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Originalersatzteile von Daimler ohne Garantie????

Themenstarteram 18. Oktober 2007 um 19:56

Hat sich schon mal jemand mit dem Fakt beschäftigt, daß es bei Daimler keine Garantie auf Ersatzteile gibt? Das ist doch wohl der Hohn. Nur wenn eine Daimlerwerkstatt das Teil eingebaut hat, dann bekommt man Garantie. Das ist ein ausgesprochener Skandal. Wie kann denn sowas legal sein? Kann mir mal jemand erklären, wie solche Zustände akzeptiert werden können?

Gruß Taximike

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22 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Pandatom

Zeig mir bitte den Fachhandel oder Baumarkt der Dir eine defekte Glühbirne umtauscht....und wenn, dann nur aus Kulanz des Friedens willen! Warum sollte das dann Daimler tun?

Och, wenn ich eine richtig teure Leuchtstoffröhre kaufe, fordere ich die Verkäufer auf, mir die Funktionsfähigkeit zu beweisen. Da sie es regelmäßig nicht können, kann ixh wiederkommen, wenn das neue Ding kaputt ist. Das ist genau ein einziges Mal vorgekommen und wurde auch ohne wenn und aber abgewickelt.

Die Schrauber sind DB schon ein Dorn im Auge. Wenn du etwas bestellt hast bei DB dann ist das mit der Rückgabe nicht so einfach. Das Problem kenne ich sicher auch. Wenn Du natürlich ein "guter Kunde" bist machen sie keine Zicken. Man sollte vom Denken her allerdings schon für die Haltung Verständnis haben. Die bestellen Teile weil Du sie bestellst, dann willst Du sie doch nicht und die sitzen auf den Teilen. Na toll. Die Kunden wünsche ich mir.

Hallo.

Nun das Ganze hier driftet ein wenig ab.

Am Anfang ging es um Gewährleistung, momentan reden wir über Umtausch oder Rückgabe. Auf die letztgenannten hat man keinen Anspruch. Wenn es der Händler macht ist das absolut freiwillig (ausgenommen Fernabsatzgesetz).

Man stelle sich vor: ein Hobbyschrauber bestellt oder kauft 5 verschiedene Ersatzteile, um einem Fehler in seinem Auto auf die Schliche zu kommen. Mit einem Ersatzteil ist sein Problem behoben und die restlichen 4 Teile will er dann zurückgeben ?!? Das geht natürlich nicht.

Grüsse

am 25. Oktober 2007 um 8:11

Das Grundproblem ist, dass die bei Mercedes überhaupt keine Lust auf die Bastler haben. Bei neuen Fahrzeugen sehe ich das ja noch ein, aber selbst als damals für meinen 190 dort Teile gekauft habe, die sind nun mal kaum teurer als im Zubehörhandel, wird man dort als Mensch dritter Klasse behandelt. Kein "Guten Morgen" kein "Tschüss" nur "Hier, Du da zahlen". Ich wußte gar nicht, dass ich mit dem Ersatzteilverkäufer Schweine gehütet habe und er mich dutzen darf.

Mittlerweile ist mir das egal, ich kaufe auch für meinen 210 die Teile nur noch im Zubehörhandel. Habe hier einen ganz Netten um die Ecke, super Beratung und wenn doch mal was defekt oder falsch bestellt ist, kein Problem: Umtausch und auch Rückgabe ist absolut problemlos. Und die Teile stammen alle nur von namenhaften Herstellern wie ATE, BOSCH usw.

Ich habe aber auch schon gehört, dass der Umgang mit den Kunden von Händler zu Händler stark schwankend ist und man daher nicht generell alle in einen Topf werfen kann. Wie Taxi153 schon schreibt, manchmal lohnt sich wohl auch ein längerer Weg.

Themenstarteram 25. Oktober 2007 um 9:49

Kann es vielleicht sein dass Du ein bisserl arg naiv bist???:confused:

Hmmm, ... also solche Aussagen kannst du mal lassen.

 

Zeig mir bitte den Fachhandel oder Baumarkt der Dir eine defekte Glühbirne umtauscht....und wenn, dann nur aus Kulanz des Friedens willen! Warum sollte das dann Daimler tun?

Bei uns in der Gegend von Stuttgart ist es kein Problem, nicht gebrauchte Waren zurück zu geben. Sei es aus Kulanz oder Kundendienst. Arbeitest du bei Daimler? ... vielleicht könnte diese Marke mal dazu übergehen, sich dem allgemeinen Trend der Kundenwünsche anzupassen.

Der Fensterhebermotor war bei denen im Lager. Die haben den nicht extra bestellt. Aber vielleicht waren sie froh, den endlich los zu haben. Keine Ahnung.

 

Und wenn DU eine Fehldiagnose erstellst kannst Du doch nicht erwarten dass Du aus Deiner Entscheidung heraus ein fuer Dich bestelltes Ersatzteil wieder zurueckgeben kannst. Das macht Keiner und sowas steht in jeder AGB auch ausdrücklich drin....ganz gleich welcher Hersteller und welche Produktsparte.

Ja, das stimmt schon. Das Problem ist eher das: wenn ich tatsächlich ein Teil habe, welches wirklich nicht funktíoniert oder den Geist aufgegeben hat, was mache ich dann, wenn ich es bei Daimler dirket gekauft habe? Wenn ich es im Zubehörhandel kaufe, dann ist ein Umtausch kein Problem. Die gehen offensichtlich davon aus, daß man die Teile richtig einbaut oder die sind eben kundenfreudlicher. Ich bin es jedenfalls nicht gewohnt, mit defekten Teilen sitzen gelassen zu werden.

 

Also manchmal habe ich echt den Eindruck dass manche nicht mehr logisch denken koennen!:rolleyes:

Deine, schon vorher reklamierten, persönlichen Angriffe solltest du hier weg lassen. Das ist nicht sachdienlich.

... also nochmal - ein defektes Teil muss zurückgenommen oder gegen ein funktionierendes ausgetauscht werden. Darauf hast Du gesetzlichen Anspruch; es sei denn, der Händler weist in den ersten 6 Monaten nach, dass der Fehler zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht vorgelegen hat.

Vielleicht suchst Du Dir eine andere Niederlassung, denn ich habe in Münster durchaus positive Erfahrungen gemacht und fühle mich an der Teiletheke voll ernst genommen; auch wenn's ein paar Clips oder andere Kleinigkeiten sind.

Mach' Dir wg. Pandatom keinen Stress, der ist immer so unterwegs. Vielleicht verwechselt er das Forum mit P(a)nderosa.

Grüsse

Zitat:

Original geschrieben von Pandatom

... Alles was darueber hinaus als "Garantie" angeboten wird bieten die Hersteller freiwillig an und das machen sie aus Wahrung ihres Images und Überzeugung über Ihr Produkt! Genauso verhalten sich auch Kfz-Hersteller....nur nennen sie das nicht "Garantie" sondern "Kulanz" und die kann man auch bei Daimler erwarten. Also wozu diese Panikmache? ... 

Das ist so nicht richtig. Garantie und Kulanz sind ja nun überhaupt nicht dasselbe.

Zitat:

§ 477 BGB

Die Garantie bildet einen Vertrag neben dem eigentlichen Kaufvertrag, aus dem grundsätzlich auch andere Rechte folgen, als die kaufrechtliche Mängelgewährleistung vorsieht. ...

Und ein Vertrag ist immer bindend, wenn die an die Garantie geknüpften Bedingungen erfüllt sind. So ist z.B. auch die "MobiloLife" eine Mobilitätsgarantie. Und diese muß Mercedes, wenn die darin enthaltenen Bedingungen erfüllt sind, gewähren. Tut das der Hersteller nicht, kann ich diese Leistung einklagen. Denn ich habe einen Rechtsanspruch auf diese Leistungen.

Wenn bei einem Mangel weder Sachmängelhaftung noch Garantie (wenn vorhanden) greifen dann kann noch Kulanz gewährt werden. Allerdings handelt es sich hier um eine freiwillige und nicht einklagbare Leistung. Somit besteht für mich kein Rechtsanspruch auf deise Leistungen. Ob Kulanz gewährt wird und in welcher Form, das liegt im Ermessen des Herstellers oder Händlers.

Dies bedeutet, tritt bei zwei Fahrzeugen ein und dasselbe Ereignis ein und der Hersteller hat darauf eine Garantie gewährt werden beide gleich behandelt - sprich, beide erhalten die Leistungen aus der Garantiebedingungen.

Beispiel aus der "MobiloLife":

- Fahrzeug-Abholservice und Fahrzeug-Bringservice im Umkreis von 40 km des Mercedes-Benz Service-Stützpunktes bis 30 Jahre bei technischen Pannen / Startproblemen.

nachzulesen hier:

http://www.mercedes-benz.de/.../MobiloLife.0003.0001.html

Ich hatte leider schon 2mal Marderbiss und der Wagen sprang nicht mehr an. Somit habe ich genau diese Garantie in Anspruch genommen.

Beispiel für eine Kulanzentscheidung:

- Mercedes gewährt aus Kulanzgründen das Beheben von Rostproblemen an ihren Fahrzeugen (z.B. E-Klasse 210). Was nicht festgelegt ist, ob man während der Rostbeseitigung einen Anspruch auf einen Ersatzwagen hat.

So ist eben immer wieder zu lesen, daß der eine einen kostenlosen Ersatzwagen erhält und der andere nicht.

Also reine Kulanzentscheidung (ob man einen kostenlosen Ersatzwagen bekommt) in diesem Punkt, da es keinen Rechtsanspruch darauf gibt.

Fazit: Zwei Fahrzeuge mit dem selben Ereignis, die unterschiedlich behandelt werden.

Über Sachmängelhaftung schreibe ich nichts, da dies hier schon gut verständlich erläutert wurde.

Noch etwas zum Umtausch neuer defekter elektrischer Geräte(teile).

Bei meinem Omega war das Klimasteuergerat defekt (zu vergleichen mit dem Steuergerät der Klimaautomatik in der Mittelkonsole bei MB). Habe ein neues in der Opelwerkstadt bestellt und eingebaut.

Doch das funktionierte auch nicht, obwohl neu. Der Umtausch mit einem weiteren neuen Gerät war überhaupt kein Problem. Es wurde ein zweites bestellt - umgetauscht - und fertig.

Und nur mal so nebenbei - ich rede hier von einem 1500,- DM teuren Teil.

 

Gruß

Harald

Tatsache ist, dass viele Dinge verschieden gehandhabt werden. Die Unterschiede zwischen den DB Vertragswerkstätten oder Niederlassungen sind durchaus erkennbar. Aber wenn ich die Beiträge von Taximike so lese kann ich mir durchaus vorstellen, dass der gute Mann aus dem Ersatzteilverkauf auf stur schaltet. Es kommt sicher auch darauf an wie man den Leuten begenet. Früher hatte ich mit DB in meiner Vertragswerkstatt auch keine Probleme und konnte bestellte Ware aus Kulanzgründen auch wieder zurück geben. Den richtigen Ärger gab es erst mit dem ersten 190er. Das hatte zwar nichts mit den Ersatzteilen zu tun aber wenn man sich mit der Geschäftsleitung anlegt weil man ein absolutes Montagsauto hat und mehr in der Werksatt als auf der Strasse steht dann zieht das seine Kreise (das Fz. ging damals zurück ins Werk und auch dort war man ratlos :p ).

Richtig sauer wurden sie dann und das hat man deutlich gemerkt, als ich, weil sie eine Wartezeit (im Jahr 2000) von einem Jahr für einen Kombi hatten, den ersten Passat gekauft habe. Da wars dann ganz zu Ende.

Dennoch muss man auch das System verstehen. Ersatzteile werden in der Regel bestellt, kaum einer bevorratet noch grössere Teile. Wenn die Bestellung mal im System ist geht diese ihren Weg. Der Händler sitzt dann auf den Teilen die zurück gegeben werden.

Wenn ich, wie Taximike hier schreibt, ein Teil einbaue, es nach kurzer Zeit wieder defekt ist und ich wieder ersetzten muss dann stehe ich spätestens dann in der Werkstatt und lasse es einbauen um bei dieser Gelegenheit feststellen zu lassen was da noch defekt sein könnte. Materialfehler kommen vor aber dann hat DB den schwarzen Peter und ich brauche mir keinen "Einbaufehler" vorwerfen zu lassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es meist weder ein Einbaufehler noch ein Materialfehler ist sondern eine dritte Fehlerquelle die für mich als Laie nihct zu erkennen war.

Wegen einer Birne die defekt ist wäre mir der Weg zu weit diese wieder umzutauschen angesehen davon, dass ich Birnen und adere Verschleißteile wie Bremsen, Filter, etc. bestimmt nicht bei Mercedes kaufe sodern im Zubehör und in grossen Mengen.

Zur Entlastung von DB muss ich noch berichten, dass defekte Teile durchaus zurück genommen werden und zwar mit allen Konequenzen. Keilriemen von DB, selbst montiert lößt sich nach 3000 km in Wohlgefallen auf und das natürlich an einem Samstag abend in Frankfurt (70 Km entfernt von mir) am Flughafen. DB schickt, da ich keinen Keilriemen vorrätig hatte den Service raus, dieser wechselt den Keilriemen. Die Vertragswerkstatt hat den Keilriemen erstetzt und die Kosten für den Service übernommen.

Nach Frankfurt in die Niederlassung fahre ich, weil man dort sehr wohl etwas besser behandelt wird und mit einem Taxi keine ewig langen Wartezeiten hat bzw. keinen Termin braucht. In der Vertragswerkstatt wird man auf einen Termin in 3-4 Wochen vertöstet. Das ist für mich als Taxiunternehmer natürlich unmöglich. Abgesehen davon gibt es erhebliche Preisunterschiede.

Das ganze weicht jetzt wohl etwas vom Thema ab. Ich denke aber, dass die Werkstätten einen gewissen Handlungsspielraum haben der im Einzelfall enger oder weiter genutzt wird. Wenn ich dann so die Postings von Taximike lese kann ich mir vorstellen, dass dieser Spielraum recht eng wird bei seinem DB Dealer :D

Ich würde sagen so ein Kollege blamiert die Innung dann restlos.

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