OM651: Wie schlät sich der Motor als Euro 6....
...gegenüber dem Euro 5?
Dazu wüsste ich gerne einige Erfahrungen von euch, insbesondere für die Fahrzeuge mit höherer LL.
Denn je nach Anbieter kann man im Bezug auf die C-Klasse und/oder den GLK für fast das gleiche Geld mit etwas Glück schon einen gebrauchten mit Euro 6 kaufen.
Natürlich ist mir klar, das der Euro 6 Adblue verbraucht und vermutlich ggf. sogar Nox Sensoren hat.
Wie anfällig und problembehaftet ist die Abgastechnik beim Euro 6, also alles drum herum. Schaffen alle die AU mit der Partikelmessung auf Anhieb?
thx
LG
16 Antworten
Ich würde immer einen Euro 5 bevorzugen. Weniger Probleme, weniger Kosten. Außer du wohnst irgendwo, wo du auf Euro 6 angewiesen bist.
...ja, genau das dachte ich mir so auch schon und selbst bei denen ist schon genug dran, was Probleme machen kann. Eigenes Xentry wird dann zur Pflicht.
Schraube viel an Mercedes rum, mittlerweile fast ausschließlich an Euro6. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Habe Zugriff auf zwei OM651, einmal Euro5 200CDI und einmal Euro6 250d. Beide über 240.000km. Ebenfalls einen OM654 200d mit 270.000km.
Keiner davon hat Probleme mit Abgaswerten, ganz im Gegenteil, kenne ich nur von VAG und Ford.
Solange du Langstrecke fährst, würde ich mir um Euro5 oder 6 überhaupt keine Gedanken machen.
Dass du ein AdBlue-System und NOx Sensoren mit dir rumschleppst ist im Zweifel nichts anderes, als wenn du dir einen Euro5 mit Schiebedach oder Luftfederung holst. Kann alles kaputt gehen, muss aber nicht.
Wenn du Kurzstrecke dein Eigen nennst und trotzdem einen Diesel fahren willst, würde ich gerade nach einem OM654 suchen, da die Abgasbehandlung sehr motornah sitzt und schneller warm wird.
An welche Modelle denkst du genau?
Grüße Mendingo
..auf jeden Fall brauche ich entweder einen Kombi oder sowas wie den GLK, da ich einen großen Hund habe und da bei mir öfters mal Schnee fällt im Winter und ich mit dem Golf dann schon teils enorme Probleme habe wieder vors Haus zu kommen, wäre ein 4-matic nicht verkehrt.
Mittlerweile bin ich seit 3 Jahren Renter und fahre nicht mehr soviel wie früher, ca. 10000km im Jahr, früher waren es 15000. Das meist alles über Land und wenig in der Stadt.
Der ea189, 2.0 tdi meines Golf lief bei mir nun 150000km, er hat jetzt 305000 auf der Uhr und macht alles klaglos mit. Motortechnisch war außer jeweils 1 mal Temperaturfühler vor DPF, 1 mal Lambdasonde und Erneuerung AGR bei 267000km nie was am Motor gewesen, der DPF Füllgrad liegt aktuell bei 102ml und die Grenze ist 175ml laut VCDS.
VG
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Den GLK hat sich mein Schwager vor kurzem auch geholt als 220 CDI. Ich bin ein großer Fan vom GLK, da er ne ziemlich tolle Größe hat und eigentlich genau in dein Profil passen würde.
Hier wäre hauptsächlich auf den Hinterachsträger zu achten, der im besten Fall schon neu gekommen ist, oder eben noch nicht kurz vor durch ist. Der wird auch heute noch auf Kulanz getauscht, aber nicht mehr anstandslos... wieso auch in der heutigen Zeit...
Meine persönlichen Tipps wären hier:
- Nimm auf jeden Fall eine MoPf, dann hast du das moderner, schönere und ausgereiftere Fahrzeug, die sowieso Euro 6 hat.
- Der 250 Bluetec hat spürbar in jeder Lebenslage mehr Druck, nicht gewaltig aber spürbar
- Achte auf den Hinterachsträger
- Nimm einen mit Comand APS
Was die OM651er alle haben:
- Differenzdrucksensor (Kleinigkeit)
- Wasserpumpenkopf undicht (sieht man am Kühlmittelverlust am Riementrieb)
- Das alte Graugußschwein rüttelt ganz gut, ergo: Motorlage und Gummiaufnahmen der Motorabdeckung oben schlagen gerne aus.
Übrigens:
Die Horrorstorys mit den NOx Sensoren sind nicht ganz unbegründet. Es ist einfach enorm wichtig, dass man das Fahrzeug warm und kalt fährt. Die Sensoren rosten hauptsächlich in der Abgasanlage weg, da sie bei Kurzstrecke durch das Kondenswasser geärgert werden.
Die Gesamtkilometerzahl, die du im Jahr fährst, ist meiner Meinung absolut unbedeutend für die Frage nach Diesel oder Benzin. Wichtig ist nur wie lange eine einzelne Strecke ist. Wenn du die 15.000km durch 5000 x 3km-Strecken abziehst, würde ich mir keinen Diesel mit NOx und AGR holen....
Grüße Mendingo
ok, danke erstmals die Strecken liegen meist zwischen minimal 8 bis hin zu 60km und mehr.
Gut ist Diesel für mich auch, weil der in Luxemburg sehr günstig ist und ich nur 24km bis Grenze habe.
Nun wir werden sehen, Drei Volvo Modelle xc70m, xc60 und V70awd jeweils mit dem 2,4 Liter D5 habe ich auch auf dem Schirm, dass ist auch ein Dauerläufer und mit 215ps gut im Saft.
VG
Oh ja, zwischen diesen Modellen wollte ich mich auch entscheiden, insbesondere weil ich 5 und 10 Zylinder Motoren liebe.
Abgeschreckt haben mich damals das Sync Infotainmentsystem von Ford und dessen grauenhafte Bedienung sowie schlicht und ergreifend die Preise.
Auch verbraucht son 2400cm³ im Schnitt knapp 2 l/100km mehr als der OM 651.
Nichts desto trotz tolle Autos damals, grade der V70.
Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Wahl.
......ja, es ist auffallend das diese Wagen, insbesondere der V70 und der xc70 in D gebraucht stark überteuert angeboten werden.
In BE und NL sieht es etwas besser aus, die günstigsten und best gepflegten stehen in der Schweiz, aber dort hast du richtigen Importstress, da kein EU Land.
VG
Ich fahre einen e220 cdi, ca. 25.000 km/a, derzeit 208.000. Bisher keine Motorprobleme. Aber: Ein Nox-Sensor wurde schon bei 37.000km getauscht und dann nochmal einer bei ca. 180.000. Jeweils ca. 800€, wobei den ersten noch der Händler auf Garantie übernehmen musste.
Und: Beim letzten Tüv bei ca. 200.000 kam die Diagnose DPF gebrochen. Kosten bei Mercedes ca. 3.000€. Zubehörteil von autodoc für 600€ tat es dann auch. Wie lange der hält, weiß ich nicht, aber bei dem Preisunterschied war es mir reichlich egal.
.....das bestärkt mich in meiner Meinung Euro 6 zu meiden. Sowas braucht man nicht mit diesen Problemen.
Der DPF hat ja aber nichts mit euro 6 zu tun. Den haben die euro 5er ja auch. Und zwei Nox-Sensoren über mittlerweile 200.000km finde ich jetzt nicht sooo tragisch.
ja, natürlich hat er damit zu tun, da bei Euro 6 die Partikelanzahl gemessen wird und es somit bemängelt wird und ein neuer her muss.
Bei Euro 4 und 5 wird nur die Trübung geprüft und gut ist.
VG
Zitat:
@proshot schrieb am 12. Juni 2025 um 16:04:09 Uhr:
ja, natürlich hat er damit zu tun, da bei Euro 6 die Partikelanzahl gemessen wird und es somit bemängelt wird und ein neuer her muss.
Bei Euro 4 und 5 wird nur die Trübung geprüft und gut ist.
VG
Wäre Euro 6 das Problem, würden alle Diesel nach ca. 2013 ja beim TÜV versagen....
Das ist ja Quark. Ich würde mir einfach alleine wegen des Baujahres, das mit Euro5 einhergeht, so ein Fahrzeug eher nicht holen, sondern ein neueres mit Euro6.
Ich kann deinen Grundsatz bzgl. Vermeidung von Technik schon verstehen. Mein BMW ist deshalb ein reiner Sauge-Benziner ohne Direkteinspritzung und Turbo geworden. Aber das Fahrzeug fahre ich nicht im Alltag.
Ich denke der TE wird schon die richtige Entscheidung treffen.
Das BJ ist mir egal, solange der Karren keinen Rost hat und nicht alles ausgelutscht ist. Einen guten älteren Wagen am besten 1. Hand oder 2. Hand kann man nach ausgiebigem Check auf der Bühne und mit Auslesegerätschaften, sowie Testfahrt immer kaufen.
Die Historie muss passen und er darf nicht gedreht sein, aber dafür halt auslesen.