Polizei hält an-> ab zum TÜV
Moin,
Ich finde Leider dazu nichts im Internet. Gestern wurde ich Angehalten als ich geparkt hatte, hinter mir Polizei die ebenfalls auf einmal anhält und eine Verkehrskontrolle durchführen will.
Alles gut soweit, wurde darauf Hingewiesen das Vorne Rechts etwas Luft gefehlt hatte, immernoch Alles gut.
Polizist meinte ich soll mein Auto an machen da es etwas lauter ist als normal da mein Endtopf etwas durchgerostet ist. Kurze sache, die Polizisten meinten mein Fahrzeug wäre nicht mehr Verkehrstauglich weil Endtopf etwas durchgerostet ist, er zu laut sei und meine Motorkontrollleuchte leuchtete.
Daraufhin wurden Ich samt Polizei begleitung zum TÜV geschickt für eine Überprüfung. Auto Stillgelegt wegen mängel, Verstehe ich. Aber das Ich dann noch selbst die Untersuchung Zahlen musste finde ich eine Frechheit, Ich wurde zuvor nicht mal darauf Hingewiesen das ich die Untersuchung Zahlen muss.
Was sagt Ihr dazu? Darf die Polizei überhaupt sowas und kann ich die Kosten zurück erstattet bekommen?
Gruß,
Marvin
185 Antworten
Zitat:
@Taunusrenner schrieb am 26. November 2024 um 15:04:03 Uhr:
Nur, weil solchen lustigen Artikel in der Zeitung stehen, müssen sie also noch lange nicht wahr sein.
Ah. Lügenpresse, Daher weht der Wind.
Man nennt das dann geflissentlich Orientierungswert.
Der Allgemeinbürger nennt es Knöllchenquote,oder wie in der Anfrage Fangquote.
https://www.landtag-bw.de/.../16_4534_D.pdf
Das ist sicher aussagekräftig und offiziell genug.
Ist sicher nicht überall so,und wird deshalb wahrscheinlich sehr unterschiedlich wahrgenommen.
Thüringen hat auf eine ähnliche Anfrage solche Orientierungswerte verneint.
Besten Dank. Damit sollten wohl auch die letzten Zweifel ausgeräumt sein.
Ich wohne im Einzugsbereich des PP Aalen. Da ist die Quote nicht ganz so hoch. Glück gehabt.
Zitat:
@Bloetschkopf schrieb am 26. November 2024 um 15:46:39 Uhr:
Man nennt das dann geflissentlich Orientierungswert.
Der Allgemeinbürger nennt es Knöllchenquote,oder wie in der Anfrage Fangquote.https://www.landtag-bw.de/.../16_4534_D.pdf
Das ist sicher aussagekräftig und offiziell genug.
Ist sicher nicht überall so,und wird deshalb wahrscheinlich sehr unterschiedlich wahrgenommen.
Thüringen hat auf eine ähnliche Anfrage solche Orientierungswerte verneint.
Wer sich die Mühe macht, das durchzulesen, wird sehr schnell erkennen, daß es eben gerade KEINE Beurteilung des einzelnen Polizisten anhand einer "Quote" gibt, sondern daß den Präsidien z.B. aufgegeben wird, soundsooft Geschwindigkeits-, Abstands- etc. Kontrollen durchzuführen.
Zitat daraus: "Ziel- respektive Orientierungswerte dienen der strategischen
Steuerung und Schwerpunktsetzung und sind weder auf Ebene der regionalen Poli-
zeipräsidien noch seitens des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migra-
tion mit einem Bonus-/Malussystem verbunden."
Ähnliche Themen
Was sollen die wohl sonst schreiben?
Etwa sowas wie jeder hat 200 Anzeigen im Monat zu schreiben und 15000€ für die klamme Landeskasse zu generieren.
Glaubst du allen Ernstes das sowas irgendwo niedergeschreiben wird?
Geht überhaupt nicht ohne direkt auf die Fresse zu kriegen.
Wir sind doch alle compliant,die Realität sieht anders aus.
Weiß jeder der arbeitet,mein Chef bezahlt mich auch nicht fürs Däumchen drehen.
Dieser Satz sagt doch alles:
"Für das Jahr 2018 wurden – basierend auf der Unfalllage und in Absprache mit
den regionalen Polizeipräsidien – anzustrebende Orientierungswerte für die Ver-
kehrsüberwachung definiert und diese grundsätzlich für die kommenden Jahre
vereinbart. Die bestehende Schwerpunktsetzung im Bereich Geschwindigkeits -
überwachung wurde zudem bestätigt. Die rechnerische Verteilung der Orientie-
rungswerte auf die regionalen Polizeipräsidien erfolgte auf Basis der Personalstär-
ken (Haushaltsstellen)."
Geht nur wenn jeder auf die Stunden seine Quote erfüllt,genau wie ich in meinem Job.
Aber wenn du gerne weiter im Nimmerland leben möchtest redest du dir das gerne weiter schön.
Fakt ist das es je nach Bundesland solche Orientierungswerte gibt und erfüllt werden sollen,da werden faule Kollegen sicher nicht so gut bei weg kommen wie fleißige.
@ Nogel
Eine Vorgabe ist halt nun mal eine Vorgabe.
Und diese Vorgabe hat nun mal jeder einzelne zu erfüllen.
Nun liegt es aber in der Natur der Sache, dass jeder Dienststellenleiter darauf bedacht ist, diese Vorgabe möglichst gut zu erfüllen und diese nach Möglichkeit zu übertreffen. Die einzelnen Dienststellen stehen in Konkurrenz zueinander. Da geht es um die Verteilung von Geldern und von Planstellen.
Vor diesem Hintergrund ist es absolut logisch, dass die Anzahl der Vorgänge eines Einzelnen Einfluss auf seine Bewertung hat.
Ich persönlich finde das auch garnicht verwerflich. In der freien Wirtschaft ist das nicht anders.
Ich finde das auch nicht verwerflich,ich kritisiere das ja auch nicht.
Ich wollte nur darlegen das solche Orientierungswerte existieren und kein Phantasiegebilde mancher User hier oder eine Erfindung der Lügenpresse ist.
Und da eine Beurteilung natürlich nur durch Fakten belegt werden kann ist das im Umkehrschluß eine klare Bewertungsgrundlage.
Durch die heutigen Transparenz Gesetze gibt es keine "internen Papiere" mehr.
Nur Notizen etc. unterliegen nicht dieser Transparenz.
Daher sollten zumindest Quellen existieren
Ihr dürft gerne glauben, was ihr wollt. Ich weiß daß es eben nicht so ist. unter anderem weil meine Tochter seit Jahren bei der Polizei ist.
Die einzelne Person wird NICHT danach beurteilt, wieviele Anzeigen sie schreibt.
Und als aaS beim TÜV kenne ich dieselben Stammtisch-Märchen, wonach jeder HU-Prüfer eine gewisse Anzahl an "durchgefallenen" Fahrzeugen und eine gewisse Anzahl an Mängeln haben soll.
Und ein Fahrerlaubnisprüfer soll ebenfalls eine gewisse Nichtbestehensquote erfüllen.
Und beide Märchen, sind eben nur Märchen, beide sind FALSCH (genauso wie das Märchen von der Polizei)
Was richtig ist: es existieren Statistiken, sowohl über "durchgefallene" Fahrzeuge als auch Führerscheinprüfungen in der gesamten Region. Und nun wird geschaut, ob die Quote des einzelnen Mitarbeiters ganz krass (!) davon abweicht.
Wenn z.B. ein HU-Prüfer gar keine Mängel findet, läuft wohl etwas falsch. Und wenn bei einem Fahrprüfer 95% der Schüler durchfallen oder nur 5%, läuft auch etwas falsch.
So auch bei der Polizei: Wenn einer gar keine Anzeigen schreibt, dann döst er wohl nur auf der Streife.
Aber was hier im Thread behauptet wurde ("um so mehr Anzeigen, umso bessere Beurteilung"😉 trifft auch hier NICHT zu.
Mit einem Mindestmaß an "Hirn" sollte man diese Sachverhalte trennen können.
Zitat:
@nogel schrieb am 26. November 2024 um 16:51:51 Uhr:
Mit einem Mindestmaß an "Hirn" sollte man diese Sachverhalte trennen können.
Aha. Demnach ist jeder, der nicht deiner Meinung ist blöd.
Ziemlich starker Tobak.
Zitat:
@Bloetschkopf schrieb am 26. November 2024 um 16:11:05 Uhr:
Was sollen die wohl sonst schreiben?
Etwa sowas wie jeder hat 200 Anzeigen im Monat zu schreiben und 15000€ für die klamme Landeskasse zu generieren.
Glaubst du allen Ernstes das sowas irgendwo niedergeschreiben wird?
Geht überhaupt nicht ohne direkt auf die Fresse zu kriegen.
Wir sind doch alle compliant,die Realität sieht anders aus.
Weiß jeder der arbeitet,mein Chef bezahlt mich auch nicht fürs Däumchen drehen.
Dieser Satz sagt doch alles:"Für das Jahr 2018 wurden – basierend auf der Unfalllage und in Absprache mit
den regionalen Polizeipräsidien – anzustrebende Orientierungswerte für die Ver-
kehrsüberwachung definiert und diese grundsätzlich für die kommenden Jahre
vereinbart. Die bestehende Schwerpunktsetzung im Bereich Geschwindigkeits -
überwachung wurde zudem bestätigt. Die rechnerische Verteilung der Orientie-
rungswerte auf die regionalen Polizeipräsidien erfolgte auf Basis der Personalstär-
ken (Haushaltsstellen)."Geht nur wenn jeder auf die Stunden seine Quote erfüllt,genau wie ich in meinem Job.
Aber wenn du gerne weiter im Nimmerland leben möchtest redest du dir das gerne weiter schön.
Fakt ist das es je nach Bundesland solche Orientierungswerte gibt und erfüllt werden sollen,da werden faule Kollegen sicher nicht so gut bei weg kommen wie fleißige.
Nochmal....Ziel ist eine Erhöhung der Kontrolldichte.
Daraus abzuleiten, die Beamten hätten eine Knöllchenquote an Hand derer sie Beurteilt werden ist falsch.
Zitat:
@Melosine schrieb am 26. November 2024 um 17:13:41 Uhr:
Zitat:
@nogel schrieb am 26. November 2024 um 16:51:51 Uhr:
Mit einem Mindestmaß an "Hirn" sollte man diese Sachverhalte trennen können.Aha. Demnach ist jeder, der nicht deiner Meinung ist blöd.
Ziemlich starker Tobak.
Dann zeig doch endlich h mal eine Quelle, die Belegt, das Polizeibeamte nach der Anzahl von vergebenen Knöllchen beurteilt werden.
Es wurden zwei Presseartikel und ein Schreiben des Landes Baden Württemberg gepostet. Was möchtest du noch? Eine Eidesstattliche Erklärung jedes Dienststellenleiters?
Edit:
https://amp.focus.de/.../...knoellchen-quote-erfuellen_id_2636975.html
Zitat:
@Melosine schrieb am 26. November 2024 um 17:21:40 Uhr:
Es wurden zwei Presseartikel und ein Schreiben des Landes Baden Württemberg gepostet. Was möchtest du noch? Eine Eidesstattliche Erklärung jedes Dienststellenleiters?
Dann scheinst du sie nicht gelesen zu haben, oder du verstehst deren Inhalt nicht.
Edit: da du deinen Post editiert hast gerne zu deinem Focus Artikel.
1. Politessen sind keine, wie von dir weiter vorne erwähnten Polizeibeamte.
2. Auch hier gilt es die Kontrolldichte und Einzugsgebiet zu erhöhen
3. Fehlt auch hier wieder der Nachweis, dass die Anzahl der Knöllchen der Beurteilung dient.