Odenwald: Landstrasse mit baulicher Veränderung gegen Motorradfahrer

Hallo zusammen,

ich möchte mal etwas hier diskutieren, was im Odenwald gebaut wurde.
Ich selber habe damit zwar kein Problem, aber trotzdem sieht das hier nach einer einzigartiges Geschichte aus.
Ich finde das übertrieben.

Im Odenwald sind in manchen "gefährlichen" Strecken, für Motorradfahrer "gefährliche" Strecken, in der Mitte der Landstrasse eine vertiefung gebaut worden. ca. 15cm breit und mit Katzenauen bestückt.

Es wird davor gewarnt. Aber trotzdem finde ich das bei Nässe schon eine interessante Sache, wenn ich als Motorradfahrer versehentlich da hinein komme. Wie das mit der Haftung usw. aussieht will ich gar nicht wissen.

Andernorts wird ne Baustelle aus so einem Strassenloch gemacht und hier wird das extra eingebaut.

Das ist nicht witzig.

Gruss
W.

Warnschild Odenwald
Strasse Odenwald
Beste Antwort im Thema

Wie weit neben der Spur willst du denn fahren um da versehentlich rein zu kommen?

Scheint wohl das letzte Mittel zu sein um Kurven schneiden zu unterbinden.

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Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Und warum macht man diese Vorführung nicht mit dem Vorderrad? Ich vermute mal weil es dann den Kursteilnehmer zu 90% auf die Schnauze legen würde.
Das ist keine Vorführung, das fahren die Teilnehmer selbst. Am Vorderrad hatten wir das auch schon, passiert auch nichts spannendes.

Das denkst du dir jetzt aus! Das wird hier langsam unverantwortlich.

Zweiräder stürzen regelmäßig wegen relativ kleinen Störeffekten am Vorderrad. Wie geschrieben, schon ein Bitumenstreifen mit 1m x 1cm reicht u.U. dafür. Und heutige Straßenreifen mit wenig verzahnendes Profil an der Flanke haben regelmässig Mühe Kanten im spitzen Winkel hoch zu klettern, erzeugen dabei massive Störimpulse in der Lenkung was Pendeleffekte einleiten kann etc. Ähnlich einem Fahrradreifen der in einer Staßenbahnschiene eingefädelt hat, natürlich weniger extrem.

Ich bin ein paar Jahre aktiv Motocross gefahren und seit 34 Jahren auf der Straße mit motorisierten Zweirädern unterwegs - seit 32 Jahren übrigens sturzfrei auf der Straße - und es ist schlicht hanebüchend was hier in diesem Thread über die Fahrstabilität von Motorräder gefaselt wird. Jedenfalls in dieser Generalisierung. Mit meinem momentanen Funbike mit "robuster" Bereifung lache ich mich über so eine Mini-Rinne auch tot. Mit meiner FZR 600 hingegen hätte mir das den Puls ordentlich hochgejagt.

Ja, wenn man bewusst mit gedanklicher Vorberreitung aus so einer Rinne mit scharfer Kante wieder raus muss schaffen dass die Meisten. Aber in einer Schrecksituation wo man eh schon unbeabsichtigt in die Rille gekommen ist wird das zu einer Herausforderung an der deine deftige Quote scheitert.
Die meisten sind ja noch nicht mal in der Lage bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis noch ein Ausweichmanöver zu machen, weil sie zum einen in der Streckbremsung verkrampfen, und zum anderen wie eine Kaninchen die Schlange das Hindernis fixieren und folgerichtig genau drauf zufahren (wohin man guckt fährt man auch).
Deswegen ist diese straßenzustandsverschlechternde Maßnahme auch so sinnlos. Die Wildsäue werden das auch noch cool finden diese Stolperzone zu queren und trotzdem zu überholen. Irgendwelche Zufallsopfer werden hingegen dort stürzen.

PS: Ich setze gerade mal die billig-naive Argumentationslogik ein, die hier in dem Thread so gängig ist:
Wenn diese Mittelrinne so harmlos ist, warum wird sie dann mit einem riesigen Warnschild als "nicht überfahrbar" bezeichnet?

Zitat:

Original geschrieben von FredMM



Zitat:

Original geschrieben von AS60


Welch eine Logik😕😮
Du fährst sicherlich kein Motorrad, oder?

Und wie. Aber ich fahr über sowas nicht drüber, auch nicht mit dem Auto. Vorher gibts ja auch Schilder, die ganz klar warnen und Nachts leuchten auch die Reflektoren.

Vielmehr ein Problem für Motorradfahrer sind die Teer/ Petumenschmierereien (nicht auf dieser Straße aber sonst so ziemlich überall). Da gibts keine Hinweisschilder, Reflektoren und Nachts oder bei Regen sieht man die nichtmal:

http://www.bikeandmedia.de/bitumen/images/00.jpg

Das wäre für mich ein Thema mal wirklich Wirbel zu machen.

Sieht zwar bunt aus. Ist aber noch relativ ungefährlich weil nicht gerade in Längsrichtung.

Viel schlimmer sind so Asphaltflickereien wo z.B. vor Ampeln rechteckige Stücke ausgewechselt wurden und die Kanten dann mit Bitumen verschmiert wurden.

Glaube aber gelesen zu haben, dass die Verfugung mit Bitumen in Längsrichtung vor einigen Jahren verboten wurde. Woran man sich aber wohl nicht konsequent hält ("sind ja nur ein paar cm"😉.

Zitat:

Original geschrieben von warnkb


Das ist keine überflüssige Gängelung kompetenter Verkehrsteilnehmer, das ist schlichte Notwehr.
Wer sich mal an einem sonnigen Wochenende an eine beliebte Motorradstrecke begibt, sieht es auch mit eigenen Augen.
Zum Lärm der illegalen Auspuffanlagen kommt dann noch das Geratter des Rettungshubschraubers.
Ich kann die Anwohner verstehen, die sich das nicht bieten lassen wollen. Und die Verkehrsbehörden, die solche baulichen Begrenzungen als Ultima Ratio anwenden, weil nichts anderes mehr hilft.

Selbstverständlich ist die Mehrzahl der Motorradfahrer vernünftig (die meisten gehen ja auch schon auf die 50 zu), aber die wirklich Gestörten treffen sich an solchen Strecken nun mal in geballter Form.

Und dann knallt es.

Das ist alles schön und gut und richtig.

Die

Ultima Ratio

ist aber nicht die Straße kaputtzubauen und damit eine zusätzliche Gefährdung für Jeden (!) - Verkehrsrowdy oder nicht - zu erzeugen, sondern entweder massive Überwachung (bringt dann auch noch Geld ein) oder die Strecke für Motorräder schlicht zu sperren.

Zitat:

Original geschrieben von martins42


Das denkst du dir jetzt aus! Das wird hier langsam unverantwortlich.

Nein, das denke ich mir keineswegs aus. Ist genauso geschehen während der Einstellarbeiten an besagter Hydraulikplatte.

Zitat:

Zweiräder stürzen regelmäßig wegen relativ kleinen Störeffekten am Vorderrad. Wie geschrieben, schon ein Bitumenstreifen mit 1m x 1cm reicht u.U. dafür.

Da muss man fein unterscheiden. Wenn der Grip fehlt, was auf Bitumen regelmäßig der Fall ist, dann ist der Sturz üblicherweise nicht vermeidbar, da bin ich voll und ganz bei dir. Hier geht es aber darum, eine relativ niedrige Kante zu überfahren. Wenn wir beispielsweise von einem Ausweichmanöver reden, dann wird der Fahrer nicht in dieser Rille "einhaken" und ihr folgen sondern in einem gewissen Winkel drüber fahren. Und ja, das stufe ich weiterhin als unkritisch ein.

Zitat:

Die meisten sind ja noch nicht mal in der Lage bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis noch ein Ausweichmanöver zu machen, weil sie zum einen in der Streckbremsung verkrampfen, und zum anderen wie eine Kaninchen die Schlange das Hindernis fixieren und folgerichtig genau drauf zufahren (wohin man guckt fährt man auch).

Auch da bin ich bei dir und genau das ist es ja, was ich kritisiert habe. Dieses Konstrukt zieht den Blick (und damit den Motorradfahrer) genau dorthin, wo man ihn überhaupt nicht haben will. DAS halte ich in der Tat für gefährlich, aber nicht die damit verbundenen Unebenheiten.

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Ist diese ganze Diskussion, wie manch andere auch, nicht mal wieder relativ einseitig?

Man möge es mir nachsehen, doch betrachte ich den vorliegenden Fall aus Sicht eines völlig Ortsunkundigen, der auch die nicht gesetzlich fixierten Gegebenheiten vor Ort nicht kennt.

Ich bleibe hier auch nochmal beim Wildwechsel, das auch schon mal gerne dort die Straße quert, wo es das eigentlich nicht darf, (was es aber nicht weiß), weil es ja vorher nicht angekündigt worden ist.

Dann betrachte ich mal die Straße bei einer winterlichen Situation und frage mich, ob diese Rinne bzw. Spurrille denn auch dann ordentlich gereinigt wird oder evtl. vereist ist?

Oder nehmen wir den nicht unwahrscheinlichen Fall von herbstlichem Laubfall, wo Wind diese Rille schlicht mit Laub vollpackt, das dann dort allmählich verrottet?

Ein Ortsunkundigter tappt evtl. dann in diese künstliche Falle, wenn er denn doch mal plötzlich ausweichen muß.

Und selbst jemand, der es kennen müsste, würde, falls neu angelegt und noch nicht verinnerlicht, wohl hier Schwierigkeiten haben.

Mich erinnert das Beispiel an die Ausschilderung von Ortschaften, die so manches Mal scheinen, als seien sie erwürfelt worden; auch da denkt wohl keiner an Ortsunkundige.

Übrigens; einer Erhebung a la Bodenwelle bloß in Längsrichtung könnte ich ja noch was abgewinnen, doch einer Bodenrille bzw. Spurrille nicht. Paradox, daß woanders ausdrücklich, falls vorhanden, vor Spurillen gewarnt wird, und hier wird sie künstlich geschaffen.

Wie ist das eigentlich im haftungsrechtlichen Sinne?

.... auf " Sicht " fährt wohl kaum einer mehr hier im Land 😎

Wohl mehr nach Gefühl & Grip ... und Navi 😉

Zitat:

Original geschrieben von Hermy66


.... auf " Sicht " fährt wohl kaum einer mehr hier im Land 😎

Wohl mehr nach Gefühl & Grip ... und Navi 😉

Stimmt, und, weil das Navi nicht nach vorne gucken kann, nimmt die Zahl der Auffahrunfälle zu.

Zitat:

Original geschrieben von martins42



Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Das ist keine Vorführung, das fahren die Teilnehmer selbst. Am Vorderrad hatten wir das auch schon, passiert auch nichts spannendes.
Das denkst du dir jetzt aus! Das wird hier langsam unverantwortlich.
Zweiräder stürzen regelmäßig wegen relativ kleinen Störeffekten am Vorderrad. Wie geschrieben, schon ein Bitumenstreifen mit 1m x 1cm reicht u.U. dafür. Und heutige Straßenreifen mit wenig verzahnendes Profil an der Flanke haben regelmässig Mühe Kanten im spitzen Winkel hoch zu klettern, erzeugen dabei massive Störimpulse in der Lenkung was Pendeleffekte einleiten kann etc. Ähnlich einem Fahrradreifen der in einer Staßenbahnschiene eingefädelt hat, natürlich weniger extrem.
Ich bin ein paar Jahre aktiv Motocross gefahren und seit 34 Jahren auf der Straße mit motorisierten Zweirädern unterwegs - seit 32 Jahren übrigens sturzfrei auf der Straße - und es ist schlicht hanebüchend was hier in diesem Thread über die Fahrstabilität von Motorräder gefaselt wird. Jedenfalls in dieser Generalisierung. Mit meinem momentanen Funbike mit "robuster" Bereifung lache ich mich über so eine Mini-Rinne auch tot. Mit meiner FZR 600 hingegen hätte mir das den Puls ordentlich hochgejagt.

Ja, wenn man bewusst mit gedanklicher Vorberreitung aus so einer Rinne mit scharfer Kante wieder raus muss schaffen dass die Meisten. Aber in einer Schrecksituation wo man eh schon unbeabsichtigt in die Rille gekommen ist wird das zu einer Herausforderung an der deine deftige Quote scheitert.
Die meisten sind ja noch nicht mal in der Lage bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis noch ein Ausweichmanöver zu machen, weil sie zum einen in der Streckbremsung verkrampfen, und zum anderen wie eine Kaninchen die Schlange das Hindernis fixieren und folgerichtig genau drauf zufahren (wohin man guckt fährt man auch).
Deswegen ist diese straßenzustandsverschlechternde Maßnahme auch so sinnlos. Die Wildsäue werden das auch noch cool finden diese Stolperzone zu queren und trotzdem zu überholen. Irgendwelche Zufallsopfer werden hingegen dort stürzen.

PS: Ich setze gerade mal die billig-naive Argumentationslogik ein, die hier in dem Thread so gängig ist:
Wenn diese Mittelrinne so harmlos ist, warum wird sie dann mit einem riesigen Warnschild als "nicht überfahrbar" bezeichnet?

Bleib doch einfach auf dem Teppich

A) die Mittelrinne wird zwar als unüberfahrbar gekennzeichnet, Du wirst aber nicht ernsthaft behaupten, dass sie zwangsläufig zum Sturz führt - hey, das ist hochgerechnete 1cm Höhenversatz! Mit enem normalen Grip-Level! Der Bitumen-Vergleich ist hanebüchen, da Bitumen einen ganz anderen Reibwert hat.

B) Die bedauernswerten Ausflügler im Blümchen-Modus sollen eben NICHT in die Rinne fahern, deshalb die vielffachen unübersehbaren Warnhinweise!

C) das Verkehrssicherheitszentrum Sachsenring, ein durchaus ernsthafter und professionell geführter Veranstalter für Fahrsicherheitveranstaltungen, hat eine Übungsfläche für Kreisbahnfahrten in zunehmender Schräglage. Und mitten in dieser Kreisbahn ist ein Wasserablauf, abgeschrägte Höhendifferenz 2cm mit zentralem Ablauf - da brettern ganz normale Biker mit GS, Bandit, CBF, Fazer, Gixxer oder Enduro, selbst mit Choppern in Schräglagen drüber, die sie sonst nie auf ebenster Straße erreichen. Man, hier erzählen Leute Schauermärchen, die es einfach nie probiert haben.

Das war jetzt mein letzter Versuch, hier nochmal etwas Sachliches zu schreiben aus der Sicht eines Motorrad-Fahrers, der derartige "Hindernisse" zur Genüge kennt und das insuffiziente Kurvenschneiden von Zwei- und Vierradfahrern, die maaßlose Selbstüberschätzung testosterongeschwängerter selbsternannter GP-Helden und bornierter Stupid-Fahrer wesentlich mehr fürchtet, als diese kleinen, berechenbaren und absolut harmlosen Mittelspur-Einfräsungen.

Jetzt malt fleißig weiter Eure Horrorszenarien von Schwadronen blutüberströmter argloser Touristen, die heimtückisch in die Todesfalle gelockt wurden und ihr unschuldiges Leben auf dem Altar der stumpfsinnigen Straßenbaubehörden aushauchen.

Gut.
Dann wollen wir mal wieder sachlich werden.

Wir haben also eine schöne Strecke, mitten im Wald, auf der eine kleine Prozentzahl Moppedfahrer wie verrückt die Kurven bei Vollgas mit illegallem Auspuff schneidet und dabei sich und alle anderen gefährdet, die dazu führen, das Behörden sich solch tolle Vertiefungen ausdenken um alle zu langsamfahrt zu überreden.

Ok. Vielleicht hilfst ja was.
Vielleicht hat auch der eine oder andere ein problem mit der vertiefung, wenn er einem Reh ausweichen muss oder sich tatsächlich doch im Dunkeln mit der Geschwindigkeit verschätzt hat.

Aber auf jeden Fall ist das mit Kosten verbunden, die ich für schlecht angelegt halte.

Zitat:

Original geschrieben von twindance


Das ist doch ausgemachter Unsinn. Wenn der Bengel mit seiner CBR 125 DA! reingerät, dann bekommt er den Arsch wegen himmelschreiender Blödheit versohlt und danach einen Kurs in Kurvenfahrt. Mann, die Kurve, so weit, so gut einsehbar - die geht locker mit 150km/h - und das sind Geschwindigkeiten, die die CBR125 nie im Leben schafft und von KEINEM Verkehrsteilnehmer gefahren werden soll. Selbst wenn man da rein gerät - egal warum und mit welcher Maschine - da passiert NICHTS! Da sind die Kanaldeckel in manchen Straßen/Kurven wesentlich gefährlicher - und selbst die können bei Nässen noch in erwähnenswerter Schräglage gefahren werden.

Überlesen das der Junge gerade mal 16 war? Das bedeutet das der Bengel schlicht keine Erfahrung haben konnte, aber viel Fehlerpotential.

Selbst erfahrenen Fahrern passiert es das Sie von Straßen abkommen an Stellen wo man nur mit dem Kopf schüttelt weil man es nicht verstehen kann.

Zitat:

Original geschrieben von twindance


[Jetzt malt fleißig weiter Eure Horrorszenarien von Schwadronen blutüberströmter argloser Touristen, die heimtückisch in die Todesfalle gelockt wurden und ihr unschuldiges Leben auf dem Altar der stumpfsinnigen Straßenbaubehörden aushauchen.

Wolltest du nicht sachlich schreiben? Hat wohl nicht ganz geklappt.🙄

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Und warum macht man diese Vorführung nicht mit dem Vorderrad? Ich vermute mal weil es dann den Kursteilnehmer zu 90% auf die Schnauze legen würde.
Das ist keine Vorführung, das fahren die Teilnehmer selbst. Am Vorderrad hatten wir das auch schon, passiert auch nichts spannendes.

Wie würde die Aktion ausgehen wenn die Fahrer nicht im Vorfeld wissen das Ihnen an dieser Stelle das Vorder-oder Hinterrad zur Seite geschoben wird? Ein "Fehler" von Sicherheitstrainings ist das die Teilnehmer wissen was kommt und wann und das Verhalten zu dieser Situation eingeübt wird. Im Alltagsverkehr aber weiß man nicht was kommt und schon gar nicht wann und im Gegensatz zu einem Fahrsicherheitstraining kann es passieren das schlicht mehrere gefährliche Situationen gleichzeitig auftreten, in diesem Falle zb ein Wild auf der Straße und beim Ausweichen dann noch die Rille und womöglich dann auch noch auftauchender Gegenverkehr. Irgendwie nicht mehr so eine kontrollierte Umgebung wie bei einem Sicherheitstraining.

Zitat:

Original geschrieben von martins42


Das ist alles schön und gut und richtig.
Die Ultima Ratio ist aber nicht die Straße kaputtzubauen und damit eine zusätzliche Gefährdung für Jeden (!) - Verkehrsrowdy oder nicht - zu erzeugen, sondern entweder massive Überwachung (bringt dann auch noch Geld ein) oder die Strecke für Motorräder schlicht zu sperren.

Gut gemeint ist eben das Gegenteil von gut gemacht, wie so oft in Politik und Bürokratie.

Ich habe die Rillen in Österreich in manchen Tunneln entdeckt. Ich bin dann mal drüber gefahren. Es gibt ein lautes ratterndes Geräusch. Das war es dann aber auch.

Ja, Aufrecht, gerade drüber, aber nicht in Kurvenlage.. Das haut Dich auf den Asphalt, wie eine Straßenbahnschiene im Kurvenverlauf.

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