Privatleasing Rückgabe

Volvo V60 2 (F)

Hallo an alle,

bei mir steht in wenigen Tagen die Trennung von meinem Volvo V60 an.

Mein Händler hat mir vor 4 Wochen Angeboten das Auto durch die DEKRA kostenlos zu Checken um dann am eigentlichen Rückgabetermin keine Überraschungen zu erleben.

Das hab ich in Anspruch genommen!
Festgestellt hat der nette DEKRA Mensch eine Beule und Kratzer hinten links und die Polierten Alufelgen haben Kratzer. Betitelt hat er diese Schäden als Minderwert!

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.

Laut Leasingvertrag hätte ich während der vier Jahre 100000km fahren dürfen.
Tatsächlich bin ich aber nur 76000km gefahren.
Laut Vertrag gibt es für 10000km von der LesingBank einen Betrag x zurück.
Aber was ist mit den restlichen 14000km?
Gelten diese nicht gefahrenen KM als Mehrwert?

Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

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Nach 15 Jahren Leasing kaufe ich jetzt wieder meine Autos die ich mir leisten kann und der ganze Ärger mit der Rückgabe ist erledigt.

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Nein, es werden nur Minder-KM bis 10000km erstattet, nicht mehr.

Zu den anderen KM: Pech gehabt 😉

Wenn die Felgenkratzer nicht allzu heftig sind, sind das normale Gebrauchsspuren und es dürfen auch kleine Kratzer an Stoßstangen, oder Karosse sein. Informier Dich mal ein bisschen über übliche Abnutzungsspuren und nicke nicht Alles ab. Bei den Kilometern hast Du Pech...Vertrag ist Vertrag..;-)
KUM ( und smart- repair bei ner Beule kostet manchmal erstaunlich wenig..)

Die Beule und der Kratzer lässt sich eventuell per Smart Repair günstiger beheben.

Grundsätzlich sollte sich ein Fahrzeug bei der Leasing-Rückgabe in dem Zustand befinden, wie es sich bei der Nutzung durch einen "ordentlichen" Fahrzeughalter befinden würde. Also sind gewisse Gebrauchsspuren wie z.B. kleine Steinschläge im Frontbereich oder kleinere Kratzer z.B. an den Türgriffen kein Reklamationsgrund durch die Leasinggesellschaft. Ich habe einmal wegen Streitigkeiten bei der Rückgabe (damals ein Opel Zafira) einen vereidigten Gutachter bestellt und der sagte dem Händler gerade wegen solcher Kratzer: "Herr .... (Name des Opel Händlers) wenn der Leasingnehmer sein Fahrzeug nach 4 Jahren Nutzung so hätte zurückbringen sollen, wie Sie jetzt gerade von Ihm erwarten, hätte der Kunde das Fahrzeug für die 4 Jahre in einen Glaskasten stellen müssen! Diese Abnutzungserscheinungen sind für 4 Jahre / 90.000 km vereinbarter Leasingleistung völlig normal und können nicht dem Kunden in Rechnung gestellt werden". Selbst ein längerer Kratzer in der hinteren Tür (zwar nicht tief aber im Licht durchaus sichtbar) durfte mir lt. Gutachter nur mit 60 % anteilig berechnet werden.
Unabhängig davon würde ich immer mein Fahrzeug vor der Leasingrückgabe bei einem Fahrzeugaufbereiter "auf Vordermann" bringen lassen und kleine Lackbeschädigungen via Smart-Repair beseitigen lassen. Dies kostet in der Regel zwischen 200 - 300 Euro und dann gibt es bei der Rückgabe auch keinen Ärger.
Man muss es auch so sehen: Würde man das Auto nicht geleast haben sondern direkt selber verkaufen, würden die Beschädigungen bzw. der ungepflegte Zustand des Fahrzeugs auch einen geringeren Kaufpreis herbeiführen - also auch Geld kosten...
Einfacher ist es wenn man beim gleichen Händler wieder ein Fahrzeug leasen möchte: In diesem Fall vereinbare ich schriftlich (!) vor Unterschrift des neuen Kaufvertrages, dass mein vorheriges Fahrzeug so wie besehen und ohne weitere Kosten für mich zurückgenommen wird - also der Händler die Verantwortung trägt die Abwicklung mit der Leasinggesellschaft so zu gestalten, dass für mich keine weiteren Kosten entstehen können.

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Erstmal vielen Dank an alle die hier geantwortet haben.

Grundsätzlich bin ich mit dem Gutachten der DEKRA ja einverstanden.
Was mich echt Nervt sind die bezahlten KM die ich nicht genutzt hab.
Ich denke das Fahrzeug kann auf jeden Fall mit weniger KM besser und vor allen Dingen teurer als Gebrauchtfahrzeug wieder verkauft werden. Und das auf meine Kosten. Das hat doch nix mit Fair Return zu tun!

Sorry, aber da musst Du Dir wohl an die eigene Nase fassen....den Vertrag hast Du ja so unterschrieben. Hättest Du gekauft, wäre der Mehrerlös jetzt wohl Deiner......, aber das Leasing wird wohl andere Vorteile gehabt haben..;-)
KUM

... also mein Händler hat sich in solchen Situationen IMMER kulant gezeigt und schon gesehen, dass er den Wagen wegen der vielen Minderkilometer besser veräußern kann, dafür dann eben auch mal eine Beule außer acht gelassen.

Besonders, wenn natürlich ein evtl. Neukauf wieder im Spiel ist, wird das einfacher. Einen Anspruch hast du darauf nicht, wetten würde ich, dass je energischer man es einfordert auch erst recht nicht bekommt. 😁

Hallo gseum,
das sehe ich auch so - aber es macht schon Sinn solche Details der Fahrzeugrückgabe gleich bei den Verhandlungen über den Neukauf mit in´s Spiel zu bringen. Dann gibt es später bei der Leasingrückgabe keine Überraschungen (für beide Seiten). Und natürlich lässt der Händler auch den Zustand des Rückgabefahrzeugs mit in die Preisverhandlungen des Neufahrzeugs einfliessen. Aber es lassen sich einfach besser im Vorfeld die Details aushandeln, als wenn dann nach der Rückgabe des Fahrzeugs von der Leasinggesellschaft eine grosse Rechnung aufgemacht wird. Und ich denke dass der Händler (zumal wenn er das Fahrzeug von der Leasinggesellschaft übernimmt und selbst veräussert) einfach bessere Verhandlungsmöglichkeiten hat, als der Leasingnehmer selbst.
Schwierig wird es immer dann, wenn man die Marke wechselt und er Händler weiss dass dieser Kunde vermutlich bei Ihm kein Auto kaufen wird. Aber auch hier gilt: "Man sieht sich oft mehr als einmal im Leben". Und als vor vielen Jahren vom Nissan Pathfinder zum Volvo XC 60 gewechselt bin, war mein Nissan-Händler auch bei der Rückgabe des Nissan sehr korrekt und das rechne ich Ihm auch heute noch an! Und konkret habe ich ihm dann einige Jahre später meine Eltern als Kunden vermittelt und er wurde für sein korrektes Verhalten sozusagen belohnt. Ganz anders war das leider als ich meinen Opel Zafira zurückgegeben hatte: Der Händler hatte mir damals eine Rechnung über 3.000 Euro präsentiert mit z.T. unglaublichen Begründungen: Reifen haben nur noch 40 % Pofil = 4 neue Reifen zu meinen Kosten / jeder kleine Steinschlag wurde mit mehren hundert DM in Rechnung gestellt / TÜV-Gebühren und AU die eigentlich erst kurz nach meiner Fahrzeugrückgabe fällig gewesen sind, sollte ich übernehmen etc. Letztlich drohte er mir noch mit den veridigten Gutachter "Der wird Ihnen noch eine ganz andere Schlussrechnung präsentieren"! Tatsächlich war der Gutachter dann fast komplett auf meiner Seite und ich musste statt der über 3.0000 DM nur knapp 600 DM bezahlen.

Nach 15 Jahren Leasing kaufe ich jetzt wieder meine Autos die ich mir leisten kann und der ganze Ärger mit der Rückgabe ist erledigt.

Hi
das ist auch der Grund , warum ich ein Privatlieasing nie machen würde. Selbst beim Firmenwagen bei der Rückgabe habe ich 4 mal auch so ein Gezehter erlebt. Nie wieder!

Bin vom Leasing einigermaßen geheilt, auch wenn es immer nur über meinen Arbeitgeber war.

Habe gerade gestern einen Termin (geleast über meinen Arbeitgeber) für Januar gemacht, um die Kofferraumklappe meines Touran reparieren zu lassen(Beule direkt auf der Kante,, Lack abgekratzt).
Klappe muss ersetzt werden, Kosten rund 2.400 Euro!

Habe zwar -bei privat verursachten Schäden- nur eine Selbstbeteiligung von 500 Euro, ist aber trotzdem ärgerlich.
Bei einem privaten Wagen hätte ich diesen Schaden niemals beheben lassen!
Mich stören die Kleinigkeiten, die man durch einen Leasingvertrag reparieren lassen muss... und bei einem gekauften/finanzierten Wagen vermutlich "übersehen" würde...
Lackierung Motorhaube wird bestimmt bei Rückgabe auch noch auf mich zukommen.

Danke für Eure Einschätzungen und Erfahrungen!
Anfang Januar habe ich den Rückgabetermin, danach werde ich definitiv schlauer sein und werde an dieser Stelle berichten.
Ein Frohe Weihnachtsfest!

Wenn man lange fahren würde, lohnt sich Leasing nicht. Im anderen Fälle wissen diejenigen, die über Kosten bei der Rückgabe meckern, nicht, wie wenig sie für den Wagen beim verkauf bekommen würden.

Bei der rückgabe muss man auch nicht die Beseitigung der Schäden bezahlen, spndern die Wertmninderung durch die Schäden.
Bei meiner letzten Rückgabe ware Lackschäden von ca. 3000 Euro, aber iWertmindrung war ca. 1000 Euro. Wegen Neubestellung habe ich dann 600 Euro bezahlt.

Das ist kalkulierte Abzocke. Am Anfang günstige Konditionen bieten und dann bei der Rückgabe Kasse machen. Ich habe im Januar meinen Mercedes GL 350 zurückgegeben. Lt. Dekra 6500,-- Wertminderung. Da waren Winterreifen anstatt Sommerreifen drauf. Dafür hat Dekra 2600,-- Wertminderung angesetzt. Ein Satz neuer Sommerreifen kostet 1300,--. Da hat selbst der Verkäufer bei der Rückgabe nicht mitgespielt. Mir wurden dann doch noch 600,-- abgepresst. Dafür habe ich 4 Jahre 1500,-- pro Monat bezahlt und alle Reparaturen und Wartungen in der MB Fachwerkstatt machen lassen wo z. B. der Liter Öl 30,-- kostet. Mich kotzt so eine schamlose Abzocke an. Bin jetzt umgestiegen und wir fahren in meiner kleinen Firma alle Ford. Basta.

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