neuer Gebrauchter für um die 9000€

Hallo allerseits,

ich hatte hier schonmal in die Kaufberatung gepostet und nach Rat gefragt. In der Zwischenzeit hatte ich dann leider andere Sachen als Autokauf im Kopf und wollte das Ganze deshalb nochmal hier neu aufrollen. Hoffe das zählt (noch) nicht als Spam.

Ich suche ein neues Auto für mich das bis zu 9000€ kosten darf. Ich werde c.a. 10.000km pro Jahr damit fahren, dabei hauptsächlich in der Stadt und ~1 mal pro Monat von Frankfurt nach Berlin und wieder zurück.
Das Auto sollte schon Spaß machen (heißt ich würde es begrüßen wenn man es spürt, wenn man aufs Gas geht), dabei aber wenn möglich nicht mehr als 10 Liter verbrauchen (bei normaler Fahrweise versteht sich).
Auch zuverlässig sollte er sein, also wenn möglich kein Auto das bekanntermaßen oft Pannen hat und teure Reperaturen benötigt. Diese werde ich mir als Student nämlich eher schwer leisten können :/
Abhängig vom letzten Punkt sollte er auch nicht allzu alt sein (es sei denn das Auto hat sich allgemein auch im Alter bewährt und kriegt nicht urplötzlich macken), also EZ ~2009.

Ich bin ein großer Fan von Limosinen, weiß jedoch (auch dank meinem 1. Thread) dass sich Leistung, Verbrauch und Größe schwer mit 9000€ unter einen Hut bringen lassen, doch vielleicht hat ja wer die passende Idee 😁

Eigentlich hatte ich auch bereits mein Traumauto im Internet gefunden (http://suchen.mobile.de/.../206686203.html?...)(hoffte den Preis auf 9k drücken zu können 😁), hab jedoch gelesen, dass die TFSI von Audi sehr anfällig wären? Hat da jemand Erfahrung mit?

Danke schonmal für die Hilfe!

Beste Antwort im Thema

Wie kommst du darauf, dass der von dir verlinkte ein TFSI ist, steht doch nirgends was von TFSI? Der hat den guten alten 1.6er Sauger, der ist zuverlässig und robust (als einer der wenigen aus dem Hause VW).
Ob der deine Leistungswünsche erfüllt steht auf einem anderen Blatt, das kann nur eine ausführliche Probefahrt klären.
Aber der verlinkte ist auch ein Unfallwagen und im Kundenauftrag (also nicht vom Händler und mit 0 Gewährleistung), für so ein Auto würd ich nie 10k zahlen.

36 weitere Antworten
36 Antworten

Zitat:

@w00n schrieb am 17. März 2015 um 21:10:15 Uhr:


Wie sieht das aus mit der Zuverlässigkeit der Fords? Werden die alle mittlerweile in Deutschland oder über'n Teich gebaut?

Fiesta in Köln, Focus in Saarlouis.

Übern Teich? 😕 Das dürften nur eine Handvoll Modelle gewesen sein, die offiziel in Europa angeboten, aber in den USA gebaut wurden.

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 17. März 2015 um 22:44:59 Uhr:


Wie gefällt dir das Modell, das hat auch geschwungene Linien und ein eher flach auslaufendes Heck:
http://ww3.autoscout24.de/classified/261565848?asrc=st|as

Sehr unvorteilhafte Bilder. Auf denen sieht es so aus, als ob das Heck hinten nochmal fetter wird. Hab mir aber noch andere Bilder von dem Renault angeschaut und der hat echt was. Würde ich mir gerne mal anschauen.

Könnte man bei dem sagen, dass er genau der Kompromiss zwischen schwerer Limosine und schnellem Stadtflitzer ist, oder trügt der Schein?

Habe den Renault beim Händler des S40 Diesel gefunden, jedoch als Automatik. Sollte man da was spezielles beachten/sind die anfälliger? Soll es ja bei manchen Autos geben, dass Schaltung hui, Automatik pfui ist.

@backbone: War meine Ansicht, dass die Amis im Amiland gebaut werden wohl mehr als veraltet :P Danke für die Aufklärung.

Was für eine Motor-Getriebekombination hat der Renault mit Automatik den du meinst denn genau?
Ja, von der Größe liegt der zwischen Fiesta und den Stufenhecklimousinen.
Ford Deutschland ist ja eigentlich eine deutsche Marke, bis vor kurzem wurde ja kein einziges Modell, dass Ford in Europa im Angebot hatte (also von Ford Deutschland) in den USA angeboten und umgekehrt kein Ford USA Modell in Europa. Da die Amis jetzt jetzt anspruchsvoller werden wurde erst in den letzten jahren die weltweite Modellpalette teilweise vereinheitlicht und die in Deutschland entwickelten Ford-Modelle weltweit angeboten.

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 18. März 2015 um 00:55:23 Uhr:


Was für eine Motor-Getriebekombination hat der Renault mit Automatik den du meinst denn genau?

Der hier

http://suchen.mobile.de/.../206561500.html?...
Ähnliche Themen

Zitat:

@w00n schrieb am 17. März 2015 um 22:24:51 Uhr:


Mein Problem mit den anderen kleinen, kraftvollen Flitzern ist, dass sie meistens, meiner Meinung nach, aussehen wie eckige Kartons mit Alufelgen. Der Leon macht da noch die Ausnahme. Nach welchen sollte man da Ausschau halten? Besonders gute Baujahre/modelle?

Der Leon ist auch eine Klasse über den Kleinwagen und somit einiges größer, aber auch schwerer.

Den 2.0 FSI gibts auch im Golf, A3, Octavia, ...

Stärker, aber eben mit Turbo, wäre der 1.8 TSI, aber der gilt nicht als besonders zuverlässig. Besser ist der 2.0 TFSI, der verbraucht aber ganz gut, wenn du die Leistung forderst.

Das Megane Coupe soll ja mit dem 1.4 Motor etwas schlapp sein, aber das müsste man bei einer Probefahrt testen obs reicht. Flotter wäre auf jeden Fall der TCE 180 Motor.

Zitat:

@w00n schrieb am 18. März 2015 um 01:21:05 Uhr:



Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 18. März 2015 um 00:55:23 Uhr:


Was für eine Motor-Getriebekombination hat der Renault mit Automatik den du meinst denn genau?
Der hier http://suchen.mobile.de/.../206561500.html?...

Der hat ein CVT Getriebe = Sutfenloses Getriebe

Das ist extrem gewöhnungsbedürftig, viele kommen damit überhaupt nicht klar, das hat keine fixen Gangstufen, sondern eine variable Übersetzung was zu einer seltsamen Geräuschkulisse führt (Motordrehzahl bleibt gleich während Auto Tempo verändert, nicht so toll zum sportlichen Fahren).

In Sachen Langlebigkeit war die Getriebeart quer über alle Hersteller auch nicht so toll, das Getriebe im Renault kommt aber von Konzernpartner Nissan, die sind Nr. 1 was CVT Getriebe angeht.

Ich rate trotzdem davon ab, such lieber nach einem mit Handschaltung.

So, habe mir heute den Mazda 6, den Lancer und den Fiesta Sport angeguckt und probegefahren.
Beim Mazda waren leider die roten Kennzeichen des Händlers bei der Zulassungsstelle und ich konnte nur 1 2 abgehackte Runden auf dem engen Hof drehen.. will mich jedoch Ende nächster Woche anrufen wenn die Kennzeichen da sind, damit ich auch eine normale Fahrt machen kann. Vom Aussehen her und der Ausstattung finde ich ihn Top, hat jedoch ein paar Kratzer an beiden Seiten und am Kotflügel. Außerdem leicht rostiger rechter Auspuff (Grund zur Sorge?). Händler wollte trotzdem nicht von 9.999€ runtergehen, nur Winterräder mit Stahlfelgen auf's Angebot gepackt.

Der Lancer hat von außen tatsächlich den Eindruck gemacht, als hätte er nur 12k km runter. Ausstattung auch sehr nett.
Was mich dann aber bei der Probefahrt verblüfft hat war, dass er irgendwie einfach nicht gezogen ist? 😕 Weiß ehrlichgesagt nicht woran es lag - vielleicht habe ich ihn noch hoch genug drehen lassen oder er ist einfach zu schwer/nicht gut abgestimmt? Jedenfalls kam bis zu 3-4.000 Umdrehungen kaum ein Kopfnicken auf. Was ich bei seinen 143 PS etwas komisch fände, da der Ford Mondeo meines Vaters, mit dem ich in letzter Zeit auch mal öfter unterwegs bin, mit vergleichbaren 140 PS meiner Meinung nach um einiges fixer abging als der Lancier. Ist zwar ein Diesel, aber kann das solch einen krassen Unterschied machen? Vielleicht ja ein erfahrener Lancier-Pionier hier der das weiß 😁

Der Fiesta Sport hat mich als Kleinwagen echt überzeugt. Vom Aussehen kein Pappkarton mit Alufelgen sondern ein Auto mit Linien, auch die Ausstattung ist ausreichend. Vor der Probefahrt wurde mir mitgeteilt, dass er ein Unfallwagen sei (Frontalunfall) und der Kühler, die Motorhaube, ein Kotflügel und eine Tür von Ford selbst repariert wurden. Nun gut.
Die Probefahrt hat wirklich Spaß gemacht, die 120 PS auf wenig Gewicht machen echt was her. Händler lag direkt an der Autobahn - ganz praktisch. Habe jedoch bemerkt, dass der Wagen einen leichten aber deutlich bemerkbaren Rechtsdrall hatte. Darauf meinte der Händler später, dass das Lenkrad noch nicht eingestellt/justiert sei - kann das sein, oder ist eine Nachwirkung vom Unfall wahrscheinlicher? (Achse beschädigt, etc.) Dies soll allerdings von Ford bei der HU/AU nachgebessert werden + neue Sommerreifen und 2 Jahre Garantie (großes Plus).

Insgesamt hat mich heute am meisten der Fiesta überzeugt, da er eigentlich alle Erwartungen erfüllt hat, die ich an einen Kleinwagen hatte.
Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich den Mazda nicht probefahren durfte. Auch der Preis passt nicht ganz, aber weiß nicht so genau, wo man Preisverhandlungen ansetzen könnte (außer dass er als "Nichtraucherauto" in der Beschreibung steht, ich aber kleine Asche-Reste im Aschenbecher gesehen hab 😮) Von der Optik und der Ausstattung gefiel er mir auf jeden Fall am besten.
Der Lancier hat mich wie gesagt von der Leistung her enttäuscht. Ausstattung und Zustand waren Top, kommt jedoch von der Optik mMn nicht an den Mazda ran.

Guter Rat gefragt zum "Top"-Angebot des Ford, ob der Mazda es wert ist ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen und weshalb ich den Lancier nicht schnell bekommen hab oder er einfach so ist? 😁

Danke

Der Mondeo ist ein TURBO Diesel. Daher hat der ein bäriges Drehmoment bereits bei sehr niedriger Drehzahl.
Der Lancer ist ein Sauger der sein maximales Drehmoment erst bei 4200U/Min hat -> der braucht Drehzahl.
Ist aber insgesamt wirklich recht lahm. Nimmt ja meinem 60 PS Kleinwagen kaum was ab von 0-100 😁

Der Bumps beim Fiesta muss ja schon ordentlich gewesen sein. Ich täte den vor dem Kauf auf jeden Fall von Fachleuten nochmal begutachten lassen (evtl. ein seriöser Gebrauchtwagenchek?)
Kann gut sein, dass die Achse einen weg hat.

MfG

Zitat:

@HalbesHaehnchen schrieb am 19. März 2015 um 01:53:31 Uhr:



Der Bumps beim Fiesta muss ja schon ordentlich gewesen sein. Ich täte den vor dem Kauf auf jeden Fall von Fachleuten nochmal begutachten lassen (evtl. ein seriöser Gebrauchtwagenchek?)
Kann gut sein, dass die Achse einen weg hat.

MfG

Würde sowas nicht rauskommen, wenn die den vorher nochmal zum TÜV geben?

Benziner ohne Turbo haben eine ganz andere Kraftentfaltung als Turbodiesel, die haben die Leistung erst bei hohen Touren. Beim Fiesta hat sich das wohl nicht so bemerkbar gemacht, weil der deutlich leichter ist als der Lancer, im schwereren Lancer mit nur 1.8l Hubraum geht unter 4000 Umdrehungen nicht viel vorwärts, da heißt es den Motor hochdrehen und erst bei 6000 Umdrehungen hochschalten, wenn du volle Leistung willst.
Wenn dir das nicht gefällt rate ich entweder zu einem Turbobenziner oder einem leichten Auto wie dem Fiesta.
Von dem Exemplar das du gefahren bist rate ich aber vehement ab, ein Frontschaden mit Rechtsdrall, da kann ich nur sagen Finger Weg! Fiesta gibts genug zur Auswahl, da kannst du dir problemlos einen Unfallfreien suchen.

Edit: Tüv allein heißt leider noch nicht, dass das Auto in Ordnung ist.

Hier mal ein anderer Fiesta: http://ww3.autoscout24.de/classified/266211299?asrc=st|as

Dieser Honda scheint einen Blick wert zu sein: http://ww3.autoscout24.de/classified/261648267?asrc=st|as

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 19. März 2015 um 01:59:26 Uhr:


Von dem Exemplar das du gefahren bist rate ich aber vehement ab, ein Frontschaden mit Rechtsdrall, da kann ich nur sagen Finger Weg! Fiesta gibts genug zur Auswahl, da kannst du dir problemlos einen Unfallfreien suchen.

Hier in Berlin gäbe es noch 2 andere:

http://suchen.mobile.de/.../205551975.html?...

und

http://suchen.mobile.de/.../202595639.html?...

Ersterer hat in etwa gleich viel gelaufen und kostet etwas weniger - als Privatverkäufer vielleicht sogar noch die Möglichkeit den Preis zu drücken.
Letzterer anscheinend auch von einem Fordhändler, ~10k km weniger gelaufen, dafür aber satte 1200€ teurer.

Was mir bei der Privatperson fehlt ist die sehr praktische und absichernde 2 Jahre Garantie von Ford - wenn mir der Wagen abkratzt säße ich auf den Reperaturkosten. Wie fallen die bei den Fiestas aus? Ist das die Ersparnis und das "Unfallfrei" wert?
Beim anderen Händler ist der Preisaufschlag einfach ziemlich krass. Woran kann das liegen? Sind 10k km weniger so viel wert?

Angenommen ich lasse den selber nochmal durchchecken und Ford haut den durch die HU / lässt alle Mängel reparieren. Trotzdem striktes abraten? Ob mit oder ohne hypothetischen Achsenschaden?

Wo steht, dass du beim Händler 2 Jahre Garantie bekommst? Ich hab das nirgends gefunden.

Beim Privatangebot steht dafür, dass er eine Anschlussgarantie abgeschlossen hat die man übernehmen kann.
Das macht auf mich einen guten Eindruck, der Preis stimmt auch, den würde ich mir näher ansehen.
Der vom Händler ist im Normallfall den Mehrpreis bei weitem nicht Wert.

Den Unfallwagen müsstest du auf jeden Fall von unabhängigen Experten (TÜV, Dekra,...) prüfen lassen, die können dir sagen was Sache ist.

Ich hab inzwischen den obigen Post editiert und noch zwei Fahrzeuge verlinkt.

"dreijährige Anschlussgarantie auf die Hauptteile" heißt, genau wie beim Händler; etwas geht am Auto ohne Fremdeinwirkung kaputt, Garantie deckt die Kosten ab? Verstehe ich das richtig?

Das mit den 2 Jahren Garantie meinte der Händler.

Werde mir auch den Fiesta von Privat mal näher anschauen auf jeden Fall.

Sagen wir TÜV oder Dekra sagen der Wagen läuft einwandfrei, keine Macken (bzw. behoben) und auch sonst nichts auszusetzen, kann ich den dann gewissenhaft kaufen? Oder bleibt da eben doch ein großes Restrisiko - auch wenn TÜV/Dekra erstmal sagt alles ok?

Das mit dem Drall nach rechts kann an mangelnder Einstellung liegen. Sagenhaft viele Wagen auf den Höfen der Händler haben das Problem.
Könnte aber auch am Unfall liegen und da wäre es tatsächlich interessant, ob der TÜV was zum Fahrwerk sagt. Wahrscheinlich ist der Wagen nur deswegen günstiger als beim anderen Händler.

Von Privatpersonen ist meistens günstiger, da man den Zwischenhändler ausschaltet. Die Gewährleistung des Händlers ist oftmals nicht viel Wert.

Musst bei privat nur besonders darauf achten, ob jetzt teure Reparaturen oder so anstehen, die der Besitzer nicht zahlen will.

Allgemein ist so ein netter Besuch beim TÜV nie verkehrt.

Zitat:

@w00n schrieb am 19. März 2015 um 03:05:43 Uhr:


Sagen wir TÜV oder Dekra sagen der Wagen läuft einwandfrei, keine Macken (bzw. behoben) und auch sonst nichts auszusetzen, kann ich den dann gewissenhaft kaufen? Oder bleibt da eben doch ein großes Restrisiko - auch wenn TÜV/Dekra erstmal sagt alles ok?

Ja, sag denen von TÜV / Dekra dass der Wagen einen Frontalunfall hatte und du dir der Drall aufgefallen ist, ich würde dann einfach abwarten was die dazu sagen nachdem sie sich das genau angesehen haben und auf deren Meinung vertrauen.

Aber der von Privat scheint das deutlich bessere Angbot zu sein.

Deine Antwort
Ähnliche Themen