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Opel mit in die USA nehmen

Opel
Themenstarteram 17. November 2004 um 15:28

bin am überlegen in ca. nem jahr in die usa überzusiedeln. will natürlich mein auto mitnehmen wenn es geht. kennt sich jemand aus, ob eventuell modifizierungen vorgenommen werden müssen und was sonst noch so zu tun ist?

wie ist das abgastechnisch? in kalifornien gelten wohl sehr strenge richtlinien; wie ist es in den anderen staaten?

bekommt man überhaupt diesel an allen tankstellen?

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34 Antworten

Hallo 16V-Golfer,

Deine Meinung ist ja schön und gut, aber leider ist sie absolut nicht fundiert.

Ein kleines Beispiel: Eine Chevrolet Corvette hat mir ihrem Stößelstangen Motor (mit einer zentraler Nockenwelle) locker im Test mit dem BMW Z8 (M5-Triebwerk mit 4 Nocken, VANOS usw.) mitgehalten. Und das trotz nominell 56PS und 16Nm weniger. Soviel zu Deiner Leistungsthese. Amerikanische Fahrzeuge sind einfach auf Beschleunigung von 0-160 km/h ausgelegt. Und in dem Bereich kann man mit einem gleichstarken deutschen Auto einpacken. Aufgrund der kürzeren Übersetzung gehen sogar deutsche Fahrzeuge in den USA teilweise besser als hier in Europa (Beispiel Cadillac Catera, der Anfangs mit kürzerer Achse ausgeliefert wurde).

Zum Verbrauch: Klar verbraucht ein Benziner mehr Kraftstoff. Aber, betrachtet man das nüchtern, so ergibt sich der Mehrverbrauch nur zu einem Teil aus dem höheren Wirkungsgrad der Turbodiesel. Ein weiterer Teil ergibt sich aus der höheren Dichte von Dieselkraftstoffen, d.h. 1l Diesel enthält mehr Erdöl als 1l Super. Unter dem Strich ergibt sich keine riesige Ersparnis für den Diesel, aber das ist auch nicht der Punkt. Denn ich persönlich glaube nicht, dass wir in unserer Lebenszeit noch das Ende der Erdölreserven erreichen werden, aber die Gefahr an Abgasen zu ersticken sehe ich hingegen schon.

Also sollen die Chinesen bloß Benziner fahren, oder willst Du uns alle vergiften ;)?

Zum Eingangsthema zurück - mit einem 100PS Astra reißt du "drüben" gar nix.

Verkauf die Mühle und hol Dir einen gebrauchten Z28 SS (330PS). Da hast Du auch 4-Sitzplätze für kleines Geld und mächtig viel Spaß!

hiho... gut, solche PS Monster ( bzw Sportwagen) bin ich dort drüben nicht gefahren... gehe aben von Auto der normalos aus... und damit habe ich meine Erfahrung gemacht und nur diese wieder gegeben... ist ja schön, wenn es anders sein sollte.

Zum Thema Diesel... ich glaube das hast du nicht richtig verstanden - es sollten mehr diesel auf dem Weltmakrt angeboten werden ( auch in China), um die Energiereserven zu schonen ( wobei ich auch nicht daran glaube, dass wir das Ende der Ölförderung noch erleben werden). Und es ging mir ja auch um den gesamten Durchschnittsverbrauch - wo die Auto in den USA ( man denke mal nach wieviel dort nicht amerikanische Wagen rumgurken) - und eine ordentliche Dieselnorm und demnach ordentliche Dieselmotoren schon ordentlich sparen helfen würden. Und Amis die hier mal in großen Dieseln mit gefahren sind, sind auch mehr als hellauf begeistert....

Hoffe jetzt vertseht man das richtig und redet evt. nicht wieder aneinander vorbei.

zumal der Thread ja eigentlich Tipps über Sinn/Unsinn zur Automitnahme gestellt worden ist.

@das_ubersoldat

ich kann mich der Meinung der meisten hier nur anschließen.

Aus wirtschaftlichen gründen macht es keinen Sinn Autos in die USA zu exportieren. Schon gar nicht einen Astra G Diesel.

1) Der US Diesel Sprit ist wie andere schon richtig geschrieben haben mit das schlechteste auf der Welt. Nicht richtig brauchbar um moderne Europa Diesel dauerhaltbar zu füttern.

2) Ersatzteilversorgung für Astra G nicht vorhanden.

3) Zulassungsproblematik.

4) wenn es in den USA etwas Satt gibt, dann Autos. Neu und gebraucht in jeglicher Spezifikation. Vom kleinen und billigen koreanischen Import Fahrzeug bis hin zum Monstertruck. An nahezu jeder Straßenecke. Für Deutschlang nahezu unglaubliche Preise.

5) in den USA sind die Ami Fahrzeuge in der Regel sehr zuverlässig. Die europäischen können dort nicht mithalten. Die Verarbeitung ist zwar nicht nach unseren Maßstäben aber eins tut die Ami Kiste: Sie läuft und läuft und läuft.

6) so weit wie das Land ist, so groß ist generell alles. Im 4 m Kompaktwagen kommt man sich schnell mickrig vor. Man gewöhnt sich an die Größe und möchte schnell ein großes Auto fahren, daß zu den Dimensionen passt. Es ist mehr ruhiges Gleiten angesagt als hektischer Verkehr.

7) Die Verbräuche sind besser als der Ruf. Ein Traum ist der GM 3,8l Motor. Leise, laufruhig, recht spurtstark und trotzdem sparsam. Sobald man jedoch die zulässige Higway Geschwindigkeit um mehr als 10-15 meilen überschreitet wird jedes Auto zum Spritsäufer (bedigngt durch innere Kühlung mit sprit). Beim üblichen gleiten sind die Autos sehr sparsam wenn man mal von den großen Trucks absieht.

8) Ich empfehle dir dringend, in den USA erst mal Urlaub zu machen, noch bevor du dorthin übersiedelst. Sozusagen zum Look und feel. Dann erkennst du von selbst, daß die idee, den Astra mitzunehmen nichts bringt. Bereite dich bloß richtig vor und verschaffe dir genügend Infos.

Sonst wird der ganze Aufenthalt nichts.

Aus dem Schriftverkehr kommt mir die ganze Planung noch etwas blauäugig vor.

Aber trotzdem gutes Gelingen.

Gruß

neutralo

der viel Erfolg wünscht, aber die idee mit dem Astra in die USA für keine gute hält. Verkauf ihn hier. Du bekommst für gleiches oder weniger Geld drüben leicht ein billigeres und besseres in die Umgebung passendes.

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in den USA sind die Ami Fahrzeuge in der Regel sehr zuverlässig. Die europäischen können dort nicht mithalten. Die Verarbeitung ist zwar nicht nach unseren Maßstäben aber eins tut die Ami Kiste: Sie läuft und läuft und läuft.

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...selten sowas Unsinniges gelesen...

BMW, Porsche, Mercedes, Audi, VW, Volvo laufen dort zur Genüge...

Stimmt es gibt dort viele deutsche Autos.

Trotzdem bleiben sie öfter ungefragt stehen als die Ami schlitten. Toyota kann da wie immer mithalten.

Das ist so und das wissen auch die Amerikaner und wenn sie trotzdem Deutsche Autos kaufen, dann deshalb weil wie schon gesagt, die gefühlte Qualität besser ist (sprich Spaltmaße, innenraumqiualität, materialien etc.).

gruß

neutralo

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