Probleme beim Bremsen
Hallo, Kollegen,
was mache ich falsch? Nicht immer, aber meistens quietscht der 190er martialisch beim Abbremsen bei Rückwärtsfahrt; kurz vor Stillstand beim Rückwärts-Einparken von hinten links ein Gekreische, das ungelogen so laut ist, dass man es durch die halbe Stadt hört. Manchmal, nicht immer, quietschen auch die anderen Bremsen; auch nach Fahrten im Regen oder Waschanlagenbesuch.
Bei MB in Düsseldorf konnte man mir aus Zeitmangel gestern und vor Pfingsten nicht helfen. Die haben zu viele Kunden und zu wenig Leute. In diesem Zusammenhang sollte ich erwähnen, dass der Wagen bei eben dieser Niederlassung Ende Oktober letzten Jahres neue Bremsscheiben, -beläge, -leitungen und -flüssigkeit bekommen hat und das Quietschen kurz darauf begann. Seitdem bin ich 2.000 Kilometer gefahren.
Schöne Grüße aus Düsseldorf
Beste Antwort im Thema
sprüh am krümmer die muttern ein paar tage vorher ein mehrmals dann sollte es klappen. habe schon mehrmals meinen krümmer entfernt und bisher sind alle bolzen heil geblieben.
41 Antworten
Ein Quietschen ist am Anfang "normal" eventuell haben die bei dem Belagwechsel den Sattel nicht richtig sauber gemacht.
Ich habe das alles selbst gewechselt aber nach ungefähr 500km war bei mir nichts mehr zu hören. (Bin auch öfters mal einfach ein Stück gefahren und die Bremse schleifen gelassen.
Hallo
Wie Steff sagte,schlecht gereinigt,manche Bremsbeläge haben auf der Rückseite einen Belag dagegen,selbst hab ich immer Kupferpaste auf der Kontaktfläche zum Bremskolben genommen wenn die Beläge richtig eingelaufen sind sollte sowieso Ruhe sein.
Abhilfe ;Beläge raus reinigen und etwas Kupferpaste auf die Belagrückseite.Ich hoffe es gibt keinen Aufschrei in der Gemeinde,deshalb weis ich besser drauf hin das Du es nur selbst machst wenn Du Erfahrung damit hast.
Gruß Jörg
Nimm lieber Plastilube, kriegst du bei ATU in der Tube.
Kupferpaste erzeugt elektrochenmische Korrosion durch Bildung einer Galvanischen Zelle mit den Teilen deiner Bremsanlage.
Eigentlich sollte das gar nicht quitschen, weder sofort nach der Reparatur noch 2000km danach, das ist schlampige Arbeit.
Kontrollier erstmal auf Fremdkörper im System, und ob der Sattel radial Spiel hat. Er soll kein Spiel haben...
Wenn ok nimm die Klötze nochmal raus und zieh sie auf einer ebenen Fläche mit Sandpapier ab.
Dann machst du die Schächte des Belagträgers schön sauber, schmierst die Klotz'n schön ein auch an den Seiten die in der Führung sitzen. Ich schmier einfach immer die Nuten des Trägers ein damit auch nix fehlt.
Zange saubermachen auch einschmieren wenn du magst und zusamen das ganze.
Auch gern von mir nochmal: Pack das nur an wenn du weist was du tust!!!!
Zitat:
Original geschrieben von Schattenwolf
Kontrollier erstmal auf Fremdkörper im System, ...
Mal kurz die Frage, was genau meinst Du damit?
Im Hydraulik-System? Wie kann man da Fremdkörper feststellen?
Alles durchspülen und filtern?
Ist jetzt mal rein interessehalber gefragt.
Gruß, einer der einigen....
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Ne, im Betriebssystem des Bremsensteuergerätes...
Mann nen Kiesel oder irgendwas was in der Zange klemmt.
Ok......
Ich dachte halt nur das Du das System selbst meinstest, deswegen die Nachfrage.
Hatte mich ja auch etwas gewundert..... 😉
Die Frage gilt auch einer gewissen Aufklärung, damit nicht sonstwas gedacht wird.
So wie bei mir z.B..
Aber sehr nett das Du mich als Mann klar und direkt angesprochen hast..... 😁
Kann das Quietschen nicht auch durch eine falsche Stellung
der Kolben in der hinteren Bremssätteln verursacht werden?
Schraubergrüße
Ja, wenn die Kolben "verkippen" kann es auch quitschen und die Kolben können hängenbleiben weil die Rückstellwirkung der Dichtringe dann nicht mehr hinhaut.
Da gibt es eine Lehre um die Winkel der Bremskolben zu prüfen.
Ich weiß noch wo sie hing im Spezialwerkzeugregal aber wie sie genau aussah weiß ich nicht mehr.
Vielleicht findest du eine im Netz, die kannst du dann ausdrucken aus Pappe ausschneiden und dann kannst du prüfen. Im "So wirds gemacht" Buch gibt es glaub ich sogar eine Bastelanleitung dafür!
Haha,kommt noch ein Sälbchen in den Karton,meine Frauen maulen schon das der Wagen mehr Pflegmittel hat als sie im Schminkkoffer😁
Ist aber nachvollziehbar das Kupferpaste in Verbindung mit Salzwasser und dem Bremskolben eine galvanische Reaktion macht.hatte ich ehrlich gesagt nie dran gedacht.Bei uns in der Gegend nutzen die Leute oft Kupferpaste dafür,nun bin ich ja erleuchtet😉
Grüße Jörg
Zwischenbescheid: Hab bei MB reklamiert, Auto auf Bremsenprüfstand, Leistung optimal, also alles okay, da Geräusche bei MB auch nicht aufgetreten. Also: Wenn was auftritt, dann sei das Geräusch nicht relevant. :-(
Und nun? Ich mach da gar nichts selbst; ich hab 700 Euro bezahlt und nehm da nix auseinander.
Hallo
Das kann ich jetzt gar nicht einordnen,700 Euro für das beseitigen des Quitschen,für den Preis bau ich Dir einen kompletten Satz der garantiert nicht quitscht ein.
Tu was Du nicht lassen kannst und geh zu Deinen Raubrittern.Sowas frustriert einen wirklich.
Gruß Jörg
Anwalt!
Du hast eine komplette Reparatur bezahlt, und die musst du auch bekommen.
Fachlich richtig heißt immer das es auch komplett ohne Quitschen und ähnliches sein muss.
Frag mal vorsichtig beim Gutachter an. Die kümmern sich auch gern um solche Sachen.
Ist ja auch nicht schwer zu beweisen, wenn es dauernd Quitscht.
Tritt das Geräusch denn wirklich noch dauerhaft auf?
Ich frag mich wofür du 700 gezahlt hast für Bremsen und Arbeitslohn allein kann das ja kaum sein.
Wenn die Bremsen bei denen nicht quietschen können die auch schlecht was machen. Auf Kulanz werden die sicherlich nicht mal einfach so die Bremsbeläge ausbauen und nachschauen das wirste dann auf eigene Rechnung machen müssen.
Hallo, Kollegen,
vielen Dank für Eure Anteilnahme. Doch, ich habe 700 Euro bezahlt für die Erneuerung von Belägen vo+ht, Scheiben vo+ht, Bremsschläuche hinten und Bremsflüssigkeiterneuerung.
Das Quitschen trat danach auf; bei MB zur Vorführung nicht mehr. Hab ein Video erstellt und die Beläge heute noch einmal aus- und eingebaut, angeschliffen, gesäubert bekommen. Mal sehen, ob es funzt. Die Fahrt nach Hause verlief ruhig.
Aber in Anbetracht des TÜV in September hab ich den Wagen durchsehen lassen: Lenkhebel und Kipphebel / Spurstangen sowie die Hardyscheibe und Abgaskrümmer (Schweißnaht des Vorbesitzers gerissen) müssen erneuert werden. 1.737 Euro sagt der Kostenvoranschlag. Abzüglich 20 Prozent Nachlass durch die Service-Vorteilskarte. Das würde ich machen lassen.
Problem nur: Reißt ein Stehbolzen ab beim Krümmeraustausch, werden noch einmal 1.200 Euro fällig für den Zylinderkopfausbau. Da dann auch noch Kleinteile anfallen können - so der Meister - könnte das ein Fass ohne Boden werden. Rund 3.500 Euro kämen dann im worst case schnell zusammen. Für ein Auto, dass 23 Jahre alt ist, in das ich aber in den letzten 2 Jahren 1.900 Euro gesteckt habe. Rost hat er nicht.
Was würdet Ihr tun? Wenn der Krümmer erst mal raus ist, habe ich die A...karte - es gebe kein Rückfahrticket, so der KD-Meister. Ich weiß nicht, ob ich das Risiko eingehen soll und wäre für Eure Einschätzung dankbar.
Herzliche Grüße aus DUS