Opel = Eine begehrte Braut. Diesmal Ripplewood im Gespräch.

Opel Corsa D

Und wieder ein weiterer Investor der Interesse anmeldet...

Der Bieterkampf um Opel verschärft sich: Nach Fiat und Magna prüft nun auch US-Finanzinvestor Ripplewood eine Beteiligung. Magna soll inzwischen sogar eine Mehrheitsbeteiligung bei der angeschlagenen deutschen GM-Tochter anpeilen.

Quelle

Ich erinnere mich noch an all diejenigen die gesagt haben Opel kann sich das nicht aussuchen wer einsteigt. Opel sei nicht begehrt...

Beste Antwort im Thema

Ripplewood steht wohl an dritter Steller weit hinter Fiat und Magna.
Im Gegensatz zu Fiat oder Magna ist Ripplewood eine richtige Heuschrecke, die den Einstieg bei Opel der Firma auch direkt einpreist.
Dies würde bedeuten, dass die Opelaner zuerst für Ripplewood, und dann für Opel arbeiten ... gute Nacht ! 🙁
Fiat und Magna sind da sichrlich seriöser, wenn auch nicht die allerbesten Partner.
... die Brautschau geht weiter 😉
Immerhin hat Fiat die Bestrebung ein Weltkonzer im Automobilbau zu werden. Auch auf anderen Gebieten ist Fiat durchaus kompetent.

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Moin!

Da sieht man wieder, dass viele der sog. "Experten" anscheinend gar nicht wissen, was sie da reden!

Und so mancher hier im Forum, der ebenfalls diesen Blödsinn vom Untergang vorausgesagt hat, warum auch immer, nur von einem Wunschdenken getrieben war!

Es ist doch völlig normal, dass in einer Wirtschaftskrise das Konzernkarussell erst richtig in Fahrt kommt, weil man günstiger niemals an begehrte Firmenanteile rankommt! Ist bei Daimler mit den Scheichs, Daimler mit BMW und VW und Porsche ja nicht anders!

Und dass Opel, obwohl nur ein verhältnismäßig kleiner Teil des Weltkonzerns GM, aber im wichtigen deutschen Automarkt zu den Top-Fünf gehört, europaweit nach Zulassungen unter den Top-Drei ist, ein automobiles Sahnestückchen ist, sollte doch klar sein!

Ich war zunächst auch dafür, dass der Bund oder die Länder sich evtl. an einer Opel AG beteiligen sollten, analog zum 20%-Anteil des Landes Niedersachsen an VW, bin jetzt allerdings davon überzeugt, dass Opel genügend potente Interessenten hat, die ein solches Szenario überflüssig machen!

Dann muss Opel sich zukünftig auch nicht den Makel eines Staatsbetriebs anhängen lassen bzw. am Staatstropf hängen oder von Entscheidungen von Politikern abhängig sein, sondern kann sich völlig zu Recht als einer von drei deutschen Autoherstellern bezeichnen, die völlig eigenständig sind und vom Staat unabhängig agieren können!

Gruß
Fliegentod

Ripplewood steht wohl an dritter Steller weit hinter Fiat und Magna.
Im Gegensatz zu Fiat oder Magna ist Ripplewood eine richtige Heuschrecke, die den Einstieg bei Opel der Firma auch direkt einpreist.
Dies würde bedeuten, dass die Opelaner zuerst für Ripplewood, und dann für Opel arbeiten ... gute Nacht ! 🙁
Fiat und Magna sind da sichrlich seriöser, wenn auch nicht die allerbesten Partner.
... die Brautschau geht weiter 😉
Immerhin hat Fiat die Bestrebung ein Weltkonzer im Automobilbau zu werden. Auch auf anderen Gebieten ist Fiat durchaus kompetent.

Zitat:

Original geschrieben von janvetter


Und wieder ein weiterer Investor der Interesse anmeldet...

Der Bieterkampf um Opel verschärft sich: Nach Fiat und Magna prüft nun auch US-Finanzinvestor Ripplewood eine Beteiligung. Magna soll inzwischen sogar eine Mehrheitsbeteiligung bei der angeschlagenen deutschen GM-Tochter anpeilen.

Quelle

Ich erinnere mich noch an all diejenigen die gesagt haben Opel kann sich das nicht aussuchen wer einsteigt. Opel sei nicht begehrt...

Ripplewood als Investor zu nennen ist ein blanker Hohn. Ripplewood ist ein Finanzinvestor "Private Equity" oder im Volksmund eine Heuschrecke.

Die goldene Regel der Heuschrecken lautet: das Eigenkapital muss in dem Zeitraum der Beteiligung an einer Firma mindestens verdoppelt, besser verdreifacht werden, und der Kaufpreis für das Unternehmen sind so weit wie möglich mit billigem Fremdkapital zu finanzieren.

Das heisst im Klartext - deutsche Steuergelder die in die USA abfließen.

Zitat:

Original geschrieben von Downsizing


.....
Das heisst im Klartext - deutsche Steuergelder die in die USA abfließen.

Hä? Welche Steuergelder meinst Du?

Gruß
Fliegentod

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Zitat:

Original geschrieben von Robby (Munich)


Immerhin hat Fiat die Bestrebung ein Weltkonzer im Automobilbau zu werden. Auch auf anderen Gebieten ist Fiat durchaus kompetent.

GM war auch ein Weltkonzern.

Und es ist nicht gesagt, dass so ein Aufblähen und Anbieten von unzähligen Modellen in verschiedenen Marken wie bei Volkswagen nicht irgendwann zum Problem wird, da man stetig wachsen und die Autos an den Mann bringen muss. Das kann dann nämlich zur Kostenfalle werden, wenn man ein Auto anbietet, was vielleicht ein halbes Dutzend Menschen in Deutschland will.

Wenn ich das sagen darf, ohne mir irgendeine Brille andichten zu lassen.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von Robby (Munich)


Ripplewood steht wohl an dritter Steller weit hinter Fiat und Magna.
Im Gegensatz zu Fiat oder Magna ist Ripplewood eine richtige Heuschrecke, die den Einstieg bei Opel der Firma auch direkt einpreist.
Dies würde bedeuten, dass die Opelaner zuerst für Ripplewood, und dann für Opel arbeiten ... gute Nacht ! 🙁
Fiat und Magna sind da sichrlich seriöser, wenn auch nicht die allerbesten Partner.
... die Brautschau geht weiter 😉
Immerhin hat Fiat die Bestrebung ein Weltkonzer im Automobilbau zu werden. Auch auf anderen Gebieten ist Fiat durchaus kompetent.

Was ist den am Plan von Marchionne , einen neuen Hersteller in Europa zu schaffen, der Konkurrenten wie Volkswagen oder Toyota Paroli bietet , so negativ ?

Die nagtive Haltung speziell unserer Regierung könnte auf Lobbyarbeit von VW zurückzuführen zu sein, die Opel lieber scheitern sehen wollen. So wäre ein starker Mitbewerber weniger am Markt vorhanden.
Magna sollte sich mit Fiat zusammenschließen. Ohne die Kooperation mit unangenehmen russischen Oligarchen.

Das könnte ein gutes Fundament für eines der größten europäischen Automobilgruppen werden

Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod



Zitat:

Original geschrieben von Downsizing


.....
Das heisst im Klartext - deutsche Steuergelder die in die USA abfließen.
Hä? Welche Steuergelder meinst Du?

Gruß
Fliegentod

Steuergelder in Form von Bürgschaften/Staatskrediten um z.bsp. auf Schließung von Montagewerken hierzulande zu verzichten, die Ripplewood massiv und ohne Zeitverzögerung umgesetzen würde.

Zitat:

Original geschrieben von Downsizing



Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod


Hä? Welche Steuergelder meinst Du?

Gruß
Fliegentod

Steuergelder in Form von Bürgschaften/Staatskrediten um z.bsp. auf Schließung von Montagewerken hierzulande zu verzichten, die Ripplewood massiv und ohne Zeitverzögerung umgesetzen würde.

Bei Bürgschaften fließt kein Geld nirgendwo hin! Nur im Fall der Fälle würden durch eine Bürgschaft offene Rechnungen durch den Bürgen beglichen!

Durch eine Bürgschaft kann also niemals dein beschriebenes Schreckensgespenst entstehen, dass eine Beteiligung an Opel angestrebt wird, um an Steuergelder zu gelangen!

Und direkter Geldfluss in Form von Staatskrediten wurde und wird nach wie vor ausdrücklich von ganz bestimmten Voraussetzungen abhängig gemacht, über die die Regierung erst befindet, wenn alle Fragen beantwortet sind und die gestellten Bedingungen eingehalten werden!

Aber das ist eigentlich alles nichts neues und hinlänglich bekannt!

Deine "Befürchtungen" sind also völlig aus der Luft gegriffen und unbegründet, bzw. dienen anscheinend nur der Panik- bzw. Stimmungsmache!

Gruß
Fliegentod

Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod



Zitat:

Original geschrieben von Downsizing


Steuergelder in Form von Bürgschaften/Staatskrediten um z.bsp. auf Schließung von Montagewerken hierzulande zu verzichten, die Ripplewood massiv und ohne Zeitverzögerung umgesetzen würde.

Bei Bürgschaften fließt kein Geld nirgendwo hin! Nur im Fall der Fälle würden durch eine Bürgschaft offene Rechnungen durch den Bürgen beglichen!
Durch eine Bürgschaft kann also niemals dein beschriebenes Schreckensgespenst entstehen, dass eine Beteiligung an Opel angestrebt wird, um an Steuergelder zu gelangen!

Und direkter Geldfluss in Form von Staatskrediten wurde und wird nach wie vor ausdrücklich von ganz bestimmten Voraussetzungen abhängig gemacht, über die die Regierung erst befindet, wenn alle Fragen beantwortet sind und die gestellten Bedingungen eingehalten werden!

Aber das ist eigentlich alles nichts neues und hinlänglich bekannt!

Deine "Befürchtungen" sind also völlig aus der Luft gegriffen und unbegründet, bzw. dienen anscheinend nur der Panik- bzw. Stimmungsmache!

Gruß
Fliegentod

Das ist die Arbeitweise von spezielle Finanzinvestoren und keine Stimmungsmache. Das GM in den nächsten 2 Wochen "Chapter 11" beantragt ist zu erwarten. Die Bundesregierung steht jetzt massiv unter Druck und es ist nur zu hoffen das keine Private-Equity-Firmen beteiligt werden

Zitat:

Original geschrieben von Downsizing


...
Das ist die Arbeitweise von spezielle Finanzinvestoren und keine Stimmungsmache. Das GM in den nächsten 2 Wochen "Chapter 11" beantragt ist zu erwarten. Die Bundesregierung steht jetzt massiv unter Druck und es ist nur zu hoffen das keine Private-Equity-Firmen beteiligt werden

So ein Schmarrn! Damit unterstellst du, dass jeder Investor ein potenzieller Betrüger ist, der nur auf Staatsgelder aus ist!

Klar gibt es auch in dieser Branche wahrscheinlich auch schwarze Schafe, aber so zu tun, als wären es alle ist völliger Blödsinn und maßlos übertrieben!

Im Übrigen steht die Regierung in keinster Weise "unter Druck" (wieso auch, Opel gehört GM und nicht dem Staat , nicht mal teilweise), sondern alle möglichen Partner für Opel stehen unter dem Druck, dass sie zügigst ein schlüssiges Konzept vorlegen müssen, wenn sie Anteile von Opel haben möchten!

Gruß
Fliegentod

Original geschrieben von Fliegentod

Zitat:

Im Übrigen steht die Regierung in keinster Weise "unter Druck" (wieso auch, Opel gehört GM und nicht dem Staat , nicht mal teilweise), sondern alle möglichen Partner für Opel stehen unter dem Druck, dass sie zügigst ein schlüssiges Konzept vorlegen müssen, wenn sie Anteile von Opel haben möchten!

Gruß
Fliegentod

Die Bundesregierung steht nicht unter Druck?

Das sehe ich aber kpl. anders.

Zitat:

Original geschrieben von Exschwede



Die Bundesregierung steht nicht unter Druck?

Das sehe ich aber kpl. anders.

Wenn`s schön macht..!

Gruß
Fliegentod

Ps: Bitte antworte das nächste Mal nicht so ausführlich, man könnte sonst den Inhalt deines Statements verstehen!

Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod



Zitat:

Original geschrieben von Downsizing


...
Das ist die Arbeitweise von spezielle Finanzinvestoren und keine Stimmungsmache. Das GM in den nächsten 2 Wochen "Chapter 11" beantragt ist zu erwarten. Die Bundesregierung steht jetzt massiv unter Druck und es ist nur zu hoffen das keine Private-Equity-Firmen beteiligt werden
So ein Schmarrn! Damit unterstellst du, dass jeder Investor ein potenzieller Betrüger ist, der nur auf Staatsgelder aus ist!

Klar gibt es auch in dieser Branche wahrscheinlich auch schwarze Schafe, aber so zu tun, als wären es alle ist völliger Blödsinn und maßlos übertrieben!

Im Übrigen steht die Regierung in keinster Weise "unter Druck" (wieso auch, Opel gehört GM und nicht dem Staat , nicht mal teilweise), sondern alle möglichen Partner für Opel stehen unter dem Druck, dass sie zügigst ein schlüssiges Konzept vorlegen müssen, wenn sie Anteile von Opel haben möchten!

Gruß
Fliegentod

Hatte ich nicht von "speziellen Investoren" geschrieben ! Bitte genauer Lesen ! Interessant das deiner Meinung nach unsere Regierung in keinster Weise "unter Druck" steht.

Es stehen Werksschliessungen und Stellenabau in der Fertigung an, das unbestreitbar einen Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen zu folge haben wird. Und das im Wahljahr !

Zitat:

Original geschrieben von Downsizing



Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod



So ein Schmarrn! Damit unterstellst du, dass jeder Investor ein potenzieller Betrüger ist, der nur auf Staatsgelder aus ist!

Klar gibt es auch in dieser Branche wahrscheinlich auch schwarze Schafe, aber so zu tun, als wären es alle ist völliger Blödsinn und maßlos übertrieben!

Im Übrigen steht die Regierung in keinster Weise "unter Druck" (wieso auch, Opel gehört GM und nicht dem Staat , nicht mal teilweise), sondern alle möglichen Partner für Opel stehen unter dem Druck, dass sie zügigst ein schlüssiges Konzept vorlegen müssen, wenn sie Anteile von Opel haben möchten!

Gruß
Fliegentod

Hatte ich nicht von "speziellen Investoren" geschrieben ! Bitte genauer Lesen ! Interessant das deiner Meinung nach unsere Regierung in keinster Weise "unter Druck" steht.

Es stehen Werksschliessungen und Stellenabau in der Fertigung an, das unbestreitbar einen Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen zu folge haben wird. Und das im Wahljahr !

Wenn man die bisherigen Postings hier im Zusammenhang betrachtet, dann sollte klar sein, dass es sich bei dem hier gemeinten "Druck" nur um den handelt, einen zukunftsfähigen Investor zu finden, der das eigenständige Überleben von Opel sichert! Dieser entsteht durch den knappen Zeitfaktor, da GM kurz vor der Insolvenz steht und bei Opel noch nichts in trockenen Tüchern ist!

Wer aber neuer Partner wird, entscheidet grundsätzlich GM und nur am Rande die Politik!

Der andere Druck, den sich die Politik durch Wahlkampftaktik selbst auferlegt, hat damit erst mal nichts zu tun!
Diesen Druck könnte von Guttenberg ganz leicht von sich nehmen, in dem er kurzerhand bare Finanz- und damit Überlebenskredite bis zur Wahl zusichern würde! Danach könnte er nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" verfahren, tut er aber nicht!
Soll heißen, dass der Druck unter dem die Politik steht, für Opel eigentlich nur positiv ist, was man vom eigentlichen Problem GM nicht sagen kann!

Gruß
Fliegentod

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