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Qualmt / zuviel ÖL im Motor ? / WAS TUN ??? SUZUKI

Suzuki
Themenstarteram 25. November 2017 um 12:32

Hallo Zusammen,

ich hab hier grade eine alte Suzuki stehen, die ich wieder "aufpeppeln" wollte

Dazu hatte ich schon einen anderen Fred gemacht, weil sie nicht starten wollte. Sie läuft nun auf allen viern'^^ und das garnicht mal so schlecht, ich höre keine störenden Klappergeräusche o.ä.

bis...

..sie anfängt aus vollem Rohr zu Qualmen :eek:

Wenn man so ein älteres Motorrad, nach längerer Standzeit, das erste mal startet, fängt es schon mal kurz das Qualmen an, hier hörte es aber nicht auf und es fiel mir sofort auf, das ist kein weisslicher/bläulicher Qualm wie von einer defekten Kopfdichtung. Beissender schwarzer Rauch...Die verbrennt ÖL :mad::o

Mööp, ich hab sie erstmal abgestellt und zerbreche mir seit zwei Tagen den Kopf woher, wie, und warum :confused:

Es ist die SUZUKI GS Sechsfuffzich Katana Bj.82 wohl gleicher Motor wie die 550er, die ein paar Jahre ungefahren rum stand.

Wie kommt es zu zuviel ÖL und wie komm ich darauf überhaubt? Es ist wohl durch Unachtsamkeit und etwas Hektik meinerseits, dazu gekommen, dass ich es zu spät erkannt habe.

Im Netz etliche Seiten abgeklappert, die Meinungen gehen auseinander, aber einige Symptome treffen sehr zu, z.B. LuFi-Kasten ist schön mit "Irgendetwas" OL? Vollgekleckert :rolleyes:

Motor springt an und läuft insgesamt gut, es qualmt und irgendwann würgt es den Motor ab, durch vollgeölten LuFi keine Luft, Zündkerzen irgendwann vollgerußt usw.

Die Tage wollte ich Ölstand nochmal checken, im Bullauge sah es erstmal so aus als wäre es "leer"...ich war mir aber sicher, dass ich kurz Ölstand nachgeguckt hatte als ich die Suzuki abgeholt habe.

Hm Mopped zur Seite gekippt und :eek::eek: erst dann kam die Blase zum Vorschein :eek:

Gleich Ablasschraube auf und was abgelassen, bestimmt um die 500ml

Alles klar, ist wohl Öl reingeraten wo es nicht hingehört zum Brennraum wo es dann schön verbrannt wird :(

Nagut das Lehrgeld habe ich nun bezahlt und kanns nicht rückgängig machen.

Lange Story kurzer Sinn, ich bin zu wenig der Motor Experte, keine Ahnung wieviel zuviel und wohin das zuviele ÖL gelangt ist.

Was kann ich jetzt machen???

Der Vorteil ist wohl, da die Maschine nicht angemeldet ist, habe ich nur einige Startversuche gemacht ohne hohe Drehzahlen. Villeicht habe ich Glück und das Übel hält sich in Grenzen.

Der Motor hat Teilweise das zuviele ÖL hinten in den LuFi-Kasten gespuckt, der Rest wird jetzt noch Verbrannt? Liege ich soweit richtig?

Der Einzige Weg der mir einfällt wäre immerwieder die Maschine zu starten, wenn die Kerzen verrußt werden, sauber machen usw. nur -abgesehen davon dass es nichtg grad gut ist für den Motor- wie lang könnte das dauern, bis auf diesm Weg das Restöl weg ist?

Oder liege ich da komplett falsch :confused:

Danke schonmal für Ratschläge.

MFG

 

 

 

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6 Antworten

Motoröl verbrennt mit einer bläulich weißen Qualmwolke. Schwarzer Rauch ist Bewnzin (überfettet)

Hier ist es beides.

Ich rate zu folgendem:

Mache einen Ölwechsel. Du wirst feststellen, dass das alte Öl nach Benzin riecht.

Achte darauf dass der/die Benzinhahn/en immer geschlossen sind, wenn Du nicht fährst.

Reinige die Kerzen, den Luftfilterkasten und erneuere den Luftfilter.

Nach wenigen Kilometern (das dauert ein wenig) wird das Qualmen aufhören.

Folgendes ist passiert: Es ist durch Undichtigkeit an den Nadelventilen Kraftstoff ins Kurbelgehäuse gelangt. Dadurch erhöht sich der Ölstand. Wenn man jetzt den Motor startet und Gas gibt, panscht die Kurbelwelle und schleudert Motoröl-/Benzingemisch in die Kurbelgehäuseentlüftung, das wiederum über den Luftfilterkasten und die Vergaser angesaugt und dann verbrannt wird. Damit kann man eine komplette Bundesstraße einräuchern, wie mit einer Nebelkerze.

Der Kraftstofftank hat sich über den Motor entleert. Der Tankinhalt ist im Öl und hat es verdünnt . Die größere Öl/Benzin Menge wurde durch die sich bewegenden Kolben über die Motorentlüftung in den Luftfilterkasten gedrückt .

Der Motor saugt diese "Brühe" an , versucht sie zu

verbrennen und erscheint als Rauch am Ende der Schalldämpfer .

Du solltest jetzt auf jeden Fall diese "Brühe" ablassen , auch aus Ölfilter und Kardanantrieb ! Ja , dieser Antrieb im Motorgehäuse wird auch mit dem

Motoröl geschmiert und nicht wie an der Hinterachse mit SÄE 85-90 Hypo Öl .

Öl und Luftfiltereinsatz ersetzen bzw. reinigen.

Motoröl einfüllen , z.B. MOTUL 5100 10W40 . Motor kurz laufen lassen , 3 Minuten nach Abstellen warten , etwas nachfüllen,

Ölstand auf Schauglas Mitte !0

Halte dich an meine Angaben . Du riskierst sonst einen Pleuellagerschaden.

Da sind wir uns ja einig, Prof. Gamma.

Mir ist das mal an einer Yamaha XS 750 US Custom passiert. Das Ding hat zwei Benzinhahnen, einen hatte ich vergessen.

Unglaublich, wie das qualmt. Die US - Modelle haben noch eine Extra- Leitung, die das, was aus dem Kurbelgehäuse kommt, nicht nur in den Luftfilterkasten sondern direkt in die Ansaugrohre der drei Vergaser bläst.

Wichtig aber auch explizit zu sagen, die Vergaser musst du revidieren... Mind. die Schwimmernadelventile bzw. deren Sitz, je nach aufbau... Manchmal sind sie mit einem O-Ring abgedichtet...

Am Anfang meiner Suzukizeit, hatte ich ähnliche Probleme. Nicht nur Benzin im Öl, der Motor konnte mit dem Anlasser nicht mehr bewegt werden. Das gibt es doch nicht: Die Kerzen rausgeschraubt, auf den Anlasserknopf gedrückt und aus einem Kerzenloch kam ein Strahl Benzin heraus. Ein undichtes Schwimmerventil füllte einen Zylinder, beim Arbeitstakt blockierte das verdichtete Benzin den Kolben...Ich hatte Glück, daß der Sprit sich nicht entzündete. Alle Schwimmernadelventile überprüft und eingestellt, dann war Ruhe.

Ich persönlich finde Vergaser aus- und einbauen, mal ausgenommen von BMW Boxern, wo dich die Dinger förmlich anspringen, nicht sonderlich witzig. Hatte die meiner DR 800 jetzt 2x raus und nun sollen sie so lange, wie möglich dort bleiben, wo sie hingehören. D.h. wenn ich diese Mistarbeit schon mache, soll das so nachhaltig wie möglich sein.

Bei alten Vergasern, von denen ich die Wartungsgeschichte nicht kenne, gehe ich von Kernschrott bei alllen Gummiteilen aus und lag dabei bis jetzt weitgehend richtig. Bei meiner DR war der Schwimmerdichtungssatz zwar schon einmal gemacht aber unbekannt wann. Die Schwimmerventile haben dann auch nicht gut ausgesehen (deutliche Kerbe in der Gummispitze). Zu gebrauchen waren eigentlich nur die Membranen. Der winzige (aber wichtige) O-Ring von der Leerlaufgemischschraube steckte irgendwie quer in der Bohrung und war zudem bockhart. Der O-Ring der Gasschieberführung bockhart, die Düsennadeln und Nadeldüsen sichtbar verschlissen. Mit solchen Teilen kriegt man den Motor nie mehr eingestellt. Da hat man immer irgend einen Schwimmerstand (abgesehen davon, dass er überläuft) es kommt über unbrauchbare O-Ringe Falschluft und was sichtbar verschlissene Nadeln und Düsen anrichten, kann man sich ausmalen, wenn man erahnt wie genau die Dinger kalibriert sind.

Ergebnis: Die Teile für die 2(!) Vergaser des Einzylinders haben mich rd. € 150 gekostet, aber sie läuft jetzt auch ordentlich. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich die Leerlaufgemischschraube gegen eine getauscht, für die man keinen Winkelgetriebe-Schraubenzieher, oder einen 5x zurechtgeschnipselten Vergaserschraubenzieher braucht, mit dem man sich beim Einstellen immer noch die Finger verbruzzelt.

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