Pendlerfahrzeug (Laufleistung 30k, Budget max 22k)
Hallo zusammen,
freue mich auf eure Tipps und Empfehlungen zur Situation und ggf Fahrzeugkauf.
Ausgangssituation: Jobwechsel zu neuem Arbeitgeber. Arbeiten werde ich in einem hybriden Arbeitsmodell zu Hause und vor Ort.
Entfernung des neuen AG 400km. (Weg: Stuttgart - Leverkusen) Diesen werde ich zweimal monatlich für ein paar Tage aufsuchen. In Summe also 4x 400km AB (Hin und Rückweg) pro Monat. Dazu kommen sonstige alltägliche Fahrten und vielleicht mal ein Urlaub. Ich rechne mit ca. 30k in Summe.
Zu mir falls für die Auswahl wichtig: Mitte 30, autoaffin, 183cm. Auf der Autobahn fahre ich wenn es frei ist auch gerne größer 150km/h. Als Budget hatte ich an max 22k gedacht, gern auch weniger.
Meine Anforderungen:
- Platz für Frau 1 Kind
- Sparsam
- Überschaubarer Wertverlust
- langstreckenkomfort
- grundsätzlich markenoffen
- Xenon/LED und ACC wären nett aber nicht zwingend
Aus diesem Profil bisher von mir abgeleitete Eckdaten:
- Diesel
- 3-7 Jahre alt
- <90 tkm
Über Mobile habe ich für mich folgende Modelle gefunden:
- Golf 7 Variant als 1.6er TDI
- Passat Variant als 1.6er oder 2.0er
- Superb Limo als 1.6er oder 2.0er
- Octavia Rs als Limo oder Kombi
Alternativ habe ich aktuell nen Golf 4 mit 1.6er Automatik. Gut gepflegt mit 85k von meiner Oma. Habe nur Zweifel ob dies bei dauerhafter Langstrecke ein guter Partner wäre.
Eine weitere Option wäre ein Autoabo für das erste Jahr. Hier liegt mir ein Angebot für einen Golf 8 R für 500 Euro vor.
Meinungen / Empfehlungen zu weiteren Fahrzeugen oder welchen Weg ich gehen soll?
Freu mich auf eure Gedanken.
24 Antworten
Zitat:
@Florian13 schrieb am 4. Februar 2023 um 09:05:54 Uhr:
Aus euren Gedanken entnehme ich eher in Richtung der 2.0 Klasse zu gehen.
Bei deinem Beschriebenen Fahrstil und unter Annahme VW-Konzern: ja. (115PS bei gerne mal schnellerer Gangart... nimm lieber 150PS).
Ich würde diese Entscheidung aber ein wenig vertagen. Fang mit dem alten Golf an und teste. Wenn du am Ende Richtgeschwindigkeit ausreichend findest, sparst du mit dem 1.6er bei Kauf und Verbrauch Geld.
Zitat:
Autoabo raus? Golf R ist klar kein Kostverächter aber 500 Euro für Versicherung, Steuer, Reifen, Wertverlust ist für einen Neuwagen ohne Risiko nicht ganz schlecht.
Wenn das Angebot wirklich so super ist rechne es nach. Kann man machen (mach einen Aufschlag für die Aufbereitung, da garantiert der ein oder andere Steinschlag dazukommt). Ich kann es mir halt kaum vorstellen, da man dafür aktuell kaum einen nackten Polo bekommt.
Ich persönlich tendiere eher zu "Lieber kaufen und aufbrauchen". Dann ist gerade bei einem solchen Auto eher egal ob da mal ein kleiner Steinschlag drin ist. Aber wenn man ein phänomenal gutes Angebot erhält kann man auch ein Abo prüfen. Wobei ich mich schon frage warum man gerade den R so verschleudert.
Bei 400 km Fahrten wäre mir der Komfort zuvorderst, dazu anständige Fahrleistungen und vertretbare Kosten.
Auf Dauer wird der Golf 4 nicht ideal sein, zumal altersbedingt die Reparaturanfälligkeit steigt. Gebrauchte Automaten sind gesucht, da würde ich jetzt versuchen, den Wagen zu gutem Preis zu verkaufen.
Von Deinen Kandidaten sind Passat und Superb komfortabler und auch bzgl Kindersicherheit besser bewertet als Golf und Octavia, zT weil sich Kindersitze schlechter befestigen lassen, was der ADAC va beim RS moniert. Da würde ich auch beim R schauen, wie es passt. RS und Golf 1.6 TDI sind auch beim Fahrwerkskomfort nicht 1. Wahl.
Da Abo klingt verlockend, wäre sowas für konventionellere Modelle am Ende noch günstiger? Allerdings, auch wenn Wartung, Versicherung und Wertverlust beim Gebrauchten anfallen: zumindest Wertverlust wäre in einem Jahr nur bei Verkauf relevant. Ein rund 10-jähriger VAG mit 200 tkm bringt immer noch einen guten Preis.
Hallo zusammen,
Bahn hatte ich als erstes geschaut, weil die Zeit in der Bahn kann man wenigstens für sinnvolles nutzen. Leider würde ich Haustür / Haustür für die Strecke mind. 5h brauchen, da Wohnort und Arbeitsort nicht total zentral. Am Arbeitsort brauche ich dann trotzdem noch ein Auto. Trotzdem ist es denke ich sinnvoll dies mal zu testen.
Da der Vertrag noch nicht unterschrieben ist ist der Hinweis mit den Tätigkeitsort im Hinblick auf die Steuer interessant. Ist das wirklich so vorteilhaft?Für die Übernachtungen würde vor Ort entweder kostenfrei bei meinen Eltern wohnen oder langfristig eine Wohnung mieten. Bringt die Änderung im Arbeitsvertrag so viel?
Noch mal ergänzend zum Abo: Das ganze ist über Ass. Wenn ich mit 500 kalkulieren könnte ich statt dem R auch zB auf Focus Kombi mit 125ps Benziner oder nen Kuga mit 120 Diesel wechseln. Beide sind gut ausgestattet Vielleicht für den ein oder anderen interessante Option.
Zitat:
@Florian13 schrieb am 4. Februar 2023 um 12:44:05 Uhr:
Da der Vertrag noch nicht unterschrieben ist ist der Hinweis mit den Tätigkeitsort im Hinblick auf die Steuer interessant. Ist das wirklich so vorteilhaft?Für die Übernachtungen würde vor Ort entweder kostenfrei bei meinen Eltern wohnen oder langfristig eine Wohnung mieten. Bringt die Änderung im Arbeitsvertrag so viel?
Vorweg ich bin weder Steuer noch Arbeitsrechtexperte, habe aber ein grundlegendes rechtliches Basiswissen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das so ist. Muss aber auch der AG mitspielen, da die erste Tätigkeitsstätte wahrscheinlich auch für den AG rechtliche Auswirkungen haben kann.
Ps: ich würde de Kuga nehmen. Groß, bequem und schon ab Cool&Connect hat man so ziemlich alles Wesentliche drin (außer Abstandszrmpomat)
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Werd ich mit dem AG abklären. Hatte mir letzte Woche den Kuga auch schonmal angesehen. Bin nur skeptisch ob der Verbrauch eines SUV auf Langstrecke und bei höherem Tempo nicht sehr hoch ist.
Ausstattung müsste passen. Siehe Anhang 🙂
Nur mal eine kleine Überlegung: den Golf für die Fahrt von zu Hause zum Bahnhof, für die Fahrt vom Zielbahnhof zum Arbeitsplatz ein anderes Auto (Abo oder gebraucht oder Leasing)?
Und da Du autoaffin bist, ginge da ja auch vielleicht ein kleiner Hothatch (also ein Giftzwerg von Kleinwagen).
Weil, auch wenn's mit der Bahn länger dauert, wenn nicht groß Umsteigen angesagt ist, wäre MIR das den Komfortvorteil wert. Zumal es ja nur ein paar Mal ist.
Auf der Autobahn und freie Fahrt - das geht doch höchstens noch in der Nacht oder Sonntags.
Bin gestern Abend mal wieder Autobahn gefahren, A7/A38 von Nörten-Hardenberg bis Leinefelde. Toll war das nicht.
Ach ja, falls die Entscheidung pro Bahn ausfällt: Großraumabteil meiden, unbequem und wenig Platz (sowohl ICE wie IC). Eigene Erfahrung.
Hey,
grundsätzlich super smarte Idee. Für den Rückweg habe ich sogar eine gute Verbindung gefunden. Auf dem Hinweg morgens gibt es leider nichts passendes was entweder zeitlich passt oder ohne zu viel umsteigen ist.
@Florian13 Bei ASS finde ich die Rahmenbedingungen, die Du genannt hast, nicht...
Hättest Du evtl. einen Link o.Ä.?
Zitat:
@DarkDarky schrieb am 4. Februar 2023 um 18:39:59 Uhr:
@Florian13 Bei ASS finde ich die Rahmenbedingungen, die Du genannt hast, nicht...
Hättest Du evtl. einen Link o.Ä.?
Der Deal ist alt. Damals gab es den R noch für 450 und GTI / GTD für 400. Da hatte ich bestellt. Da mein Liefertermin von Februar auf April verschoben ist kann ich vom Vertrag auch zurücktreten.
Also ich würde beim Golf R bleiben - ein Gebrauchtwagen ist in der Vollkostenrechnung auch nicht signifikant günstiger. Der GTD hätte zwar besser gepasst, jedoch lässt sich tagsüber sowieso spritsparend fahren. 😉