die ja ständig im Antriebsstrang eingkuppelt sind, elektrische Verlustleistung produzieren, die umso höher ist, je höher die Geschwindigkeit ist.
Jedenfalls war ich nach der Probefahrt enttäuscht und werde mir jetzt spontan doch erst mal keinen Rav4 Hybrid zulegen.
Beste Antwort im Thema
Ich fahre meinen RAV4 Hybrid 4x4 seit September 2016, mein Fahrprofil beinhaltet ca 15% Autobahn, Großteil Bundesstrassen und Nahverkehr. Der Gesamtverbrauch liegt auf die gesamte Dauer gerechnet, bei 6,2 Litern, wobei er sich in der warmen Jahreszeit bei 5,8 Litern einpendelt, in den kältesten Wintermonaten bei 6,7, da sich hier wesentlich öfter der Benziner auch innerorts zuschaltet, um zu heizen. In Österreich gilt ja verbindlich Autobahntempo 130, also stelle ich auf der Autobahn den Tempomat auf 145, da liegt man noch ziemlich innerhalb der Toleranzgrenze, und ein bißchen eilt ja auch der Tacho wie bei jedem anderen Auto auch vor. Bei diesem Tempo geht der Verbrauch auf 9 bis 10 l, sobald man jedoch die Autobahn verläßt und in den städtischen Verkehr eintaucht, pendelt sich auch bei solchen Etappen der Durchschnitt im 6er Bereich ein. Und das ist nun wirklich auch mit keinem Diesel SUV vergleichbarer Größe und ähnlichen Gewichts zu schaffen. Hier kleine, aerodynamisch bessere und leichtere Limousinen zum Vergleich heranzuziehen, ist der sprichwörtliche Unterschied zwischen „Äpfel und Birnen". Das begeisternde Hybrid-Fahrerlebnis hat uns nun veranlaßt, für meine Frau einen Toyota C-HR Hybrid anzuschaffen, mit dem wir nun seit 2 Monaten Erfahrungen sammeln konnten. Dieser hat das kleinere Hybridsystem, das bei österreichischen Verhältnissen bis 130 km/h kaum spürbar schwächer wirkt, der Verbrauch liegt jedoch etwa 2 Liter unter dem des RAV4. Mit dem C-HR schafft meine Frau, die sehr zügig fährt, immer wieder Verbrauchswerte unter 4 Litern, also ebenfalls weit unter TDI-Niveau. Und das bei einer Laufruhe und einer Ampelstart-Dynamik, die kein Diesel erreicht. Übrigens gilt es auch zu beachten, dass bei Toyota die angezeigten Verbräuche exakt stimmen. Wenn der 6 Liter anzeigt, gehen an der Tankstelle nach 500 km auch exakt 30 Liter rein. Ich fuhr zuvor sieben Jahre lang einen Skoda Superb TDI mit 170 PS, der zeigte mir am Bordcomputer im Schnitt 5,5 Liter an, beim Tanken waren es dann ausgerechnete 7 Liter!
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Zitat:
@der_hausmeister schrieb am 30. September 2018 um 20:04:44 Uhr:
Zitat:
@Muminok schrieb am 30. September 2018 um 16:55:00 Uhr:
Ansonsten beim gleichmässigen Rollen ausserhalb der Stadt bringt die Hybridtechnik gar nichts, den da muss der 2,4L Benziner arbeiten, der nicht so effektiv ist wie so ein viel aufwendiger auf Spritsparen ausgelegter 1,4L downsitser Motor.
Blödsinn. Ich mache mir gar nicht die Mühe zu erklären, wieso du da Blödsinn schreibst, denn ich habe es bestimmt schon 100 mal ausführlich erklärt, also wenns dich interessiert, findest du jede Menge Material in meinen früheren Postings oder etwa im Priuswiki.
Du bist jedenfalls voll auf die Marketing-Masche mit der inneren Reibung reingefallen, die auf den Verbrauch wenig bis gar keinen Einfluss hat, und ziehst deshalb einen Haufen falscher Schlussfolgerungen.
Ich weis aus parktischer Erfahrung das ein kleiner Motor entsprechend weniger verbraucht als ein großer solange man den nicht ausquetschen tut.
Und ich weis das ein ansonsten Baugleicher 6 Zylinder gegenüber einem 4 Zylinder deutlich mehr verbraucht, nach meiner Erfahrung ca. 1-1,5L
Das es mit innerer Reibung zu tun hat scheint mir das plausibel zu erklären, auch den geringen Wirkungsgrad der Verbrenungsmotoren.
und wen es nicht stimmen sollte, der Zusammenhang bleibt bestehen, klein braucht weniger wie groß, bei vergleichbaren technischen stand.
Und ich Frage mich warum ich dir mehr glauben sollte als der Presse oder eigenen Erfahrungen?
Ich kenne dich nicht und kann dein Wissen gar nicht einzuschätzen.
Glaube auch nicht das die Journalisten sich Global abgesprochen haben und jetzt fälschlicherweise kleinere Testverbräuche von den Downsitzing Motoren veröfentlichen als die früher vor dem Downsizing waren.
Nehme an das es schon stimmt was die da schreiben.
Mazda geht mit Ihrer Sky aktiv Technologie den anderen Weg ohne Downsizing und Ihre vergleichbare Motoren brauchen je nach Lastzustand 1-2Liter mehr und haben dabei auch nicht das Drehmoment unten, da der Turbo fehlt. Aber wahrscheinlich sind die weniger anfällig und langlebiger.
Gruß
Waldemar
Zitat:
@Muminok schrieb am 30. September 2018 um 22:26:40 Uhr:
Zitat:
@der_hausmeister schrieb am 30. September 2018 um 20:04:44 Uhr:
Blödsinn. Ich mache mir gar nicht die Mühe zu erklären, wieso du da Blödsinn schreibst, denn ich habe es bestimmt schon 100 mal ausführlich erklärt, also wenns dich interessiert, findest du jede Menge Material in meinen früheren Postings oder etwa im Priuswiki.
Du bist jedenfalls voll auf die Marketing-Masche mit der inneren Reibung reingefallen, die auf den Verbrauch wenig bis gar keinen Einfluss hat, und ziehst deshalb einen Haufen falscher Schlussfolgerungen.Ich weis aus parktischer Erfahrung das ein kleiner Motor entsprechend weniger verbraucht als ein großer solange man den nicht ausquetschen tut.
Und ich weis das ein ansonsten Baugleicher 6 Zylinder gegenüber einem 4 Zylinder deutlich mehr verbraucht, nach meiner Erfahrung ca. 1-1,5L
Das es mit innerer Reibung zu tun hat scheint mir das plausibel zu erklären, auch den geringen Wirkungsgrad der Verbrenungsmotoren.
und wen es nicht stimmen sollte, der Zusammenhang bleibt bestehen, klein braucht weniger wie groß, bei vergleichbaren technischen stand.Und ich Frage mich warum ich dir mehr glauben sollte als der Presse oder eigenen Erfahrungen?
Ich kenne dich nicht und kann dein Wissen gar nicht einzuschätzen.Glaube auch nicht das die Journalisten sich Global abgesprochen haben und jetzt fälschlicherweise kleinere Testverbräuche von den Downsitzing Motoren veröfentlichen als die früher vor dem Downsizing waren.
Nehme an das es schon stimmt was die da schreiben.
Mazda geht mit Ihrer Sky aktiv Technologie den anderen Weg ohne Downsizing und Ihre vergleichbare Motoren brauchen je nach Lastzustand 1-2Liter mehr und haben dabei auch nicht das Drehmoment unten, da der Turbo fehlt. Aber wahrscheinlich sind die weniger anfällig und langlebiger.
Ein Jornalist hat das mit einer unatraktiven aber zuverläsigen Frau verglichen und war der Meinung lieber den VW Motor als die unzuverläsigere aber attraktivere Frau zu nehmen.
War kein Deutscher Jornalist, hier hätte man den wohl dafür zerissen.
Letztendlich glaubt sowieso jeder was er glauben will, ob es richtige oder alternative Fakten sind.Gruß
Waldemar
Bei fast alle Hersteller werden demnächst die Hubräume wieder zunehmen. Bei der Hybride von Toyota aus 1,8 werden es 2,0L Motoren. Auch bei BMW und andere.
Ein 6 Zylinder in gleiche Auto muss nicht mehr Verbrauchen als ein 4 Zylinder bei gleiche Fahrweise. Nur dass die stärkere Motoren auch gerne schneller beschleunigt werden und schneller gefahren.
Diese Downsinzing ist ein Produkt von Ersparnisse bei der Produktionskosten und Material und nicht wegen der Verbrauch.
Zitat:
@BoomBoom schrieb am 30. September 2018 um 22:04:53 Uhr:
Zitat:
@Internetbenutzer schrieb am 30. September 2018 um 21:12:31 Uhr:
Der Verbrauch kommt immer auf die Fahrweise an.
Wenn man das System richtig ...das macht doch keinen spass.. darum gehts doch.
einen vernünftigen kompromiss finden und nicht die besten werte bei spritmonitor oder den niedrigsten verbrauch (macht auch sinn, wenn der schlitten xt teuer in der anschaffung, versicherung usw ist).
das brauch man nicht lernen. das auto, die hersteller und die politik beherrschen dich.. heutzutage immer mehr.
dabei sollte es nicht so sein.. aber gut. spritmonitor rockt.. machen wir uns die besten werte hinter einem lkw oder schummeln halt etwas.
diese ganzen 0,1 liter diskussionen, bei völlig verschiedenen fahrern und streckenprofilen sind doch total bescheuert.. nicht?!
mal abgesehen davon das einige vom verkehr total abgelenkt sind und fahren wie die letzten vollidioten.. aber es gibt ja nun spurverlassenswarner, passive und aktive bremshilfen, totwinkelassis, das kompensiert dann etwas.. solang die sensoren sauber sind und funktionieren und das umfeld passt.Es gibt sicherlich schon genug Tote, die in den Gegenverkehr gerast sind, weil sie nicht wissen was „Kickdown“ ist. Kost ja Sprit und versaut die Bilanz und eh keine Ahnung was das ist, aber ich kenn ja die Reibekraft des Motors und der Reifen und ermittle einen perfekten Koeffizienten zur Ermittlung des optimalen Drehzahlbereiches und Druckkraftmultiplikators des Gaspedals bei 8,5% Steigung ivm mit 0,2Micrometer Erkrümmung und...
Was jeder als Spaß empfindet ist so individuell wie die Fahrweise und das Fahrprofil.
Daher kann jeder für sich entscheiden ob der Windschattenfahren hinter LKW macht oder nicht.
Mal abgesehen das genau das mit dem RAV4 Hybrid so gut wie unmöglich ist (der Abstandsradar weiß die Nutzung des Windschattens zu verhindern). Teuer wird es außerdem wenn man es zu spät sieht. Je nachdem was man zu spät sieht, kostet es Bußgeld oder das Leben.
So wird man doch vom Hybrid quasi belohnt wenn man die verbrauchte Energie so effizient wie möglich nutzt. Natürlich gehört da auch dazu einen anderen Fahrstil anzuwenden als mit einem herkömmlichen Verbrenner.
Bergab auf eine geschlossene Schranke hin wird man soweit wie möglich rollen lassen und dabei soviel wie möglich Energie mittels e-Motoren zurückzugewinnen.
Mit einem altbackenen Verbrenner fährt man schnellstmöglich hin um dann so lange wie möglich dort zu stehen. Weil stehen bedeutet Leerlaufdrehzahl oder sogar Motorstopp.
Da ist beim Hybriden der Verbrenner schon lange aus.
Was andere denken ist mir auch egal.
Ich versuche schon immer so effizient wie möglich zu fahren. Wobei Effizient sich sowohl auf die Zeit als auch auf den Verbrauch zu verstehen ist. Und letzteres funktioniert mit einem Hybriden eben einfacher.
Man kann ja auch schnell fahren ohne zu rasen.
Am Ende spart es mein Geld und meine Nerven etwas defensiver zu fahren.
Defensiv ohne zu schleichen...
wenn es ums geld, effizienz und nerven ginge, würde ich prius, auris oder ne alte kiste fahren. 50m hinter einem lkw kann auch windschatten sein.
weiss nicht, was an diesen modernen cockpits nervenschonend sein soll. ständig blinkt und piept es.
das mit dem bremsen versteh ich nicht... normalerweise würde ich doch mit einem hybrid schnell an eine ampel oder meinetwegen auch schranke am berg heranfahren, um zu bremsen und energie zu gewinnen ( was aber eigentlich schwachsinn ist) oder auch mit einem verbrenner, meinetwegen mit 5000 touren, an einer ampel ausrollen lassen. kein schub, keine last, kein verbrauch.. muss noch nichtmal 0,85 liter in der stunde für standgas verbraucht werden. ausrollen lassen ist immer sparsammer (egal ob verbrenner oder hybrid) als alles andere. aber nun kommen wir wieder in eine unsinnige diskussion wegen 0,15 liter.. gut, macht voll spass 😉.
als hybridfahrer habe ich, genau genommen, viel weniger einfluss auf die effizienz als ein verbrennerfahrer und es macht nur noch weniger sinn seine fahrgewohnheiten daran anzupassen.
es gibt im grunde nur windschatten oder schnell und langsam. den rest gibt grösstenteils das streckenprofil vor.
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Zitat:
@BoomBoom schrieb am 1. Oktober 2018 um 08:20:10 Uhr:
wenn es ums geld, effizienz und nerven ginge, würde ich prius, auris oder ne alte kiste fahren. 50m hinter einem lkw kann auch windschatten sein.
weiss nicht, was an diesen modernen cockpits nervenschonend sein soll. ständig blinkt und piept es.
das mit dem bremsen versteh ich nicht... normalerweise würde ich doch mit einem hybrid schnell an eine ampel oder meinetwegen auch schranke am berg heranfahren, um zu bremsen und energie zu gewinnen ( was aber eigentlich schwachsinn ist) oder auch mit einem verbrenner, meinetwegen mit 5000 touren, an einer ampel ausrollen lassen. kein schub, keine last, kein verbrauch.. muss noch nichtmal 0,85 liter in der stunde für standgas verbraucht werden. ausrollen lassen ist immer sparsammer (egal ob verbrenner oder hybrid) als alles andere. aber nun kommen wir wieder in eine unsinnige diskussion wegen 0,15 liter.. gut, macht voll spass 😉.als hybridfahrer habe ich, genau genommen, viel weniger einfluss auf die effizienz als ein verbrennerfahrer und es macht nur noch weniger sinn seine fahrgewohnheiten daran anzupassen.
es gibt im grunde nur windschatten oder schnell und langsam. den rest gibt grösstenteils das streckenprofil vor.
Langes langsames Verzögerung bei ein Hybrid erzeugt mehr Energie. Ich versuche immer so zu Bremsen (wo auch immer) dass die Bremse erst bei Stehen zugreift. Mann kann es gut an der Recharger Anzeige sehen wann der E-Motor/Generator bremst. Oder man schaltet auch runter was bei der RAV auch gut funktioniert. Im Winter muss man aber immer wieder etwas kräftiger bremsen damit die hintere Scheiben nicht rosten. Viele Hybrid Fahrer haben das Problem.
@Zizue , mit Verlaub, das "Problem" mit den rostenden hinteren Bremsscheiben
Hatte schon der Erste RAV4 von 1994. Da ist der RAV wohl überversorgt. Denn
wenn die hinteren Bremsen ordentlich "mit arbeiten"müßten, gäbe es Das wohl
nicht. Da der Hybrid auch noch zusätzlich, sagen wir mal, elektrisch bremst,
verschlimmert das Ganze noch mehr. Gruss...........
Zitat:
@Zizue schrieb am 1. Oktober 2018 um 10:19:55 Uhr:
Zitat:
@BoomBoom schrieb am 1. Oktober 2018 um 08:20:10 Uhr:
wenn es ums geld, effizienz und nerven ginge, würde ich prius, auris oder ne alte kiste fahren. 50m hinter einem lkw kann auch windschatten sein.
weiss nicht, was an diesen modernen cockpits nervenschonend sein soll. ständig blinkt und piept es.
das mit dem bremsen versteh ich nicht... normalerweise würde ich doch mit einem hybrid schnell an eine ampel oder meinetwegen auch schranke am berg heranfahren, um zu bremsen und energie zu gewinnen ( was aber eigentlich schwachsinn ist) oder auch mit einem verbrenner, meinetwegen mit 5000 touren, an einer ampel ausrollen lassen. kein schub, keine last, kein verbrauch.. muss noch nichtmal 0,85 liter in der stunde für standgas verbraucht werden. ausrollen lassen ist immer sparsammer (egal ob verbrenner oder hybrid) als alles andere. aber nun kommen wir wieder in eine unsinnige diskussion wegen 0,15 liter.. gut, macht voll spass 😉.als hybridfahrer habe ich, genau genommen, viel weniger einfluss auf die effizienz als ein verbrennerfahrer und es macht nur noch weniger sinn seine fahrgewohnheiten daran anzupassen.
es gibt im grunde nur windschatten oder schnell und langsam. den rest gibt grösstenteils das streckenprofil vor.
Langes langsames Verzögerung bei ein Hybrid erzeugt mehr Energie. Ich versuche immer so zu Bremsen (wo auch immer) dass die Bremse erst bei Stehen zugreift. Mann kann es gut an der Recharger Anzeige sehen wann der E-Motor/Generator bremst. Oder man schaltet auch runter was bei der RAV auch gut funktioniert. Im Winter muss man aber immer wieder etwas kräftiger bremsen damit die hintere Scheiben nicht rosten. Viele Hybrid Fahrer haben das Problem.
so kann man das auch darstellen.. aber letzten endes ist es egal. ausrollen ist, egal welcher motor, immer besser als bremsen mit dem pedal/klötzen, e-motor oder motor, weil weniger sprit durchgeht. recharger hin oder her.. sonst könnte man theoretisch unendlich mit emotor fahren.
Nicht böse sein, aber es ist eben nicht so einfach wie du es darstellst.
Lohnen wird sich ein neues Auto niemals! Das ist klar. Wenn man aber eines braucht und will dann sollte man tatsächlich über einen Hybridantrieb wie ihn Toyota verbaut nachdenken.
Ausrollen beim Hybrid und Ausrollen beim Verbrenner sind völlig unterschiedliche Dinge.
Zuerst ist beim Hybrid i.d.R. der Verbrenner in dem Moment schon aus, wenn du vom Gas gehst. Also noch mit vollem Schwung unterwegs bist. Da hat der Hybrid Drehzahl vom Verbrenner von NULL. Kein Standgas, nix.
Man tritt leicht die Bremse und beachtet den Zeiger in Charge der Leistungsanzeige. So kann man sogar völlig bis zum Stillstand abbremsen ohne die Scheiben zu nutzen.
Was macht man beim Verbrenner?
Beim Ausrollen lassen ist der Verbrenner ebenfalls größtenteils aus. Sobald man aber die Kupplung tritt geht der Wagen in Leerlauf. Also verbraucht Kraftstoff. Deshalb ist es ja effizienter den Motor nicht auszukuppeln weil dieser da ja für den Leerlauf Kraftstoff braucht. Obwohl dies für den Weg des Ausrollens besser wäre weil ein Motor nicht mitgeschleppt wird.
Fährt man dann an so gibt man dem Motor wieder Drehzahl. Schließlich darf er am Druckpunkt ja nicht absterben.
Der Verbrenner arbeitet sich von Gang zu Gang hoch und das Ganze bis zu 5 oder 6 Mal allein für ein normales Tempo im Ort.
Den Hybriden lässt man einfach los. Fuß von der Bremse und er fährt grundsätzlich zuerst rein elektrisch los.
Keine Druckpunktsuche oder verschleißende Kupplung. Und auch erstmal kein Kraftstoffverbrauch.
Je nach Leistungsabforderung kommt irgendwann der Verbrenner dazu. In der für den Fahrzustand notwendigen Drehzahl oder besser in dem Drehzahlbereich.
Da man auf der Autobahn i.d.R. nicht groß schaltet und den Motor auf gleichmäßig hoher Drehzahl hält schrumpft hier der Hybridvorteil tatsächlich. Aber er ist immernoch da. Denn selbst bei mittlerem Autobahntempo kann man sehen das der Verbrenner irgendwann die Leistung zurück fährt (von Power auf Eco) und die zurückgefahrene Leistung mit dem E-Antrieb ausgleicht.
Im dicken Verkehr kann man sogar bis Tempo 90 Streckenteile elektrisch zurücklegen.
Entscheidend ist nicht wie weit, sondern wie oft man ohne Verbrenner vorwärts kommt.
Kein Mensch fährt zudem Dauerhaft abolutes Vollgas.
Die nächste Abfahrt, der nächste Stau die nächste rote Ampel kommt bestimmt. Und schon wird der Vorteil größer.
Stop&Go im Stau? Nahezu 100% elektrisch.
Deswegen sage ich: Es gibt kein unpassendes Fahrprofil für den Hybriden.
Def wirklich einzigste Grund einen Verbrenner einem Hybriden vorzuziehen ist die Anhängelast. Wobei ich 1650kg nun nicht wenig finde.
das widerspricht so ein bisschen deiner ersten aussage 😉. nochmal neu informiert 😉? aber gut.. mit der aussage kann ich leben, wobei wir je nach profil von wenig bis gar nichts sprechen.
ändert im grunde auch nichts an meiner aussage: ausrollen (ohne kupplung treten.. wie gesagt: leerlauf 0,85l sprit) ist immer gut (auch wenn verbrenner und hybrid da anders arbeiten) und das tempo oder auch windschatten macht die musik (so einfach ist es dann schon!) am streckenprofil kann man idr nicht viel ändern und hybrid bei city-taxis ist weltweit beliebt und wird immer mehr kommen.
hybride sind natürlich eine option, aber für mich als landstrassen- und autobahnflitzer mit 1km zur arbeit nicht. ab irgendwo 120 steigt der verbrauch gegenüber einem diesel rapide an und beim kickdown des 2,5liter saugers oder vmax ist die effizienz nahezu unterirdisch im vergleich zu einem diesel.
aber gut. ist halt nicht jedes profil.
Gelernt habe ich mal beim ausrollen wegen der Schubabschaltung des Sprites einen Gang drinzulassen. Gilt das heutzutage (40+ Jahre später....) nicht mehr?
Zitat:
@BoomBoom schrieb am 1. Oktober 2018 um 19:55:43 Uhr:
das widerspricht so ein bisschen deiner ersten aussage 😉. nochmal neu informiert 😉?...
Welcher Widerspruch?
Ich muss mich nicht informieren, da ich eine gewisse ErFAHRUNG habe. Tagtäglich, schnell, langsam, entspannt und zügig. Alles dabei.
Nochmal für dich: Es gibt KEINEN Nachteil beim Hybriden, egal welches Streckenprofil.
Einzig eine nicht ausreichende Anhängelast kann ein Ausschlußkriterium sein.
Ansonsten bietet der Hybrid wie ihn der RAV4 bietet nur Vorteile wie ich erwähnte.
Und komm mal vom Windschattenfahren weg.
Der Abstandsradar lässt dich nicht nahe genug ran um brauchbaren Windschatten zu haben. Zudem nenne mir einen Grund weshalb ich das machen sollte?
Einzig mit Wohnwagen dran bin ich gezwungenermaßen zwischen den LKW unterwegs und der Vordermann bestimmt dadurch mein Tempo. Ohne Wohnwagen gibt es für mich die Richtgeschwindigkeit.
gut.. wir nähern uns langsam einer sachlichen diskussion 🙂. das windschattenfahren war für mich eine notlösung, um noch irgendwas zu rechtfertigen.. aber als ob ich das machen würde.
ich rede hier von anderen profilen.. den vmax fahrern die nachts 250 oder mehr vmax fahren und nur kickdown oder meinetwegen auch 180 oder meintwegen 220 als standard auf der ab fahren. dann auch noch von denen die ständig von 100 auf xxx wieder hochbeschleunigen müssen, da irgendein bescheuerter hybridfahrer (scherz) bei zwei rechten freien spuren noch nach links ziehen musste, weil in 1000 meter ein lkw auf der rechten spur fährt oder einfach nur pennen oder alternativ die linke spur pachten, da sie ihrer meinung nach die vernünftige geschwindigkeit fahren, alt und king of the road sind.
dann noch von den bergfahrern, die nach allen 200 metern ne 180grad kurve drehen müssen, um den berg raufzukommen.
da spart der hybrid nix, niente, ggü einem diesel.
abgesehen davon, dass er keinen spass macht.. für ersteres ist eher ein diesel vorgesehen, für letzteres und landstrasse eher ein reiner saugbenziner..
aber wem erzähl ich das.. neben verschiedenen streckenprofilen gibt es verschiedene menschen/meinungen und erfahrungen 🙂.
mal abgesehen von 0,85 liter standgas
Das ein Hybrid auch bei gleichmäsigem Tempo was macht ist mir auch aufgefallen,
Aber die Energie die er dabei elektrisch Verbraucht die holt er sich von dem Benzinmotor wieder.
Mag sein das es irgenwie Sinn macht, aber allzuviel dürfte es nicht bringen.
Autobild hat ja mal einen Konzeptvergleich gemacht.
Ein einser BMW Diesel mit 115PS, ein Prius mit 99PS benzin +60PS Elektro und ein 122PS Benziner 1,4L TSI Golf.
Die Fahrleistungen waren beim Prius am schwächsten mit 11,4sec auf Hundert und 180km/h.
Die anderen liefen 200km/h und Beschleunigten in 10,3 und 9,9sec.
Beim Autobahnverbrauch lag der BMW Diesel bei 6,0Liter, der Prius bei 7,4L und der Golf bei 8,2L.
Erst bei Stadt und Landstrasse konnte der Prius mit dem Hybrid deutlich punkten mit 3,7 und 3,8Liter, während der BMW Diesel 4,3 und 5,3L brauchte, und der TSI Golf 7 und 6,8L.
Wen man dan in Betracht zieht das die Auerodinamik des Prius etwas besser als die des Golfs ist, dürfte der geringere Autobahnverbrauch des Hybrids gegenüber dem TSI in gleicher Karoserie weiter schrumpfen.
Es wäre noch interessant zu wissen wie die Autobahnfahrerei war.
Viel bremsen und beschleunigen oder gleichmässig.
Aus dem kan jeder selber herauslesen wo sich ein Hybrid eher lohnt und wo weniger.
Lässt sich ja in etwa auch auf den RAV4 und seine Konkurenz übertragen.
Es ist ersichtlich das einer der haupsächlich auf der Autobahn und ordentlich Kilometer macht wohl besser mit einem Diesel bedient ist.
Und wen schon der schnittige Prius auf der Autobahn 7,4L braucht, was wird die Schrankwand RAV4 bei gleicher Fahrweise brauchen?
Gruß
Waldemar
Zitat:
Bei fast alle Hersteller werden demnächst die Hubräume wieder zunehmen. Bei der Hybride von Toyota aus 1,8 werden es 2,0L Motoren. Auch bei BMW und andere.
Ein 6 Zylinder in gleiche Auto muss nicht mehr Verbrauchen als ein 4 Zylinder bei gleiche Fahrweise. Nur dass die stärkere Motoren auch gerne schneller beschleunigt werden und schneller gefahren.
Diese Downsinzing ist ein Produkt von Ersparnisse bei der Produktionskosten und Material und nicht wegen der Verbrauch.
Wenn ein 6Zyllinder bei gleicher Fahrweise nicht mehr verbraucht als ein 4 Zylinder, dan wäre es danach auch logisch das ein 12 Zylinder auch nicht mehr verbraucht, oder?
Das Downsitzing scheint aber doch noch auch weiter zu gehen und auch Verbrauchsvorteile in der Realität holen die da raus.
Die 1,0L TSI Dreizylinder mit 115PS, mit 5 PS mehr Leistung als der 1,2L TSI Vierzylinder brauchen nach Tests über einen halben Liter weniger als diese.
Wie bei jeder neue Technik müssen die es wohl erstmal auf die Spitze treiben um herauszufinden wo das vernüftige Mittelmass ist.
Gruß
Waldemar
Zitat:
@BoomBoom schrieb am 1. Oktober 2018 um 22:46:02 Uhr:
gut.. wir nähern uns langsam einer sachlichen diskussion 🙂. das windschattenfahren war für mich eine notlösung, um noch irgendwas zu rechtfertigen.. aber als ob ich das machen würde.
ich rede hier von anderen profilen.. den vmax fahrern die nachts 250 oder mehr vmax fahren und nur kickdown oder meinetwegen auch 180 oder meintwegen 220 als standard auf der ab fahren. dann auch noch von denen die ständig von 100 auf xxx wieder hochbeschleunigen müssen, da irgendein bescheuerter hybridfahrer (scherz) bei zwei rechten freien spuren noch nach links ziehen musste, weil in 1000 meter ein lkw auf der rechten spur fährt oder einfach nur pennen oder alternativ die linke spur pachten, da sie ihrer meinung nach die vernünftige geschwindigkeit fahren, alt und king of the road sind.dann noch von den bergfahrern, die nach allen 200 metern ne 180grad kurve drehen müssen, um den berg raufzukommen.
da spart der hybrid nix, niente, ggü einem diesel.
abgesehen davon, dass er keinen spass macht.. für ersteres ist eher ein diesel vorgesehen, für letzteres und landstrasse eher ein reiner saugbenziner..
aber wem erzähl ich das.. neben verschiedenen streckenprofilen gibt es verschiedene menschen/meinungen und erfahrungen 🙂.
mal abgesehen von 0,85 liter standgas
Naja, die Fahrer die dauerhaft 250 oder mehr fahren...gibt es die tatsächlich?
Vor allem auf welcher Strecke kann man dies legal tun?
Ich habe es bei uns in der Nähe bisher nicht geschafft die Endgeschwindigkeit meines anderen Fahrzeugs auszufahren.
Da ist der Hybrid dann tatsächlich raus. Hier gehts ja um den RAV4 und der kann keine 250 oder gar schneller fahren. Der schafft aus technischen Gründen ja nur 180.
Andererseits müssen diese dauerherhaft über 250 Fahrer ja auch zur Autobahn hin und auch von der Autobahn runter.
DA kommt wer wieder der Hybridvorteil. Denn der Hybrid...das erwähnte ich ja bereits.
Und wie ebenfalls erwähnt gibt es beim Hybrid technisch gesehen keine Kupplung, Lichtmaschine, Kupplung, Turbo etc. was ja alles Verschleißteile sind.
Im übrigen war ich gerade letztes Wochenende im Gebirge unterwegs. Überland, durch Ortschaften wie man es halt kennt.
Bringt nix? Das sehe ich anders.
Der Motor hatte auf der Hintour zum Ziel echt lange gebraucht um die Normwerte überhaupt zu schaffen. Gute 30 von den 45km bis zum Ausflugsziel lag der Verbrauch bei knapp über 3LHK. Am Ende der Tour hat er es sich natürlich zurückgeholt und es stand dann bei 4.7LHK. Lohnt sich nicht?
Selbst der Rückweg lag mit 5.8LHK bei hervorragenden Werten. Besonders wenn man bedenkt das ich da gute 2t mit einem 2.5L Benziner zurückgelegt habe...
Aber wie du sagst...es lohnt sich nicht. ;-)