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Offroad Kombi oder Geländewagen gesucht

Themenstarteram 26. Februar 2017 um 15:27

Hi

Ich möchte innerhalb des nächsten Jahres meinen Abarth verkaufen und mir einen Kombi oder Geländewagen holen. Hintergrund dafür ist, dass ich kommendes Jahr für einige Woche damit dann durch Marokko/Westsahara/Mauretanien reisen möchte. Allrad dürfte dafür nicht zwingend erforderlich sein, schlechtwegetaugelich muss das Auto aber definitiv sein.

Da ich in Stuttgart wohne ist eine grüne Plakette zwingend erforderlich. Ob Diesel oder Benziner bin ich mir noch nicht sicher, bei Feinstaubalarm muss ich nicht unbedingt in die Innenstadt kommen.

Da das Auto bis zur Reise aber nur sporadisch (1 mal die Woche) bewegt werden würde, möchte ich es in der Zeit beim privaten Carsharing anbieten.

Zusammengefasst:

- Offroad-Kombi oder Geländewagen, da gute Bodenfreiheit wichtig

- aufs Jahr gerechnet ca. 20tkm (Alltag ca. 8tkm, Reise ca. 12tkm)

- grüne Plakette

- für privates Carsharing attraktives Modell

- preislich um die 5000 Euro (bis max. 8000 Euro)

Bisher ging die Suche in Richtung Audi A6 Allroad, Volvo XC70, Mazda Tribune, Hyundai Santa Fe, Landrover, Toyota,...

Zu was würdet ihr raten?

:)

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6 Antworten

Nissan X-Trail

Themenstarteram 26. Februar 2017 um 15:48

Zitat:

@DaHowitz schrieb am 26. Februar 2017 um 15:42:46 Uhr:

Nissan X-Trail

Danke, aber etwas mehr Argumentation hätte ich mir dann schon erhofft.

Was spricht für das Modell?

Welche Motoren sind besser/schlechter? Diesel oder Benziner?

Besondere Schwachstellen auf die man achten muss?

Dacia Duster - der sollte auch im Reisegebiet reparierbar sein, ist günstig

In Deiner Preisrange und für Deine Zwecke würde ich Audi, Volvo, Hyundai meiden.

X-Trail finde ich für den Zweck auch iO, Toyota RAV4 oder Hilux vielleicht noch, aber einen ohne Hybrid, überhaupt so wenig Elektronik wie möglich.

Renault Kangoo gab es auch als 4x4 und mit ordentlich Bodenfreiheit, die kriegst Du auch in Afrika repariert. Dürften dann in Deinem Budget auch jünger resp weniger verbraucht zu bekommen sein. Fürs Carsharing allenfalls über den Preis attraktiv.

Mitsubishi Outlander passt gelegentlich in kleine Budgets, hier sind mW die Diesel weniger empfehlenswert (VW 2.0 TDI?). Subaru Forrester, ebenfalls nur die Benziner, solid aber evtl in der Zielregion nicht vertreten.

Ansonsten gibt es auch die Option mit Höherlegung des Standardfahrwerks, gibt auch Anbieter mit variablen Lösungen, also relativ einfaches Verstellen der Höhe nach Bedarf.

Zitat:

@xSteveOx schrieb am 26. Februar 2017 um 15:27:07 Uhr:

- preislich um die 5000 Euro (bis max. 8000 Euro)

Bisher ging die Suche in Richtung Audi A6 Allroad, Volvo XC70, Mazda Tribune, Hyundai Santa Fe, Landrover, Toyota,...

Zu was würdet ihr raten?

:)

Mal 'nen Vergleich machen, was so an Fixkosten für die verschiedenen Modelle anfällt. "Land Rover und Toyota" können Freelander und RAV sein, aber auch Defender und Land Cruiser. Die ersten beiden verursachen laufende Kosten ungefähr auf dem Niveau einer Mittelklasse-Limousine; fahren als Benziner mit 8-11 Litern, sind leidlich günstig in der Versicherung (Freelander I 1.8, RAV 4.1: HK16) und die KFZ-Steuer liegt bei 135 Euro (bzw. im Falle des Freelander 121 Euro). Defender oder Land Cruiser gibt es in der Preisklasse lediglich als arg angejahrte und ge- bis verbrauchte Modelle, die je nach Baujahr und Hubraum auch mal 700 Euro KFZ-Steuer p.a. verschlingen, einen deutlich erhöhten Wartungsaufwand haben, und in den Versicherungsklassen einen der obersten 5 Plätze belegen (HK 20 aufwärts).

Davon abgesehen handelt es sich um grundverschiedene Fahrzeuge - Leiterrahmen und Starrachse auf Defender/Land Cruiser-Seite gegenüber PKW-Fahrgestell mit leichter Höherlegung auf Freelander/RAV-Seite. Laderaum/Zuladung/Anhängelast sind auch nicht vergleichbar.

Wenn's in den Unterhaltkosten halbwegs erträglich bleiben soll, würde ich von Geländewagen im eigentlichen Sinne (Pajero, Patrol, Land Cruiser, Trooper, Monterey, Terrano, Frontera, Sorento, Terracan, Rocky, Discovery, Defender, Cherokee, Wrangler, etc.) absehen. Ist ein deutlicher Unterschied im Unterhalt gegenüber den genannten SUV und Kombi, durch die höheren Fixkosten gerade auch, wenn er nicht bewegt wird. Vor dem Carsharing-Hintergrund auch nicht ganz unproblematisch, weil nicht jeder Unbedarfte weiß was er da fährt, und was er damit auf der Straße machen kann/darf, und was nicht.

Wenn Du von teuren Reparaturüberraschungen verschont werden möchtest, wäre z.B. ein alter Allroad mit Untersetzung, Luftfederung etc. auch eher unvorteilhaft. Der Freelander I will auch gekannt werden, um zu wissen ob man gerade vor einem guten Exemplar oder der Dauerbaustelle steht. Relativ problemlose Varianten in der Größe haben 'nen japanischen Standard-2.0er Benziner - RAV, CR-V, Forester, X-Trail, Grand Vitara, Outlander I. Santa Fe bietet etwas mehr Platz und wird meistens günstiger gehandelt, die erste Generation hatte aber häufig keinen Allrad, und seine Zuverlässigkeitsbilanz sieht schlechter aus. Mazda Tribute und der baugleiche Ford Maverick II waren eigentlich für den amerikanischen Markt gedacht, sind relativ simpel konstruiert, aber statistisch gesehen wiederum anfälliger als die japanische Konkurrenz. Statistik bedeutet aber auch, dass Du durchaus auf einen schlechten RAV und einen guten Tribute stoßen kannst, insofern - solltest Du das eher vom Zustand der jeweiligen Exemplare abhängig machen, die Du findest.

Forester, Pajero Pinin und Grand Vitara hätten gegenüber den gerade genannten Alternativen den Vorteil einer Geländeuntersetzung, welche allerdings bei Forester und Pinin eher milde ausfällt (ca. 1,5:1 gegenüber 2:1 beim Suzuki, entfällt beim Forester mit Automatik). Der Pinin möchte mit dem GDI allerdings möglichst schwefelfreien Sprit haben, wäre jetzt nicht meine erste Wahl für Fernreise - und das Platzangebot ist auch recht überschaubar. Beim Suzuki liegst Du preislich genau zwischen Grand Vitara (bis 2005) und New Grand Vitara (ab 2005), was technisch diverse Unterschiede hat. Den Grand Vitara gab es mit drei Radständen und fünf Motoren, der Allrad ist zuschaltbar (nicht auf fester Straße benutzbar), hinten sitzt noch eine Starrachse. Der New Grand Vitara hat rundum Einzelradaufhängung und permanenten Allradantrieb, der längste Radstand (XL-7) entfällt, ebenso wie der V6 - zumindest in der Preisklasse, den 3.2er V6 ab 2009 gibt es nicht für 8000 Euro. Die Suzukis waren als einzige Fahrzeuge unter den Kompakt-SUV als Geländewagen konstruiert.

Gruß

Derk

Toyota Hilux oder Landcruiser.

Hier Anhängerzugfahrten anbieten.

Dort am Ende an den meistbietenden Warlord verticken. Der nimmt ihn wohl auch ohne Geld mit der Überzeugungskraft einer Kalaschnikow im Genick. :-)

https://en.wikipedia.org/wiki/Toyota_War

Nein im Ernst: da unten ist beliebt: W123 (Standard-Taxi in Marokko seit Urzeiten), Peugeot Mittelklasse (französische Serviceliteratur, Werk in Ägypten), und so Geländewagen, wo man für Bürgerkriege ein MG drauf montieren kann und problemlos noch 10-12 bewaffnete Gefolgsleute draufbekommt. Jüngst auch: Dacia Lodgy, Dokker und Logan MCV (durch das Dacia-Werk in Marokko). Saubeliebt da unten sich auch 9-Sitzer-Kleinbusse mit Simpeltechnik, gern von japanischen Marken: Mitsubishi L300, Toyota Hiace.

Ich würde wohl einen W123 mit Ersatzteilen beladen (was du halt kriegen kannst im Stuttgarter Umland: kleines Zeug, aber wichtiges Zeug), und mit dem darunter tuckern. Oder einen Peugeot 405 Break. Mit Vergasermotor und Klimaanlage. Hier kann dir mit H-Kennzeichen dann keiner was. Ich halte es für einen Vorteil, nicht gleich von weitem als Tourist aufzufallen.

Um das moderne Zeug würde ich für die Afrika-Tour eher einen Bogen machen. Auf irgendwelche Lämpchen hat da unten keiner Bock.

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