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Ölfilter sitzt fest

Themenstarteram 24. Juli 2017 um 9:26

Hallo zusammen,

wollte am Samstag bei einer freien Werkstatt Motorölwechsel machen lassen.

Die haben nach 20 Minuten das Handtuch geschmissen, weil sie den Ölfilter

nicht abschrauben konnten, saß zu fest drin.

Sie haben mir geraten, zu meiner Markenwerkstatt zu fahren, die hätten Spezialwerkzeug dafür.

Wer hatte schon mal Probleme, den Ölfilter zu lösen und wie habt ihr es letztendlich geschafft?

Ist einer dabei, der den Ölfilter nicht meh abbekommen hat?

danke trollfahrer

Beste Antwort im Thema

Raketenwissenschaft gemacht aus einem Ölwechsel... Vor 30-40 Jahren hätte man sich höchstens beklagt, dass der Typ von der Werkstatt so unsanft den alten Filter heruntergewürgt hat. Heute bekommen die Warmduscher den gar nicht mehr ab und schicken einen weg und verhungern demnächst. Schlimm ... Wir brauchen mehr Immigration, dass mal wieder frisches Blut kommt, welches noch Schrauben und zupacken kann. :D :D

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Dicken Schraubendreher quer durch den Ölfilter und schon kann man die Hebelkraft wirken lassen.

Wenn er aufbricht zur Not mit nem Meißel an der falzkante losmeißeln!

 

Müsste aber jede Werkstatt können! Ansonnsten ein Armutszeugnis!

Es gibt im Fachhandel so Ölfilter Schlüssel. Die sollte jeder Werkstatt haben. Im online Katalog von Mann und Hummel steht drin welcher zu deinen Filter passt.

Wenn man wegen blöder Einbaulage nicht ansetzen kann gibt es universalteile die per Zug arbeiten. Spinne, Kette und Band.

Sonst geht auch ne zange, Schraubzwinge und Drehmoment ausüben zu können. Wenn nichts mehr den schraubdreher durchschlagen sollte das nicht helfen gibt es nur scharfer Meisel am Flansch.

P.S. wer hat den den Filter montiert? Der soll ihn wieder demontieren

Zitat:

@PeterBH schrieb am 24. Juli 2017 um 09:31:52 Uhr:

Dicken Schraubendreher quer durch den Ölfilter und schon kann man die Hebelkraft wirken lassen.

Genau ,so hätte ich es auch gemacht .Was sind denn das für Autowerkstätten???

Themenstarteram 24. Juli 2017 um 9:58

Hallo Provaider: Danke für die vielen Tipps.

Ich wollte zwischen der Inspektion (30.000 KM) einen zusätzlichen Ölwechsel machen lassen, am Öl habe ich

noch nie gespart, und bin deshalb zu einer Werkstatt gefahren, die NUR Ölwechsel macht, man kann drauf

warten, im auto sitzen bleiben und sieht auch auf einem Monitor, was unter einem gemacht wird, ein

bißchen gewundert habe ich mich auch, dass diese Werkstatt den Filter nicht abbekommen hat.

Ich werde jetzt zu der Firma fahren, die im Dezember die letzte Inspektion gemacht hat. Ich hatte die

Vermutung, dass die den Filter zu stramm angezogen haben, aber die Ölwechsel-Firma meinte, es könne auch

durch sehr starke Hitze und dann wieder Abkühlung zu dem Problem gekommen sein, ich fand es fair, dass

die nicht einfach die Schuld auf die andere Firma geschoben haben, bin auch ansonsten sehr zufrieden mit dieser

Firma, die benutzen Shell Oil und sind noch günstiger als ATU !!!

ich hätte für 5W30 60 Euro bezahlt, incl. Filter und allem was sonst noch dazugehört

Die Markenwerkstatt sollte das hinkriegen, die haben passendes Werkzeug .

Bei festsitzendem Filter sollte man die Reihenfolge der Bemühungen abwägen. Sofort den Schraubendreher durchs Blechgehäuse durchschlagen kann nämlich unglücklich enden. Bekommt man das Filtergewinde damit auch nicht los ist erst mal Pause angesagt, man kann logischerweise keinen Meter mehr fahren. Besonders bei Bastlern in Selbsthilfewerkstätten fatal wenns dann keine andere Lösung mehr gibt.

Also zuerst mit Werkzeug ( Kette , Gurt o.ä.) versuchen ohne den Filter zu zerstören.

Am besten natürlich nen passenden Ölfilterschlüssel benutzen, damit sollten selbst sehr fest sitzende Filter lösbar sein. Wenn auch der versagt ist ein Spezialist mit Handwerklichen Kenntnissen gefragt.

Und …den neuen Filter vor der Montage an der Dichtung und am Gewinde einölen ( einige Tropfen Altöl genügen) und dann nur gut Handfest anziehen. Das reicht völlig aus. Zum Befestigen kein Werkzeug benutzen.

Bei MacOil sollte die schon die nötigen Werkzeuge haben.

Die Werkstatt die es verbrochen hat soll es auch wieder richten.

Man kann für nen zwischen Wechsel auch absaugen und wieder auffüllen. Das kann man selber machen ohne unter das Auto zu müssen.

Wenn kein richtiger Aufsatz vorhanden ist (was ist das denn für eine Werkstatt?), Spannband mit Zange richtig fest anziehen und Fahrradschlauch dazwischen. Hab damit schon Ölfilter mit über 100NM Losbrechmoment lose bekommen.

Normale Bandschlüssel sind bei dem Exemplar damals sogar gerissen. Also fester geht nicht :S

mit

dieser sorte schlüssel

habe ich bisher jeden filter abbekommen. der vorteil von dem ding, je stärker man hebelt, desto fester zieht sich der schlüssel zu; abrutschen ist deshalb und wegen des zahnprofils unmöglich.

noch ein tacken besser als kette, weil die eher rutscht (runde glieder) und manchmal etwas pisseliger über den filter zu stülpen ist.

 

 

Ich würde der Werkstatt hier nicht Unfähigkeit vorwerfen. Wenn es sich um eine reine Ölwechsel-Werkstatt handelt, dann haben die mit Sicherheit die nötige Erfahrung und auch das geeignete Werkzeug.

Spannbandschlüssel und Ölfilterspinne helfen übrigens nicht mehr bei allen Arten von Ölfiltern, sondern nur bei den klassischen Wechselfiltern mit Metallgehäuse. Manche Hersteller verwenden eine wechselbare Filterpatrone, die in einem fahrzeugseitigen Gehäuse sitzt und einen entsprechenden Deckel hat. Bei VW braucht man zum Lösen des Deckels beispielsweise eine 32er Nuss.

Ich denke der Tipp, dass man zur Werkstatt fahren soll, die den letzten ÖW gemacht hat, ist richtig.

Zitat:

@Florian333 schrieb am 24. Juli 2017 um 16:08:55 Uhr:

Ich würde der Werkstatt hier nicht Unfähigkeit vorwerfen. Wenn es sich um eine reine Ölwechsel-Werkstatt handelt, dann haben die mit Sicherheit die nötige Erfahrung und auch das geeignete Werkzeug.

Spannbandschlüssel und Ölfilterspinne helfen übrigens nicht mehr bei allen Arten von Ölfiltern, sondern nur bei den klassischen Wechselfiltern mit Metallgehäuse. Manche Hersteller verwenden eine wechselbare Filterpatrone, die in einem fahrzeugseitigen Gehäuse sitzt und einen entsprechenden Deckel hat. Bei VW braucht man zum Lösen des Deckels beispielsweise eine 32er Nuss.

Ich denke der Tipp, dass man zur Werkstatt fahren soll, die den letzten ÖW gemacht hat, ist richtig.

Die Patrone kriegt man auch mit einem Spannband gewechselt, wieso auch nicht? Fahrradschlauch drum und fertig, dann nimmt da auch nix Schaden.

Zitat:

@IncOtto schrieb am 24. Juli 2017 um 17:20:57 Uhr:

Die Patrone kriegt man auch mit einem Spannband gewechselt, wieso auch nicht?

Nein, das geht so gut wie gar nicht, weil man keine gerade Angriffsfläche hat, siehe Bild. Da ist die 32er Nuss das einzig geeignete Werkzeug.

Filterdeckel

Zitat:

@Florian333 schrieb am 24. Juli 2017 um 17:37:42 Uhr:

Nein, das geht so gut wie gar nicht, weil man keine gerade Angriffsfläche hat, siehe Bild.

Doch, das geht - wie bereits geschrieben wurde mit einem Stück Fahrradschlauch o.ä. als Rutschhemmung, das Spannband um den 6-Kant legen!

Allerdings muss der Deckel dazu entsprechend frei zugänglich sein, damit man das Spannband ansetzen und bewegen kann - und daran scheitert es oft, weil dieser gerne irgendwo tief im Motorraum verbaut ist!

Zitat:

@MagirusDeutzUlm schrieb am 24. Juli 2017 um 17:44:58 Uhr:

Doch, das geht - wie bereits geschrieben wurde mit einem Stück Fahrradschlauch o.ä. als Rutschhemmung, das Spannband um den 6-Kant legen!

Vergleiche mal den Durchmesser dieses Sechskants mit dem Durchmesser eines herkömmlichen Metall-Ölfilters. Das Drehmoment ist entsprechend klein und die Filterdeckel sitzen immer saufest (Anzugsdrehmoment 25 Nm, Lösemoment vermutlich manchmal 100 Nm). Ganz ehrlich: Diesen Deckel mit einem Spannband lösen zu wollen, ist Pfusch.

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