notorische Linksfahrer
Hallo an alle, die aus dem Berliner Umland kommen.
Ich weißt zwar nicht, ob dieses Thema hier 100%ig richtig ist. Aber ich finde, dass es schon was mit Verkehr&Sicherheit zu tun hat.
Also hier mal meine Frage:
Warum fahrt ihr grundsätzlich auf der linken Spur?
Ich fahre tägl. einige Kilometerchen ab und beobachte das permanent.
Beispiel:
Einfahrt auf die Stadtautobahn.
Man kommt wie ein Berserker angebrettert, schert ein, weiter auf die Mitte und ab auf die linke Spur. Auch wenn ersichtlich ist, dass es dort momentan stockt.
Und das alles nur, um dann auf den letzten Drücker wieder (ohne Rücksicht auf Verluste) nach rechts einzuscheren, weil man ja abfahren will.
Im Stadtverkehr nicht anders. Immer schön links - da dann aber vorzugsweise im Schneckentempo -.
Also ich habe in der Fahrschule (wenngleich auch schon etwas länger her) gelernt, dass wir Rechtsfahrgebot haben (steht m.E. auch in der StVO).
Und nun bin ich über die "Gründe" der notorischen Linksfahrerei sehr gespannt.
DANKE
Beste Antwort im Thema
Hättest du in der Fahrschule wirklich aufgepasst, dann wüsstest du, dass man in der Stadt freie Fahrstreifenwahl als PKW hat und auch rechts überholen kann. Wenn du also schon Fehler bei anderen suchen willst und diese bekrittelst, dann solltest du auch komplett wissen, wovon du redest...
373 Antworten
Nur müssen prinzipiell die unfähigen Fahrer erst mal merken das sie unfähig sind und da fängt das Problem schon an....
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Um es auf eine simple Formel zu bringen; der "Unfähige" hat sich prinzipiell am "Fähigen" zu orientieren! Inklusive vorhandener Lernbereitschaft und Verzicht auf die pathologische Opferrolle.
Und ja natürlich hat der "Fähige" auch die Pflicht zur Rücksichtnahme, z.B. ein Fehlverhalten nicht durch Dauerxenondusche oder extrem dichtes Auffahren, Zielbremsen, schneiden, usw. strafen zu wollen.
Es ist wie meistens im Leben, ein Geben und ein Nehmen.
Auch wenn Du es in "..." gesetzt hast.
Es gibt keinen Zusammenhang bei der gefahrenen Geschwindigkeit zu unfähig oder fähig, im im Sinne von schnell und langsam.
Zu Deutsch, wer mit 200+ fährt ist nicht automatisch der Fähige und wer nur 130 fährt der Unfähige. Auch wenn es viele in ihren feuchten Träumen so träumen.
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Auch wenn Du es in "..." gesetzt hast.Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Um es auf eine simple Formel zu bringen; der "Unfähige" hat sich prinzipiell am "Fähigen" zu orientieren! Inklusive vorhandener Lernbereitschaft und Verzicht auf die pathologische Opferrolle.
Und ja natürlich hat der "Fähige" auch die Pflicht zur Rücksichtnahme, z.B. ein Fehlverhalten nicht durch Dauerxenondusche oder extrem dichtes Auffahren, Zielbremsen, schneiden, usw. strafen zu wollen.
Es ist wie meistens im Leben, ein Geben und ein Nehmen.
Es gibt keinen Zusammenhang bei der gefahrenen Geschwindigkeit zu unfähig oder fähig, im im Sinne von schnell und langsam.
Du hast mein nächstes posting (Antwort auf eine ähnlich gelagerte Frage von @Erwachsener) gelesen...?😉
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Danke, Lude!Fühle Dich 15-fach besternt...
Der Dümmste als Maßstab ist wirklich ein hauptsächlich deutsches Thema.
Aber auch eines, das nicht in Stein gemeisselt ist. Auch nicht in der StVO.M. D.
Typisch Deutsch ist eher das wir Deutschen aus diesem einzigartigen Priveleg noch so schnell fahren zu dürfen wie es die Sitation zulässt, so ein Problem zu machen, anstatt sich gegenseitig zu arangieren.
Das gilt für beide Seiten !
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Du hast mein nächstes posting (Antwort auf eine ähnlich gelagerte Frage von @Erwachsener) gelesen...?😉Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Auch wenn Du es in "..." gesetzt hast.
Es gibt keinen Zusammenhang bei der gefahrenen Geschwindigkeit zu unfähig oder fähig, im im Sinne von schnell und langsam.
Nein..muss ich wohl nachholen.
Das solltest du etwas differenzierter sehen: Ein Prof. Dr. Dingsbums ist eine Koriphäeim Beruf, aber das Autofahren ist für ihn Nebensache, wird es ein Leben lang so bleiben und so fährt er auch. Sage mir ja nicht, dass heute jeder Topmanager ein guter Autofahrer ist! Du hast ja bekanntlich einintimeres Verhältnis zum AutoZitat:
Original geschrieben von letzterlude
Durchschnitt & Mittelmäßigkeit langweilen mich prinzipiell...😁Beides gibt es im Leben und das wird sich auch nicht ändern - auch nicht im Straßenverkehr! Gäbe es beides nicht mehr, könnte sich der Bessere ja nicht vom Rest abheben.
Im Ernst, um (mindestens) zu besagtem Durchschnittsfahrer zu werden, sollte man sich allerdings schon eher am Optimum orientieren, sonst wird das wohl nichts...
So wie sich auch hier viele zu denen zählen, welche die höheren Weihen der Fahrkunst bereits erhalten haben bzw. vermeinen es, wird ein anderer Teil für sich in Anspruch nehmen, im Verkehr gut zurecht zu kommen und für sich keinen Bedarf sehen zwecks Vervollkommnung. LL, es ist halt so! Einer ist zuhause prima eingerichtet, ein anderer hält die Matratze auf dem Boden für Luxus und ist zufrieden damit. Die geistigen Horizonte sind sehr vielfältig - nur im Straßenverkehr fällt es eben mehr auf als im privaten Bereich.
Ist im Strassenverkehr nicht anders als im (Berufs)leben oder bei der Partnerwahl...😛
,
kannst dies aber nicht als allgemeingültig betrachten. Ich frage mich heute, wie groß nach der Fahrschule die Zeitspanne wohl ist,
in der man aus demErlernten herausin den Fahrstil verfällt, der hier so oft angeprangert wirdund aus welchem es anscheinend kein Heraus mehr gibt.Zitat:
Original geschrieben von MB Spirit
Nur müssen prinzipiell die unfähigen Fahrer erst mal merken das sie unfähig sind und da fängt das Problem schon an....
Wie sollen sie denn "müssen"? Naja, bei manchen Mitmenschen ist es mit der Hygiene ähnlich: Sie müffeln jeden Tag und merken es nicht mehr😁 Demjenigen könnte man ja zum Geburtstag ein Deo schenken, aber wie geht man denn gegen Autofahrer mit Defiziten vor?
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Nein..muss ich wohl nachholen.Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Du hast mein nächstes posting (Antwort auf eine ähnlich gelagerte Frage von @Erwachsener) gelesen...?😉
Entschuldigung, das relativiert die Sache.
😰 Schweinskram😰Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Du hast ja bekanntlich ein intimeres Verhältnis zum Auto,
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
😰 Schweinskram😰Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Du hast ja bekanntlich ein intimeres Verhältnis zum Auto,
Dicker, bitte '"intim" durch "affin" zu ersetzen. LL könnte es in den falschen Hals kriegen😁 Aber so locker wie er sich manchmal vom Hocker herunter so gibt, wird er wohl verstehen, wie es gemeint ist!
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Dicker, bitte '"intim" durch "affin" zu ersetzen. LL könnte es in den falschen Hals kriegen😁 Aber so locker wie er sich manchmal vom Hocker herunter so gibt, wird er wohl verstehen, wie es gemeint ist!Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
😰 Schweinskram😰
Exact...!😉
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Durchschnitt & Mittelmäßigkeit langweilen mich prinzipiell
Das ist übrigens eine ganz durchschnittliche Ansicht, wie sie wohl beinahe jeder so formuliert hätte 😛
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Im Ernst, um (mindestens) zu besagtem Durchschnittsfahrer zu werden, sollte man sich allerdings schon eher am Optimum orientieren, sonst wird das wohl nichts...
Ist im Strassenverkehr nicht anders als im (Berufs)leben oder bei der Partnerwahl
... es ist allerdings ein entscheidender Unterschied, ob man diese Maßstäbe an sich selbst anlegt oder an andere.
Im Übrigen kann man nicht davon ausgehen, dass sich da draussen alle am Optimum orientieren (geschweige denn dies auch nur annähernd erreichen). Wie gesagt, das geht garnicht:
Der Strassenverkehr muss im Durchschnitt für jeden zu bewältigen sein (durchschnittlich alt, -stark, -auffassungs- & reaktionsschnell), sonst hat er versagt. Dann müsste der Gesetzgeber einschreiten, das Ergebnis wäre sicher ein Alptraum für dich 😛 😁 😉
Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
Der Strassenverkehr muss im Durchschnitt für jeden zu bewältigen sein, sonst hat er versagt. Dann müsste der Gesetzgeber einschreiten, das Ergebnis wäre sicher ein Alptraum für dich 😛 😁 😉
Moin.
... was glaubst Du wohl von wem die StVO ist ? 🙄
Gruss TAlFUN
Zitat:
Original geschrieben von TAlFUN
... was glaubst Du wohl von wem die StVO ist ? 🙄Zitat:
Original geschrieben von Brunolp12
Der Strassenverkehr muss im Durchschnitt für jeden zu bewältigen sein, sonst hat er versagt. Dann müsste der Gesetzgeber einschreiten, das Ergebnis wäre sicher ein Alptraum für dich 😛 😁 😉
Und?
Eben! Von wem sonst sollten also etwaige Nachbesserungen kommen?
Zitat:
Typisch Deutsch ist eher das wir Deutschen aus diesem einzigartigen Priveleg noch so schnell fahren zu dürfen wie es die Sitation zulässt, so ein Problem zu machen, anstatt sich gegenseitig zu arangieren.
Es soll ja Touristen aus aller Herren Länder geben, die nur deshalb nach D kommen, um mal > 200 km/h zu fahren. Von denen stellen auch einige ein Video bei Youtube rein, um ihre Highspeed-Fahrt zu zeigen. Da wird sich (nicht von deutschen...) auch nur über Schleicher aufgeregt.
Es liegt nicht daran, das wir deutsche sind. Egal ob mit 200 km/h oder 120 km/h, es gibt Fahrer, die sich halt dämlich auf der AB bewegen. Eben wie auch jenseits der Strasse... Ob in der Schlange beim Supermarkt, ein Kunde, der Verkäufer, der Nachbar, der Fußgänger, ein Fahrradfahrer oder eben auch jemand in nem Forum... Man findet überall jemanden, der provoziert, sich falsch, dämlich oder eben egoistisch verhält.
Manch einem hilft Schubladendenken weiter, das irgendwie zu verarbeiten, aber am Ende muss man einfach damit leben. Der beste Umgang damit ist, sich nicht weiter darüber aufzuregen und mit den Unzulänglichkeiten der anderen zu leben. Die anderen müssen ja auch damit klar kommen, das man selbst nicht perfekt ist.