Nachbars Schikane mit dem Parkplatz
Folgendes Szenario:
Unsere Nachbarin hat ein Riesen Haus und Grundstück mit einer großen Garage und einer Einfahrt.
Bei uns auf der Strasse sind immer alle Parkplätze voll und es ist enorm schwierig und man kann von Glück reden wenn wir mal vor unserem Haus stehen können.
Sie betreibt absolute Schikane und ich weiß mir nicht mehr zu helfen.
Letztens: Ich stelle mich neben Ihre Einfahrt (öffentlicher Parkplatz) ohne sie irgendwie zu behindern und sie kommt rausgeschossen und fängt an, mich wüst zu beschimpfen ich habe nicht vor ihrem Haus zu parken?!? Und ich solle mich die Straße runter irgendwo hin stellen. Ich dächte nicht dran habe ich gesagt dies wäre ein öffentlicher Parkplatz. Nun stellt sie sich seit einigen Tagen extra vor ihr Haus neben ihre Einfahrt und blockiert permanent einen Parkplatz. Das allerletzte, der hat man doch ins Hirn geschi**en . Ich weis mir nicht zu Helfen, ich weiß dort darf sich jeder hinstellen. Aber sie hat eine Riesen Einfahrt und Garage und es ist totale Schikane ihrerseits. Ich werde noch bekloppt und mit ihr reden kann man auch nicht.
Hinzu kommt sie hat weiße Parkbucht Streifen auf den Bürgersteig gemalt (deswegen werde ich sie auch die Tage beim Ordnungsamt wegen Amtsanmaßung anziegen!
Beste Antwort im Thema
Ihre Art zu parken ist nicht zu beanstanden, sie muss nicht in ihrer Garage oder Einfahrt stehen.
Striche auf die Straße/den Bürgersteig malen darf sie nicht.
Ich würde sie aber nicht anzeigen, sondern beim Ordnungsamt per E-Mail mit Fotos nachfragen, welche Bedeutung und Sinn diese neuen Striche haben. Dann kommt einer gucken. Dem kannst Du dann sagen, wer die Striche auf die Straße gemalt hat. Das ist "eleganter".
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Was dem TE hier alles geraten wird, nur damit er "seinen" Parkplatz zurück bekommt. Komischerweise schlägt das Pendel genau in die Gegenrichtung aus, wenn es sich mal wieder um einen Transporter oder ein Wohnmobil handelt.
Vielleicht gefällt der Dame einfach das Auto des TE nicht vor der Tür, was anderes ist es beim Transporter ja auch nicht.
Und so ganz nehme ich dem TE das Unschuldslamm nicht ab, irgendetwas muss da vorgefallen sein, vielleicht schon wie von jemanden Vermutet, die Einfahrt halb zu geparkt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das eine ältere Dame, aus dem nichts heraus, so emotional beim Thema Auto reagiert, sehr untypisch.
Zitat:
@Schubbie schrieb am 23. August 2020 um 15:48:33 Uhr:
Ich gehe davon aus, dass in ihrer Versicherungspolice vermerkt ist, dass der ständige nächtliche Stellplatz (oder so ähnlich wird es genannt) in der Garage oder zumindest auf dem Hof befindet.
Gelegentlich Fotos machen und an die Versicherung wenden.
Jaja, beim Thema Auto kommt beim Deutschen immer noch der Blockwart durch.
Zitat:
@DB NG-80 schrieb am 23. Aug. 2020 um 16:0:25 Uhr:
Komischerweise schlägt das Pendel genau in die Gegenrichtung aus, wenn es sich mal wieder um einen Transporter oder ein Wohnmobil handelt.
Logische Konsequenz, da ja der TE und nicht die alte Dame, bzw. der Wohnmobilbesitzer um Hilfe gebeten haben.
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Ausgangspunkt war aber das der Wagen des TE der Nachbarin nicht gefällt, jetzt ist sie die Böse weil sie ihren Wagen dort parkt!
In den Transporter Threads ist dann quasi die Nachbarin die TE, dort würde sie aber die Gute sein, und würde wohl entsprechende Tipps bekommen, die die Nachbarin nun beim jetzigen TE anwendet.
Anders gesagt: was hier verteufelt wird, wird dem TE im Transporter Thread meist geraten
Sie hat die Möglichkeit einer anderen Stellmöglichkeit direkt vor der Haustür, bei den Transportern wissen wir es nicht. Und auch da sind die Empfehlungen ähnlich. Es ist alles rechtens, man kann lediglich versuchen ein anderes Fahrzeug hinzustellen.
Zudem ist es nerviger ein hohes Fahrzeug direkt vor dem Küchenfenster stehen zu haben, anstatt einen PKW (ich vermute, dass der TE einen PKW fährt) mehrere Meter vorm Haus an der Straße stehen zu haben, wovon ich ausgehe, wenn vor der Garage noch Stellplätze sind. Es sind einfach auch 2 verschiedene Situationen.
Zitat:
@BK30nP schrieb am 23. August 2020 um 15:53:47 Uhr:
Und wie bekommt man die Versicherung raus
Über den Zentralruf der Autoversicherer.
Zitat:
@Schubbie schrieb am 23. August 2020 um 16:25:03 Uhr:
Es sind einfach auch 2 verschiedene Situationen.
Rein rechtlich ist es das gleiche
Das ist der Stoff für dieses "Unterschichtenfernsehen", was keiner schaut!
Manche haben anscheinend keine Aufgabe im Leben und fühlen sich berufen ihr Umfeld zu erziehen; ich meine damit ausdrücklich den TE.
Grüße vom Armani-Biker...
PS: Ein Rat von einem alten Mann, schaffe dir Eigentum an; wir haben sechs Stellflächen aber nur drei Autos.
Zitat:
@DB NG-80 schrieb am 23. Aug. 2020 um 16:32:36 Uhr:
@Schubbie schrieb am 23. August 2020 um 16:25:03 Uhr:
Es sind einfach auch 2 verschiedene Situationen.Rein rechtlich ist es das gleiche
Bekommst du einen Arschvoll, dann ist es auch das gleiche, als wenn jemand anderes einen Arschvoll bekommt. Trotzdem tangiert es dich mehr, wenn du ihn bekommst.
Manchmal spielt die Sympathie mit rein und ob etwas nachempfunden werden kann.
Ich weiß auch nicht, warum solch eine Diskussion angefangen wird. Hier geht es nur um die geschilderte Situation, in der sich anscheinend alle rechtlich korrekt verhalten, es jedoch eine Person anderen unnötig schwer machen möchte.
Welchen Vorteil hat die alte Dame, wenn dort ihr statt eines anderen PKW steht?
Welchen Vorteil hat jemand, wenn 1,5m vor seinem Küchenfenster ein PKW statt eines Transporters steht?
Zitat:
@Schubbie schrieb am 23. August 2020 um 18:33:25 Uhr:
Welchen Vorteil hat die alte Dame, wenn dort ihr statt eines anderen PKW steht?
Ich hatte hier real auch dieselbe Situation. Ich parkte vor der Terrasse eines gegenüber wohnenden Nachbarn auf der Straße in einer Parkbucht, völlig legal, ohne seine Einfahrt zu stören oder zu behindern.
Daraufhin wurde ich, analog zum TE, von der Bewohnerin der Doppelhaushälfte (allerdings freunlich) gebeten, wo anders zu parken mit der wörtlichen Begründung: "Wir schauen von der Terrasse aus lieber auf unser Auto als auf ein fremdes".
Wohlgemerkt: Sie haben neben ihrem Haus eine Garage und zwei Parkplätze davor - und nur ein Auto!
Im weiteren Verlauf wurde das dann von ihr so gehandhabt, dass sie, sobald der Platz vor der Terrasse frei wurde, SOFORT rausstürmte, ihr Auto aus der Garage holte um es auf der Straße zu parken. Da stand es dann so lange bis es gebraucht wurde. Wenn sie zurück kam, parkte sie wieder auf der Straße auf "ihrem" Platz, sofern der frei war, ansonsten in ihrer EInfahrt. Eben bis der Platz frei wurde, Fortsetzung siehe oben.
Da es bei uns grundsätzlich kein Parkplatzproblem gibt, der Platz sowieso in der prallen Sonne liegt und ich zwei eigene, private, Schattenplätze und ne Garage habe, habe ich ihr Ihren Wunsch erfüllt und nicht mehr dort geparkt. Allerdings bei jeder passenden und auch unpassenden Gelegenheit davon ausschweifend erzählt, welche "Probleme" andere Nachbarn hier so haben....
Das war viel schöner als da zu parken 😉
PS.: Sie wohnen jetzt schon seit einigen Jahren nicht mehr hier...
Zitat:
@Dofel schrieb am 23. Aug. 2020 um 19:14:17 Uhr:
Daraufhin wurde ich, analog zum TE, von der Bewohnerin der Doppelhaushälfte (allerdings freunlich) gebeten, wo anders zu parken mit der wörtlichen Begründung: "Wir schauen von der Terrasse aus lieber auf unser Auto als auf ein fremdes".
Da hast du ihr nicht gesagt, dass deines doch viel schöner ist? Manche haben den Knall echt nicht gehört.
Hier beschwert sich niemand, wenn ich mal auf einem Grünstreifen eines Nachbarn oder auf dem Gehweg mit abgesenkten Bordstein stehe, obwohl mein Nachbar bei der Gemeinde arbeitet. Blöd ist es nur, wenn der Nachbar den Rasen mähen möchte und eines unserer Fahrzeuge dort steht. Dann bekommt man in der Regel frühzeitig eine Nachricht aufs Handy oder er oder die Kinder klingeln kurz.
Das Leben könnte so einfach sein... Leider gibt es anscheinend nicht überall die Möglichkeiten, die alle zufrieden stellen können.
Ich habe auch immer wieder das Problem mit der nicht nutzbaren Einfahrt. Wir wohnen in einer einspurigen Nebenstraße. Kein Gehweg und gegenüber ist eine große Gartensparte. Es gibt für die Gartenfreunde und deren Besucher mehrere große Parkplätze, aber von dort müßten sie etwas weiter laufen. Die Fahrzeuge werden also in der Nähe der Eingänge abgestellt, ohne Rücksicht auf die Anwohner. Unsere Einfahrt war schon so oft zugestellt, das uns nichts anderes übrig blieb, als zwei unserer Autos gegenüber unserem Grundstück zu parken. Damit haben wir wenigestens die Chance auf unser Grundstück zu fahren, bzw können wir es auch verlassen. Ab und zu stellen sich trotzdem noch Fahrzeuge direkt vor die Ausfahrt, darauf angesprochen wo sie parken: ist nicht mein Problem.....