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Nachträglich Pulverbeschichtete Felgen wie erkennt man das bei Alufelgen?

Themenstarteram 13. Mai 2018 um 12:50

Hallo,

hab mal gebrauchte Alufelgen gekauft, welche ich noch hier habe. Wie kann ich feststellen ob diese nachträglich pulverbeschichtet wurden? Ankratzen oder kaputt machen will ich sie nicht unbedingt, zumindest nicht ersichtlich.

Darf man das eigentlich bei Alufelgen machen? Die werden ja irgendwie stark erhitzt danach..

Schönen Sonntag, ich freue mich überantworten

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Es gibt keine gesetzliche Regelung, welche den Auftrag von Lack untersagt.

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Es gibt keine gesetzliche Regelung, welche den Auftrag von Lack untersagt.

Wenn die Beschichtung gut gemacht wurde wird das bestenfalls ein Beschichter oder der Hersteller rausfinden, wobei sich der Hersteller dabei Leichter tut.

Die von Dir angesprochene "starke Erhitzung" ist nicht so stark wie gedacht. Das gelingt sogar zu Hause im Backofen. Das "Einbrennen" beim Pulverbeschichten des aufgetragenen Farbpulvers erfolgt bei ungefähr 200°C. Die Rekristallisationstemperatur bei Alu und verschiedenen Legierungen liegt hier bei um die 300°C, also unterhalb. Deswegen ist mit keinen Gefühgeveränderungen im Material zu rechnen und statthaft.

Link: http://www.aluinfo.de/aluminium-lexikon-detail.html?id=94&letter=w

Sei froh und danke dem Verkäufer, wenn sie gepulvert sind. Man erkennt es meist daran, dass es genau diesen Farbton im Original nicht gibt. Oft wird auch ein kontraststärkerer Ton oder grober oder mit Glitzer genommen. Eine Pulverbeschichtung ist einer Lackierung um Längen überlegen. Natürlich immer nur dann, wenn es ein Könner gemacht hat. Hinterhofpulver ist meist genauso wie Hinterhoflack. Da kann man sich auch gleich selbst `ne Spraydose kaufen...

Wenn es richtig gemacht wurde, wurden die Felgen vorher chemisch entlackt. Dann gibt es eh nur eine Farbschicht oder höchstens 2.

Zitat:

@romanusko schrieb am 13. Mai 2018 um 16:30:37 Uhr:

Die von Dir angesprochene "starke Erhitzung" ist nicht so stark wie gedacht. Das gelingt sogar zu Hause im Backofen. Das "Einbrennen" beim Pulverbeschichten des aufgetragenen Farbpulvers erfolgt bei ungefähr 200°C. Die Rekristallisationstemperatur bei Alu und verschiedenen Legierungen liegt hier bei um die 300°C, also unterhalb. Deswegen ist mit keinen Gefühgeveränderungen im Material zu rechnen und statthaft.

Link: http://www.aluinfo.de/aluminium-lexikon-detail.html?id=94&letter=w

Dazu gibts auch folgende Ausführungen:

https://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../

"Eine max. Einwirktemperatur/ -zeit von 90°C/ 40 min. darf bei Lackierarbeiten nicht überschritten werden. Pulverbeschichtungen mit höheren Temperaturen und Einwirkzeiten sind nicht zulässig. Auf Grund des Wärmeeintrages und/ oder der Benetzung mit Lacken, wird empfohlen, vorhandene Ventile nach den Lackierarbeiten zu ersetzen."?

Quelle: https://www.vdat.org/.../...atzpapier-Radaufbereitung-dit-05_11_10.pdf

Zulässigkeit wurde hier schon mal diskutiert.

Wobei die Firmen trotzdem Alus pulvern, fahre selber seit 2012 problemlos gepulverte Alus mit WR auf dem Audi.

Ventile und Gewichte werden hoffentlich schon vor dem Lackauftrag entfernt. ^^

Viel dramatischer finde ich die Tatsache, dass immer wieder die Kalotten für die Radbefestigungen mit lackiert werden.

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 13. Mai 2018 um 23:48:20 Uhr:

Viel dramatischer finde ich die Tatsache, dass immer wieder die Kalotten für die Radbefestigungen mit lackiert werden.

Ist das nicht auch bei neuen Felgen ab Werk der Fall?

Die Kalotten sind immer nackig. ;-)

Hmmm... ok, Du musst das besser wissen als ich. Aber ich werde mal drauf achten.

"3. Umfang der optischen Aufbereitung und Auffassung von Verbänden"

Das ist die Überschrift der 90° - Auffassung. Natürlich sind die Verbände (der Felgenhersteller) der Meinung, dass man am besten gar nichts repariert, sondern gleich alles neu kauft. Das ist jedoch lediglich ein unverbindliches Positionspapier ohne rechtliche Auswirkung.

Genauso dumm wie die ständigen Versuche, den Zustand und die Verwendungsfähigkeit eines Reifens am Alter festmachen zu wollen. Die Industrielobby lässt grüßen.

Radanschluss muss nackig bleiben, ein bisschen Kupferpaste dort und auf der (vorher) entrosteten Nabe kann nicht schaden.

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