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Probleme mit Alte Leipziger / Mazda Versicherung

Mazda

Bekanntlich beendet die Alte Leipziger Versicherung AG die Kooperation mit Mazda und kündigt entsprechend nach und nach alle Verträge. Mich hat es nun auch getroffen, allerdings in meiner Konstellation (Leasing, kleine SF-Klassen) so hart, dass ich das Fahrzeug wohl stilllegen lassen muss, da es finanziell nicht mehr tragbar ist.

Ich hatte 2016 einen Haftpflichtschaden mit meinem damaligen Fahrzeug und bin von SF7 auf SF3 abgerutscht. Dumm gelaufen aber sowas passiert halt. Im gleichen Jahr habe ich mich dann für einen Mazda 3 als Leasing entschieden, da ich selbständig bin und vor allem auch, weil der Verkäufer mir gleich noch die Versicherung der Alte Leipziger Versicherung AG mit angeboten hatte, welche nicht auf SF Klassen schaut sondern nach KW Leistung des Fahrzeugs versichert. Somit habe ich vierteljährlich nur etwas um die 180 Euro zahlen müssen also rund 700 Euro im Jahr, was für mich wirklich auszuhalten war.

Nun flatterte mir vor kurzem das Kündigungsschreiben der Alte Leipziger AG ins Haus und diese neue Agentur (ONE UNDERWRITING) bietet mir eine Vollkasko an für 2000 EURO PRO JAHR !!!!!! also das dreifache der jetzigen Prämie. Das Fahrzeug kann ich mir unter diesen Umständen faktisch nicht mehr leisten. Ich MUSS jedoch ein Leasing Vollkasko versichern.

Und dann kommt auch gleich noch ein weiterer Hammer. Ich bin laut der Alte Leipziger bei SF Klasse 2 in der Haftpflicht, ich hab quasi bei denen bei 0 angefangen im Jahr 2016 obwohl ich da auf SF Klasse 3 stand. Laut Auskunft meiner alten Versicherung haben die aber nie die SF-Klassen nachgefragt. Die haben bei mir nach Abschluss des Vertrags auf Basis der KW Leistung einfach im Hintergrund mit SF-Klasse 0 bei Haftpflicht wieder angefangen zu zählen.

Aktuell stehe ich somit jetzt mit Haftpflicht 2 und Kasko 1/2 da obwohl ich zumindest in der Haftpflicht SF 5 haben müsste, da ich es keinen weiteren Schaden mehr gab seit 2016.

Es ist absolut abartig. Ich habe schon so viele Angebote durch jetzt und alle bewegen sich bei 2000 Euro und mehr. Ich könnte echt nur noch schreiend weg laufen.

Hat irgendjemand hier das gleiche durch in einer ähnlichen Situation oder sonstige Tipps? Ich bin für jeden "Strohhalm" dankbar.

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32 Antworten

Es wäre bei mir ja auch nur für das eine Jahr jetzt noch bis das Leasing ausläuft. Dann kann ich mich neu umsehen was meine Mobilität angeht. Aber jetzt muss ich schauen, dass ich die Kosten niedrig halte, da ich eine derartige Prämiensteigerung absolut nicht einkalkuliert habe.

Habe heute telefonische Rücksprache mit der AL gehalten. Die Nummer auf der MAZDA Homepage funktioniert übrigens gar nicht mehr, dort geht nur noch eine Maschine ran welche mich darauf hinweist, dass die Kooperation beendet wurde, dann wird aufgelegt. Also ein Neuabschluss kann nicht mehr funktionieren, die AL ist da definitiv raus.

Bei der normalen Hotline bin ich dann durch gekommen und dort wurde mir gesagt, dass die AL niemals meine SF Klassen bei meiner alten Versicherung nach gefragt hat und das jetzt umgehend nachgeholt wird und mir dann auch noch die zwei Jahre jetzt angerechnet werden. Also schon mal ein kleinerer Lichtblick für mich.

Die Dame am Telefon sagte mir dann auch, dass sich (Zitat wörtlich) "diese Kooperation zu keinem Zeitpunkt und in keinster Weise für die Alte Leipziger gerechnet hat" und deswegen jetzt auch die Kündigungen raus gehen.

Entweder hat sich die AL also völlig verkalkuliert mit diesem Angebot für MAZDA oder aber die Subventionen von MAZDA oder der Santander sind viel zu niedrig gewesen oder aber es sind tatsächlich einfach über den Maßen viele Kaskoschäden aufgetreten bei MAZDA Fahrern :D Oder auch eine Kombination aus allem.

Die Alte Leipziger war ja auch nicht der erste Kooperationspartner, sondern Kravag. Bei den niedrigen Beiträgen kann ich mir eine Fehlkalkulation schon vorstellen und mit Sicherheit hat da auch diese Agentur ihre Hände im Spiel, die die Kosten herunterfahren wollen. Fragt sich nur, weshalb bspw. uns eben noch nicht gekündigt wurde.

Ich finde es immer noch erschreckend. Grade in meinem Fall. Ich bin selbständig und muss schon schauen, dass ich immer bisschen auch im voraus kalkulieren kann. Wenn sich dann völlig unverhofft Kosten verdreifachen, ist das echt eine harte Keule. Ich hatte ja vor Abschluss damals auch mit meinem Steuerberater nochmal alles durch gecheckt und für gut befunden aber mit so einem Verlauf konnte ja niemand rechen. Bitter und enttäuschend.

Ich will nicht den Oberlehrer spielen, denn wir alle wollen einen gewissen Lebensstandard haben, aber für die Zukunft lehrt das ganze vielleicht, dass man eben doch mit einem ordentlichen Puffer rechnen sollte.

...Wir haben noch kein Schreiben von der Versicherung erhalten. .... .,sind aber auch erst seit Anfang des Jahres dort versichert. ...

Ich bin mal gespannt. .. .

Bei uns war die Alte Leipziger damals ca. 100€ günstiger als die Provinzial. .. .

Ein Vergleich macht auch erst Sinn wenn die neuen Tarife 2019 da sind ...

Vlt. berichtet ihr dann über eure Tips. ..:)

Zitat:

@jakido schrieb am 12. September 2018 um 08:14:46 Uhr:

Bekanntlich beendet die Alte Leipziger Versicherung AG die Kooperation mit Mazda und kündigt entsprechend nach und nach alle Verträge. Mich hat es nun auch getroffen, allerdings in meiner Konstellation (Leasing, kleine SF-Klassen) so hart, dass ich das Fahrzeug wohl stilllegen lassen muss, da es finanziell nicht mehr tragbar ist.

Ich hatte 2016 einen Haftpflichtschaden mit meinem damaligen Fahrzeug und bin von SF7 auf SF3 abgerutscht. Dumm gelaufen aber sowas passiert halt. Im gleichen Jahr habe ich mich dann für einen Mazda 3 als Leasing entschieden, da ich selbständig bin und vor allem auch, weil der Verkäufer mir gleich noch die Versicherung der Alte Leipziger Versicherung AG mit angeboten hatte, welche nicht auf SF Klassen schaut sondern nach KW Leistung des Fahrzeugs versichert. Somit habe ich vierteljährlich nur etwas um die 180 Euro zahlen müssen also rund 700 Euro im Jahr, was für mich wirklich auszuhalten war.

Nun flatterte mir vor kurzem das Kündigungsschreiben der Alte Leipziger AG ins Haus und diese neue Agentur (ONE UNDERWRITING) bietet mir eine Vollkasko an für 2000 EURO PRO JAHR !!!!!! also das dreifache der jetzigen Prämie. Das Fahrzeug kann ich mir unter diesen Umständen faktisch nicht mehr leisten. Ich MUSS jedoch ein Leasing Vollkasko versichern.

Und dann kommt auch gleich noch ein weiterer Hammer. Ich bin laut der Alte Leipziger bei SF Klasse 2 in der Haftpflicht, ich hab quasi bei denen bei 0 angefangen im Jahr 2016 obwohl ich da auf SF Klasse 3 stand. Laut Auskunft meiner alten Versicherung haben die aber nie die SF-Klassen nachgefragt. Die haben bei mir nach Abschluss des Vertrags auf Basis der KW Leistung einfach im Hintergrund mit SF-Klasse 0 bei Haftpflicht wieder angefangen zu zählen.

Aktuell stehe ich somit jetzt mit Haftpflicht 2 und Kasko 1/2 da obwohl ich zumindest in der Haftpflicht SF 5 haben müsste, da ich es keinen weiteren Schaden mehr gab seit 2016.

Es ist absolut abartig. Ich habe schon so viele Angebote durch jetzt und alle bewegen sich bei 2000 Euro und mehr. Ich könnte echt nur noch schreiend weg laufen.

Hat irgendjemand hier das gleiche durch in einer ähnlichen Situation oder sonstige Tipps? Ich bin für jeden "Strohhalm" dankbar.

Der Fall ist tatsächlich abartig.

Ich muß aber sagen, dass ich bei einer derartigen drastischen Rückstufung geprüft hätte, oder besser hätte prüfen lassen (über Anwalt), ob das so rechtens ist.

Das gleiche betrifft die Kündigung der AL. Wurde diese vor Ablauf der vertraglichen Frist (üblich ist ja immer 1 Jahr) ausgesprochen ?

Andererseits sollte man jetzt abwägen, Leasing läuft ja nur noch ein Jahr, ob man gerade jetzt die Versicherung wechselt und das nicht auf das nächste Jahr aufschiebt. Die drastische Rückstufung allerdings würde ich immer noch anwaltlich prüfen lassen.

Zitat:

Der Fall ist tatsächlich abartig.

Das gleiche betrifft die Kündigung der AL. Wurde diese vor Ablauf der vertraglichen Frist (üblich ist ja immer 1 Jahr) ausgesprochen ?

Andererseits sollte man jetzt abwägen, Leasing läuft ja nur noch ein Jahr, ob man gerade jetzt die Versicherung wechselt und das nicht auf das nächste Jahr aufschiebt. Die drastische Rückstufung allerdings würde ich immer noch anwaltlich prüfen lassen.

Die Rückstufung ist rechtens. Die ist ja Bestandteil von meinem Vertrag gewesen damals bei der Württembergischen und die Rückstufungstabelle war ja auch in den AGB mit abgedruckt. Von 7 auf 3 bei einem Schaden.

Die AL hat mir aber kein Jahr vor Ende gekündigt. Das Schreiben ging erst im August ein und gekündigt ist zum 10. Oktober.

Zitat:

@jakido schrieb am 16. September 2018 um 10:23:47 Uhr:

Zitat:

Der Fall ist tatsächlich abartig.

Das gleiche betrifft die Kündigung der AL. Wurde diese vor Ablauf der vertraglichen Frist (üblich ist ja immer 1 Jahr) ausgesprochen ?

Die Rückstufung ist rechtens. Die ist ja Bestandteil von meinem Vertrag gewesen damals bei der Württembergischen und die Rückstufungstabelle war ja auch in den AGB mit abgedruckt. Von 7 auf 3 bei einem Schaden.

Die AL hat mir aber kein Jahr vor Ende gekündigt. Das Schreiben ging erst im August ein und gekündigt ist zum 10. Oktober.

Dann kann man im Fall der Rückstufung nichts machen. Beim nächsten mal also vorher genauer prüfen.

Im zweiten Fall könnte die Kündigung unwirksam sein, da in der Regel ja Prämienzahlungen auch für die Dauer eines Jahres vertraglich festgelegt und dann auch gezahlt werden. Es kommt jetzt also darauf an, wie die AL die Kündigung begründet, wenn der Vertrag vor Ablauf eines Jahres aufgehoben werden soll.

Habe heute auch meine Kündigung ohne Grund bekommen. Habe immer pünktlich bezahlt und auch keinen Schaden.

Das beigefügte Angebot vom Vermittler möchte ich nicht annehmen, da mir weder die Bewertungen noch der Preis gefällt.

Problem ist nun, dass andere Versicherer einen Zuschlag verlangen, wenn der Vorversicherer - AL - gekündigt hat. Das kann es doch nicht sein? Weiß jemand Abhilfe?

Danke

Ich habe heute bei der DEVK mit dem hiesigen Agenturleiter gesprochen und ein Vergleichsangebot machen lassen. Wir waren gleich zum Neukauf, somit nun knapp 11 Monate bei der Atten Leipziger--ohne Schaden. Der Jahresbeitrag wurde im Vorfeld gezahlt. 418,05€.

Wir zahlen für nächstes Jahr in deren Komfortschutz-Programm 5€ weniger als dieses Jahr bei der alten Leipziger--- wobei die ja die genaue SF (30) nicht berücksichtigt hat.

Kosten: Jahresbeitrag für 2019: 413€ bei TK 150€ und VK 500€ SB . Mit Werkstattbindung.

Ich habe mit ihm auch ganz offen die Problematik der Kündigungsaktion besprochen.

Das Angebot steht, egal wer nun kündigt.

Da ich nicht! damit rechne das die Alte Leipziger nächstes Jahr billiger wird als dieses Jahr, werden wir das Angebot der DEVK annehmen und die nächste Woche mit der Kündigung beauftragen - Basta!

Ich muss mich ja nicht rauswerfen lassen wenn ich weiß was da ansteht....:D:p

Zitat:

@bavariagirl schrieb am 23. Oktober 2018 um 01:52:11 Uhr:

Habe heute auch meine Kündigung ohne Grund bekommen. Habe immer pünktlich bezahlt und auch keinen Schaden.

Das beigefügte Angebot vom Vermittler möchte ich nicht annehmen, da mir weder die Bewertungen noch der Preis gefällt.

Problem ist nun, dass andere Versicherer einen Zuschlag verlangen, wenn der Vorversicherer - AL - gekündigt hat. Das kann es doch nicht sein? Weiß jemand Abhilfe?

Danke

Die informierten Versicherungen wissen genau was es mit der aktuellen Kündigungswelle der Alten Leipziger auf sich hat und verlangen deshalb beim Wechsel auch keine Aufschläge.

Einfach das Problem offen ansprechen... .

siehe mein Posting von oben.

Die Alte Leipziger hatte zumindest bei uns doch auch noch ein akzeptables Verlängerungs/Übernahme-Angebot einer anderen Online-Versicheurng mitgesendet.

Wir sind aber jetzt zur DEVK gegangen-basta!! :cool::D

Zitat:

@Mosel-Manfred schrieb am 24. November 2018 um 10:11:43 Uhr:

Zitat:

@bavariagirl schrieb am 23. Oktober 2018 um 01:52:11 Uhr:

Habe heute auch meine Kündigung ohne Grund bekommen. Habe immer pünktlich bezahlt und auch keinen Schaden.

Das beigefügte Angebot vom Vermittler möchte ich nicht annehmen, da mir weder die Bewertungen noch der Preis gefällt.

Problem ist nun, dass andere Versicherer einen Zuschlag verlangen, wenn der Vorversicherer - AL - gekündigt hat. Das kann es doch nicht sein? Weiß jemand Abhilfe?

Danke

Die informierten Versicherungen wissen genau was es mit der aktuellen Kündigungswelle der Alten Leipziger auf sich hat und verlangen deshalb beim Wechsel auch keine Aufschläge.

Einfach das Problem offen ansprechen... .

siehe mein Posting von oben.

Die Alte Leipziger hatte zumindest bei uns doch auch noch ein akzeptables Verlängerungs/Übernahme-Angebot einer anderen Online-Versicheurng mitgesendet.

Wir sind aber jetzt zur DEVK gegangen-basta!! :cool::D

Das mitgesendete 'Angebot einer mir unbekannten Versicherung (Verti, Bewertungen im Netz - nicht ganz so toll) war einfach unverschämt teuer. (806 € bei SF 29) Wobei ich über die Agentur eh nichts mehr abgeschlossen hätte, da es für mich zum guten Stil gehört hätte mich vorab zu informieren. Lt. Alte Leibziger muss die Versicherung über eine Agentur abgeschlossen werden, da kein Privatkundenbereich. Habe jetzt beim ADAC die Lage bei einem Gespräch geschildert und dort nun ohne Aufschlag abgeschlossen. (561€ Haftpflicht, VK und freie Werkstattwahl)

...womit sich wieder mal der Vorteil des ADAC bestätigt!

Also alles nochmal gut gegangen !

Zitat:

@Mosel-Manfred schrieb am 26. November 2018 um 10:39:06 Uhr:

...womit sich wieder mal der Vorteil des ADAC bestätigt!

Also alles nochmal gut gegangen !

Naja, wir haben an anderer Stelle auch schon schlechte Erfahrungen mit der Kfz- Versicherung des ADAC gemacht. Da wurde ohne jede Kommunikation einfach irgendwas entschieden.

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