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Nockenwellenpitting z. B. an ZRX

Themenstarteram 11. Juni 2007 um 18:41

Hallo,

hat jemand fundierte Informationen über Pitting an den Nockenwellen, insbesondere an Kawasakis, in meinem Fall ZRX 1200?

Muss man im Grunde mit Schäden rechnen oder sind diese eher dioe Ausnahme?

Kommen Pittingfälle bei Kawas eher gehäuft vor oder ist die Verteilung auf alle Fabrikate eher gleich?

Herzliche Grüße

Ulrich

 

P. S.: An alle ZRX-Fahrer, v. a. die mit vielen km: Hand aus Herz: Zuverlässig und problemlos oder hattet ihr schon was Wesentliches?

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44 Antworten

Ich habe das letzte mal bei KM-Stand 18.000 die Ventile einstellen lassen, keine Ahnung wie die jetzt aussehen.

Aktuell bin ich bei 90.350km angelangt

ÖLwechel jährlich nach der letzten fahrt im September mit Filter 10W50 von Castrol

Warmfahren 10-15Km je nach Wetter ist meine Pflichtübung

Als Ergänzung zu der mangelnden Nockenwellenschmierung durch "moderne" Öle. Warmfahren mag gut sein, ändert aber nichts daran, dass die Nockenwellen durch EP Additive geschmiert werden müssen.

LM hat mir auf Nachfrage einen ZDDP-Anteil (besagtes EP Additiv) von 1200 ppm im 20W50 "Touring Hightech" Öl zugesichert was allgemein als noch ausreichend angesehen wird für Motoren, die in den 80er und frühen 90er Jahren konstruiert wurden.

Ravenol hat ebenfalls Öle mit API SF im Programm, die in diesen Motoren funktionieren.

Der Mindestgehalt an zinkbasierten EP Additiven ist nicht vorgegeben durch die Normen. Es gibt aber ab API SN eine Limitierung auf 800ppm. Das ist zu wenig wenn der Motor nicht darauf ausgelegt ist.

Leider wird der ZDDP Anteil nicht im Produktmarketing der Mainstream-Öle angegeben. Sündhaft teure Oldtimeröle werden mittlerweile damit beworben. Viele Hersteller verweigern dazu auch jede Auskunft.

Die Nockenwellenschäden, die ich in den 90er und frühen 2000er Jahren wegen des synthetischen Öls an diversen Motoren gesehen habe, gingen darauf zurück, dass hier der Anteil an EP Additiven ohne Hinweis durch den Ölhersteller verringert wurde. Was den Kunden als Produktinformation zum Öl mitgeteilt wird ist eben zu 90% leider nichts weiter als inhaltsloses Marketinggeschwafel.

Gabelschlepphebel mit nicht exakt paralleler Einstellung in Verbindung mit zu weichen Nockenwellen war eher der Klassiker bei Suzuki, egal welches Öl verwendet wurde.

Hatte an der GPX600R sofort nach dem Wechsel auf Synthetiköl eingelaufene Nockenwellen. Ventile Einstellen fand vor dem Wechsel auf Synthetiköl nicht statt. Der Schaden trat nach 1000-2000km auf. Deutlich hörbares Tackern und beim Nachschauen dann fast 1mm Ventilspiel.

Bin mir sicher, dass das bei den Suzis auch nicht immer an der Einstellung lag, sondern meistens am Öl. Eine bessere Begründung gab es zur damaligen Zeit nicht und die wurde gerne nachgeplappert. Wobei ich den wenigsten vertraue wenn es um das Einstellen der Ventile geht. Jahrelang wusste keiner, warum reihenweise die Ventiltriebe verrecken. Das mit dem fehlenden ZDDP sprach sich erst Jahre später herum.

Viele NW bestehen aus Stahlguß mit sehr dünner Nitrierschicht ca. 0,1 mm, die u.U. schnell durch oder ab Werk schon zu weich ist.Bei den Banditmotoren sehr häufig anzutreffen.

Lasse ich nicht gelten. Wie weich ist zu weich?

Vielleicht weicht Castrol Formula RS 10W60 gehärtete Nockenwellen bei Kawasaki und Suzuki auf.

Zitat:

@Stoneweapon schrieb am 27. Dezember 2020 um 21:35:02 Uhr:

Hatte an der GPX600R sofort nach dem Wechsel auf Synthetiköl eingelaufene Nockenwellen. Ventile Einstellen fand vor dem Wechsel auf Synthetiköl nicht statt. Der Schaden trat nach 1000-2000km auf. Deutlich hörbares Tackern und beim Nachschauen dann fast 1mm Ventilspiel.

Bin mir sicher, dass das bei den Suzis auch nicht immer an der Einstellung lag, sondern meistens am Öl. Eine bessere Begründung gab es zur damaligen Zeit nicht und die wurde gerne nachgeplappert. Wobei ich den wenigsten vertraue wenn es um das Einstellen der Ventile geht. Jahrelang wusste keiner, warum reihenweise die Ventiltriebe verrecken. Das mit dem fehlenden ZDDP sprach sich erst Jahre später herum.

Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Meine GPX ist mindestens 80000km mit Vollsynthetischen Öl gefahren und dort existierte kein Pitting. In den 80000km musste ich die Ventile nur zwei mal ein kleinwenig nachstellen.

Das aber das Phänomen bei Pitting bei der GPX oder auch GPZ 600 R, sind dort ziemlich gleich, aufgetreten ist, war nicht äußerst selten. Auch bei Mineralischen Öl ist das Problem oft aufgetreten. wenn es zum Pitting kam.

Da hatten die leider ab und zu schlechte Chargen bei. Das hatte nichts mit dem Öl zu tun.

Ich habe leider keine Fotos davon. Die Nockenwellen und Schlepphebel waren regelrecht weggefressen. Pitting wäre im Vergleich quasi wie neu gewesen. Selbes Phänomen im Auto. Da geb es bei einigen Hondas Motoren, die dasselbe Schadensbild aufwiesen mit Castrol Formula RS.

Gut möglich, dass nicht jedes Synthetiköl zu wenig EP Additive drin hatte. Ohne Angaben der Ölhersteller kann man das nicht sagen jedoch war damals dieses Öl ganz klar den Ventiltriebschäden zuzuordnen. Nach Wechsel auf normales Mineralöl hatte ich keine Beschädigungen mehr. Am Auto bin ich so nochmal 200000km mit riefigen Nockenwellen gefahren, weil ich keinen Bock mehr auf nochmaligen Teiletausch hatte.

Nochmal: Andere Öle hatten möglicherweise genug EP Additive drin. Castrol Formula RS aber nicht. Von diesem Hersteller bin ich auch dauerhaft "geheilt".

Wie gesagt, dein Beispiel mit der GPX passt nicht, weil die auch mit mineralischen Öl dazu neigt. Da kannst du keine aussage zu treffen.

Mein vollsynthetisches Öl ist von Castrol Power 10 w 40 gewesen. Mal von meinen Händler empfohlen worden und bisher bei meinen Maschinen keine Probleme.

Soll nicht heißen, dass dieses bei jedem so sein muss.

 

Ja, auf sowas hat man hier gewartet... Schade um die Zeit...

Zitat:

@Papstpower schrieb am 28. Dezember 2020 um 10:42:37 Uhr:

Ja, auf sowas hat man hier gewartet... Schade um die Zeit...

Ich erkennen keinen Sinn in diesem Beitrag.

Ich auch nicht...

Der Kampf der Giganten ;)

eher Krieg der Knöpfe... :rolleyes:

GreetS Rob

Beim letzten großen KD an meiner ZRX1200 S incl Ventile einstellen wurde leichtes Pitting festgestellt.

Auf Empfehlung meiner Werkstatt soll ich nur 15W-50 fahren, hab ich seit damals gemacht (jährlicher Ölwechsel meinerseits trotz nur etwa 700 km im Jahr). Jetziger Pittingzustand unbekannt, Ventilspielkontrolle wär dieses Jahr mal wieder fällig....

Ansonsten ein zuverlässiges Mopped, hat mich nie im stich gelassen.

Grüsse mick

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