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Neuer Artikel Reifendrucksensoren, stimmt das???

Themenstarteram 7. Dezember 2014 um 18:33

Hallo Leute!!!

Meine Mutter hat mir eine Stelle von der Zeitschrift "Freizit Woche" gezeigt..

Ich schreibe mal den kompletten text rein.

"Kein Tüv mehr ohne Reifendrucksensoren

Böse Überraschung für Autofahrer: Der Reifenwechsel kann teurer werden. Seit November 2014 erstmals zugelassene Fahrzeuge müssen über ein Reifendruck-kontrollsystem (RDKS) verfügen.

Die Automobilbranche verbaut indirekte und direkte Systeme. Letzteres benötigen Funksensoren an den Rädern. An zusätzlich angeschafften Winterreifen fehlen sie aber meist. Dann muss nachgerüstet werden, sonst gibt es keinen Tüv Stempel. Auch nicht für Fahrzeuge mit aktivem RDKS, die vor November 2014 zugelassen wurden. kosten bis zu 600 Euro."

Ist es das wo man im Auto, dann den Reifenluftdruck immer Live lesen kann?

Will mir bald ein neues Auto holen, also ist es wirklich Pflicht???

Sind dann indirekte besser???

Beste Antwort im Thema

@ Sachte

das aktive Kontrollsystem ist nicht Pflicht,

sondern ein System, das den aktuellen EU- Richtlinien und -Verordnungen

entspricht;

sei es indirekt ( Messung über ABS/ESP)

oder

direkt ( über Reifendruck-Sensoren ) :p

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Grundsätzlich hat ein aktives RDKS schon ein paar mehr Vorteile als hier genannt wurden. Ob diese den Preis rechtfertigen, sei aber mal dahingestellt.

-> Sie messen viel genauer und können präziser warnen, vor allem warnen sie einen wesentlich früher als das passive System.

-> Ein aktives System hat immer auch den richtigen Druck für das Fahrzeug im Steuergerät gespeichert. Beim passiven System kann man sich beim Selbst-Radwechsel viel zu wenig Druck in die Reifen machen weil man zu dämlich ist das Schild am Auto zu finden und zu lesen, danach das RDKS mittels Knopffdruck anlerenen und fertig. Es wird dich niemals warnen wenn alle 4 Reifen gleichzeitig nur 1,5 bar haben, was aber beim Fahren schon gefährlich ist. Das aktive System schlägt hier Alarm, weil es weiß dass das Auto 2,2 bar haben sollte.

-> Ein aktiver Sensor misst auch die Temperaur und kann bei zu hoher Last warnen - und temperaturbedingte Druckschwankungen vom Alarm ausschließen.

-> Das Reserverad kann mit überwacht werden (okay, wer's braucht ...).

-> Reifenstecher lösen die Alarmanlage vom Fahrzeug aus.

 

Also es ist schon die "perfektere" Lösung für diese Technik.

Klar ärgert man sich bei Neukauf der Räder über Zusatzkosten (meine Sensoren in den Winterrädern haben 320 € nur Material gekostet), aber dafür bekommt man auch ein Plus an Sicherheit.

Investieren muss man das auch nicht regelmäßig, ein Sensor hält i.d.R. mindestens 5, bis zu 10 Jahre. Selbst wenn man das Auto lange fährt, muss man sie vielleicht einmal tauschen.

Und sinnvoll ist diese Technik auf jeden Fall.

Wie oft sehe ich Kundenfahrzeuge in der Werkstatt, wo selbst Räder gewechselt wurden. Abgesehen davon dass 2 Räder meistens falsch herum laufen, knüppeln sich manche Leute 3,5 bar in die Reifen vom Golf oder machen viel zu wenig Luft rein oder prüfen sie gar nicht erst.

Außerdem ist der schleichende Druckverlust sehr gefährlich, da er von vielen Fahrern gar nicht wahrgenommen wird.

Zitat:

, knüppeln sich manche Leute 3,5 bar in die Reifen vom Golf

Mach ich auch, dann hat man ein halbes Jahr Ruhe (normalerweise). Außer weniger Fahrkomfort sollte der höhere Druck keine weiteren Nachteile haben.

Grüße

Zitat:

@kat2 schrieb am 9. Dezember 2014 um 15:08:38 Uhr:

Zitat:

, knüppeln sich manche Leute 3,5 bar in die Reifen vom Golf

Mach ich auch, dann hat man ein halbes Jahr Ruhe (normalerweise). Außer weniger Fahrkomfort sollte der höhere Druck keine weiteren Nachteile haben.

Grüße

Ironie sollte man wenigstens mit mindestens einem Smiley kenntlich machen sonst glaubt das am Ende noch jemand :rolleyes:

 

Gruß Tobias

Das Ding soll primär die Leute vor dem tot auf der Bahn retten, wenn sie nicht merken, daß auf der Ha rechts der Druck innerhalb der letzten 40km auf 0.5bar gesunken ist.

Und das Gummi langsam >90°C warm wird. Und beim übernächsten Überholmanöver eines LKWs es von der Felge fliegt und man quer über die Spuren auf den Erdwall zufliegt.

Und das tut das passive System.

Das aktive hilft zusätzlich z.B. Dumpfbacken dran zu erinnern, 1x Monat doch mal allgemein nach dem Reifendruck zu schauen.

Da das passive seit spätestens der Hardware die ab 2009 allgemein verbaut wird zuverlässig (wie gedacht) funktioniert (bei den deutschen Marken hab ich das schon 2007 festgestellt), sollte es mittlerweile und ruhig Pflicht werden.

Das aktive zu Pflicht werden lassen, und nicht als Option oder Ausstattungsmerkmal eines Modells - also Entscheidung des Herstellers - halte ich in Anbetracht der fortlaufenden Folgekosten für eine Unverschämtheit. Sorry.

Es sei denn mit der Masseneinführung ergo einer echten Massenproduktion, fallen diese Kosten auf zusätzliche 15€ pro Achse.

@ Sachte

das aktive Kontrollsystem ist nicht Pflicht,

sondern ein System, das den aktuellen EU- Richtlinien und -Verordnungen

entspricht;

sei es indirekt ( Messung über ABS/ESP)

oder

direkt ( über Reifendruck-Sensoren ) :p

Dann ist doch alles im Butter :)

Zitat:

@Sachte schrieb am 10. Dezember 2014 um 01:27:33 Uhr:

Das aktive zu Pflicht werden lassen, und nicht als Option oder Ausstattungsmerkmal eines Modells - also Entscheidung des Herstellers - halte ich in Anbetracht der fortlaufenden Folgekosten für eine Unverschämtheit. Sorry.

Es sei denn mit der Masseneinführung ergo einer echten Massenproduktion, fallen diese Kosten auf zusätzliche 15€ pro Achse.

Erstens stimmt die Aussage nicht; das RDKS muss nicht aktiv sein.

Zweitens sind die Preise schon lange im Fallen.

Anfangs musste man zum Teil über 100 € pro original Sensor bezahlen, heute liegen die Preise der originalen Teile schon wesentlich niedriger.

Mittlerweile bekommt man auch für 50 € einen Sensor im Zubehör und muss keine Originalteile mehr kaufen.

Ich denke schon, dass sich dieser Trend noch fortsetzen wird.

FALLS. Das war als FALLs gemeint...

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 9. Dezember 2014 um 15:15:48 Uhr:

Zitat:

@kat2 schrieb am 9. Dezember 2014 um 15:08:38 Uhr:

 

Mach ich auch, dann hat man ein halbes Jahr Ruhe (normalerweise). Außer weniger Fahrkomfort sollte der höhere Druck keine weiteren Nachteile haben.

Grüße

Ironie sollte man wenigstens mit mindestens einem Smiley kenntlich machen sonst glaubt das am Ende noch jemand :rolleyes:

 

Gruß Tobias

Habe es aber nicht ironisch gemeint. Knapp 3 bar werden bei voller Beladung sowieso empfohlen, zumindest an der Hinterachse. Etwas mehr sollte darum kein Problem sein.

Grüße

Zitat:

@kat2 schrieb am 10. Dezember 2014 um 15:29:08 Uhr:

Habe es aber nicht ironisch gemeint. Knapp 3 bar werden bei voller Beladung sowieso empfohlen, zumindest an der Hinterachse. Etwas mehr sollte darum kein Problem sein.

Grüße

Etwas mehr ist kein Problem.

Wenn du es aber übertreibst, dann sinkt nicht nur der Fahrkomfort. Der Reifen liegt nicht mehr richtig auf, was zu Lasten der Fahrzeugstabilität geht. Ganz abgesehen davon dass er ungleichmäßig verschleißt, kann er bei höheren Geschwindigkeiten dann auch überhitzen und im schlimmsten Fall platzen.

Ich glaube nicht, daß ein moderner Reifen bei 3,5 bar überhitzt oder platzt. Er ist für diesen Druck sowieso ausgelegt. Ich fahre immer mit dem Druck für volle Beladung plus 0,5 bar und hatte bislang keine Probleme.

Einige meiner Autos sind auch mehr Stehzeuge, bei denen sowieso empfohlen wird, den Druck zu erhöhen. Den lasse ich dann nicht wegen jeder kleinen Ausfahrt extra ab.

Der Reifendruck für volle Beladung und dann noch 0,5 Bar mehr?

Warum fährst du nicht generell auf allen Autos 4 Bar? Dann muss man nicht bei jedem einzelnen nachschauen, und "rechnen".

Der Hersteller würfelt den entsprechenden Reifendruck ja immer, von daher macht es ja Sinn, sich ihn einfach selbst zu zurechtzulegen, wie man will.

Ob hier wohl jmd Sarkasmus entdecken kann?

Mal im Ernst, bei solchen Beiträgen habe ich immer die Befürchtung, dass Andere denken, dies wäre eine gute Idee und es dann nachmachen.

Zitat:

@kat2 schrieb am 10. Dezember 2014 um 17:30:55 Uhr:

Ich glaube nicht, daß ein moderner Reifen bei 3,5 bar überhitzt oder platzt. Er ist für diesen Druck sowieso ausgelegt. Ich fahre immer mit dem Druck für volle Beladung plus 0,5 bar und hatte bislang keine Probleme.

Ich verstehe deinen Standpunkt. Aber du kannst es nicht allgemein gutreden, mit so hohem Reifendruck herumzufahren.

Etwas mehr Druck in den Reifen ist kein Problem und kann sogar beim Spritsparen helfen, aber da reden wir von 0,2 bar mehr.

Du redest hier von voller Beladung + 0,5 bar, also wahrscheinlich 1 bar über der Vorgabe.

"Der Reifen ist für diesen Druck sowieso ausgelegt".

Ja, ein PKW-Reifen platzt erst bei ca. 20 bar (habe ich mal in einem Test von Pirelli gesehen). Fahr doch mit 15 bar Luftdruck, dann musst du nie wieder Luft prüfen. ;)

Die Hersteller denken sich schon etwas dabei, wenn sie den Luftdruck für ihre Fahrzeuge angeben. Wenn es so egal wäre dass man zu viel Luft im Reifen hat, warum würden sie dann einen Druck für volle Beladung und einen Druck für normale Beladung angeben?

Dann würden sie doch einfach nur den Wert für volle Beladung angeben, damit man vor und nach Urlaubsfahrten nichts am Druck ändern muss und die Sache nicht so kompliziert ist. Dann fährt man alleine halt mit etwas zu viel Druck. Ist ja deiner Meinung nach egal.

Aber es nimmt eben nicht nur der Komfort ab, sondern auch die Stabilität und Sicherheit.

Und "du glaubst nicht, dass ein moderner Reifen bei 3,5 bar überhitzt oder platzt" ...

Das tut der Reifen an sich auch nicht. Aber das hängt doch nicht nur vom Reifen ab, sondern maßgeblich von dem Auto ab dem er montiert ist.

An einem T5 z.B. werden viel höhere Drücke gefahren und 3,5 bar sind wahrscheinlich sogar optimal, aber jetzt pump mal als Extrembeispiel den Reifen eines Polo oder Golf so weit auf. Da sind 2.0 bar vorgeschrieben und du machst 1,5 bar zu viel rein. Was passiert? Der Reifen liegt nicht mehr auf der kompletten Fläche auf und läuft nur mittig. Jetzt fahr damit mal auf der Autobahn hohe Geschwindigkeiten. Das Ding überhitzt, darüber brauchen wir nicht diskutieren.

Und nur weil du bisher keine Probleme hattest, bedeutet das nicht dass man es problemlos machen kann. Wenn du mal in eine grenzwertige Gefahrensituation kommst, kann der zu hohe Reifendruck der entscheidene Faktor sein, wegen dem du die Kontrolle verlierst und etwas passiert.

Könnte, könnte, ja ... das ist alles in der Theorie. Aber man muss es doch nicht heraufbeschwören indem man mutwillig irgendwelche Herstellervorgaben ignoriert.

Ich will dir jetzt echt nicht zu nahe treten, aber genau für Leute wie dich wäre ein aktives RDKS durchaus sinnvoll.

Hi,

ich habe zwar keinen Golf, sondern nur einen Octavia, aber für den ist der vorgegebene Luftdruck von der Beladung abhängig und schwankt so um ca. ein knappes Bar. Ich glaube nicht, daß sich die Reifenlauffläche da groß verformt - das galt wohl eher für Diagonalreifen.

Übrigens fahre ich auch seit einigen Jahre ganzjährig Winterreifen - noch so ein Sakrileg...

Auch bei einem meiner Oldtimer mit Heckmotor fahre ich hinten 3,5 bar und vorn 2,5 bar (mit Radialreifen), dabei liegt er wirklich gut auf der Straße und ist nicht unkomfortabel - mit den originalen Luftdrücken aus den 30er Jahren hätte man nur eine abenteuerliche Straßenlage, wie mir ein anderer Besitzer mitteilte, der sich zunächst an die Drücke aus der Betriebsanleitung hielt.

Schädlich ist zu niedriger Luftdruck. Der macht die Reifen kaputt - und nicht ein Bar mehr als vorgeschrieben.

Solange der zulässige Druck für den Reifen nicht überschritten wird (was ja meist 3.5bar sind) wird da auch nix heiss oder platzt.

Das Fahr- und Bremsverhalten kann sich aber wieder verschlechtern, ebenso kann die Abnutzung ungünstig sein, muss aber nicht.

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