Motorroller Kaufberatung
Hallo Leute,
ich fahre derzeit eine Kymco Vitality (50 ccm) und mache jetzt meinen Motorradführerschein. (Klasse A, darf anschließend alles fahren)
Ich möchte mir anschließend eine schnellere Kiste zulegen, mit der ich auch mal bis zu 130 über die Autobahn fahren kann. Schneller muss nicht.
Es kann ein Motorrad, aber auch ein Motorroller sein, bin ideologisch nicht festgelegt auf eins. Aber: Es sollte gewisse Kriterien erfüllen:
* Spritsparsamkeit - ich möchte zwar schnell fahren können, aber nicht auf Kosten explodierender Spritkosten. Wenn das Motorrad mehr Sprit verbraucht als ein Kleinwagen, hat das für mich keinen Sinn.
* Ich bin 1.79 groß, ich würde gerne recht bequem drauf sitzen.
* Es wird soviel Stauraum wie möglich benötigt - Helmfach + Topcase + Taschen wären günstig. Ich möchte eigentlich keinen Rucksack tragen.
* Preis ist sekundär, sollte aber schon im einstelligen Tausender Bereich bleiben.
* Ich möchte nicht einmal im Monat in die Werkstatt müssen, weil irgendwas defekt ist. Langlebigkeit ist wichtig
* ABS wäre auch nicht verkehrt (Sicherheit)
* Alljahrestauglichkeit - möchte auch im Winter damit fahren können
* Die Kosten über die gesamte Lebensdauer für das Motorrad/Motorroller sollten nicht über den Kosten eines Kleinwagens liegen, sonst macht das für mich auch wenig Sinn. Das ist auch ein Punkt, der mich bislang etwas verunsichert - durch meine Recherchen komme ich eigentlich zum Schluss, dass ein Roller/Motorrad eigentlich immer günstiger ist als ein Auto. Habe in einigen Foren allerdings auch gelesen, dass manche der Ansicht sind, ein Auto günstiger sei. Verkalkuliere ich mich hier gerade?
* ich möchte jemand mitnehmen können, unter anderem meinen 5jährigen Sohn. Es sollte also Platz für einen Sozius sein.
Für mich nicht wichtig:
* Ich muss nicht rasen können - mehr als 130 muss das Fahrzeug nicht schaffen.
* ich muss nicht an der Ampel alle abhängen können
* ich muss nicht Crossroad fahren
Nebenbemerkung:
Elektroroller / Motorräder wären auch geil, allerdings sollte ich einen Händler/Werkstatt hier in der Nähe (Dresden) haben und das Teil müsste einen herausnehmbaren Akku haben, da ich hier keine Ladedose draußen habe. Das Gewicht sollte auch tragbar sein, ich wohne im sechsten Stock ohne Aufzug 😉 Leider habe ich hier nichts taugliches finden können, wenn ich etwas übersehen habe, gebt mir Bescheid.
Ins Auge gefasst habe ich bisher nen Honda 125er als Roller (Abstriche wegen Geschwindigkeit) oder den neuen NC750 X/S (Abstriche bei Verbrauch und Steuer).
Wenn ihr mir was anderes empfehlen könnt oder mich auf irgendwas aufmerksam machen könntet, was ich übersehe, wäre ich dankbar.
Beste Grüße,
henry
@Moderatoren: Ich bin mir nicht sicher, was das richtige Forum für mein Thema ist. Wenn ich hier falsch bin, verschiebt mein Beitrag bitte.
Beste Antwort im Thema
Reifenverschleiß steigt überproportional mit der Kraftübertragung.
http://images.motorradfrage.net/.../0_big.jpg
Bei Konstantfahrt 300km/h malt ein Reifen einen durchgehenden schwarzen Strich auf den Asphalt, so groß ist der durch die Kraftübertragung erzwungene Schlupf und Abreibung. Wenn der Tank leer ist, ist auch der Reifen blank.
Wenn Du auf Deutschen Autobahnen einen 130er Schnitt fahren willst, musst Du Dich manchmal ganz schön ranhalten.
Die Frage nach Motorrollern oder gar nur 125ern stellt sich imho gar nicht mehr.
Wirklich zuverlässig schnell sind nur noch private Luftfahrzeuge mit Blindflugausrüstung.
142 Antworten
Moin . Dann gibt es noch den Yamaha X-Max 250 , da passen 2 Helme unter die Bank . Gibt es auch jetzt als X-Max 400 . Der neue Kymco Xciting 400 wäre auch noch interessant .
Laut Scooter & Sport ist der Peugeot Satelis immer auf den vorderen Rängen vertreten. Und Platz für zwei Integralhelme unter der Sitzbank bietet dieser Roller ebenfalls.
Als Autoersatz würde ich Dir dann speziell für die AB Strecken eine 250er empfehlen, wobei wenn Du die Vollgas 300km fährst, da kommst nicht unter 4 l weg.
Ich hatte eine Grand Dink 250, sehr schnell gefahren auf Bundesstrasse ca 2,8l/100 km, Stadtverkehr 3,5 l/100 km und auf der AB 100km vollen Anschlag 4,5l/100km.
Ich würde Dir mal raten, beim Ölwechsel zuzusehen, denn das ist der häufigste Service-Aufwand und echt ein Kinderspiel. Mit etwas Übung wirst Du vermutlich nicht mal wirklich schmutzig, das schafft auch mit etwas Wille ein Generaldirektor mit 2 linken Händen und 10 Daumen. Normalerweise sollte das so alle 4000 km gemacht werden und da kannst Du ordentlich an Kosten einsparen.
Wechsel der Variorollen bw Riemen, das kann mit etwas Bedacht und Glück so auf 20.000km kommen, auch hier sind die Kosten eher sehr niedrig im Vergleich zu den Autos.
Schau Dich ruhig auch bei Sym, Kymco und Daelim um, es muss nicht unbedingt Honda sein.
Hallo Leute,
danke für die überwältigenden Rückmeldungen. Ich bin nach wie vor am Recherchieren zu den ganzen Modellen (kymco, sym, daelim, ... ). Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Modelle sich im Großen und Ganzen im 300er Bereich kaum unterscheiden.
Ich hatte ja eingangs erwähnt, dass ich auch mit dem Gedanken für den Honda NC750 spiele. Ist zwar ein Motorrad, allerdings mit einem Fach für ein Integralhelm(!) und optionalem Zubehör (Seitenkoffer etc.).
Preislich liegt das noch im gerade akzeptablem Bereich.
Was ich mich aber frage: Ist der Wartungsaufwand bei einem solchen Motorrad größer, gleich oder kleiner als bei nem 300er Roller aka Honda Forca oder Kymco Downtown? (Weil in manchen Foren geschrieben steht, dass verkleidete Roller aufwändiger zu warten seien als Motorräder.)
Einige hatten schon erwähnt, dass man die Wartung auch selber machen kann. Irgendwie fühl ich mich aber wohler, wenn ichs ein Händler machen lassen kann. Mag dem ein oder anderen Bastler unverständlich vorkommen, aber ich habe da wenig Interesse dran, selber an meinem Motorrad rumzuschrauben. Von daher stelle ich mir die Frage, was da pro Jahr bei eine Laufleistung von 10 000 bis 15 000 km so an Wartungs - und Reparaturkosten auf mich zukommen. Im Bekanntenkreis haben einige ein Auto, und da schwanken die jährlichen Werkstattkosten zwischen 200 und 500 €, manchmal auch mehr.
Würde mich halt mal interessieren, ob sich da die Kosten zwischen den verschiedenen Roller/Motorrädern und den verschiedenen Herstellern nichts nehmen oder ob ich auch da drauf achten muss. tomS meinte diesbezüglich, dass es ab über 125 ccm teuer wird, und jeneseits der 500 ein Auto bereits billiger wäre. Was kommt denn da an Wartungs/Reparaturkosten auf mich zu?
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Hallo, henryBiker
lass mich Dir mal meine Erfahrungen mitteilen:
ich hab eine 1200er, die immer mehr rumsteht, speziell seit ich einen 125er Roller habe und den für meine Kurztrips benutze. Jetzt steht ein Service bei der Suzuki an, mit Reifen werden 800€ auf mich zukommen.
Motorräder sind eher für Spass gedacht und da entscheidet Herz und nicht Hirn. Ich fahre seit 30 Jahren Motorrad >1000 ccm und billig ist mir das noch nie gekommen. Speziell Reifenverschleiß ist enorm, dazu kommen Ketten, Ölwechsel, Bremsbeläge etc. pp. Das ich dann irgendwo auf einem Langstreckentrip mit 4 - 4,5l/100 km auskomme, wiegt die sonstigen Kosten nicht im Geringsten auf.
Vermutlich werden es dieses Jahr nur ein paar Wochenend-Trips nach Kroatien werden, oder ich überlege es mir überhaupt und verkaufe das Ding bevor ich nochmal die 800€ investiere. Einen Oldtimer habe ich ja sowiso noch in der Garage herumstehen, falls es mich mal jucken sollte.
Ich bezweifle ernsthaft, das Du mit der NC750 irgendetwas einsparen kannst. Die 4,5l Verbrauch sind auch auf Überland- Strassen erfahren worden und nicht im Stadtverkehr oder auf der AB.Für den Verkehr in der Stadt wäre mir die 750er zu schwer, unbequem und unhandlich. Ich sehe es jetzt, ehrlich ich nehme den Roller lieber als die 1200er.
Die Servicekosten beim Auto wirst Du besser kennen als ich, denn ich habe - wenn ich in Europa bin, ein Firmenauto und wir haben eine eigene Werkstätte im Betrieb. Das Auto meiner Frau (Honda Civic) habe ich wegen Elektronik-Problemen rückabwickeln lassen und sie fährt anstelle dem Computermonster einen Berlingo-Diesel, der braucht so ca 5,5l/100km. Service macht sie auch in der Firmenwerkstätte, allerdings sind das bloß etwa alle 15000km neues Motoröl, Bremsbeläge wenn sie fällig sind und ansonsten Kleinigkeiten.
Die Kymco Grand Dink 250, die ich in Asien gefahren habe war echt genial. Freier Einstieg, d.h. zusätzlicher Stauraum zwischen den Beinen, großen Stauraum unter der Sitzbank und dann noch ein 45l Topcase. Wartungskosten: Ölwechsel und einmal Riemen. Gefahren bin ich ca. 1500km/Monat und das deutlich über ein Jahr. Danach wäre ein Reifenwechsel nötig gewesen, hätte ca 100 € gekostet.
Verbrauch lag so um die 3,5 lt im Durchschnitt.
In Europa fahre ich seit vorigem Spätherbst eine Daelim S3 125 weil ich das Hirn entscheiden lassen habe. Da ich es als Versuch gewertet habe, habe ich mir eine fast neue Gebrauchte gekauft und dafür habe ich ca 1500€ bezahlt. Versicherung/Steuer sind 60€/Jahr (in Ösiland sind ca 37€ Steuer drauf) und damit billiger als 50ccm und klarerweise auch als 250 ccm.
Ich habe im Winter Bremsflüssigkeit, Motor-& Getriebeöle, Kühlflüssigkeit gewechselt, Bremsbeläge, Variorollen und Antriebsriemen gewechselt. Kosten der Original-Ersatzteile: >200€.
Ich würde schätzen, das ich den Antriebsriemen (70€) ca 20.000km fahren kann, die Variorollen vielleicht 15.000 km. Reifen ca 12.000 km (130€ pro Satz). Jetzt habe ich die ersten 1000km runter damit und bin auf einen Durchschnittsverbrauch von knapp unter 3,2l 100/km gekommen und werde mir den Roller weiter behalten.
Du überschätzt den Aufwand für den Motorölwechsel, kauf Dir eine 5l Kanne um ca. 20€, da kommst Du ca 20.000km durch.
Die 250er Kymco lief bei mir wie ein Glöckerl, auch ohne Ventilspiel einstellen etc, also werde ich auch bei der Daelim meinen Ohren vertrauen und das Ventilspiel einstellen, wenn und wann ich es für richtig halte.
Also als Autoersatz im Stadtverkehr kann ich Dir nur einen Roller empfehlen, ist echt geil und macht richtig Laune, aufpacken kannst Du mehr als genug und vor den laufenden Kosten solltest Du keine Panik haben. Schau einfach mal beim Ölwechsel zu, das kriegst Du spielend selber hin. Alles andere wird sowiso nur alle 2 Jahre fällig und da wirds auch nicht allzu teuer.
Wie alt bist Du?
Zitat:
Original geschrieben von joksy
Hallo, henryBikerlass mich Dir mal meine Erfahrungen mitteilen:
[...]
Wie alt bist Du?
Hallo joksy, danke Dir für diesen ausführlichen Bericht. Ich lass mir das mal durch den Kopf gehen.
Ich bin 27 und habe einen 5jährigen Sohn, den ich auf dem Roller/Motorrad mitnehme.
Beste Grüße,
henry
Für Mitfahrer ist ein Roller meistens praktischer.
Nicht nur um bei Pausen (für Kinder häufiger) 2 Helme nebst Klamotten unterzubringen (aussen am Haken und der nächste Strassenköter pinkelt rein), sondern die Variomatik vermeidet auch Schaltrucke (head banging).
Ein Grand Dink oder Satelis etc. ist für kleine Mitfahrer wegen der sehr hoch gestuften Sitzbank besonders schön. Dort oben sehen sie mehr.
Auf ordentliche Rückenstütze für den Sozius achten. Auch wenn 0-100km/h in <3s nicht geplant ist.
Je nach Erreichbarkeit der Fußrasten ist ein Kindersitz nötig, gibt's von Stamatakis und Givi.
@henryBiker
mit 27 fällt es einem natürlich schwer, emotionslos und nur zielgerichtet zu entscheiden und die NC 750 sieht schon cool aus. Leider hat die NC 750 einen Kettenantrieb - das heißt noch ein Teil der wartungsintensiver sit als der Riemen bei den Rollern.
Denk mal drüber nach, Dir zuerst mal einen guten gebrauchten Roller zuzulegen, fahr ihn mal ein Jahr. Damit hältst Du die finanziellen Verluste niedrig, falls es doch nicht das Richtige war.
Ich bin in Thailand letzens 2 Tage einen T Max gefahren, das war eine komplett andere Kategorie wie die Forza, Dink oder andere Roller- Story. Aber mit dem Teil wirst einen Großteil der Kosten auch in Reifen anlegen müssen....
@tomS:
Da ich bereits eine Vitality habe, habe ich dort auch einen Kindersitz für meinen Sohn. Die Schlaufen für den Fuß braucht er dort nicht, da er bereits auf die Fußrasten des Rollers kommt.
Habe heute in der Kita wieder eine Mutter gesehen, die ihre Tochter (schätzungsweise 3 Jahre alt) vor sich mitgenommen hat. Ohne Integralhelm, nur so ein offenes Teil. Fand ich extrem gefährlich. Mein Sohn kriegt Mittwoch von mir noch richtige Motorradklamotten, da habe ich ein wesentlich besseres Gefühl bei.
@joksy
Natürlich. Rein emotional will ich den NC 750. Da kann ich dann auch mal Autobahn fahren und bei 130 nochmal schön beschleunigen, wenn ich überholen will. Für mich ist das einzige Gegenargument eigentlich, dass das Ding teurer ist als ein 300ccm Roller. Und dann stellt sich mir halt die Frage, wie die jährlichen Kosten sich unterscheiden. Ich mein, wenn ich im Schnitt 200 € im Jahr mehr an Sprit + Wartung + Reparaturen zahle, dann würde ich dennoch den NC750 nehmen. Wenns natürlich 1000€ + x im Jahr extra für den NC 750 sind, dann sind mir das die mehr PS nicht wert.
Deswegen auch meine Frage wegen den Wartungskosten, weil ich das halt so schwer abschätzen kann.
Und auf der anderen Seite hast Du natürlich in einer Hinsicht völlig Recht. Wenn man nur Stadt und vielleicht ein bisschen Landstraße/Bundesstraße fährt, dann sind die 125ccm unschlagbar. Gibt da einen von Honda, der nur 2,1 l verbrauchen soll. Im Grunde würde ich mir so einen sofort nehmen, wenn ich nicht ab und an auch Autobahn fahren wöllte - da reichen mir dann die 100 km/h Spitze einfach nicht mehr. Wobei ich hier natürlich auch immer noch am Überlegen, mit den 125ccm die Sparvariante zu nehmen und auf Autobahnen dann halt in den sauren Apfel zu beißen.
Tja, ich werde mal ein paar Teile probefahren und mich dann entscheiden müssen.
Zitat:
Original geschrieben von henryBiker
Wenns natürlich 1000€ + x im Jahr extra für den NC 750 sind, dann sind mir das die mehr PS nicht wert.Deswegen auch meine Frage wegen den Wartungskosten, weil ich das halt so schwer abschätzen kann.
Wobei ich hier natürlich auch immer noch am Überlegen, mit den 125ccm die Sparvariante zu nehmen und auf Autobahnen dann halt in den sauren Apfel zu beißen.
Tja, ich werde mal ein paar Teile probefahren und mich dann entscheiden müssen.
Ja, das ist das Gescheiteste, probefahren und dann entscheiden! Wäre nett, wenn Du uns noch schreibst, was Du gemacht hast.
Mit 1000€ Mehrkosten für die 750er wirst Du bei 10-15000km im Jahr nicht auskommen, so meine Einschätzung - ganz speziell, wenn Du weder Ölwechsel noch Kettenwartung machen willst. Der Mehrverbrauch an Sprit ist zwar sicher zu spüren, macht aber nicht so viel aus wie zB die Reifen.
Für den Junior ist es sicher auch angenehmer am Roller wie auf dem Enduro-Ding, das nur nebenbei. Wenn Du Dir die 125er ansiehst, schau Dir gerne auch die Daelim S3 an, die bietet viel für wenig Euros. Und noch etwas: 300km Autobahn ist stink langweilig, egal ob auf der 1200er oder auf der 125er.
PS: ich habe auf meiner 125er bei 8000km immer noch die Originalreifen drauf und noch genügend Profil. Ich schätze, 5-8000km kann ich sicher noch damit fahren (sprich: diese Saison). Da kannst Du bei der 750er davon träumen.
Zitat:
Original geschrieben von joksy
Zitat:
Mit 1000€ Mehrkosten für die 750er wirst Du bei 10-15000km im Jahr nicht auskommen, so meine Einschätzung - ganz speziell, wenn Du weder Ölwechsel noch Kettenwartung machen willst. Der Mehrverbrauch an Sprit ist zwar sicher zu spüren, macht aber nicht so viel aus wie zB die Reifen.
Die Einschätzung bezieht sich jetzt auf den Vergleich 125er Motorroller zu 750er Motorrad, oder? Wie ist es denn beim Vergleich 125er zu 300er bzw. 300er Roller zu 750er Motorrad? Denn davon hängt für mich im Wesentlichen ab, für was ich mich entscheide 😉 Das 125er und 750 nen deutlichen Unterschied macht, war mir eigentlich klar. Allerdings ist der Unterschied ja dann auch ganze 70 - 80 km/h Spitzengeschwindigkeit ...
Zitat:
Für den Junior ist es sicher auch angenehmer am Roller wie auf dem Enduro-Ding, das nur nebenbei.
Im Normalfall nehme ich ihn ohnehin nur einen km zur Kita mit. Längere Strecken habe ich mit ihm erstmal nicht geplant, wenn doch, dann ist es die Ausnahme, nicht die Regel. Und ich kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, inwiefern es für ihn (oder anderen Sozius) einen Unterschied macht, ob er hinten auf einem Roller oder hinten auf einem Motorrad sitzt. Als Sozius finde ich es eher nie schön ... und bequem ist das schonmal gar nicht. Aber das finde ich ja in der Probefahrt raus.
Zitat:
Wenn Du Dir die 125er ansiehst, schau Dir gerne auch die Daelim S3 an, die bietet viel für wenig Euros. Und noch etwas: 300km Autobahn ist stink langweilig, egal ob auf der 1200er oder auf der 125er.
Macht für mich aber einen Unterschied, ob ich mit 90 km/h für einen Weg 2 Stunden brauche, oder mit 130 km/h nur 1,5 -> Zeit ist eine der wenigen Ressourcen, die für mich noch wertvoller ist als Geld. (also, Zeit ist mir recht viel Geld Wert, um es korrekt zu formulieren 😉 )
Zitat:
PS: ich habe auf meiner 125er bei 8000km immer noch die Originalreifen drauf und noch genügend Profil. Ich schätze, 5-8000km kann ich sicher noch damit fahren (sprich: diese Saison). Da kannst Du bei der 750er davon träumen.
Kannst Du erklären, warum ne 750er so einen hohen Reifenverschleiß hat? Wegen dem Gewicht? Oder wegen der Beschleunigung?
Besten Dank und Beste Grüße,
henry
Reifenverschleiß steigt überproportional mit der Kraftübertragung.
http://images.motorradfrage.net/.../0_big.jpg
Bei Konstantfahrt 300km/h malt ein Reifen einen durchgehenden schwarzen Strich auf den Asphalt, so groß ist der durch die Kraftübertragung erzwungene Schlupf und Abreibung. Wenn der Tank leer ist, ist auch der Reifen blank.
Wenn Du auf Deutschen Autobahnen einen 130er Schnitt fahren willst, musst Du Dich manchmal ganz schön ranhalten.
Die Frage nach Motorrollern oder gar nur 125ern stellt sich imho gar nicht mehr.
Wirklich zuverlässig schnell sind nur noch private Luftfahrzeuge mit Blindflugausrüstung.
Hi Henry,
Kostenmässig kann ich nur zwischen 125er und 300er berichten, da gibt es (fast) keinen Unterschied !! Die 300er kostet noch 22,- € Steuer im Jahr, aber Versicherung (je nach Schadenfreiheitsrabatt so um die 50 € im Jahr), Spritverbrauch und Servicekosten sind auch in etwa gleich..... mein 125er braucht nicht weniger Sprit auf 100 km als der 300er !!!
Mit meinem 300er fahre ich bei etwa 7.000 U/min locker, völlig ruhig und leise 130 kmh, und bei 8.500 U/min hat er seine höchste Leistung von 33 PS.... mit 125ern fährst du bei 90-100 kmh an den 10.000 U/min rum, oft mit viel Krach und Vibrationen....
Lies doch mal den Thread "Kymco Downtown 300i" hier im Forum durch, da steht schon vieles was du auch in etwa auf andere 300er übertragen kannst. (ähem. in dem Thread gibt's zwar viele Stänkerbeiträge, die musst du einfach übersehen !! 😉 )
PS: der Kymco Downtown ist (m.W.) der stärkste (und schnellste) 300er Roller am Markt.
kbw 😉
Zitat:
Original geschrieben von kleiner_boeser_Wolf
PS: der Kymco Downtown ist (m.W.) der stärkste (und schnellste) 300er Roller am Markt.kbw 😉
Und die ersten Modelle dieser Serie haben offensichtlich größere Probleme als Chinaroller (wie er selbst im Forum hier berichtete). Ausserdem kein ABS on board und bei dem Gewicht vom schnellsten 300er zu sprechen ist halt einfach typisch für kbw 😁
@henry
Wenn es dir sehr auf Kosten ankommt vergesse alles über einem 300er Roller. Such dir am besten eine freie Werkstatt die viele Marken beschraubt, dann bleiben auch die Inspektionskosten im Rahmen.
kbw war noch nie objektiv.😉
Ich würde mir auch die NC mal ansehen. Gerade mit 27 Jahren will man doch nicht auf so einen Opastuhl verkommen! Bisher wurde noch nie die Straßenlage angesprochen und die ist bei so einem Motorrad deutlich besser als bei einem kleinen Roller.
Die Verbrauchswerte der NC kommen auf jeden Fall hin, die ist wirklich sehr sparsam.
Wartungsintervall alle 12km, Scottoiler dran, dann klappt es auch mit der Kette.
Und wenn man Angst vor Reifenverschleiß hat, es gibt auch Tourenreifen, die sehr lange halten.
Meine Wahl wäre klar. Ein kleiner 125er Roller für die Stadt ist ok, sonst aber ein richtiges Motorrad.