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Radlager wechseln wie und wo ?

Themenstarteram 20. August 2017 um 12:57

Hallo liebe Forumsmitglieder,

bei meinem Kia Pride müsste vorne rechts vermutlich das Radlager gewechselt werden. Denn im Mai 2016 habe ich es von einem Mechaniker der Firma XXX wechseln lassen. Ich war zu dem schon öfter hingefahren und er schlug mir vor, wir machen das privat. Ich solle die Teile bei ATP bestellen und er mietet eine Hebebühne bei seiner Firma. Gesagt, getan. Ich hatte ein Radlager von MAPCO oder sowas bestellt, der Mechaniker hatte es schon aufgemacht, es war etwas billiger. Zur Sicherheit hatte ich auch noch ein Radlager von SKF originalverpackt dabei, lag daneben auf einem Tisch.

Das billige von MAPCO oder so, passte nicht ganz und der Mechaniker schlug es mit einem Hammer in die Radnabe. Ich hätte sowas nie gemacht, weil ich denke so ein Radlager müsse ja "Spiel" haben. Aber ich dachte, der Mechaniker ist sowas 55 Jahre alt, der der müsste ja viel Berufserfahrung haben...

Im Januar 2017, nach ca. 1000 gefahrenen Kilometern, machte das Radlager sehr laute Geräusche, aber nur ca. 30 Meter lang, ich bin dann einfach weitergefahren,weil ich kein Geld hatte für einen Werkstatbesuch. Am 15. 08. wollte ich alle Räder runtermachen und Unterbodenschutz sprühen. Alle 3 Räder gingen runter wie immer.

Aber das rechte Vorderrad bekam ich nicht runter. Nach dem Lösen der Radschrauben war es fest verbacken mit der Radnabe. Ich wollte nicht grobe Gewalt anwenden, weil das Auto auf einem Wagenheber war. Mir sind jetzt auch deutlich hörbare Schleifgeräusche beim Fahren aufgefallen. Ich hatte schon mal einen Radlagerschaden bei meinem Mazda 323, es sind dieselben Geräusche.

Meine Fragen :

1. Radlager von SKF für 44 Euro oder von FAG für 36 Euro kaufen, wären halt 8 Euro gespart

oder

ein gebrauchtes Radlager oder ein anderer Hersteller ?

2. Von wem soll ich es machen lassen ?

Gestern war ich bei der KIA - Werkstatt hier, ist offenbar ein Familienbetrieb. Den jungen Mann am Empfang fragte ich, ob ich eine SKF-Radlager kaufen kann.

Antwort : "Können Sie, aber wir werden das halt dann nicht einbauen, wir bauen nur Originalteile ein." Das war mir sehr unsympathisch!

KIA stellt bestimmt keine Radlager her, die kaufen dann bestimmt wieder so ein Billig-Lager, das nicht lange hält, vermute ich.

3. Freie Werkstatt ?

Ich habe gestern in einem Radlager-Fred gelesen, dass "freie Werkstätten regelmäßig bei der Einstellung des Lagers scheitern."

4. Will es jemand von Euch mit mir gemeinsam machen ?

Ich würde mich sehr über Eure Antworten freuen !!!

Liebe Grüße,

Walter

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@querys schrieb am 20. August 2017 um 13:11:36 Uhr:

...Mit einem Hammer einschlagen hört sich da jetzt nicht richtig an, da die Kugeln dann unter Umständen bereits vorgeschädigt sind...

...mit einem Hammer kann Radlager schon einschlagen, aber man muß wissen was man tut.

Egal, ob man die Kraft mit einem Hammer oder mit einer Presse aufbringt, sie sollte nie über die Kugeln eines Lagers übertragen werden, sondern immer direkt auf das Bauteil z.B. den äußeren Lagerring, der in Kontakt mit dem Bauteil (z.B. Achsschenkel) ist, in welches das Lager eingebaut wird.

Beschissen ists z.B. bei diesen neuerdings in Mode gekommenen Kompaktlagern mit Nabe und Lager in einer Einheit. Ohne Spezialwerkzeug kommt man überhaupt nicht an den äußeren Lagerring ran um das Lager einzupressen.

Und gebrauchte LAger gibts überhaupt nicht mehr, da ein einmal eingepresstes Lager beim Auspressen zerstört wird... die Kraft wird beim Auspressen über den inneren Lagerring durch die Kugeln auf den äußeren Lagerring übertragen und damit ist das Lager nach dem Auspressen nur noch Schrott.

 

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Mir scheint es so, als würde es eine Reihe von Missverständnissen geben.

1) Sämtliche Vertragshändler bauen selbstverständlich ausschließlich original Ersatzteile ein. Natürlich stellt Kia keine Radlager her, aber ein Radlagerhersteller wird für Kia Radlager herstellen und entsprechend auch das Herstellerlogo mit aufprägen. Anschließend wird das Radlager (bzw. jedes andere Ersatzteil vom Ölfilter bis zu Zündkerze) in einen Kia Karton verpackt und beim Händler unter einer Kia Teilenummer verkauft.

Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um billig Ersatzteile sonder um qualitativ hochwertige. Außerdem muss der Händler Gewährleistung auf die Reparatur geben, auch ein Grund, weshalb keine mitgebrachten Ersatzteile verbaut werden (was übrigens auch nur sehr wenige Werkstätten machen).

2) Ein Angestellter einer Werkstatt spricht dich an, ein Ersatzteil schwarz privat irgendwo einzubauen? Das finde ich höchst dubios. Dafür kann er bei seinem Arbeitgeber entlassen weren. Aber das ist nicht das Thema.

3). Ich persönlich finde Mapco qualitativ nicht überzeugend und gebe lieber etwas mehr für einen namenhaften Hersteller aus. FAG oder SKF sind beides qualitativ hochwertige Hersteller.

4) Ich kenne jetzt den Kia Pride nicht, aber üblicherweise werden vorn die Radlager verpresst, deswegen sollte es da auch kein spiel geben. Mit einem Hammer einschlagen hört sich da jetzt nicht richtig an, da die Kugeln dann unter Umständen bereits vorgeschädigt sind. Normalerweise müsste an der Vorderachse auch nichts am Radlager eingestellt werden. Aber wie gesagt, ich kenn das Auto nicht. Dass du das Rad nicht runter bekommen hast, spricht dafür, dass das Lager heiß gelaufen ist und entsprechend ist jetzt das Rad festgebacken.

5) Deine Frage nach Schwarzarbeit überlese ich jetzt mal und empfehle dir z.B. myhammer oder die Werkstattsuche von autoscout.

Themenstarteram 20. August 2017 um 13:25

Zitat:

@querys schrieb am 20. August 2017 um 13:11:36 Uhr:

Mir scheint es so, als würde es eine Reihe von Missverständnissen geben.

1) Sämtliche Vertragshändler bauen selbstverständlich ausschließlich original Ersatzteile ein. Natürlich stellt Kia keine Radlager her, aber ein Radlagerhersteller wird für Kia Radlager herstellen und entsprechend auch das Herstellerlogo mit aufprägen. Anschließend wird das Radlager (bzw. jedes andere Ersatzteil vom Ölfilter bis zu Zündkerze) in einen Kia Karton verpackt und beim Händler unter einer Kia Teilenummer verkauft.

Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um billig Ersatzteile sonder um qualitativ hochwertige. Außerdem muss der Händler Gewährleistung auf die Reparatur geben, auch ein Grund, weshalb keine mitgebrachten Ersatzteile verbaut werden (was übrigens auch nur sehr wenige Werkstätten machen).

DANKE !!

Das war genau wichtig für mich zu wissen ! Bei der KIA-Vertretung wäre alles zusammen nach dem Kostenvoranschlag sogar ca. 50 Euro billiger als bei ZTU oder wie die heissen...!

Themenstarteram 20. August 2017 um 13:27

Zitat:

@querys schrieb am 20. August 2017 um 13:11:36 Uhr:

 

3). Ich persönlich finde Mapco qualitativ nicht überzeugend und gebe lieber etwas mehr für einen namenhaften Hersteller aus. FAG oder SKF sind beides qualitativ hochwertige Hersteller.

Nochmals DANKE!!!

Auch noch mal recht wichtig für mich zu wissen, sind aktuell also 8 Euro gespart, in der Zukunft wohl noch mehr.

Themenstarteram 20. August 2017 um 13:36

Zitat:

@querys schrieb am 20. August 2017 um 13:11:36 Uhr:

 

4) Ich kenne jetzt den Kia Pride nicht, aber üblicherweise werden vorn die Radlager verpresst, deswegen sollte es da auch kein spiel geben. Mit einem Hammer einschlagen hört sich da jetzt nicht richtig an, da die Kugeln dann unter Umständen bereits vorgeschädigt sind. Normalerweise müsste an der Vorderachse auch nichts am Radlager eingestellt werden. Aber wie gesagt, ich kenn das Auto nicht. Dass du das Rad nicht runter bekommen hast, spricht dafür, dass das Lager heiß gelaufen ist und entsprechend ist jetzt das Rad festgebacken.

Und nochmals herzliches DANKE!!!

Das ist auch nochmal unverzichtbar wichtig für mich zu wissen, dass man da nix einstellen muss an

der Vorderachse.

Dann bekommt das auch jeder Mechaniker hin, vorausgesetzt, das Radlager ist hochwertig und passt

genau.

Ich freue mich SEHR, dass ich so schnell die für mich wichtigen Informationen bekommen habe.

Dem jungen Mann bei der KIA-Vertretung habe ich da also leider Unrecht getan, als ich schrieb,

dass seine Antwort mir sehr unsympathisch war.

Ja, das tut mit leid, aber jetzt ist es ja zum Glück geklärt.

Und ich fühle mich jetzt entscheidend besser!

Finde ich super, dass man hier auch sonntags so schnell von netten Menschen super Tipps bekommen kann !!!!

Ganz liebe Grüße,

Walter

gibt sogar bei

mt ein tutorial<-link

über radlagerwechsel.

für dir das mal zu gemüte.

den deppen, der dir das radlager mit dem hammer reingewömmst hat, würde ich....:mad:

war wohl so ein richtiger fachmann....:rolleyes:

mit dem hammer kann man höchstens bei mehrteiligen lagern vorsichtig mit weichmetalldorn die lagerschalen einschlagen. aber die gibts nur noch bei oldtimern, beim kia wahrscheinlich nicht.

fag und skf sind von der quali nahezu ebenbürtig.

und wenn du glück hast, qualitativ sogar besser als originalteile. gut, beim asiaten eher nicht.

bei deutschen 'präämiumm' mache ich immer häufiger die beobachtung, dass eher mittelmäßige qualität im original- et-bereich anzutreffen ist. wahrscheinlich weil das auto als gesamtheit eh bald auseinanderfällt?:D

Themenstarteram 20. August 2017 um 14:20

Zitat:

@sukkubus schrieb am 20. August 2017 um 13:52:13 Uhr:

gibt sogar bei

mt ein tutorial<-link

über radlagerwechsel.

für dir das mal zu gemüte..................................

Hallo Sukkubus !

Ganz herzlichen Dank für die SUPER TIPPS!!!

Jetzt fällt mir gerade noch eine Frage ein :

Kann ich das Radlager selber wechseln ohne sog. "Abzieher", denn weil sich das Lager offenbar schon

etwas "gefressen hat" ist es jetzt vielleicht ganz locker und lose drin ???!?!??

Kann das sein ?

Liebe Grüße,

Walter

Themenstarteram 20. August 2017 um 14:25

Nochmal an Sukkubus :

Wir kennen uns ja schon aus meinen Beiträgen von 2013.

Ich hatte damals größere Probleme mit meinem Mazda 323. Und weil ich den schon seit 1987 fuhr, hatte ich auch ein größeres Problem damit, den außer Dienst zu setzen.

Aber als ich den Kia Pride 2-3 Tage fuhr, habe ich den schon besser gefunden.

Jetzt finde ich den sehr viel besser :

1. man sitzt etwas höher

2. der beschleunigt etwas besser

3. das Einparken geht sehr viel leichter und der Platz für mich reicht wider Erwarten total aus

Ich wollte damals den Mazda 323 um (fast) keinen Preis außer Dienst setzen, aber wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich immer den Kia Pride oder einen Mazda 121 nehmen, nicht den Mazda 323.

Nochmals liebe Grüße

wie radio eriwan...

im prinzip ja, aber nach art der fragestellung würd ich dich ungern auf sowas als 'erstlingswerk' loslassen.

sind schon etwas sicherheitsrelevant, die teile...:rolleyes:

wobei einen abzieher brauchst du zumindest für den teil auf der nabe. wahrscheinlich sogar ein trennmesser.

nach dieser aussage

Zitat:

Nach dem Lösen der Radschrauben war es fest verbacken mit der Radnabe. Ich wollte nicht grobe Gewalt anwenden, weil das Auto auch einem Wagenheber war....

tendiere ich aber eher zu einer neuen radnabe, auf der es natürlich nix abzuziehen gibt:D

schreib doch mal in ein kia-forum.

die kennen sich eher mit den fahrzeugspezifischen gegebenheiten aus.

vielleicht gibts die von kia gleich komplett nabe+lager

Themenstarteram 20. August 2017 um 14:41

Hallo Sukkubus, nochmals ganz herzlichen dank für die guten Tipps !!!

Ich hatte viel Farbe auf die Felgen, vielleicht liegt es daran...

Ich werde es bei 1-2 freien Werkstätten versuchen, ob die es billiger machen, ansonsten

lasse ich es halt bei der Kia-Werkstätte machen.

Nochmals liebe Grüße,

Walter

Zitat:

@querys schrieb am 20. August 2017 um 13:11:36 Uhr:

...Mit einem Hammer einschlagen hört sich da jetzt nicht richtig an, da die Kugeln dann unter Umständen bereits vorgeschädigt sind...

...mit einem Hammer kann Radlager schon einschlagen, aber man muß wissen was man tut.

Egal, ob man die Kraft mit einem Hammer oder mit einer Presse aufbringt, sie sollte nie über die Kugeln eines Lagers übertragen werden, sondern immer direkt auf das Bauteil z.B. den äußeren Lagerring, der in Kontakt mit dem Bauteil (z.B. Achsschenkel) ist, in welches das Lager eingebaut wird.

Beschissen ists z.B. bei diesen neuerdings in Mode gekommenen Kompaktlagern mit Nabe und Lager in einer Einheit. Ohne Spezialwerkzeug kommt man überhaupt nicht an den äußeren Lagerring ran um das Lager einzupressen.

Und gebrauchte LAger gibts überhaupt nicht mehr, da ein einmal eingepresstes Lager beim Auspressen zerstört wird... die Kraft wird beim Auspressen über den inneren Lagerring durch die Kugeln auf den äußeren Lagerring übertragen und damit ist das Lager nach dem Auspressen nur noch Schrott.

 

Bei Frontgetriebenen Fahrzeugen sollte es gleich sein, auch bei Deinem Kia.

- Gelenkwellenmutter lösen

- Rad abbauen

- Federbein oder unteren Teil der Radnabe ausbauen

- Sicherungsringe innen/außen abnehmen

- Lager auspressen

- machmal bleibt die Innere Radlagerschale auf der Verzahnung

- dann mit Hammer/Meißel Gewalt anwenden, auftrennen/runterschlagen

 

- alles reinigen, evtl Nabe ausschmirgeln

- einen der Sicherungsringe einlegen

- das leicht eingefettete Radlagergehäuse mit passender Hülse einpressen

- zweiten Sicherungesring einsetzen

- Verzahnung mit geeigneter Hlse zum gegenhalten einpressen

- Federbein einbauen

- mit Drehmoment alles anziehen

- wie in Deinem Fall, etwas Fett an die vorher gereinigte Felge

- Rad raufsetzen

- Probefahrt, ob alles richtig läuft

- fertig

Zum Einpressen nehm ich das alte, etwas angeschliffende Radlagergehäuse.

So etwas sollte eigentlich jede Werkstatt auch mit "mitgebrachten" Teilen hinbekommen.

Themenstarteram 20. August 2017 um 16:27

Zitat:

@gast356 schrieb am 20. August 2017 um 14:59:58 Uhr:

Zitat:

@querys schrieb am 20. August 2017 um 13:11:36 Uhr:

Und gebrauchte LAger gibts überhaupt nicht mehr, da ein einmal eingepresstes Lager beim Auspressen zerstört wird... die Kraft wird beim Auspressen über den inneren Lagerring durch die Kugeln auf den äußeren Lagerring übertragen und damit ist das Lager nach dem Auspressen nur noch Schrott.

Super zu wissen, was Du alles in Deinem Beitrag schreibst !!!

Letztes Jahr hat mir, als ich zur Kia-Werkstatt fuhr, dort der ehemalige Werkstattmeister, der mir schon ein paar Kleinreparaturen machte, angeboten, dass er mir vorne rechts ein gebrauchtes radlager einbaut und noch gebrauchte Bremsteile links und rechts vorne. Damals war das rechte vordere Radlager zu wechseln. Zum Glück habe ich mich nicht darauf eingelassen, wie ich (leider) jetzt erst weiss, aber zum Glück weiß ich das jetzt !!!

Liebe Grüße,

Walter

...wenn das der richtige "KIA Pride" ist kann man sichs hier angucken.

Normale Kegelrollenlager, also keine Kompaktlagereinheit... hier (PDF) ne Montageanweisung (sponsored by SKF)

PS: ... da es nur normale Kegelrollenlager sind könnte man hier schon auch gebrauchte Lager verwenden, wenn der der sie ausgepresst hat wußte was er tat, aber mal ganz ehrlich wer bei einem Materialpreis von um die 40,- EUR für Neuteile mit Gebrauchtteilen rumspielt, der hat meiner Meinung nicht mehr alle Latten am Zaun.

Bei meinem Volvo hab ich für eine Kompaktlagereinheit von SKF ca. 106,99 EUR bezahlt...

Themenstarteram 20. August 2017 um 16:35

Zitat:

@tommel1960 schrieb am 20. August 2017 um 15:53:09 Uhr:

Bei Frontgetriebenen Fahrzeugen sollte es gleich sein, auch bei Deinem Kia.

- Gelenkwellenmutter lösen

- Rad abbauen

- Federbein oder unteren Teil der Radnabe ausbauen

- Sicherungsringe innen/außen abnehmen

- Lager auspressen

- machmal bleibt die Innere Radlagerschale auf der Verzahnung

- dann mit Hammer/Meißel Gewalt anwenden, auftrennen/runterschlagen

 

- alles reinigen, evtl Nabe ausschmirgeln

- einen der Sicherungsringe einlegen

- das leicht eingefettete Radlagergehäuse mit passender Hülse einpressen

- zweiten Sicherungesring einsetzen

- Verzahnung mit geeigneter Hlse zum gegenhalten einpressen

- Federbein einbauen

- mit Drehmoment alles anziehen

- wie in Deinem Fall, etwas Fett an die vorher gereinigte Felge

- Rad raufsetzen

- Probefahrt, ob alles richtig läuft

- fertig

Zum Einpressen nehm ich das alte, etwas angeschliffende Radlagergehäuse.

So etwas sollte eigentlich jede Werkstatt auch mit "mitgebrachten" Teilen hinbekommen.

Hallo Tommel !

Absolut gute Tipps für mich !

Ich spiele noch etwas mit dem Gedanken, ob ich das selber machen kann, oder mit der Hilfe eines anderen, ansonsten weiß ich jetzt zum Glück, dass das zumindest bei meinem Kia Pride, der absolut einfachst gebaut ist, wohl jede Werkstatt hinbekommen kann.

Dann schaue ich kommende Woche erst mal bei freien Werkstätten, vielleicht sind die billiger, zumindest kann ich mir den sympathischten Mann raussuchen, und das ist auch äußerst wichtig.

Wir kennen uns auch noch aus meinen früheren Beiträgen, freut mich sehr, dass ich jetzt am Sonntag so schnell von Dir so gute Tipps bekommen kann !!

Denn sehr lange kann ich wohl nicht mehr warten mit der Reparatur.

Liebe Grüße,

Walter

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