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Neues Auto wieder abgeben?!

Themenstarteram 25. Juni 2011 um 11:56

Hallo

Ich habe mir vor einem Jahr einen Grande Punto Jahreswagen auf 5 Jahre finanziert! Da meine Rechnung im punkto Finanzierung vorne und hinten nicht aufgegangen ist, würde ich das Auto jetzt gerne verkaufen bzw dem Händler zurück geben! Besteht da eine Möglichkeit sowas zu machen? Ich bin 19 und habe meine Eltern als bürgen.

MfG

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26 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Chronaz

Ich habe mir vor einem Jahr einen Grande Punto Jahreswagen auf 5 Jahre finanziert!

Lesen ist auch schwer, oder????

Nach ~10 Beiträge ist das Fahrzeug plötzlich neu...........

Passiert schon mal, aber auch ein Jahreswagen muss nicht besser sein als ein Neuwagen. Neuwagen zu 0,9% oder ein Jahreswagen zu 7,9%. Kann ja jemand mal ausrechnen.

Krieg dich ein, NissanMann! Der TE meldet sich ja nicht mehr zu Wort, um mal Zahlen und Fakten zu nennen...

Es ist keine Seltenheit, dass eine Finanzierung sich im Nachhinein als schwierig herausstellt. Ich verstehe gar nicht, wieso jetzt alle auf dem Threadersteller herumhacken. Wir wissen doch gar nicht, mit welchen Annahmen er die Finanzierung damals abgeschlossen hat. Vielleicht hatte er damals einen Job, den er inzwischen unverschuldet verloren hat? Keiner hier kennt die Hintergründe, also bitte mit den Urteilen zurückhalten.

Zum eigentlichen Problem:

Wieso gehen hier eigentlich alle davon aus, dass die Finanzierungskonditionen unveränderbare Grundsätze sind, quasi wie in Stein gemeißelt?

Ich würde zum Händler gehen und zunächst mal die Situation erklären. Zum Beispiel, dass man monatlich 300 Euro abzahlt, aber dafür nur 250 Euro zur Verfügung hat. Diese Situation muss nicht automatisch darauf hinauslaufen, dass man das Auto abgibt, Geld draufzahlt oder einen Käufer finden muss. Es könnte auch durchaus sein, dass der Vertragspartner verhandlungsbereit ist und z.B. die Finanzierungskonditionen anpasst. Denn ein Kunde, der bis zum Ende es Vertrags Kunde bleibt, ist immer noch besser als ein vorzeitiger Absprung.

Das ganze hängt auch davon ab, wie die finanzielle Situation sich langfristig verhalten wird. Wenn man momentan in der Ausbildung und dementsprechend knapp bei Kasse ist, kann es gut sein, dass die Situation nach Ablauf der Ausbildung besser wird. Das sind alles Faktoren, die man mit dem Finanzierungspartner durchsprechen sollte. Vielleicht wird die Finanzierung ja auf 7 statt 5 Jahre umgelegt (was unterm Strich nicht günstiger kommt, aber wenigstens die Bargeld-Situation kurzfristig entlasten würde).

Sorry, aber wenn sich eine Finanzierung auf 5 Jahre hinten und vorne nicht ausgeht, dann hilft eine Laufzeitverlängerung auf 7 Jahre normalerweise auch nichts.

Beispiel:

Kreditbetrag: 10.000€

Zinssatz: 5,0%

Variante 1:

Laufzeit: 60 Monate

monatliche Rate: ~189 Euro (ohne Restschuldversicherung, etc.)

Variante 2:

Laufzeit: 84 Monate:

monatliche Rate ~142 Euro

Da "spart" man im Monat z.b. nicht mal 50Euro (weniger als eine Tankfüllung) - sorry aber wenn sich Variante 1 überhaupt nicht mehr ausgeht, dann geht sich Variante 2 auch nicht aus. Das Auto kostet ja viel mehr als nur die Kreditrate - Versicherung, Steuer, Sprit, Wartung, Verschleißteile, etc. Da ist man selbst bei so nem Teil schnell mal bei 400€ im Monat bei einer normalen Jahresfahrleistung.

400€ haben oder nicht haben - ich kann verstehen dass sich das bei geänderten Lebensumständen (aus welchem Grund auch immer) ggf. dann eben nicht mehr ausgehen kann ein Auto zu fahren. Und was bringt dann ein (finanziertes) Auto rum stehen zu haben, bei dem man sich den Sprit zum Fahren nicht mehr leisten kann?

Ich sag da immer: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende (7 Jahre...)

Zitat:

Original geschrieben von DerDukeX

Sorry, aber wenn sich eine Finanzierung auf 5 Jahre hinten und vorne nicht ausgeht, dann hilft eine Laufzeitverlängerung auf 7 Jahre normalerweise auch nichts.

Das mag schon sein, aber die Details kennen wir nicht. Deine Rechnung ist durchaus plausibel, aber wer für unter 200 Euro pro Monat eine Finanzierung abgeschlossen hat und mit den Raten nicht hinkommt, der hat offensichtlich eine sehr knappe Haushaltssituation. Da können 50 Euro pro Monat (immerhin 30% der Rate!) durchaus einen Unterschied machen. Nicht jeder macht seine Finanzplanung in vollen Hundertern, weil es auf den Euro nicht ankommt.

Zitat:

400€ haben oder nicht haben - ich kann verstehen dass sich das bei geänderten Lebensumständen (aus welchem Grund auch immer) ggf. dann eben nicht mehr ausgehen kann ein Auto zu fahren. Und was bringt dann ein (finanziertes) Auto rum stehen zu haben, bei dem man sich den Sprit zum Fahren nicht mehr leisten kann?

Ich sag da immer: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende (7 Jahre...)

Stimmt - aber wenn man den Wagen beruflich benötigt? Natürlich kann man ihn abgeben und sich ein kleineres Fahrzeug kaufen, aber bei der Transaktion versenkt man dermaßen viel Geld, dass unterm Strich vielleicht eine Anpassung der Ratenzahlungen besser kommt.

Ansonsten könnte man auch darüber nachdenken, mit dem Auto sonstwie den Haushalt aufzubessern. Zum Beispiel, indem man bei jeder längeren Autofahrt seine Daten in die Mitfahrzentrale einträgt, um den Fahrzeugbesitz irgendwie rentabler zu machen. Wie gesagt - es scheint hier um 50-100 Euro pro Monat zu gehen und nicht um 1.000.

Vielleicht kann der Threadersteller ja etwas genauer werden, um welches Maß es hier geht.

Zitat:

Vielleicht kann der Threadersteller ja etwas genauer werden, um welches Maß es hier geht.

Ich fänd es ja schon toll wenn er sich an seinem eigenen Thema überhaupt mal irgendwie beteiligen würde. Am 25. Juni erstellt, und seit dem nichts mehr von ihm gehört :confused:

Am günstigsten ist noch immer keine Sparkasse äh Auto zu besitzen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ein Auto ist eben keine Finanzierung alleine oder nur die Spritkosten oder...

Zitat:

Original geschrieben von Beethoven

Es ist keine Seltenheit, dass eine Finanzierung sich im Nachhinein als schwierig herausstellt. Ich verstehe gar nicht, wieso jetzt alle auf dem Threadersteller herumhacken. Wir wissen doch gar nicht, mit welchen Annahmen er die Finanzierung damals abgeschlossen hat. Vielleicht hatte er damals einen Job, den er inzwischen unverschuldet verloren hat? Keiner hier kennt die Hintergründe, also bitte mit den Urteilen zurückhalten.

Ich bitte Dich, Jobverlust ist kein Grund für solche Faxen. Das interessante an Parolen dieser Art ist ja, daß sie früher auf wirklich überraschende Ereignisse im Leben angewandt wurden. Ehefrau stirbt via Herzkasper mit 25 und die Beerdigung war zu teuer und sowas in der Art. Heute ist es einfach die Generalausrede, um sich nicht Gedanken über die Zukunft oder allgemein negative Dinge im Leben machen zu müssen. Ja sorry, ich hasse diese Denkfaulheit und mit Mitleid hilft man solchen Patienten am wenigsten. Manche brauchen wirklich einen heftigen Schuss vor den Bug. Und in Anbetracht der Dinge die das Leben noch mit sich bringt, sind dann auch mehrere Tausender als Lehrgeld nicht zu viel. Die selbe Blauäugigkeit später beim Hauskauf zieht Konsequenzen in ganz anderen Größenordnungen nach sich.

Zitat:

Original geschrieben von DerDukeX

Sorry, aber wenn sich eine Finanzierung auf 5 Jahre hinten und vorne nicht ausgeht, dann hilft eine Laufzeitverlängerung auf 7 Jahre normalerweise auch nichts.

doch, Du must nur "genug" Schulden haben: am Beispiel Griechenlands wird uns von der EU ja auch vorgekaukelt, dass das funktionieren wird. Ersetze jetzt die Rest-EU durch die Eltern des TE (Bürgen) und Du kannst wunderbare Parallelen erkennen. Alter Bänker-Spruch "wer bürgt, wird gewürgt". Da nutzt es auch nichts, dass die Dicke im Kanzleramt keinen Schlips zum Zuziehen trägt :cool:

mich würde zunächst mal interessieren wieso der Wagen plötzlich ein finanzielles Desaster darstellt? Dann, wie kann man als Eltern für seinen 18 jährigen Sprössling ne 60 MOnate Finanzierung bürgen?

Musste es unbedingt ein Neuwagen sein? Fiat hat doch so einen Wertverlust, da hätte es auch ein Jahreswagen getan.

Wahrscheinlich hat der Junge bei Mama und Papa gebettelt und die haben nach gegeben ohne nachzudenken/zu rechnen.

Aber, sie sind auch als Bürgen aufgetreten, das heißt sie können sich im Ernstfall nicht einfach aus der Affäre ziehen nach dem Motto...naja wir habehn das nur gemacht damit der Sohnemann die Finanzierung überhaupt durch bekommt.

Eine vorzeitige Rückgabe ist wie bereits festtgestellt ein noch größeres Desaster. Ich rate daher: An der rate wird man nicht viel ändern können. Daher, Versicherungsscheck, Nebenjob suchen, Auto abmelden und in die Garage stellen. Dann versucht er keine Kosten mehr.

Man kann laufende Finanzierungen auch verkaufen.

Mehr fällt mir nicht ein. Achso beim nächsten Mal nachrechnen. Es ist nicht mit der Rate getan.

Zitat:

Original geschrieben von Matze316

Dann, wie kann man als Eltern für seinen 18 jährigen Sprössling ne 60 MOnate Finanzierung bürgen?

Ich würde so etwas für meine Sprößlinge nicht machen. Jedenfalls nicht für ein KFZ. Wer das als Eltern macht, muß sich des Risikos bewußt sein und darf hinterher nicht jammern.

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