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Panda für 5000€

Themenstarteram 10. April 2009 um 21:48

hey,

ich bin auf der suche nach einem sehr sehr preisgünstigen Wagen.

Ich möchte auch meinen alten Abwracken.

und wenn ich mich nicht irre hab ich mal irgendwo eine werbung gesehn wo ein neuer Panda icl. Abwrackprämie bei unter 5000€ war.

War das nur ein kurzes Angebot?

oder hab ich noch die chance so einen billigen zu ergattern?

ich hoffe ihr könnt mir helfen.

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13 Antworten

Die Frage dabei ist: Kannst Du Dir den Neuwagen auch ohne Umweltverpestprämie erlauben? Wenn nicht, dann laß es bloß bleiben.

@Meehster

Normalerweise schätze ich Deine Posts, aber diese Antwort finde ich unangebracht. Über Sinn und Nutzen der Abwrackprämie kann man sicher diskutieren, allerdings finde ich es nicht I.O. diese als Umweltverpestprämie zu titulieren. Immerhin werden dadurch etliche Fahrzeuge mit Euro1 und 2 von der Strasse geholt und nicht wie z.B. bei den Taxis die alten Russschleudern weiter nach Russland verscherbelt.

@don_pag

Das Angebot findest Du direkt auf der Fiat-Seite http://www.fiat.de/.../promotion.jsp?...

Gruß,

M.

Es werden aber auch genug Autos mit Euro3 oder teils sogar Euro4 von den Straßen geholt, die eigentlich noch lange gehalten hätten.

Es geht nicht immer nur um den Schadstoffausstoß.

Bis man den Ausstoß, den die Produktion eines Neuwagens verursacht, erreicht hat, kann man seine alte Kiste noch ewig fahren...

@Wollschaaf

Ja ja, das verstehe ich schon und ist teilweise schade, rechtfertigt aber trotzdessen nicht den Begriff "Umweltverpestprämie" zu verwenden.

M.

Da war Wollschaaf schneller als ich und hat das gesagt, was ich auch gesagt hätte. Ich habe vor Kurzem erst gelesen, daß ein Auto mehr als eine Viertelmillion km fahren muß, damit die Umweltbelastung aus dem Auspuff in manchen Punkten so viel wird wie die bei der Produktion. Da es also so gut wie immer umweltfreundlicher ist, wenn der schon produzierte Wagen weiter fährt, nehme ich es mir raus, diese Bezeichnung zu verwenden.

Außerdem ist Euro 1 nicht soo schlecht, wie es gern dargestellt wird. Meine Vor-Euro-1-Kiste hat z.B Abgaswerte, die für Euro6 reichen würden - nur gab es 1991 noch keine Eintragung dafür...

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Außerdem ist Euro 1 nicht soo schlecht, wie es gern dargestellt wird. Meine Vor-Euro-1-Kiste hat z.B Abgaswerte, die für Euro6 reichen würden - nur gab es 1991 noch keine Eintragung dafür...

Das bezweifele ich aber auf heftigste...soweit du nicht ein Stromauto fährst oder Gas.

italo

Diese Gesamtenergiebilanzen halte ich für zweifelhaft - wo soll man denn bei der Autogesamtenergiebilanz bitteschön anfangen? Ich hab das mal ne halbe Stunde mit einem Arbeitskollegen durchgespielt und wir kamen vom Hundertsten ins Tausendste. Letztendlich muss man sich dann auch Fragen mit welchen (Primär)Energieformen das Metallerz zur Herstellung des Schraubenschlüssels oder Indiustrieroboters generiert wurde .........

Deshalb halte ich von solchen Aussagen und Vergleichen recht wenig, es sei denn jemand kann das Ganze bis zur letzten Unterlegscheibe plausibel nachweisen.

Man sollte seine Stärke auf das Konzentrieren, was man (als Nutzer) beeinflussen kann und das ist beim Fahrzeug unter anderem der Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoss.

Gruß,

M.

Wobei ich mir da dann auch wieder die Frage stelle, wo da die Verbesserung ist.

Der durchschnittliche Abwrack-Neuwagen ist vor allem günstig. Das heißt die Technik ist nicht die neueste und besondere Spritspartechnologien haben sie noch nicht zu bieten.

Das heißt es ist mit 5,5-7l bei einem Kleinwagen zu rechnen und mit 7-8l bei einem Kompakten (Benziner jeweils). Das sind beides Werte, die ein 15Jahre altes Auto (zumindest annähernd) auch schon erreicht...

PS: Ich fahre selber ein noch relativ modernes (und auch umweltfreundliches mit unter 5l Realverbrauch) Auto, jedoch ist die Abwrackprämie einfach Schwachsinn...

Sie bringt der Umwelt nichts und den Autokonzernen nur kurzfristig. Nach der Prämie werden die Verkäufe wieder sowas von einbrechen (viele Privatkäufer sind ja dann erstmal mit einem Neuwagen versorgt) und die Probleme sind größer als jemals zuvor.

Dazu sehe ich das ganze als große Schuldenfalle an...viele kaufen jetzt einen Neuwagen, den sie sich eigentlich nichtmal ansatzweise leisten könnten.

Zitat:

Original geschrieben von Wollschaaf

Wobei ich mir da dann auch wieder die Frage stelle, wo da die Verbesserung ist.

Der durchschnittliche Abwrack-Neuwagen ist vor allem günstig. Das heißt die Technik ist nicht die neueste und besondere Spritspartechnologien haben sie noch nicht zu bieten.

Das heißt es ist mit 5,5-7l bei einem Kleinwagen zu rechnen und mit 7-8l bei einem Kompakten (Benziner jeweils). Das sind beides Werte, die ein 15Jahre altes Auto (zumindest annähernd) auch schon erreicht...

Es geht ja nicht nur um das verbrannte Benzin sondern um die verschiedenen Abgasarten die dabei rauskommen, und dabe ist nicht nur CO2 mit gemeint. CO2 ist nur ein Treibhausgas. Aber es gibt ja auch andere Bestandteile in den Abgasen, dafür hat man ja Katalytasoren im Abgasstrang, die diese Abgase elemieren bzw vermindern. Abgesehen davon ist ein Vergleich mit den Alten Fahrzeugen kein Maß. Die Sieherheitsstandarts sind ganz andere....die DPF bei den Dieselfahrzeugen erhöhen eher noch den Verbrauch zugunsten der Rußfilterung.

italo

Zitat:

Original geschrieben von Italo001

Das bezweifele ich aber auf heftigste...soweit du nicht ein Stromauto fährst oder Gas.

Es ist ein Mazda 323 GT. Das reicht dafür schon ;)

Aber können wir nicht langsam zum Thema zurückkehren?

Ich halte es für sehr gefährlich, sich beim eventuellen Kauf eines Fahrzeuges auf eine wie auch immer bezeichnete Prämie zu verlassen, die nicht einmal einklagbar ist. Solange die Finanzierung nicht auch ohne die Förderung auf sicheren Füßen stehen würde, sollte man tunlichst die Finger davon lassen.

Warum wird in letzter Zeit eigentlich immer bezweifelt das sich Kaufinteressenten den Autokauf überhaupt leisten können? :rolleyes:

Diese Fragestellung wird sich der Interessent schon selbst gestellt und beantwortet haben. Auch Ratschläge sind Schläge.

Ciao!

Zitat:

Original geschrieben von Gnubbel

Warum wird in letzter Zeit eigentlich immer bezweifelt das sich Kaufinteressenten den Autokauf überhaupt leisten können? :rolleyes:

Weil ich im Bekanntenkreis gleich 2 Autoverkäufer habe...

Der eine arbeitet bei Fiat und der andere bei Opel/Chevrolet, also beides Marken, die von der Abwrackprämie deutlich profitieren und momentan einen entsprechenden Run erleben.

Laut ihnen ist weit über die Hälfte der Finanzierungen für Abwrackprämien-Neuwagen ohne Anzahlung und mit ewig langer Laufzeit. Sicherlich mag das das eine oder andere mal auf kurzfristige Geldknappheit zurückzuführen sein, wo sich jedoch die finanzielle Situation in absehbarer Zeit wieder verbessert. Der gesunde Menschenverstand jedoch sagt einem doch direkt, dass da was faul sein muss bei einigen anderen dieser Finanzierungen.

Zitat:

Original geschrieben von Wollschaaf

Laut ihnen ist weit über die Hälfte der Finanzierungen für Abwrackprämien-Neuwagen ohne Anzahlung und mit ewig langer Laufzeit. Sicherlich mag das das eine oder andere mal auf kurzfristige Geldknappheit zurückzuführen sein, wo sich jedoch die finanzielle Situation in absehbarer Zeit wieder verbessert. Der gesunde Menschenverstand jedoch sagt einem doch direkt, dass da was faul sein muss bei einigen anderen dieser Finanzierungen.

Der äussere Schein deutet teilweise darauf hin, dennoch die Entscheidung des Käufers. Und ein Verkäufer macht das Problem eines Käufers nicht zu seinem eigenen. Wenn die Fahrzeuge sehr lange gefahren werden sollen (was bei Privathaushalten nichts ungewöhnliches ist) spricht prinzipiell auch nichts gegen eine langfristigere Finanzierung mit kleineren Raten, die nächsten Jahre sollte man mit Autoreparaturen ja einigermaßen Ruhe haben.

Trotzdem ist meine persönliche Meinung (nur für mich) das ich kein Auto länger als vier Jahre finanziere, eher höhere Raten und kurze Laufzeit. Mein Fiat Idea (EZ 09/07) lief in der Finanzierung 18 Monate (nicht Vollsumme...) und ist jetzt bezahlt, der Fiesta MK6 (1,4l 80PS) meiner Partnerin (Reimport von Verträgshändler, EZ 03/09) wurde bar bezahlt (7900.-) und Abwrackprämiert, so gesehen kam der Motorschaden bei ihrem Golf III (Kopfriss) gerade rechtzeitig und der Ersatz wurde zwei Jahre vorgezogen. Jetzt haben wir zwei sehr junge und bezahlte Fahrzeuge ohne uns finanziell komplett ausgezogen zu haben. Ich wollte damit nur verdeutlichen das einiges nach aussen aussieht als wenn man über seinen Verhältnissen lebt (was mancher auch tut), sich aber bei genauerer Betrachtung doch im Rahmen bewegt.

Um sich finanziell an den Abgrund zu bewegen muss man sich kein Auto kaufen, da gibt es im Leben viel mehr (und viel nachhaltigere) Möglichkeiten sich zu ruinieren.

Wer meint sich ein Neufahrzeug leisten zu können der soll es tun. Selbstverantwortung ist bei jeder grossen Anschaffung gefordert und die sollte man den Leuten auch zutrauen. Es wird immer welche geben die übers Ziel hinausschiessen und es zu spät merken. Das Leben ist halt nicht Vollkaskoversichert...

Ciao!

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