Motorradfahren bis an die (Wahl-)Urne

Bei allen die aus Baden-Württemberg stammen dürfte in den letzten Tagen die erste Wahlbenachrichtigung zwecks Landtagswahl eingegangen sein. Und im September ist schließlich Bundestagswahl für alle. Das Thema Motorradfahren ist ja im Zuge der Lärm- und Umweltdiskussion durchaus auch in den Fokus der Politik gerückt.

Werdet ihr Wählen gehen? Und wie denkt ihr über das Thema Motorrad in der Politik. Ich würde schließlich keine Partei wählen die mich in meinem Hobby einschränkt

242 Antworten

Pest = schwarz, Cholera ist ?
Meine Kawa ist grün, hab auch noch ne rote. Mal gucken, was ich an dem Tag wähle.

Mfg

Edit: Cholera ist wohl eher braun, wegen dem Dünnpfiff.

Zitat:

@SoulBS schrieb am 10. Februar 2021 um 15:23:23 Uhr:


Moin!

Bitte, der Vorwurf an Norbert ist ungerechtfertigt! Er hat nur gesagt, dass die Rente sicher sei - nicht in welcher Höhe. 😉

Manchmal fehlt mir ein LACH-Smiley. So muss ich es leider spät, aber immerhin hier, erst zitieren. 😁 😁 😁

Zitat:

@kawastaudt schrieb am 10. Februar 2021 um 21:31:08 Uhr:


Pest = schwarz, Cholera ist ?
Meine Kawa ist grün, hab auch noch ne rote. Mal gucken, was ich an dem Tag wähle.

Mfg

Edit: Cholera ist wohl eher braun, wegen dem Dünnpfiff.

Wie sagte es einmal der Horscht Seehofer: (nur sinngemäß):
"Diejenigen, welche gewählt wurden, haben nichts zu sagen,
und diejenigen, welche nicht gewählt wurden, haben das Sagen!"
In der Fernsehsendung mit diesem Tiroler-Hut-Träger und dem miesen Gesöff für die Gäste.
Publikum-Reaktion: herzhaftes lachen. Hatten wohl nicht kapiert, dass es ernst ist.
Und wenn man heute den "Ansager" für die Politiker beim Namen benennt, kann man aus
jedem Forum ausgesperrt werden, obwohl er selbst darüber Bücher geschrieben hat,
es also keine "Verschwörungstheorie" ist, wie gerne oft sofort von Unwissenden behauptet wird.
Also habe ich keinen Bock darauf im Detail einzugehen, was läuft.
Danach (Seehofers Spruch) habe ich den Fernseh-Apparat für immer aus gemacht.

Nun wird leider weiter bei Youtube fleißig gelöscht. Aber es gibt auch andere Quellen. Und immer mehr erkennen außerdem, wie bei Wiki vieles verbogen und gelogen wird. Ohne ständige Vergleichende Hinterfragungen hat man heute keine Chance mehr auf vernünftige Informationen. Vielleicht wurde auch in den 1960ern und 1970ern schon viel gelogen oder sogar noch mehr, aber es gab eine soziale Marktwirtschaft mit vernünftigen Renten im Verhältnis zu den Preisen.
Viele haben mit absoluter Sicherheit noch nicht geschnallt:
wir haben bereits eine galoppierende Inflation.
Hurra. Merkel hats an die Wand gefahren, was wir uns hart aufgebaut haben. Ihr Versprechen gegenüber Honni ist eingelöst.
Mist: so weit wollte ich die Tagesaktualitäten nicht kommentieren.
(Großaktionäre im Immobiliengeschäft reiben sich die Hände: schaut auf die Börsenkurse: Flucht in Sachwerte!)

Zitat:

@SoulBS schrieb am 10. Februar 2021 um 15:23:23 Uhr:


Bitte, der Vorwurf an Norbert ist ungerechtfertigt! Er hat nur gesagt, dass die Rente sicher sei - nicht in welcher Höhe. 😉

Eben und als wir seinerzeit private Rentenversicherungen abgeschlossen haben, wurde wir ausgelacht. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Neben der gesetzlichen und der privaten Rente, kommen auch noch ein paar Euros aus der Betriebsrente hinzu, jeweils für meine Frau und für mich. Wir machen uns ein schönes Leben und nach uns die Sintflut! Die nachfolgenden Generationen müssen ihre Probleme selber lösen.

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Martin, ich geh nur auf einen Teil deiner Aussage ein, daher zeige mir bitte mal die galoppierende Inflation.

Die müsst ja normalerweise für jeden sofort sichtbar sein, sehe aber keine, bin wohl blind.

Zitat:

@Demogantis schrieb am 11. Februar 2021 um 03:28:25 Uhr:



Zitat:

@SoulBS schrieb am 10. Februar 2021 um 15:23:23 Uhr:


Bitte, der Vorwurf an Norbert ist ungerechtfertigt! Er hat nur gesagt, dass die Rente sicher sei - nicht in welcher Höhe. 😉

Eben und als wir seinerzeit private Rentenversicherungen abgeschlossen haben, wurde wir ausgelacht. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Neben der gesetzlichen und der privaten Rente, kommen auch noch ein paar Euros aus der Betriebsrente hinzu, jeweils für meine Frau und für mich. Wir machen uns ein schönes Leben und nach uns die Sintflut! Die nachfolgenden Generationen müssen ihre Probleme selber lösen.

Die nachfolgenden Generationen müssen unsere aufgeschobenen Probleme ausbaden.
Das kann man gut finden, weil man eben jetzt keine Einschränkungen hat. Fair ist es nicht.

Privat- und Betriebsrenten sind auf Zinserträge angewiesen. Toitoitoi...

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 11. Februar 2021 um 08:00:47 Uhr:



Zitat:

@Demogantis schrieb am 11. Februar 2021 um 03:28:25 Uhr:


Eben und als wir seinerzeit private Rentenversicherungen abgeschlossen haben, wurde wir ausgelacht. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Neben der gesetzlichen und der privaten Rente, kommen auch noch ein paar Euros aus der Betriebsrente hinzu, jeweils für meine Frau und für mich. Wir machen uns ein schönes Leben und nach uns die Sintflut! Die nachfolgenden Generationen müssen ihre Probleme selber lösen.

Die nachfolgenden Generationen müssen unsere aufgeschobenen Probleme ausbaden.
Das kann man gut finden, weil man eben jetzt keine Einschränkungen hat. Fair ist es nicht.

Privat- und Betriebsrenten sind auf Zinserträge angewiesen. Toitoitoi...

So war es doch immer
Die nachfolgenden haben den Dreck der Vorgänger weggeräumt....

Die kommen schon klar...

Es ist aber was anderes, ob man ein Land hinterläßt, was man wieder aufbauen kann oder ob das Land jetzt zu 1/3 unter Wasser ist und eine neue Völkerwanderung verursacht wurde.

Aber im Grunde kanns einem egal sein, solange man rechtzeitig abtritt.

Zitat:

@komford schrieb am 10. Februar 2021 um 20:08:52 Uhr:



Zitat:

@Luke1637 schrieb am 10. Februar 2021 um 19:43:03 Uhr:


...
Trotzdem liegt es am System und man könnte -wenn man denn wollte- völlig im Einklang mit mathematischen Gesetzmässigkeiten dieses Auseinanderdriften stoppen.
...

Da sind sie wieder, diese sozialistischen Ideen. Wie das funktioniert, haben wir doch schon so oft gesehen. Aber immer wieder glauben neue Generationen, daß es man es nur richtig machen muß. Das einzige, was es bringt, ist, daß es allen schlechter geht. Wir sind wieder auf dem Weg dort hin.

Ich habe das alles schon erlebt und kenne die Parolen. So hatte ich mir das vor dreißig Jahren nicht vorgestellt.

Da ist es wieder, das Totschlagargument: "Im Sozialismus geht es allen schlechter. War bisher immer so."
Wir hatten noch NIE nirgendwo auf der Welt einen Sozialismus als Staatsform.
Ausserdem, als ob es neben dem Kommunismus und Sozialismus keine anderen Alternativen für den Kapitalismus gäbe.
Am Besten wäre ein System ohne "ismus", denn nur dann kann es funktionieren. Wenn es nicht das Eine bestimmende Element gibt, sondern eine vernünftige Mischung bei der das Wohl des Einzelnen im Fokus der Allgemeinheit liegt.
Eine Gesellschaft, in der jeder sich frei entfalten kann, dabei aber nicht nur seinen Egoismus auslebt, sondern sich auch um das Wohl seiner Mitmenschen kümmert.

Und ja, mir ist völlig klar, dass wir in den nächsten 50 Jahren dort nicht hinkommen werden, einfach weil die Erziehung bisher rein auf Leistung und Konsum ausgerichtet war.
Man könnte zwar versuchen den Menschen von jetzt auf gleich in ein neues System zu stecken, wie z.B. in der DDR. Würde nicht funktionieren.
Funktionieren würde nur eine langsame Änderung des Denkens und der Erziehung. Dass man Kindern zum Beispiel beibringt, dass es nicht schlimm ist, wenn man in Naturwissenschaften zu schlecht ist, um Ingenieur zu werden. Weil man in sozialen Berufen genauso wertvolle und angesehene Arbeit machen kann.
Indem man den Leuten beibringt, dass es dumm ist, sich fünf Autos in die Garage zu stellen, nur weil sie einem gefallen oder um vor den Nachbarn zu protzen. Dass es viel befriedigender sein könnte, stattdessen seinem Nachbarn -der nicht die Mittel dazu hat- das Auto zu reparieren/reparieren zu lassen.

Und was das Thema Freiheit und Lebensqualität im Kapitalismus im Vergleich zu anderen existierenden Staatsformen angeht: Seht euch doch mal die Lebensqualität in den Brennpunkten unserer großen Städte an und vergleicht das mal mit z.B. Kuba.
Wieviel Freiheit hat denn wohl ein Mensch, der 3/4 seines Einkommens für seine Wohnung ausgeben muss? Wenn er trotz Nebenjob gerade mal 1200-1300€ im Monat hat?
Glaubt ihr, dass es den Mitgliedern der letzten unberührt lebenden Eingeborenenstämmen (echten sozialistischen Gemeinschaften) schlechter geht, als dem Durchschnittseuropäer?
Ja, wegen fehlender Technik und Medizin haben sie wohl ein härteres Leben; kein schlechteres.
Allerdings würde unser Fortschritt ja nicht verschwinden, nur weil wir uns wieder mehr dem Menschen zuwenden.
Wir könnten so gut leben, wenn wir unsere Angst ablegen würden von Anderen übervorteilt zu werden.

Um beim Thema zu bleiben: Ich wähle seit Jahren die Linke.
Einfach weil sie so ziemlich als Einzige ein Parteiprogramm haben, dass nicht nur auf Enteignung und Entrechtung großer Teile der Bevölkerung zielt.
Ich weiß, dass Viele sie nicht wählen, weil sie Angst haben, dass man Ihnen dann den verdienten Wohlstand nimmt.
Diese Angst kann man haben. Wenn man zu den Multimillionären gehört.
Man sollte sich aber auch fragen: Geht es einem einfachen Millionär schlechter als einem mehrfachen Millionär?

Aber ich denke, ich stoppe meinen Redefluss hier mal lieber...
Finde es nur schade, dass es so wenig Menschen mit Visionen gibt, die über die eigene Person hinausgehen.

Je größer die gesellschaftlichen und daraus folgenden politischen Probleme werden, desto mehr Menschen ticken aus, erfinden oder folgen hirnrissigen Verschwörungstheorien, politischen Extremen und boykottieren alle vernünftigen Maßnahmen.

Das ist die Achillesverse der Demokratie, der Schwachpunkt, der die im Kern genial gute Idee aushebelt. Gäbe es eine Möglichkeit, eine Diktatur des Verstandes und der Vernunft zu schaffen, wäre das ein guter Weg, aber es ist ein Gebot der Logik, dass das auch nicht funktioniert. Wer sollte auch nach welchen Kriterien die Leute dafür auswählen?

Deshalb wird gute und vernünftige Politik immer von der Dummheit der Menschen blockiert und verhindert, nur ein kleiner Teil an sinnvollen Maßnahmen kann umgesetzt werden. Über den man sich freuen muss, denn er ist besser als nichts.

Gruß Michael

Zitat:

@Luke1637 schrieb am 11. Feb. 2021 um 09:59:53 Uhr:


Am Besten wäre ein System ohne "ismus",

Anarchie und Demokratie z.B.

:-)

Mfg

@kawastaudt: Naja, Anarchie haben wir ja praktisch. Ich würde da eher die Demokratie bevorzugen. Aber eben stärker auf den Menschen fokussiert.

Edit: In der jetzigen Situation sollten z.B. die Unterstützungsgelder eher an die einzelnen betroffenen Menschen gezahlt werden und nicht an die Unternehmen.
Würde vermutlich sogar noch eine Menge Geld sparen.

Wir wollen auch keinen Sozialismus als Staatsform .!!!!!!

Schon gar nicht mit aufgewärmten SED Kadern ..ach nein die heißen ja jetzt SED - PDS ....

Nein PDS nein die Linke nennt sich das jetzt.

Drei Mal ein neuer Mantel die Lumpen bleiben die gleichen

@Reinkra: Was wählst du denn? CDU, die alten Nazis?
SPD, auch viele alte Nazis?
AFD, die neuen Nazis?

Sorry, du musst das Parteiprogramm betrachten zusammen mit den Aussagen und Handlungen der Politiker dahinter.
Ob da nu' alte SEDler bei sind oder alte Nazis, ist doch zweitrangig.
Wer hat z.B. die Polizeigesetze verschärft? Doch wohl nicht die Parteien mit einem D(emorkratisch) im Namen?
Wer führt das Kennzeichenscanning für PKW ein? Ich glaube die Linke ist es nicht.

Persönlichen Gewinn zu machen ist die Triebfeder jeder Innovation. Wenn man den Leuten diese Möglichkeit der persönlichen Bereicherung nimmt, wird es immer weniger Innovation geben - bis hin zum Stillstand.
Und so lange es weltweit irgendwo die Möglichkeit gibt, persönliche Gewinne zu machen, werden sowohl die hellen Köpfe als auch das Kapital dorthin abwandern. Es ist deshalb ziemlich dämlich, hier die Linke zu wählen, die der natürliche Feind des persönlichen Gewinns ist. Langfristig macht der sozialistische/kommunistische Gedanke ein Land kaputt - es sei denn, er wird zugleich weltweit eingeführt. Aber ich fange an, mich zu wiederholen.

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