Oma Gertud hat einen Schaden.......

Oma Getrud lebt in einer mittelgroßen Stadt in einem schönen Reihenhäuschen mit einem Vorgarten. In diesem Vorgarten stehen sogar Gartenzwerge……
🙂

Nach dem Tod ihres geliebten Mannes ist Sie noch einmal so richtig aufgeblüht.
Sie hat Ihren Führerschein gemacht damit Sie sich mit Ihren Freundinnen immer zu Kaffeeklatsch treffen kann.

Ein schicken 1er BMW hat Sie geleast, mit dem fährt Sie dann immer zu Ihren Freundinnen.

Oma Gertud freut sich Ihres Lebens und ist eigentlich ganz zufrieden.

Mitte des letzen Jahres passiert Ihr aber ein Missgeschick. 🙁

Sie kontaktiert mit der hinteren rechten Seitenwand im Radkaufbereich und der hinteren rechten Tür im unteren Bereich einen Betonpfeiler.
Hässliche Dellen und Verformungen verunstalten nun den schönen 1er BMW und machen Oma Getrud ein wenig traurig. 🙁

Aber Oma Gertrud hat ja Gott sei Dank eine Kasko-Versicherung für Ihren BMW bei der Concordia Butterblume abgeschlossen. 🙂

Sie geht zu Ihrem Versicherungsvertreter im Wohnviertel und der ist echt nett und hilft Oma Getrud nun. Er füllt mit ihr die Schadenmeldung aus und erklärt Ihr den weiteren Ablauf ausführlich. Sie möchte ja nun auch schnell wieder ein schönes Auto fahren, ohne Hässliche Dellen und Verformungen.

Am besten soll es der BMW Händler wieder herrichten, da wo Oma Getrud dem BMW auch geleast hat. Sie kennt da den Meister, den Chef und alle sind da immer nett zu Ihr gewesen.
Aber der freundliche Versicherungsvertreter passt natürlich auf, dass Oma Getrud keine Fehler macht. Sie muss in eine sogenannte Vertrauenswerkstatt der Versicherung fahren, so steht es geschrieben in Ihrem Vertrag mit der Versicherung. Die sind dort aber auch alle ganz nett und geben 5 Jahre Garantie auf Ihre Arbeiten. 🙂

Na gut, denkt sich Oma Getrud, wenn der freundliche Vertreter der Concordia Butterblume das sagt, wird das wohl auch so stimmen.

Oma Getrud ist dann auch sehr angetan von dem tollen Service der Vertrauenswerkstatt.
Sogar gewaschen haben die Ihr Auto und das Bonbonpapier aus dem Aschenbecher haben Sie entfernt, wenn das kein Service ist…………😎

Nun ist Oma Getrud wieder glücklich und zufrieden. Allen Ihren Freundinnen erzählt Sie von dem tollen Service der Versicherung und der Werkstatt.

Die Zeit vergeht nun wie im Fluge und Anfang Juni dieses Jahres läuft nun Ihr Leasingvertrag aus.

Oma Getrud will aber nun noch einmal ein schönes neues Auto für weitere drei Jahre mieten. Es wird wohl Ihr letzes sein, wie Sie selber sagt.

Gesagt getan, der „neue“ steht schon glänzend im Sonnenlicht vor der Tür und Ihren alten 1er hat Sie wie vereinbart einfach beim BWM Händler abgegeben, damit das Thema „Altauto“ dann auch für Sie erledigt, denkt sich Oma Getrud…………

Bis zu diesem Montag dachte Sie das.🙁

Bis zu dem Zeitpunkt wo das Telefon klingelt und der freundliche Meister vom BMW Autohaus Sie anruft. Er will wissen warum Sie denn nichts von dem Unfallschaden erwähnt habe und wer sich den an diesem Auto vergriffen hat fragt Sie der Meister.

Auch möchte er wissen, warum Sie das Auto denn nicht zu Ihm in die Werkstatt gebracht hätte, Sie kommt doch sonst immer in das Autohaus.
Oma Getrud ist ganz aufgeregt und fühlt sich schlecht, Sie würde doch nie jemanden betrügen wollen, das hat Sie Ihr ganzes Leben noch nie getan.

Der Meister fragt auch noch ob Sie denn nicht gewusst habe, dass Sie Unfallreparaturen einem Vertragshändler reparieren lassen muss. So steht es in Ihrem Leasingvertrag unter Punkt X Versicherungsschutz und Schadensabwicklung.

Oma Getrud ist nun völlig mit den Nerven fertig, Sie hat ja nicht einmal eine Rechnung bekommen damals, nur für die SB, die Sie bezahlen musste, da hat Sie eine Quittung.

Nun ist Oma Getrud aber richtig Böse und ruft bei der Versicherung an. Die kann ihr aber leider nicht helfen und sagt, dass ist nicht Ihr Problem, wenn die Werkstatt schlecht repariert, da müsse Sie sich schon selber darum kümmern.

Und das mit der Vertrauenswerkstatt steht ja schließlich so im Vertrag, da hätte Sie sich ja vorher drüber Informieren können.
Aber wenigstens die Rechnung und das damals erstellte Gutachten ja das alles könne man Ihr in Kopie Übermitten, was man dann auch macht.

Nun ist guter Rat teuer und der Versicherungshörige Delle kommt ins Spiel. 😁

Der Versicherungssachverständige hat damals eine neue rechte Seitenwand und eine neue hinter rechte Tür aufschrieben. Das war auch notwendig, dass kann man auf den Schadenfotos gut erkennen.

Auch die Vertrauenswerkstatt war der Meinung, dass diese Fahrzeugteile ersetzt werden müssen. So haben Sie es auch in Ihre Rechnung geschrieben. 🙂

Nur gemacht haben Sie etwas anderes. Gebeult und gespachtelt haben Sie mit viel Liebe und Mühe. Auf der Seitenwand und der Tür befindet sich so ungefähr die gesamte Tagesproduktion der Airo- Werke………😠

Tja und nun?

Lassen wir mal die strafrechtlichen Aspekte hier (erst einmal) aus dem Spiel.
Rechtlich ist es nun so, dass dieses Auto vom Händler eigentlich gar nicht angenommen werden braucht. Es entspricht nämlich nicht mehr dem vertraglich vereinbarten Zustand.

Zur Fach- und sachgerechten Reparatur muss hier ein zweites mal Repariert werden. Eine neues Seitenwand und eine neue Tür müssen her und eine Wertsteigerung tritt durch die zweite Reparatur mit Sicherheit auch nicht ein.

Und wer bezahlt das jetzt alles?

Oma Getrud?

Sie hat hier auf jeden Fall erst einmal die Arschkarte und fühlt sich ganz schön veräppelt.

Und was kann man aus dieser kleinen Geschichte so lernen?

Kaskoverträge mit Werkstattbindung bei neuen oder neuwertigen Fahrzeugen ?
Auf keinen Fall abschließen!!*

Und wenn hier jetzt einer einwenden sollte „ja, dass kann dir bei einem Vertragshändler auch passieren“

Stimmt, das Gegenteil kann und würde ich auch nicht behaupten.

Nur wenn die BMW Bude das so repariert hätte, dann wäre Oma Gertud hier aus dem Schneider und müsste sich über weitere Fortgänge keine Gedanken machen.

Jetzt muss Sie es, mit noch ungewissem Ausgang.

In diesem Sinne

Gruß

Delle

* es sei denn es ist eine Vertragswerkstatt, dann kann man darüber nachdenken.

Dscf0020
Dscf0013
Dscf0012
+3
Beste Antwort im Thema

Oma Getrud lebt in einer mittelgroßen Stadt in einem schönen Reihenhäuschen mit einem Vorgarten. In diesem Vorgarten stehen sogar Gartenzwerge……
🙂

Nach dem Tod ihres geliebten Mannes ist Sie noch einmal so richtig aufgeblüht.
Sie hat Ihren Führerschein gemacht damit Sie sich mit Ihren Freundinnen immer zu Kaffeeklatsch treffen kann.

Ein schicken 1er BMW hat Sie geleast, mit dem fährt Sie dann immer zu Ihren Freundinnen.

Oma Gertud freut sich Ihres Lebens und ist eigentlich ganz zufrieden.

Mitte des letzen Jahres passiert Ihr aber ein Missgeschick. 🙁

Sie kontaktiert mit der hinteren rechten Seitenwand im Radkaufbereich und der hinteren rechten Tür im unteren Bereich einen Betonpfeiler.
Hässliche Dellen und Verformungen verunstalten nun den schönen 1er BMW und machen Oma Getrud ein wenig traurig. 🙁

Aber Oma Gertrud hat ja Gott sei Dank eine Kasko-Versicherung für Ihren BMW bei der Concordia Butterblume abgeschlossen. 🙂

Sie geht zu Ihrem Versicherungsvertreter im Wohnviertel und der ist echt nett und hilft Oma Getrud nun. Er füllt mit ihr die Schadenmeldung aus und erklärt Ihr den weiteren Ablauf ausführlich. Sie möchte ja nun auch schnell wieder ein schönes Auto fahren, ohne Hässliche Dellen und Verformungen.

Am besten soll es der BMW Händler wieder herrichten, da wo Oma Getrud dem BMW auch geleast hat. Sie kennt da den Meister, den Chef und alle sind da immer nett zu Ihr gewesen.
Aber der freundliche Versicherungsvertreter passt natürlich auf, dass Oma Getrud keine Fehler macht. Sie muss in eine sogenannte Vertrauenswerkstatt der Versicherung fahren, so steht es geschrieben in Ihrem Vertrag mit der Versicherung. Die sind dort aber auch alle ganz nett und geben 5 Jahre Garantie auf Ihre Arbeiten. 🙂

Na gut, denkt sich Oma Getrud, wenn der freundliche Vertreter der Concordia Butterblume das sagt, wird das wohl auch so stimmen.

Oma Getrud ist dann auch sehr angetan von dem tollen Service der Vertrauenswerkstatt.
Sogar gewaschen haben die Ihr Auto und das Bonbonpapier aus dem Aschenbecher haben Sie entfernt, wenn das kein Service ist…………😎

Nun ist Oma Getrud wieder glücklich und zufrieden. Allen Ihren Freundinnen erzählt Sie von dem tollen Service der Versicherung und der Werkstatt.

Die Zeit vergeht nun wie im Fluge und Anfang Juni dieses Jahres läuft nun Ihr Leasingvertrag aus.

Oma Getrud will aber nun noch einmal ein schönes neues Auto für weitere drei Jahre mieten. Es wird wohl Ihr letzes sein, wie Sie selber sagt.

Gesagt getan, der „neue“ steht schon glänzend im Sonnenlicht vor der Tür und Ihren alten 1er hat Sie wie vereinbart einfach beim BWM Händler abgegeben, damit das Thema „Altauto“ dann auch für Sie erledigt, denkt sich Oma Getrud…………

Bis zu diesem Montag dachte Sie das.🙁

Bis zu dem Zeitpunkt wo das Telefon klingelt und der freundliche Meister vom BMW Autohaus Sie anruft. Er will wissen warum Sie denn nichts von dem Unfallschaden erwähnt habe und wer sich den an diesem Auto vergriffen hat fragt Sie der Meister.

Auch möchte er wissen, warum Sie das Auto denn nicht zu Ihm in die Werkstatt gebracht hätte, Sie kommt doch sonst immer in das Autohaus.
Oma Getrud ist ganz aufgeregt und fühlt sich schlecht, Sie würde doch nie jemanden betrügen wollen, das hat Sie Ihr ganzes Leben noch nie getan.

Der Meister fragt auch noch ob Sie denn nicht gewusst habe, dass Sie Unfallreparaturen einem Vertragshändler reparieren lassen muss. So steht es in Ihrem Leasingvertrag unter Punkt X Versicherungsschutz und Schadensabwicklung.

Oma Getrud ist nun völlig mit den Nerven fertig, Sie hat ja nicht einmal eine Rechnung bekommen damals, nur für die SB, die Sie bezahlen musste, da hat Sie eine Quittung.

Nun ist Oma Getrud aber richtig Böse und ruft bei der Versicherung an. Die kann ihr aber leider nicht helfen und sagt, dass ist nicht Ihr Problem, wenn die Werkstatt schlecht repariert, da müsse Sie sich schon selber darum kümmern.

Und das mit der Vertrauenswerkstatt steht ja schließlich so im Vertrag, da hätte Sie sich ja vorher drüber Informieren können.
Aber wenigstens die Rechnung und das damals erstellte Gutachten ja das alles könne man Ihr in Kopie Übermitten, was man dann auch macht.

Nun ist guter Rat teuer und der Versicherungshörige Delle kommt ins Spiel. 😁

Der Versicherungssachverständige hat damals eine neue rechte Seitenwand und eine neue hinter rechte Tür aufschrieben. Das war auch notwendig, dass kann man auf den Schadenfotos gut erkennen.

Auch die Vertrauenswerkstatt war der Meinung, dass diese Fahrzeugteile ersetzt werden müssen. So haben Sie es auch in Ihre Rechnung geschrieben. 🙂

Nur gemacht haben Sie etwas anderes. Gebeult und gespachtelt haben Sie mit viel Liebe und Mühe. Auf der Seitenwand und der Tür befindet sich so ungefähr die gesamte Tagesproduktion der Airo- Werke………😠

Tja und nun?

Lassen wir mal die strafrechtlichen Aspekte hier (erst einmal) aus dem Spiel.
Rechtlich ist es nun so, dass dieses Auto vom Händler eigentlich gar nicht angenommen werden braucht. Es entspricht nämlich nicht mehr dem vertraglich vereinbarten Zustand.

Zur Fach- und sachgerechten Reparatur muss hier ein zweites mal Repariert werden. Eine neues Seitenwand und eine neue Tür müssen her und eine Wertsteigerung tritt durch die zweite Reparatur mit Sicherheit auch nicht ein.

Und wer bezahlt das jetzt alles?

Oma Getrud?

Sie hat hier auf jeden Fall erst einmal die Arschkarte und fühlt sich ganz schön veräppelt.

Und was kann man aus dieser kleinen Geschichte so lernen?

Kaskoverträge mit Werkstattbindung bei neuen oder neuwertigen Fahrzeugen ?
Auf keinen Fall abschließen!!*

Und wenn hier jetzt einer einwenden sollte „ja, dass kann dir bei einem Vertragshändler auch passieren“

Stimmt, das Gegenteil kann und würde ich auch nicht behaupten.

Nur wenn die BMW Bude das so repariert hätte, dann wäre Oma Gertud hier aus dem Schneider und müsste sich über weitere Fortgänge keine Gedanken machen.

Jetzt muss Sie es, mit noch ungewissem Ausgang.

In diesem Sinne

Gruß

Delle

* es sei denn es ist eine Vertragswerkstatt, dann kann man darüber nachdenken.

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wenn die werkstatt den fehler gemacht hat haftet sie am ende für die finanziellen einbußen. und wenn die werkstatt durch die versicherung vermittelt (hier ja wohl vertraglich aufgezwungen) wurde, muss sich die versicherung deren fehler unter umständen zurechnen lassen.

vertrag hin oder her, wäre ja schon komisch wenn die oma hier auf der sache sitzen bleiben soll.

Zitat:

Original geschrieben von Hafi545



Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf


Und wie lautet der Auftrag der Versicherung an ihre Vertragswerkstatt?
Seitenwand rechts und Tür hinten rechts neu und Lackieren? Oder?
Vergiss es:
Versicherer erteilen keine Reparaturaufträge. Sie bezahlen Schäden.
Auch wenn es sich hier um eine Partnerwerkstatt gehandelt hat, ändert das nichts daran, dass den Auftrag der Kunde erteilt. Der Versicherer stellt nur den Kontakt her und bekommt am Ende eine Rechnung vorgelegt.

Alles andere läuft extern.

Kein Mensch in einer Schadensabteilung hat Zeit und Lust, sich vorher alle Gutachten anzuschauen und mit den Werkstätten zu telefonieren: "Hören Sie mal, bei der Gertrud wird aber nur instandgesetzt und nicht erneuert".

Das ist ausgeschlossen. Wenn ein SB soviel Zeit verschwenden würde, bekäme er wohl schnell ein Problem...
Kasko-Schäden sind absolute "Massenware". Je weniger Aufwand damit verbunden ist, desto besser. Das läuft wesentlich schlanker, als mancher denkt.

Gruß
Hafi

Schon richtig. Aber merkwürdig ist, dass, wie dargelegt wurde, die an Oma Gertrud gerichtete Rechnung an die Versicherung geschikt wurde, die erst nach Einlassung der BMW-Werkstatt die Rechnung und das Gutachten Oma Gertrud zukommen ließ.

Ich halte es für müßig, hier weiter zu spekulieren und Theorien zu entwickeln, ohne einen Einblick in die gesamten vorhandenen Unterlagen zu haben.
Es liegt nahe, dass - von wem auch immer- versucht wurde, die Unerfahrenheit und Gutgläubigkeit der Oma Gertrud in einem Maße auszunutzen, wie es bei einem informierten Kunden nicht gemacht worden wäre.
Fast jeder Betrüger macht einen Fehler. Hier wurde nicht bedacht, dass es ein Leasing Fahrzeug war und die nicht fachmännische Reparatur spätestens bei Fahrzeugrückgabe auffällt. Ohne Leasing wäre die Abzocke wohl gelaufen.

O.

Zitat:

Original geschrieben von Hafi545

Vergiss es:
Versicherer erteilen keine Reparaturaufträge. Sie bezahlen Schäden.
Auch wenn es sich hier um eine Partnerwerkstatt gehandelt hat, ändert das nichts daran, dass den Auftrag der Kunde erteilt. Der Versicherer stellt nur den Kontakt her und bekommt am Ende eine Rechnung vorgelegt.
 
Alles andere läuft extern.
 
Kein Mensch in einer Schadensabteilung hat Zeit und Lust, sich vorher alle Gutachten anzuschauen und mit den Werkstätten zu telefonieren: "Hören Sie mal, bei der Gertrud wird aber nur instandgesetzt und nicht erneuert".
 
Das ist ausgeschlossen. Wenn ein SB soviel Zeit verschwenden würde, bekäme er wohl schnell ein Problem...
Kasko-Schäden sind absolute "Massenware". Je weniger Aufwand damit verbunden ist, desto besser. Das läuft wesentlich schlanker, als mancher denkt.
 
Gruß
Hafi

so kenne ich das eingentlich auch, aus der Praxis.

Gruß

Delle

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf
Fast jeder Betrüger macht einen Fehler. Hier wurde nicht bedacht, dass es ein Leasing Fahrzeug war und die nicht fachmännische Reparatur spätestens bei Fahrzeugrückgabe auffällt. Ohne Leasing wäre die Abzocke wohl gelaufen.
 
O.

so wird das wohl sein. Wer rechnet auch damit, dass Oma Getrud nicht die Kohle auf den Tisch legt und bar bezahlt.......... 😁

Gruß

Delle

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Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf


Fast jeder Betrüger macht einen Fehler. Hier wurde nicht bedacht, dass es ein Leasing Fahrzeug war und die nicht fachmännische Reparatur spätestens bei Fahrzeugrückgabe auffällt. Ohne Leasing wäre die Abzocke wohl gelaufen.
O.

Und ihr glaubt wenn ihr nach 3 Jahre euren ehemaligen Neuwagen, jetzt alten, bar bezahlten BMW irgendwo in Zahlung gebt, dass ihr da nicht die Quittung bekommt für eine stümperhafte Unfallinstandsetzung in Form eines stark verminderten Ankaufspreises durch den Aufkäufer???

Ich bin davon fest überzeugt, die Quittung kriegt man immer, es sei denn der Händler hat keine Ahnung vom Geschäft oder man verkauft an Privat und der hat auch keine Ahnung oder lässt das Auto nicht vorher checken.

Der einzige Unterschied hier ist, dass der Leasinggeber sich gegen sowas möglichst absichern will mit der Vertrags-WS Klausel, am Ende steht aber fast immer, dass man blechen muss, egal ob gekauft oder geleast.

Zitat:

Original geschrieben von Cl25



Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf


Fast jeder Betrüger macht einen Fehler. Hier wurde nicht bedacht, dass es ein Leasing Fahrzeug war und die nicht fachmännische Reparatur spätestens bei Fahrzeugrückgabe auffällt. Ohne Leasing wäre die Abzocke wohl gelaufen.
O.
Und ihr glaubt wenn ihr nach 3 Jahre euren ehemaligen Neuwagen, jetzt alten, bar bezahlten BMW irgendwo in Zahlung gebt, dass ihr da nicht die Quittung bekommt für eine stümperhafte Unfallinstandsetzung in Form eines stark verminderten Ankaufspreises durch den Aufkäufer???
Ich bin davon fest überzeugt, die Quittung kriegt man immer, es sei denn der Händler hat keine Ahnung vom Geschäft oder man verkauft an Privat und der hat auch keine Ahnung oder lässt das Auto nicht vorher checken.
Der einzige Unterschied hier ist, dass der Leasinggeber sich gegen sowas möglichst absichern will mit der Vertrags-WS Klausel, am Ende steht aber fast immer, dass man blechen muss, egal ob gekauft oder geleast.

Es ist unzweifelhaft, dass Oma Gertrud aufgrund der stümperhaften Reparatur einen finanziellen Nachteil haben wird, egal ob als Leasingnehmer oder als Privatverkäufer. 

Darum geht es aber hier auch nicht.

Der Vorfall ist aus der Sicht der Reparaturwerkstatt zusehen, die eine nichtfachgerechte Reparatur zu Preisen einer fachgerechten Reparatur abrechnete:

Nichtfachgerechte Reparatur fällt bei Leasingfahrzeugen vermutlich schon bei dem nächsten Werkstattbesuch auf. Nichtfachgerechte Reparatur bei einem Nicht-Leasing-Fahrzeug von Oma Gertrud fällt wahrscheinlich nicht auf, zumal Oma Gertrud überhaupt nicht bewusst werden wird, dass eine nichtfachgerechte Reperatur vorliegt. Sie weiss nur bei Verkauf ihres Fahrzeuges, dass sie einen Unfall hatte und ein Unfall-Fahrzeug ein geringeren Verkaufspreis erzielt als ein repariertes Fahrzeug.

Darüber hinaus kann Werkstatt mit Verjährung rechnen (bei Reparaturverträgen zwei volle Jahre nach Durchführung der Reparatur), zumal nach zwei/drei Jahren nicht mehr geprüft weden wird, ob ein Betrug vorgelegen hat.

Oma Gertrud hätte bestimmt einen ruhigeren Lebensabend, wenn sie kein Leasingfahrzeug hätte. Sie erhält einen geringeren Verkaufspreis wegen des Schadens und alles ist gut.
Jetzt wird wohl versucht werden, die Schuld auf sie abzuladen und diesen Schuh wird  die Oma sich auch anziehen, auch wenn andere diesen sich anziehen müssten. Da hilft nur ein guter Berater.

O.

Jetzt wird halt der Restwert nach unten korrigiert und Oma Gertrud muss nachzahlen, ich seh' da keinerlei Unterschied zu einem Barkauf.

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