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Bestehende Audi 3-Wege Finanzierung - neues Auto finanzieren

Themenstarteram 12. Juli 2020 um 22:57

Guten Abend,

Folgende aktuelle Lage

Audi A1 2018 gekauft mit der 3-Wege Finanzierung.

Im August sind zwei Jahre rum.

Anzahlung: 0€

Rate / Monat: ~ 230,- €

Laufleistung p.a.: 25.000 km

Restsumme nach drei Jahren: ~ 9.500,- €

Da ich das Fahrzeug nicht übernehmen möchte da ich auf ein größeres umsteigen möchte (meine Partnerin und ich möchten uns vergrößern). Es ist ein verbrieftes Rückgaberecht vorhanden.

Aufgrund der aktuellen guten Angebote stellt sich mir bzw. uns die Frage ob sich der Audi auch schon vorzeitig zurückgeben lässt. Beispielsweise ich entscheide mich für einen VW Kombi. Der Händler kauft oder nimmt meinen Audi und löst diesen bei der Audi Bank aus. Das wäre dann quasi +/- 0,- €

Bei dem neuen Auto fange ich somit bei 0,- € an.

Neue Anzahlung etc. etc.

Hat sowas schon mal jemand gemacht und praktische Erfahrung damit?

Ja ich möchte finanzieren und nicht Bar kaufen. Vor allem da es aktuell 0% bei VW gibt.

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75 Antworten

Ja das geht. Du kannst deinen Audi beim Händler in Zahlung geben. Du wirst aber vermulich nicht das kriegen was du dir vorstellst sondern deutlich weniger. Musst also noch mal aus eigener Tasche draufzahlen. Alternativ kaufst du ein Auto zu so schlechten Konditionen das es sich für den Händler noch lohnt deinen Audi für Plus minus null rauszukaufen. Ob das ganze dann natürlich soviel besser ist wage ich zu bezweifeln

Um mit +-0 da rauszukommen, muss der Händler das Fahrzeug für den Preis in Zahlung nehmen, welches der offenen Restsumme bei der Bank entspricht. Der verbriefte Rückkaufwert spielt hier keine Rolle. Es ist eine ganz normale Inzahlungnahme zum Händlereinkaufspreis.

5520 EUR gezahlt, 0 EUR Anzahlung und 9 TEUR Schlussrate. Die Kreditsumme liegt dann wohl bei 20 TEUR? Also sind noch 14480 EUR offen.

Ich bezweifle, dass das hier eine +-0 Rechnung ist. Eher ein dickes Minusgeschäft.

Und die 0% Finanzierungen gibt es nur, wenn man einen teuren Kreditschutzbrief dazu kauft. Zu diesem Thema existieren allerdings bereits mehrere große Threads.

+-0 kommst du nicht raus, kommt drauf an wie viel du für den alten noch bekommst, und wieviel du bereit bist draufzuzahlen. Wenn es gut läuft machst du mit der Aktion nur 1.000€ „miese“. Rechne das mal durch per Excel.

Zur 0% Finanzierung: sollte es wirklich so sein dass du die 0% nur mit Abschluss eines KSB bekommst wäre das 1. nicht zulässig und 2. könntest du innerhalb von 14 Tagen den KSB widerrufen. Dszu gibts wie schon gesagt weitere Threads.

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 0:33

Hallo zusammen,

Die Bedingungen der 0% Finanzierung habe ich mir noch nicht im Detail angeschaut. Habe es mir auf der Seite von VW gesehen das dort aktuell für Jahreswagen 0% angeboten werden. Aber ja der „Trick“ ist mir bekannt. Ebenfalls mit den 14 Tagen Widerruf.

Für mich kommt dieser Fall wenn dann nur in Frage wenn der Händler das Fahrzeug zu der offenen Summe übernimmt. Maximal 500,- € würde ich eventuell noch akzeptieren. Ansonsten ist das dann eben so. Dann behalte ich denn Audi bis zum Ende und gebe ihn dann ab.

Habe schon überlegt das Auto einfach raus zu kaufen. Dann ist das Spie aber das gleiche: Der Händler wird mir nicht die Rauskaufsumme für das Auto geben. Also ebenfalls ein Minusgeschäft.

Privat verkaufen wäre dann natürlich auch eine Option. Allerdings habe ich persönlich keine Lust auf den Stress - wenn ich ehrlich bin. Zudem besteht dann noch die Frage ob ich überhaupt denn Preis erziele.

Habe mal bei Mobile geschaut:

Mein A1 mit der aktuellen Laufleistung, alter und Ausstattung wird für ~ 17.000€ angeboten. Natürlich von Händlern und nicht ganz repräsentativ. Dennoch interessant.

Edit:

Das der verbriefte Rückkauf keine Relevanz hat für diesen Fall ist mir bewusst.

Wollte es nur der Vollständigkeithalber erwähnt haben :)

Edit2:

Mir reicht aber prinzipiell schon mal die Information dass das prinzipiell möglich ist. Vielen herzlichen Dank

Zitat:

@Majoko schrieb am 13. Juli 2020 um 00:33:45 Uhr:

Für mich kommt dieser Fall wenn dann nur in Frage wenn der Händler das Fahrzeug zu der offenen Summe übernimmt. Maximal 500,- € würde ich eventuell noch akzeptieren. Ansonsten ist das dann eben so. Dann behalte ich denn Audi bis zum Ende und gebe ihn dann ab.

Es wäre schon ein großer Zufall, wenn die Sache +/- Null aufgehen würde.

Bei Auto ist der Wertverlust am Anfang am höchsten, gleichzeitig zahlt man mehr Zinsen und weniger Tilgung als im letzten Jahr des Kredits.

Nun sind 25.000 km p.a. nicht wenig. Eigentlich steht und fällt alles mit dem aktuellen Kilometerstand, ob der Wagen mehr Wert ist als geplant oder weniger.

 

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 10:50

Ich höre mir das einfach an und dann schaue ich mal was dabei rauskommt.

Wenn es klappt dann klappt es. Wenn nicht dann nicht. :)

Werde jedenfalls berichten

Das ist die richtige Herangehensweiese. Setz Dir ein Limit. Geht es innerhalb des Limits - gut, geht es nicht - auch gut.

XF-Coupe

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 15:23

Mahlzeit,

Morgen habe ich einen Termin bei einem VW Händler. Erfahre dann mehr. Bin gespannt. Jedenfalls ist es möglich diesen Weg zu gehen.

Die Frage ist jetzt nur bei dem neuen Fahrzeug: Finanzierung oder Leasing. Es handelt sich um ein Golf 7 Kombi. Jahreswagen TDI mit 8.000 km.

Leasing finde ich persönlich sinnvoller. Vor allem bei der Fahrleistung. Zudem stellt sich die Frage wie es mit dem Diesel in drei Jahren steht.

Ich persönlich würde niemals leasen.

Wenn mich das Fahrzeug nervt, ich etwas größeres/kleineres benötige, dann kann ich mit dem finanzierten Fahrzeug zum X beliebigen Händler gehen und in Zahlung geben. Oder sogar Privat verkaufen.

Wenn es Inzahlungnahmeprämien gibt, kann man diese noch mit verrechnen lassen.

Das war auch lange meine Meinung. Aber ich habe jetzt zweimal mit jung gebrauchten und cash bezahlten Fahrzeugen (im Kauf schon recht günstig) nach dem Verkauf die Rechnung aufgestellt, was ich monatlich an Wertverlust generiert habe. Das war einmal mit meinem Touareg und jetzt wieder mit dem F-Type. Letztendlich war es mehr, als ich für dasselbe Fahrzeug als Neuwagen an Leasingraten bezahlt hätte.

Im Privatbereich werde ich weiterhin nicht leasen, weil ich da einfach auch Eigentümer sein möchte, aber im beruflichen Bereich rechne ich das jetzt mit sehr spitzem Bleistift durch und habe kürzlich für die Fa. einen Wagen (Ford Puma) geleast.

Wenn man nicht vorhat, den Wagen länger zu behalten, kann Leasing durchaus eine sinnvolle Alternative sein. Insbesondere dann, wenn man nicht auf eine bestimmte Marke oder Modell fixiert ist, sondern sich einfach in der gewünschten Kategorie ein Leasingschnäppchen sucht.

XF-Coupe

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 18:01

Puh. Das ist nicht so einfach.

Tatsache ist dass das meiste meines Geldes in ETF Depots schlummert. Als „Bar“ Reserve habe ich noch an die 20.000 €.

Ich könnte das Auto auch direkt Bar bezahlen. Allerdings sind dann meine Reserven aufgebraucht.

Die ETF-Depots möchte ich erst in zich Jahre anpacken. Wenn es hart auf hart kommt kann ich das Auto also weiterzahlen. Mein Netto Einkommen beläuft sich auf 3.200 € und die Sparrate liegt aktuell bei 37 %. Daher sehe ich das finanzielle Risiko als nicht so hoch ein. Die Zahlen nicht zum prahlen oder so sondern um einfach die Finanzielle Grundlage von mir zu nennen. Meine Partnerin ist mit A13 auch gut dabei. Daher sehe ich das finanzielle Risiko erst mal nicht. Vielleicht übersehe ich auch was. :)

Zudem sehe ich das Problem das das Auto nach meinen drei Jahren über 80.000 km auf der Uhr hat. Der Restwert ist dadurch nicht sonderlich hoch. Bei einer Fahrleistung von 10.000 km pro Jahr würde ich sicherlich Bar kaufen.

Zudem kommt dann noch das „Problem“ mit dem Diesel. Denke bei 25.000 km pro Jahr macht das schon Sinn auf Diesel zu setzen.

Es soll jedenfalls ein Golf Kombi TDI als Jahreswagen werden. Gefällt mir sehr sehr gut. Meiner Partnerin auch.

Mich stellt sich daher die Frage:

Finanzierung oder Leasing? Vor allem mit den 0%

Fand die Finanzierung vom A1 vollkommen in Ordnung.

Dann hol dir am besten von überall angebote ein, da kann man übers Internet kaum helfen.

Angebote einholen, vergleichen, durchrechnen. Prinzipiell sind deine Finanzen grundsolide, und ETF's auch eine super Anlage. Was soll da schief gehen? :)

Themenstarteram 13. Juli 2020 um 18:47

Zitat:

@Krizzzzz schrieb am 13. Juli 2020 um 18:43:59 Uhr:

Dann hol dir am besten von überall angebote ein, da kann man übers Internet kaum helfen.

Angebote einholen, vergleichen, durchrechnen. Prinzipiell sind deine Finanzen grundsolide, und ETF's auch eine super Anlage. Was soll da schief gehen? :)

Also um das finanzielle schief gehen mache ich mir keine Sorgen.

Die Frage ist nur Leasing oder Finanzierung.

Bei Leasing habe ich nach drei Jahren nicht das Restwert Problem wie es evtl. bei der drei Wege Finanzierung der Fall ist. Kann das Auto dann aber auch nicht übernehmen. Frage ist ob ich das überhaupt will. Also das Auto mit der Laufleistung behalten.

Schwierig schwierig.

Leasing kommt natürlich monatlich günstiger als Finanzierung bei Ohne Anzahlung.

Angebote ist so eine Sache.

Das Auto mit meiner gewünschten Ausstattung, alter und Laufleistung ist leider wenig bis kaum Auswahl.

Deshalb ist der heute angeschaute schon Favorit.

Während die sich morgen den Audi anschauen machen wir eine Probefahrt.

Fahrzeugpreis ist 20.500€ 1 Jahr alt 8000 km.

Wie teuer darf bei sowas das Leasing sein?

Habe mal was von Leasingfaktor gehört. Wobei die Frage ist ob das bei der Fahrleistung Relevanz hat.

Also grundsätzlich besteht für Privatkunden kaum ein Unterschied zwischen 3-Wege und leasing. Auch bei der 3-wege ist der Rückkaufpreis garantiert. In meinem Fall kostete mich allerdings leasing eine 25% höhere versicherungsprämie, weshalb leasing von den gesamtkosten in meinem Fall nicht das günstigste war. Man muss immer eine Vollkostenrechnung machen. Wenn du dir znsicher vist ob du das Auto behalten möchtest, musst du die 3-wege nehmen

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