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Neues Auto oder alte Schüssel weiterfahren?

Themenstarteram 28. Dezember 2019 um 20:32

Hallo zusammen,

ich fahre ein Golf 4 Cabrio auf LPG, 300.000 km, nur noch haftpflichtversichert - entsprechend günstig im Unterhalt. Das Ding läuft und und läuft und läuft.... Demnächst ist mal eine neue Kupplung fällig. Aber sonst keine Probleme. Ich fahre 1500-2000 km im Monat.

Ich überlege immer wieder, ob ich mir ein anderes, neueres Auto zulegen soll. Finanziell überhaupt kein Problem. Ich verdiene 4500,- netto monatlich. Aber will ich das? Viel Geld auf den Tisch legen nur für "was Neues und Schickes"?

Was meint ihr? Sollte ein Auto das monatliche Gehalt widerspiegeln? Ist es merkwürdig eine alte Schüssel zu fahren trotz hohem Einkommen? Ich bin hin- und hergerissen.

Ich gebe viel Geld für Reisen, Kultur und Restaurants aus. Vielleicht fällt das Thema Auto dabei hinten runter. In Deutschland ist das Auto ein Symbol für Status. Manchmal denke ich, ich müsste mehr bieten als ein Golf Cabrio Baujahr 1999.

Worüber man so grübelt, wenn man zwischen den Jahren Urlaub hat....

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85 Antworten

Ich würde den weiterfahren solange er läuft.

Da weißt du was du hast.

Solange kein Rostproblem vorhanden ist, alles andere kann man tauschen und kommt meist billiger als ein neueres Auto.

Und Wertverlust hast du bei dem auch nicht mehr.

fahre das alte Auto weiter und gehe mit dem ersparten Geld öfter in den Puff

Wäre TK nennenswert teuer? Habe ich wegen Umwelteinflüsse oder z.B. auch Steinschläge drinn...

So ne Windschutzscheibe kostet ne ganze Menge, wenn die mal getauscht werden muss!

Für den Golf wirst du wahrscheinlich eh nicht mehr so viel bekommen und im Unterhalt ist er nach deiner Aussage auch nicht teuer.

Den würd ich glatt als Sommerauto behalten (dafür ist er als Cabrio ja ideal) und mir für den Alltag etwas neueres zulegen. :)

Bei dir ist das Auto Understatement pur. Bei anderen halt ein Statussymbol, welches die (gewünschten?) Einkommensverhältnisse widerspiegeln soll. Man kann sich die hohen Raten leisten...

Genieße die Reisen, die Kultur und gute Restaurants. Auch du kannst dein Geld nur einmal ausgeben und da wäre für mich das Genießen vorrangig. Was bekommst du jetzt noch für den Golf? Einen Städtetrip?

Zitat:

@Hanie1 schrieb am 28. Dezember 2019 um 20:40:54 Uhr:

fahre das alte Auto weiter und gehe mit dem ersparten Geld öfter in den Puff

Was soll die Themenstartin dort? Dich treffen?

Lass den laufen, solange er immer gut durch die HU kommt, der Golf 4 ist der letzte haltbare Golf... Ab Version 5 gehen die Probleme los. Wenn das Auto für dich eher ein Gebrauchsgegenstand ist, und du weniger auf die neusten "technischen Spielzeuge", Design, Integration des Smartphones, Komfort, etc. wert legst, wäre es unsinnig, ein laufendes Auto wegzuwerfen. Allerhöchstens aus Sicherheitsaspekten könnte ein neueres Auto lohnenswert sein. Der Golf 4 hat meines Wissens nach lediglich ESP und diverse Airbags. Neuere Autos können automatisch bei Gefahr bremsen, warnen, wenn die Spur verlassen wird, Müdigkeit erkennen, etc. Der eine mag das nervig finden, für den anderen mag das eventuell einen Unfall ersparen.

Ein älteres Auto als Cabrio hat jedoch auch etwas Stil :-) Wenn er gepflegt ist, muss man sich deswegen nicht schämen. Es gibt auch Leute, die fahren extra alte Autos, einfach weil sie sie schick finden.

Ersteinmsl: wen interessiert dein Auto? Und wenn er bald auseinanderfällt, was solls?

Und wenn du Multimillionär wärst. Nur aus dem Grunde einen Luxusschlitten fahren? Nö!

Dss einzige was zählt: DU fühlst dich noch wohl mit dem Golf. Warum also wechseln?

Wenn jetzt natürlich die großen Reparaturen kommen oder ein unfallschaden dann ist natürlich ein anderes Auto Pflicht.

Was für eins es dann wird hängt ganz von dir ab. Dann kannst du überlegen ob es ein neuer. Ein gebrauchter oder eine Tageszulsssung wird. Ob Sportwagen SUV oder kleinstwsgen oder ob es ein Benziner. Diesel oder hybrid wird. Bei deiner Fahrleistung wäre sogar ein 100% elektro interessant. Aber das sind Überlegungen die du machen sollst wenn es soweit ist.

Ich wünsche dir noch allzeit gute Fahrt mit deinem Schätzchen.

Wenn du mit dem Wagen zufrieden bist, dann würde ich ihn natürlich behalten. Auch wenn die Meinung anderer bei der Autowahl m.M.n. wirklich keine Rolle spielen sollte: in meinem Augen macht Minimalismus sehr sympathisch.

Mein Chef verdient zwischen 10-12t Brutto monatlich. Fährt ein Polo 9N3 mit Bj. 2006 und 250t km auf der Uhr. Wohnt halt recht nah an der Arbeit und hat eine Bahncard 100...

 

Reicht aus, also mach dir keine Gedanken darüber ;)

Understatement ist auch ein Auftritt. Du leistest Dir ein Youngtimer-Cabrio, den würde ich mir schick halten, zB als Zweitwagen mit Saisonzulassung.

 

Unter dem Sicherheitsaspekt wäre was neuzeitliches nicht verkehrt.

 

Nur, was wäre denn standesgemäß? 6-stelliger NP, also Topmodelle von ABM oder nen Porsche? Kann auch als Protzerei ankommen. Die Stangenware aus München oder Stuttgart? Vetreterkiste, Leasingkarre, bald jeder Dödel kann das.

 

Angesagt wäre ein E-Auto, damit schafft man Distinction. Da ist man beim Veganer oder der Art-Gallery richtig angezogen. Gibt auch e-Golf... Oder französisches savoir-vivre wie DS, auch hier in E möglich, zB als DS 3 Crossback E-Tense. Oder britisch als Jaguar E-PACE. Klar, geht auch deutsch zB als Audi e-tron, ist aber für nicht Eingeweihte nicht sofort als E-Auto erkennbar. Was ja eigentlich nach all dem Designmurks in der Ökobranche mal ein Fortschritt ist.

 

Man spielt in dem Bereich als early adopter etwas auf Risiko, ausser Tesla und Renault sind die etablierten Anbieter noch recht frisch auf der Technologie. Aber die müssen sich jetzt bemühen. Und Kunden finden ;)

 

Kein Risiko ist ein Toyota Hybrid oder edler von Lexus. Damit war man vor 20 Jahren Avantgarde, aber immerhin wäre mit Lexus die Wohlstandsanzeige gegeben.

Fahre den Wagen weiter, solange er läuft und keine Probleme macht. Ich habe meine Autos immer bei 100 000 km verkauft, weil dann die Reparaturen anfingen. Ausser immer nach dem tatsächlichen Bedarf und nicht um den Nachbarn zu zeigen, was ich mir leisten kann. Erfasse meine Autokosten seit 1975 und kann beim verkauf, wenn der Händler mir den Preis für den alten Wagen sagte, genau sagen, was mich der Wagen pro km gekostet hat.

Also weiter fahren.

MfG aus Bremen

Weiter fahren. Später ein gasfestes Renault Alpine kaufen und auf Gas umrüsten,

auf jeden Fall auch das nächste Auto auf LPG, denn trotz in den nächsten zwei Jahren kontinuierlich endende Subventionen für LPG wird das Angebot verfünffacht werden und der Preis unter 40 Cent fallen.

Da bin ich mir sicher.

Vielleicht sogar unter 35 Cent.

Und mit LPG tut man auch viel für die Umwelt.

"Was meint ihr? Sollte ein Auto das monatliche Gehalt widerspiegeln?"

sofern es dein job nicht erfordert, nein. dann bist du in der glücklichen lage das komplett frei entscheiden zu können

"Ist es merkwürdig eine alte Schüssel zu fahren trotz hohem Einkommen? Ich bin hin- und hergerissen."

nein ganz und gar nicht. es zeugt sogar von vernunft anderen sachen mehr prio einzuräumen als dem automobil.

auch wenn du etwas jüngeres oder neues kaufst muss die karre nicht dein gehalt wiederspiegeln.

wenn du mit einem e-up als vernunftauto klarkommst dann wäre das einfach sinnvoller als einen cla amg oder iirgend ein suv zu leasen. hat dir ein so ein e-up zu wenig reichweite oder ist zu klein dann vielleicht mal einen kona oder stonic als electro anschauen. dazwischen gäbs noch zoe und leaf.

darüber noch den e-golf der inzwischen tätsichlich ein brauchbares angebot ist, denn preislich gar nicht mehr so weit von weg von einem brauchbar ausgestattetem verbrenner.

kurzum: versenk dein geld in immobilien oder irgendwas nachhaltiges und nicht in dein auto. auf der bank ist es in meinen augen auch nicht gut aufgehoben - wenns blöd läuft gibt es da irgendwann mal einen krätigen rutsch, der einem sagt: ach hätte ich doch nur.

reisen und gut leben ist insgesamt auch zu empfehlen - wer weiß ob du das übermorgen noch kannst. manche reiseziele sind ja 5 jahre später schon tabu oder zumindest nicht mehr dasselbe.

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