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pulsierendes Bremspedal

VW Phaeton 3D
Themenstarteram 27. Januar 2021 um 1:11

Moin zusammen,

 

Ich melde mich nach einer Weile Mal wieder :)

 

Aktuell ist mein Phaeton im Winterschlaf und weit weg von mir, kann daher aktuell nichts testen. Um Standschäden zu vermeiden, fährt mein Vater den ab und zu aus. Da wurde festgestellt, dass die Bremse bei höheren Geschwindigkeiten (ab 100kmh) anfängt zu wackeln/pulsieren. Fühlt sich ein wenig so an, wie wenn das ABS eingreift. Lenkrad und Karosse fühlen sich stabil an, und tatsächlich pulsiert es auch nicht immer!

 

Das pulsieren habe ich auch schon früher gemerkt, aber es war nie so präsent und kam auch nicht oft vor, auch nicht wenn ich Mal über die 200kmh gefahren bin.

 

Wenn es ein mechanischer defekt wäre wie eiernde Bremsscheiben, könnte man es ja immer und immer wieder replizieren, aber das passiert nicht jedes Mal, nur öfter inzwischen. Was könnte das sein? Tritt das ABS so schnell in Kraft aufgrund des Gewichtes oder ähnlichem und der jetzigen Witterung? Ich sehe dazu auch nichts im Tacho.

 

Oder kann es von Bremssattel bis zu einer einzigen Schraube im Fahrwerk alles sein?

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34 Antworten
Themenstarteram 2. Februar 2021 um 12:15

Habe zuvor bestehende Threads zu ähnlichen Themen gelesen, aber überall wackelt auch das Lenkrad und die Karosse mit.

 

Hier wackelt wirklich nur das Bremspedal, Bremsverhalten ist normal, letzte Brems-Werte beim TÜV auch optimal :/

 

Jemand eine Idee?

Wenn Du nicht regelmäßig fährst, Flugrost auf den Scheiben?

Hallo,

Hatte ich auch. Mal mit eingeschlagener Lenkung über den Bordstein. Wenn es klackt ist das Fahrwerk durch. Alles Ersetzen und nicht die Domlager vergessen. Auch die Antriebswelle (links besonders, checken) Hat bei mir geholfen. Alle Experten hatten auf Scheibenschlag gewettet. War es aber nicht.

 

Der Drucklose

Falsch rechts narürlich

Themenstarteram 3. Februar 2021 um 21:44

Huiuiui, also Flugrost wird's nicht sein, einmal kräftig bremsen dann wäre es ja weg. Allerdings ist auch nichts außergewöhnliches zu bemerken bei komplett eingeschlagener Lenkung. Das Fahrwerk selbst, die Gummis etc. Sehen auch noch alle top aus, die Lenker wurden vielleicht 1-2 Jahre bevor ich den gekauft habe gewechselt.

 

Aber gut, das Fahrwerk hat viele Bauteile..

Auf der rüttelplatte könnte man nichts erkennen. Alles sah gut aus, jedenfalls gut für die Plakette. Danach habe ich es machen lassen.

nur mal so als Laie gefragt: wann hast du das letzte mal die Bremsflüssigkeit erneuern lassen? Füllstand? Wasseranteil?

Themenstarteram 4. Februar 2021 um 9:58

Das habe ich tatsächlich noch nie gemacht, die letzte Wartung diesbezüglich war vor gut 25tkm, also über 2 Jahre könnten es sein.

 

Ne kleine Werkstatt hier die den Ölwechsel bei meinem gemacht hat, hatte mich Mal darauf ermahnt, dass das auch zügig gemacht werden sollte. Wird's auch um Ostern wenn es wärmer ist, da fahre ich den wieder.

 

Meinste der Wasseranteil ist so hoch, dass man das Kochende Wasser im Pedal spürt? O.o

keine Ahnung, aber es war mir spontan eingefallen, da es ja dann eine andere Dichte dann hat und vielleicht ist der Wasseranteil schon etwas zu hoch. Wäre halt ne recht "billige" Reparatur und das Einfachste dann einfach ausgeschlossen, weil ja nach der Erneuerung auch gut entlüftet werden muss.

Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit merkt man nur bei Hochbelastung, z.B. längerer Bergabfahrt mit Anhänger und mit Bremseingriff... durch den Wasseranteil wird der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herabgesetzt und die fängt dann früher an zu kochen...

Und wenn die Bremsflüssigkeit den durch Wasseranteil herabgesetzten Kochpunkt erreicht hat, passiert folgendes:

- solange ich bei dieser Bergabfahrt auf der Bremse bleibt, nix... weil der Bremsdruck wieder dazu führt, dass der Siedepunkt erhöht wird, die Bremsflüssigkeit kocht nicht..

- wenn man aber dann den Fuß von der Bremse nimmt (den Bremsdruck wegnimmt) fängt die Flüssigkeit schlagartig an zu kochen, dadurch dehnt sie sich aus und wird Richtung Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter gedrückt...

Das fatale daran, der nächste Bremstritt geht ins Leere, die Leitungen sind leer.... keine Bremswirkung..

Deswegen sollte man hauptsächlich die Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln, um immer den optimalen (hohen) Siedpunkt zu haben, somit Temperaturreserven bei langen, hohen Belastungen zu haben..

Guter Nebeneffekt: Gute Flüssigkeit ohne Wasseranteil, bedeutet dann auch weniger Korrosion, z.B. an den Gleitflächen der Bremskolben...

Also, immer schön wechseln, ich mache das alle 2 Jahre ..

Gruß

Gerhard

Zitat:

@gerhard.schmitz1 schrieb am 4. Februar 2021 um 11:36:01 Uhr:

Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit merkt man nur bei Hochbelastung, z.B. längerer Bergabfahrt (ganz extrem mit Anhänger) und mit Bremseingriff... durch den Wasseranteil wird der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herabgesetzt und die fängt dann früher an zu kochen...

Und wenn die Bremsflüssigkeit den durch Wasseranteil herabgesetzten Kochpunkt erreicht hat, passiert folgendes:

- solange ich bei dieser Bergabfahrt auf der Bremse bleibt, nix... weil der Bremsdruck wieder dazu führt, dass der Siedepunkt erhöht wird, die Bremsflüssigkeit kocht nicht..

- wenn man aber dann den Fuß von der Bremse nimmt (den Bremsdruck wegnimmt) fängt die Flüssigkeit schlagartig an zu kochen, dadurch dehnt sie sich aus und wird Richtung Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter gedrückt...

Das fatale daran, der nächste Bremstritt geht ins Leere, die Leitungen sind leer.... keine Bremswirkung..

Deswegen sollte man hauptsächlich die Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln, um immer den optimalen (hohen) Siedpunkt zu haben, somit Temperaturreserven bei langen, hohen Belastungen zu haben..

Guter Nebeneffekt: Gute Flüssigkeit ohne Wasseranteil, bedeutet dann auch weniger Korrosion, z.B. an den Gleitflächen der Bremskolben...

Also, immer schön wechseln, ich mache das alle 2 Jahre ..

Gruß

Gerhard

Zitat:

@gerhard.schmitz1 schrieb am 4. Februar 2021 um 11:36:48 Uhr:

Zitat:

@gerhard.schmitz1 schrieb am 4. Februar 2021 um 11:36:01 Uhr:

Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit merkt man nur bei Hochbelastung, z.B. längerer Bergabfahrt (ganz extrem mit Anhänger) und mit Bremseingriff... durch den Wasseranteil wird der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit herabgesetzt und die fängt dann früher an zu kochen...

Und wenn die Bremsflüssigkeit den durch Wasseranteil herabgesetzten Kochpunkt erreicht hat, passiert folgendes:

- solange man bei dieser Bergabfahrt auf der Bremse bleibt, nix... weil der Bremsdruck wieder dazu führt, dass der Siedepunkt erhöht wird, die Bremsflüssigkeit kocht nicht..

- wenn man aber dann den Fuß von der Bremse nimmt (den Bremsdruck wegnimmt) fängt die Flüssigkeit schlagartig an zu kochen, dadurch dehnt sie sich aus und wird Richtung Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter gedrückt...

Das fatale daran, der nächste Bremstritt geht ins Leere, die Leitungen sind leer.... keine Bremswirkung..

Deswegen sollte man hauptsächlich die Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln, weil diese die Eigenschaft hat gierig Wasser aufzunehmen (durch die Schläuche, etc..), um mit guter Bremsflüssigkeit immer den optimalen (hohen) Siedpunkt zu haben, somit Temperaturreserven bei langen, hohen Belastungen zu haben..

Guter Nebeneffekt: Gute Flüssigkeit ohne Wasseranteil, bedeutet dann auch weniger Korrosion, z.B. an den Gleitflächen der Bremskolben...

Also, immer schön wechseln, ich mache das alle 2 Jahre ..

Gruß

Gerhard

Themenstarteram 4. Februar 2021 um 11:43

Danke für die Infos, nehme ich mir auf jeden Fall zu Herzen :)

 

Vielleicht auch in Betracht ziehen mal auf Stahlflex Leitungen zu wechseln und als Flüssigkeit Ferodo FRF340. Ist nicht die riesen Investition - man freut sich aber bei jeder gröberen Bremsung über den super Druckpunkt...

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