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Pendlerauto für ca. 2000 Euro

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 1:03

Hallo zusammen,

ich bin bei meiner Recherche auf diese Website gestossen. Ich finde die Beiträge hier echt gut. Leider sind die meisten Beiträge schon etwas älter, weshalb ich nochmal einen Thread aufmache. Zu meiner Frage:

Ich habe einen Job etwa 100 Kilometer von mir entfernt gefunden. Fahre also täglich 200 Kilometer (ca 40000 im Jahr, 90% der Strecke Autobahn). Aufgrund der Jobsituation (Zeitvertrag) kommt für mich ein Umzug nicht in Frage. Ich hab mir zwar ein Auto geliehen, muss aber zusehen, dass ich mir bald ein eigenes Auto kaufe.

Das budget liegt bei ca. 2000 Euro. Ich hab mir überlegt ein Diesel zu kaufen. Ist ein Diesel bei dem Budget überhaupt drin bzw. Sinnvoll? (Habe hier gelesen, dass Diesel ab 200.000 eigentlich nur noch Werkstattkosten veruracht). Kenne mich mit Autos leider nicht sehr gut aus, habe aber z.B. dieses Auto im Blick:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1457810819-216-331

Was Marke, Farbe und Komfort angeht, ist mir alles weniger wichtig. Würde gerne ein Auto für die nächsten 2 Jahre fahren und dabei die Kosten möglichst gering halten.

Ich danke im Vorraus,

Sascha

Beste Antwort im Thema

Da stimme ich dem Knecht zu, die 1600 Taler Ersparnis kann ein alter Diesel schnell wieder auffressen ... wir sprechen da ja von alten Dieseln ... ein paar 100er mehr Steuer, Versicherung tendenziel auch immer ein paar Typenklassen höher, als die Benziner Version, dann einmal Injektorenrep und der Geldvorteil ist aufgefressen ...

Wenn das Geld so knapp ist darf man nicht wählerisch sein und muss sein Gasfuss unter Kontrolle haben, dann kann so ein einfacher Rentner Corolla Limo/Stufenheck mit 90 PS Benzin ein echt dankbares und sparsammes Auto sein ...

Aber heir gilt auch, was immer gesagt wird man muss schauen was man aktuell bekommt und wenn es ein Fiesta tdci ist muss das auch nicht schlecht sein, ich denke mal Umweltzonen spielen keine Rolle? Wenn ja, vergiss den Diesel wirklich ... max. 2000 Taler, grüne Plakette ist russisch Roulett da was brauchbares zu finden ...

Bei 40tkm, egal wie man sich beim suchen Mühe gibt werden Reparaturen/Ausfälle und Defekte kommen, ist halt nur die Frage was man aus der Wundertüte greift und wie oft das passiert ...

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am 13. Juli 2020 um 7:46

Den inserierten Mondeo kannst du vergessen, die Verkäufer Bewertung

ist unter aller Sau, der Wagen ist abgemeldet und veranzt,

somit keine ordentliche Probefahrt möglich, Ende.

Wie sieht es Jobmässig aus?

Nach Ablauf des Zeitvertrages feste Übernahme oder ist

die Fahrerei, durch Jobwechsel dan hinfällig?

Ein Diesel hat wie du mitbekommen hast mehr Bauteile,

als ein einfacher Benziner und die gehen auch mit Sicherheit

über die Zeit und/oder Kilometer kaputt.

Was am Sprit gespart wird, geht für Injektoren, DPF, Turbo

HD Pumpe usw. wieder drauf.

Ein Benziner hats bei 2000€ auch hinter sich, da wird

definitiv auch einiges an Geld reingehen für Reperaturen,

nur sind da eben einige teure zusätzliche Spielereien

gar nicht vorhanden.

Mein Tip, kauf einen ganz einfachen Benziner Kompakter

oder Kleinwagen mit neuer HU oder möglichst langer,

dazu sollte der Wagen noch angemeldet sein,

um eine Probefahrt zu machen.

Bei ordentlicher Fahrweise verbrauchen viele

Benziner auf der BAB deutlicher unter 6 Liter.

Moin!

Die Empfehlung eines Benziners bei Deinem Profil und Deinem Budget halte ich nicht nur für grenzwertig, sondern aus monetärer Sicht sogar ziemlich absurd...

Du fährst auch nicht 40tkm per anno, sondern vermutlich mehr als 45tkm... (220 Arbeitstage=44tkm plus andere Fahrten (Einkaufen/Freunde/Urlaub))...

Bei dem Budget gibt es keinen Benziner in der Kompaktklasse, der deutlich unter 6l Benzin auf einer BAB schafft..., das schaffen mit Ach und Krach gerade mal moderne Kleinwagen (eigene Erfahrung). Re3chne mal mit mind. 7l...

Ein alter Diesel (viele noch ohne DPF bei Deinem Budget) schluckt allerdings auf der BAB (eigene Erfahrung) 5l und weniger...; alleine diese Differenz beträgt bei 45tkm/anno und 5l Diesel vs. 7l Benzin (1,10€ zu 1,30€) bereits stolze 1620€ an Spritersparnis... Ergo ungefähr der Wert Deines Autos...

Ziehe von dieser Ersparnis noch die (mögliche) Versicherungsdifferenz ab (hier kommt eh nur Haftpflicht in Frage, ergo wenn überhaupt ein paar Euro im Jahr!) und die Steuerdifferenz ab...

Ich glaube, es Bedarf keiner weiteren Berechnungen und Erläuterungen, um zu erkennen, dass nur ein Diesel für Dich in Frage kommen sollte...;-)

Zitat:

@Sascha143 schrieb am 13. Juli 2020 um 01:03:48 Uhr:

... Kenne mich mit Autos leider nicht sehr gut aus, habe aber z.B. dieses Auto im Blick:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1457810819-216-331

und wie willst Du den Wagen bei

"Auto Ist abgemeldet"

probefahren?

noch dazu bei

"Privat Zufriedenheit: NA JA"

einem offensichtlich beschränkt vertrauenswürdigem Verkäufer?!

Da stimme ich dem Knecht zu, die 1600 Taler Ersparnis kann ein alter Diesel schnell wieder auffressen ... wir sprechen da ja von alten Dieseln ... ein paar 100er mehr Steuer, Versicherung tendenziel auch immer ein paar Typenklassen höher, als die Benziner Version, dann einmal Injektorenrep und der Geldvorteil ist aufgefressen ...

Wenn das Geld so knapp ist darf man nicht wählerisch sein und muss sein Gasfuss unter Kontrolle haben, dann kann so ein einfacher Rentner Corolla Limo/Stufenheck mit 90 PS Benzin ein echt dankbares und sparsammes Auto sein ...

Aber heir gilt auch, was immer gesagt wird man muss schauen was man aktuell bekommt und wenn es ein Fiesta tdci ist muss das auch nicht schlecht sein, ich denke mal Umweltzonen spielen keine Rolle? Wenn ja, vergiss den Diesel wirklich ... max. 2000 Taler, grüne Plakette ist russisch Roulett da was brauchbares zu finden ...

Bei 40tkm, egal wie man sich beim suchen Mühe gibt werden Reparaturen/Ausfälle und Defekte kommen, ist halt nur die Frage was man aus der Wundertüte greift und wie oft das passiert ...

am 13. Juli 2020 um 9:27

Bei 2000 Euro Budget und ca. 45 tkm jährlich ist es sehr schwer was vernünftiges zu finden. Klar, Glück kann man überall haben. Aber in dem Bereich gibt es leider auch sehr sehr viel Schrott, was spätestens nach ein paar Monaten verreckt.

Ich kenn mich da nicht wirklich aus, aber wie wäre die Idee einen kleinen Jahreswagen günstig auf 2 Jahre zu finanzieren? (leasen bei 45 tkm wäre vermutlich sinnlos) Du kannst ja ggf. die monatliche Summe gering halten und eine größere Schlussrate wählen. Dann kannst du nach den 2 Jahren den Wagen wieder verkaufen und gut ist. Vermutlich hast du während den 2 Jahren dann weniger Probleme als mit einer 2000 Euro Mühle...

Andere Idee wäre dir vor Ort ein Zimmer oder ne günstige Wohnung zu suchen und immer am Wochenende heimzufahren. Oder gleich mit dem Zug pendeln (wenn möglich). 45 tkm ist schon ne Hausnummer :(

ich würde in dem PLZ-Bereich mal anfragen bei

Ford Fiesta tdci reserviert bis 11.07.2020 EZ 12/2002, 267.150 km, 50 kW (68 PS) ..., HU 05/2022 800 €

(die defekte Klima sollte einen bei dem Budget nicht stören ;) )

Opel Corsa D Basis EZ 07/2007, 198.564 km, 55 kW (75 PS) ..., HU Neu 1.350 €

 

am 13. Juli 2020 um 9:41

Zitat:

@camper0711 schrieb am 13. Juli 2020 um 09:33:07 Uhr:

ich würde in dem PLZ-Bereich mal anfragen bei

Ford Fiesta tdci reserviert bis 11.07.2020 EZ 12/2002, 267.150 km, 50 kW (68 PS) ..., HU 05/2022 800 €

(die defekte Klima sollte einen bei dem Budget nicht stören ;) )

Opel Corsa D Basis EZ 07/2007, 198.564 km, 55 kW (75 PS) ..., HU Neu 1.350 €

Also die defekte Klima würde mich bei 45 tkm jährlich sehr wohl stören...schließlich hätte ich keine Lust im Sommer völlig verschwitzt in der Arbeit bzw. Zuhause anzukommen. Was mich noch stört sind klar die 267 tkm...ist halt schon ein bisschen viel :(

Bei dem Corsa hätte ich zwar auch Bedenken, aber solange das Scheckheft absolut gepflegt ist und alles nötige gemacht ist kann man darüber nachdenken.

Ich würde dir raten einen älteren Twingo oder Polo zu kaufen. Schlucken bei normaler Fahrt nicht viel, sind klein und billig in der Anschaffung (oft auch mit weniger als 150 tkm). Und die halten in der Regel auch ein bisschen...Kollege von mir fährt seinen Polo 6N jeden Tag 130 km Autobahn Vollgas, hat mittlerweile 350 tkm und der läuft und läuft und läuft :D

Zitat:

@Verrostete_Gurke schrieb am 13. Juli 2020 um 09:27:28 Uhr:

Bei 2000 Euro Budget und ca. 45 tkm jährlich ist es sehr schwer was vernünftiges zu finden. ... in dem Bereich gibt es leider auch sehr sehr viel Schrott, ...

also ist wohl die Frage, WELCHE Mängel man in Kauf nimmt ;)

Wartungsstau/dass die Technik kurz vor dem Exitus steht?

oder lieber eine rote/gelbe Plakette?

fehlende (oder defekte) Komfortausstattung?

 

 

Zitat:

@Verrostete_Gurke schrieb am 13. Juli 2020 um 09:41:00 Uhr:

Also die defekte Klima würde mich bei 45 tkm jährlich sehr wohl stören...

ist halt eventuell eine Budgetfrage ...

Da ich im Büro nichts zu tun hab, hab ich dir mal ein paar Angebote rausgesucht, die evtl. in Frage kommen könnten. Hab im Saarland gesucht, weil der von dir vorgeschlagene auch aus der Gegend ist ;)

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1458261412-216-384

Ist ein 2007er Fiesta mit Klima, neuen Reifen und TÜV bis März 2022.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1406890367-216-335

Twingo mit sehr wenigen km (muss nicht unbedingt was gutes heißen). Scheckheftgepflegt und Zahnriemen gewechselt.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1458224266-216-4907

Golf 4 mit frischem TÜV. Zahnriemen auch gemacht.

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/.../1457581098-216-405

Zweitwagen Lupo mit nur 98 tkm. Hat Allwetterreifen. Verkäufer wirkt aber bisschen unsympathisch :D

Finde den golf 4 am vernünftigsten. Noch Budget für Reparaturen vorhanden und ist deutlich komfortabler als der Twingo. Sind auch bekannt für Zuverlässigkeit. Twingos sind zumindest was Rost angeht ziemlich übel

Zitat:

@Tobiasrw schrieb am 13. Juli 2020 um 11:41:27 Uhr:

Finde den golf 4 am vernünftigsten. Noch Budget für Reparaturen vorhanden und ist deutlich komfortabler als der Twingo. Sind auch bekannt für Zuverlässigkeit. Twingos sind zumindest was Rost angeht ziemlich übel

Der Meinung bin ich auch. Außerdem ist es eben ein Golf. Jede Werkstatt sollte den bei Bedarf reparieren können. Falls du es selber kannst noch besser. Ersatzteile gibt es mehr als genug :)

Wenn es nur ein Auto für die nächsten 2 Jahre ist, wäre mir der Rost ziemlich egal. Solange das Auto beim Kauf noch gut dasteht und nichts durch ist natürlich ;)

Ansonsten gibt's den Twingo ähnlich häufig wie den Golf. Ab und zu ist bestimmt noch ein halbwegs rostfreier dabei.

Zitat:

@Tobiasrw schrieb am 13. Juli 2020 um 11:41:27 Uhr:

... Twingos sind zumindest was Rost angeht ziemlich übel

bei "HU bis Mai 2022" UND geplanten 40 bis 45 tkm/Jahr = 80 bis 90 tkm bis der nächst TÜV-Prüfer den Unterboden inspiziert sollte Rost kaum noch ein Thema werden ...

(ok, man muss natürlich selber schauen, nicht dass der KÜS/GTÜ-Prüfer gerade Tomaten bzw. zwei grüne Scheine auf den Augen hatte)

Hauptsache die Technik (Motor/Getriebe/Kupplung/FAHRWERK/Lenkgetriebe/usw.) hält durch!!!

Zitat:

@camper0711 schrieb am 13. Juli 2020 um 11:44:45 Uhr:

Zitat:

@Tobiasrw schrieb am 13. Juli 2020 um 11:41:27 Uhr:

... Twingos sind zumindest was Rost angeht ziemlich übel

bei "HU bis Mai 2022" UND geplanten 40 bis 45 tkm/Jahr = 80 bis 90 tkm bis der nächst TÜV-Prüfer den Unterboden inspiziert sollte Rost kaum noch ein Thema werden ...

Hauptsache die Technik (Motor/Getriebe/Kupplung/FAHRWERK/Lenkgetriebe/usw.) hält durch!!!

Das mag sein. Allerdings ist es wie immer. Vorbei fahren und anschauen. Kann auch sein das einer der beiden Wagen trotz des günstigen Preises noch locker 45tkm fährt weil gut gewartet. Kann genauso gut total durch sein

Die Frage ist ja auch wie die Alternativen bei der Fahrt zur arbeit sind. Was passiert wenn die Kiste morgens nicht wil.

Die wenigsten AG sagen etwas wenn das Manchmal vorkommt. Aber wenn es sich häuft wird das verständniss weniger.

Ist der arbeitsplatz per Bahn etc. erreichbar?

Wenn nein ist ein 2000 Euro Auto ncht grade das mittel der Wahl.

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