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Neues Auto nach 6 Monaten verkaufen?? Geht das??

Themenstarteram 5. September 2009 um 23:09

Hallo,

ich habe anfang des Jahres mir einen Golf VI gekauft. Das Neufahrzeug habe ich auf 4 Jahre finanziert. Mein Altauto habe ich abgewrackt. Nun meine Frage, kann ich das Auto jetzt abbezahlen und den Golf VI verkaufen? Oder muss ich das Fzg. eine gewisse zeit haben?

 

Vielen Dank schon mal

MfG

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51 Antworten

Hallo,

selbstverständlich kannst du das Auto verkaufen. Es gibt es keine "Mindesthaltedauer".

Gruß vom

Noch-Zafira-Fahrer

Allerdings ist es äußerst unwirtschaftlich, ein Neufahrzeug nach dieser kurzen Haltedauer zu verkaufen, da man dann quasi den höchstmöglichen Wertverlust realisiert.

Zitat:

Original geschrieben von darthvadermenge

Hallo,

ich habe anfang des Jahres mir einen Golf VI gekauft. Das Neufahrzeug habe ich auf 4 Jahre finanziert. Mein Altauto habe ich abgewrackt. Nun meine Frage, kann ich das Auto jetzt abbezahlen und den Golf VI verkaufen? Oder muss ich das Fzg. eine gewisse zeit haben?

 

Vielen Dank schon mal

MfG

Da hast Du jetzt Pech gehabt... Wußtest Du nicht, daß Du beim Kauf ein Tankstellenabo abgeschlossen hast? Auch wenn Du das Auto weggeben willst, mußt Du jetzt die nächsten 3 1/2 Jahre jeden Monat 300 € an Deinen Tankwart überweisen!

Spaß beiseite, natürlich kannst Du den Wagen verkaufen. In der Regel geht das so: Du bietest den Wagen an und findest einen Käufer. Nun läßt Du Dir von der Bank die als Sicherheit hinterlegte Zulassungsbescheinigung in einer Filiale bereitlegen. Mit dem Käufer gehst Du in die Filiale, wo der den Wagen bar bezahlt und für das dann bei der Gelegenheit auch gleich auf Echtheit geprüfte Geld die Zulassungsbescheinigung bekommt. Das ist einfach und für alle Beteiligten ein sicherer Weg.

Bliebe die Frage, ob sich das lohnt. Ich habe selber schon einen Halbjahreswagen mit Gewinn verkaufen können, weil ich ihn als Neuwagen äußerst günstig kaufen konnte. Das ist aber die große Ausnahme! Und jetzt, wo sehr viele Abwrackneuwagen auf den Markt kommen, ist das wohl eher unmöglich. Du wirst also mit einem Verlust leben müssen. Wenn Du Glück hast, ist der aber nicht allzu viel höher als Dein Gewinn aus der Differenz zwischen dem damaligen Wert des Altautos und der Prämie. Dann kannst Du Deinen Enkeln später erzählen, daß Du beim Abwracken der Staatsfinanzen dabei warst und kaum Geld draufzahlen mußtest. Das ist doch schon mal was!

Deshalb mein (zu später) Rat: Vor dem Kauf überlegen, ob man das Auto braucht und LÄNGER behalten will. Dann - und nur dann! - kaufen.

Natürlich kann man aber auch mal in unerwartete Situationen kommen und dann ist so ein Verkauf nun einmal sinnvoll und meist unvermeidlich: Im o. g. Fall war es so, daß wir beim Hauskauf schlicht ein bißchen Bargeld für Notar usw. usf. brauchten, weil wir früher als gedacht ein Objekt nach unseren Wünschen gefunden hatten. Haus oder Auto? Wech mit der Karre!!

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Verkauf ist möglich, wird aber wohl nur mit Verlusten zu realisieren sein.

Gruß Michael

Wenn du dir mit der Finanzierungsbank einig bist,vorzeitige Ablösung,dann kannst du verkaufen.

Es wird 2 Verluste geben,Finanzierungskosten,Wertverlust Auto.

Zitat:

Original geschrieben von darthvadermenge

Hallo,

ich habe anfang des Jahres mir einen Golf VI gekauft. Das Neufahrzeug habe ich auf 4 Jahre finanziert. Mein Altauto habe ich abgewrackt. Nun meine Frage, kann ich das Auto jetzt abbezahlen und den Golf VI verkaufen? Oder muss ich das Fzg. eine gewisse zeit haben?

 

Vielen Dank schon mal

MfG

Gegenfrage : Was soll das für einen Sinn machen einen Halbjahreswagen zu verkaufen?

Wenn man beim Kauf nicht gerade absolut danebengegriffen hat, ergibt eine solche Handlungsweise IMHO überhaupt keinen Sinn. Sollte es ein Montagsauto sein, erscheint eine Wandlung des Kaufvertrages immer noch sinnvoller.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Wenn man beim Kauf nicht gerade absolut danebengegriffen hat, ergibt eine solche Handlungsweise IMHO überhaupt keinen Sinn. Sollte es ein Montagsauto sein, erscheint eine Wandlung des Kaufvertrages immer noch sinnvoller.

Ein Montagsauto zu verkaufen ist sowieso keine Lösung: Wenn die Karre auffallend anfällig ist, ist das eine Eigenschaft, die man als Verkäufer nicht verschweigen darf.

Der Verkauf macht nur dann Sinn, wenn es im Geldbeutel Probleme gibt...

Gruß Michael

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Gegenfrage : Was soll das für einen Sinn machen einen Halbjahreswagen zu verkaufen?

vllt. hat er sich finanziell übernommen?!

Wenn der TE Geld benötigt, wäre es wohl sinnvoller, das Fahrzeug zu beleihen (z.B. über Autopfand), als es zu verkaufen.

Themenstarteram 6. September 2009 um 22:29

Hallo,

erstmal vielen Dank für eure Antworten. Also um alle Spekulationen im Keim zu ersticken, ich stecke nicht in Geldnot. Es geht nur darum das durch einen Umzug erheblich mehr km auf mich zu kommen. Daher würde sich für mich dann eher ein Diesel lohnen.

 

Ich habe diese Frage auch gestellt, weil man im Leben ja so viel liest und hört. Mir wurde erzählt das man eine gewisse Zeit das Auto behalten muss, bevor man es verkauft. Aber Ihr habt mich ja aufgeklärt!!

 

Danke schon mal

Zitat:

Original geschrieben von darthvadermenge

Es geht nur darum das durch einen Umzug erheblich mehr km auf mich zu kommen. Daher würde sich für mich dann eher ein Diesel lohnen.

Der Wertverlust durch den Fahrzeugwechsel so kurz nach dem Neukauf wäre derartig immens, daß du Jahre brauchst, um das mit einem Diesel wieder einzusparen.

Zitat:

Original geschrieben von darthvadermenge

Hallo,

 

erstmal vielen Dank für eure Antworten. Also um alle Spekulationen im Keim zu ersticken, ich stecke nicht in Geldnot. Es geht nur darum das durch einen Umzug erheblich mehr km auf mich zu kommen. Daher würde sich für mich dann eher ein Diesel lohnen.

 

Danke schon mal

Den Wertverlust fährst du mit einem Diesel nie wieder rein. Ich kalkuliere mal bei einem Halbjahreswagen mit 8000 € Verlust dazu noch der Neuwagenkauf eines Diesels schätze ich den Verlust auf insgesamt 10.000 € ein ohne Marke und Modell zu kennen. Für dieses Geld bekommst du ca 7700 ltr Benzin und könntest somit  ca. 100.000 km fahren

Zitat:

Original geschrieben von darthvadermenge

Hallo,

erstmal vielen Dank für eure Antworten. Also um alle Spekulationen im Keim zu ersticken, ich stecke nicht in Geldnot. Es geht nur darum das durch einen Umzug erheblich mehr km auf mich zu kommen. Daher würde sich für mich dann eher ein Diesel lohnen.

 

Ich habe diese Frage auch gestellt, weil man im Leben ja so viel liest und hört. Mir wurde erzählt das man eine gewisse Zeit das Auto behalten muss, bevor man es verkauft. Aber Ihr habt mich ja aufgeklärt!!

 

Danke schon mal

Das ist - mit Verlaub - Schwachsinn! Zumindest höchstwahrscheinlich.

Durch den Verkauf verlierst Du Geld beim vorhandenen Auto, der dann zu kaufende Diesel ist in der Anschaffung teurer und im Unterhalt unwirtschaftlich.

Wenn Du billiger fahren willst, rüste auf LPG um und fertig!

Nur wenn Du Dir den vermutlich sowieso nicht lange haltenden TSI gekauft hast, dann ist das kein Schwachsinn, denn dann hast Du bereits beim Kauf ins Klo gegriffen...

Der TSI wird nämlich kaum zuverlässiger als die modernen Diesel sein, die in der Regel ohne vierstellige Reparaturen keine 200.000 km mehr erreichen - und somit in der Lebenserwartung deutlich unter den Standard-Benzinern liegen. TSI? Kein guter Kauf.

Gruß Michael

Woher wollt ihr das denn alle wissen? Ohne harte Fakten sind das doch nur wieder Latrinenparolen. :rolleyes:

Vielleicht hat er ja schon einen Käufer und bekommt einen guten Preis?Vielleicht hat er ja beim Kauf einen immensen Nachlass bekommen :confused:

Was auch immer ein guter Preis ist. ;)

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