Motorradfahren bis an die (Wahl-)Urne

Bei allen die aus Baden-Württemberg stammen dürfte in den letzten Tagen die erste Wahlbenachrichtigung zwecks Landtagswahl eingegangen sein. Und im September ist schließlich Bundestagswahl für alle. Das Thema Motorradfahren ist ja im Zuge der Lärm- und Umweltdiskussion durchaus auch in den Fokus der Politik gerückt.

Werdet ihr Wählen gehen? Und wie denkt ihr über das Thema Motorrad in der Politik. Ich würde schließlich keine Partei wählen die mich in meinem Hobby einschränkt

242 Antworten

Spätestens bei der Scheidung ist die Mietwohnung problemloser.

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 13. Februar 2021 um 10:17:07 Uhr:


Spätestens bei der Scheidung ist die Mietwohnung problemloser.

So ist es !
Scheidung, Erwerbslosigkeit, Pflegefall und sonstige Schicksale sorgen dafür dass die Chance das Haus auch mal weiter Vererben zu können bei höchsten 50 % liegt.

Das eigene Haus ist nur kein Zuschussgeschäft, wenn es im Wert über die Jahre steigt.
Aber es ist natürlich auch ein gutes Gefühl, in der eigenen Hütte zu sitzen.
Stellt auch einen Wert dar. Die Mietwohnung, gerade hier im Ruhrpott, wechselt in den letzten 2 Jahrzehnten gerne mal den Besitzer. Die damit verbundenen Unsicherheiten sind auch nicht immer Quell der Freude.

Ob allerdings ein Heute gekauftes Haus in 15 Jahren auch das Doppelte wert ist, da hab ich meine Zweifel.

Ich krieg öfter Mails mit Angeboten für MFH aus Berlin, die rufen Preise auf, die ungefähr beim 6-8fachen des hiesigen Preisniveaus liegen. Das wundert mich dann doch, da ja nicht die 6-8fache Miete gegenüber hier erzielt werden kann.
Vielleicht die doppelte oder dreifache.

Also muss man die weitere, deutliche Wertsteigerung mit einrechnen, sonst lohnt sich der Kauf nicht.

Moin!

Wie sagt doch mal ein guter Kumpel zu seiner Frau: "Schatz, der wahre Beweis dafür, dass ich dich liebe und an unsere Zukunft glaube, war ja nicht, dass ich im Standesamt 'ja' zu dir gesagt habe, sondern dass ich die Finanzierung für das Haus über 25 Jahre unterschrieben habe".

Ist viel Wahres dran, hat aber erst mal zu einem Streit über fehlende Romantik geführt. 😉

Ähnliche Themen

Zitat:

@SoulBS schrieb am 13. Februar 2021 um 10:11:11 Uhr:


Moin!

Zitat:

@SoulBS schrieb am 13. Februar 2021 um 10:11:11 Uhr:



Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 13. Februar 2021 um 10:01:22 Uhr:


Wie bezahlst du dann die Miete???

Und Eigentum kann auch mal als Sicherheit Verwendung finden, im Gegensatz zu einer angemieteten Wohnung/Haus.

Einzige Vorteil der Anmietung einer Wohnung ist wenn man örtlich flexibel bleiben muss.

Aber selbst da lässt sich u. U. auch Eigentum gut anwenden, kann man dann ja vermieten.

Problem heute ist nur einfach an eine preiswerte Immobilie zu kommen. Preiswert meint hier nicht billig sondern dem Preis entsprechend und nicht nur einfach überteuerter Müll.
Da muss man gut aufpassen.

Es gibt ja verschiedenste Rechenmodelle. Genügend davon weisen in die Richtung, dass ein Eigenheim ein Zuschussgeschäft ist, wenn man auch alle Neben- und Instandhaltungskosten einberechnet. Ob man nun 700 Euro Miete oder 2.000 Euro Tilgung auf den Tisch legt, ist ein Unterschied - den du nun mal auch in andere Anlageformen stecken kannst. Manch einem ist der Vermögensaufbau auch nichts wert, weil er das Geld lieber für sich selbst nutzt, als einen Wert zu vererben (wenn man denn überhaupt Kinder hat) - das letzte Hemd hat keine Taschen, warum diese also vollstecken (aus Sicht mancher)?!
Und was ganz außer Acht gelassen wird, ist, ob es mit den persönlichen Werten kongruent ist: Jemand dem die "Sicherheit" eines Hauses nichts wert ist, weil er lieber die Welt bereist, für den ist das evtl. alles kein Argument.

Es gibt nicht nur "den einen" Vor- oder Nachteil bei einer Mietwohnung, ebensowenig wie bei einem Haus oder einer Eigentumswohnung. Es gibt eine ganze Reihe an Argumenten, Pro- und Contra-Punkten, Alternativen und Abwägungsgründen für alle Optionen.
Für uns beide mag die Variante des Hauses die bessere Lösung gewesen sein - aber selbst das vielleicht schon aus ganz anderen Gründen. Für jemand Dritten, kann es die denkbar schlechteste Lösung sein.

Was meiner Meinung nach viel zu häufig (und auch gerade hier) passiert ist, dass man seine eigenen Argumente nimmt und diese als allgemeingültig ansieht. Dass ist aber nicht nur unter Rentbilitätsgesichtspunkten eines Hauskaufs fragwürdig, sondern lässt alle subjektiven Aspekte außer Acht, die nicht weniger wert sind.

Wie kommst du auf diese Rechnung?

Wenn das so wäre würde ich ein Haus/Wohnung what ever kaufen bis der Arzt kommt, denn die Rendite wäre ja gigantisch, der Wahnsinn.

Ich glaub du hast dich da ein wenig vertan mit denen Zahlen.

zu Nebu... Das bzgl. Scheidung kann man vorher regeln. Wenn die Frau oder Mann oder Divers, je nachdem, mit bezahlt hat, dann hat sie, er oder es auch einen Anspruch drauf. Wo ist das Problem?

Jobverlust auf Dauer wäre wirklich ein Problem. Aber ein gewisses Restrisiko habe ich immer, egal in was ich investiere. Und normal hat man recht schnell wieder einen Job.

Pflegefall hat man ja nur ein Problem wenn man sonst nicht vorgesorgt hat, außer dem kann ich ein Eigentum verrenten, versuch das mal bei einer Mietwohnung.

Ja, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Wäre ich nicht so blöd in meiner Jugend gewesen hätte ich heute mehr Immobilien. Aber hätte wäre wenn, dafür kann ich mir auch nix kaufen.

Zitat:

zu Nebu... Das bzgl. Scheidung kann man vorher regeln. Wenn die Frau oder Mann oder Divers, je nachdem, mit bezahlt hat, dann hat sie, er oder es auch einen Anspruch drauf. Wo ist das Problem?

Da kann man regeln was man will. Wenn DER, DIE, DAS ihren Anspruch geltend machen, oder Unterhaltszahlungen fällig werden is rum. Ich kenne keinen Fall, und ich kenne einige, wo das Haus nicht flöten gegangen ist, zumindest nicht bei Otto Normal Verbraucher

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 13. Februar 2021 um 10:42:03 Uhr:


Das eigene Haus ist nur kein Zuschussgeschäft, wenn es im Wert über die Jahre steigt.
Aber es ist natürlich auch ein gutes Gefühl, in der eigenen Hütte zu sitzen.
Stellt auch einen Wert dar. Die Mietwohnung, gerade hier im Ruhrpott, wechselt in den letzten 2 Jahrzehnten gerne mal den Besitzer. Die damit verbundenen Unsicherheiten sind auch nicht immer Quell der Freude.

Ob allerdings ein Heute gekauftes Haus in 15 Jahren auch das Doppelte wert ist, da hab ich meine Zweifel.

Ich krieg öfter Mails mit Angeboten für MFH aus Berlin, die rufen Preise auf, die ungefähr beim 6-8fachen des hiesigen Preisniveaus liegen. Das wundert mich dann doch, da ja nicht die 6-8fache Miete gegenüber hier erzielt werden kann.
Vielleicht die doppelte oder dreifache.

Also muss man die weitere, deutliche Wertsteigerung mit einrechnen, sonst lohnt sich der Kauf nicht.

Der Markt in Berlin ist deutlich überhitzt. Wer Anfang 90er ein Haus gekauft hat und Mitte der Nuller verkaufen musste, hat deutliche Verluste gemacht. Nicht immer gilt die Regel, dass sich nach 15 Jahren die Preise verdoppelt haben. Der Immobilienmarkt ist - wie jeder Markt- zyklisch. Es kommt auf den Zeitpunkt an.

Die Frage ist ja nicht mehr, was ist eine Immobilie wert, sondern was ist dir diese Immobilie wert?

Zitat:

@Demogantis schrieb am 13. Februar 2021 um 11:39:55 Uhr:


Die Frage ist ja nicht mehr, was ist eine Immobilie wert, sondern was ist dir diese Immobilie wert?

Das sagt Dir ganz am Ende die Pflegeversicherung.

Moin!

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 13. Februar 2021 um 10:48:24 Uhr:


Wie kommst du auf diese Rechnung?

Wenn das so wäre würde ich ein Haus/Wohnung what ever kaufen bis der Arzt kommt, denn die Rendite wäre ja gigantisch, der Wahnsinn.

Ich glaub du hast dich da ein wenig vertan mit denen Zahlen.

Welche Rechnung? Die des Zuschussgeschäfts? Das kannst du in verschiedensten Formen selbst ausrechnen bzw. es gibt ja auch genügend Berichte, Investitionsrechnungen etc. pp. dazu. Vielleicht, falls das gerade zur Frage führte, die Zahlen noch mal zu benennen:
Ich sprach vom Unterschied von 700 Euro Mietzahlung im Vergleich zu 2.000 Euro als Annuität für die Hausfinanzierung. Du kannst auch 1.000 Euro Mietzahlung nehmen oder ein wenig mehr oder weniger für die Annuität. Worum es geht ist, dass es ggf. dein Delta gibt, welches sich alternativ investieren ließe.
Und auch noch mal: Ich sage NICHT, dass es besser wäre anders zu investieren, aber es KANN durchaus sein - basierend auf der Rendite der Alternative, den persönlichen Präferenzen etc. pp.

Zitat:

@nebukatonosor schrieb am 13. Februar 2021 um 11:00:40 Uhr:



Zitat:

zu Nebu... Das bzgl. Scheidung kann man vorher regeln. Wenn die Frau oder Mann oder Divers, je nachdem, mit bezahlt hat, dann hat sie, er oder es auch einen Anspruch drauf. Wo ist das Problem?

Da kann man regeln was man will. Wenn DER, DIE, DAS ihren Anspruch geltend machen, oder Unterhaltszahlungen fällig werden is rum. Ich kenne keinen Fall, und ich kenne einige, wo das Haus nicht flöten gegangen ist, zumindest nicht bei Otto Normal Verbraucher

Stimmt so nicht, Thema Zugewinn Gütertrennung Ehevertrag und ein Eigentum, außer vermietetes da ja wieder Einkünfte, gehört nicht zum Einkommen was zu Unterhaltszahlungen herangezogen wird. Es wird höchstens gepfändet wenn du deinen Unterhaltsleistungen aus Einkommen nicht nachkommst.

Woher ich das so genau weiß? Frag mich, dann aber bitte nur persönlich.

Zitat Soul: Ich sprach vom Unterschied von 700 Euro Mietzahlung im Vergleich zu 2.000 Euro als Annuität für die Hausfinanzierung. Du kannst auch 1.000 Euro Mietzahlung nehmen oder ein wenig mehr oder weniger für die Annuität. Worum es geht ist, dass es ggf. dein Delta gibt, welches sich alternativ investieren ließe.

Das Delta ist aber bei vergleichbaren Objekten viel geringer als wie du das darstellst.

Was denkst du wie hoch die Renditen bei Vermietung denn sind?

Moin!

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 13. Februar 2021 um 12:01:26 Uhr:


Das Delta ist aber bei vergleichbaren Objekten viel geringer als wie du das darstellst.

Was denkst du wie hoch die Renditen bei Vermietung denn sind?

Da geht es aber schon los: Viele Leute ziehen eben nicht in etwas vergleichbares, wenn es ihnen dabei um eine Renditeüberlegung geht. Wenn man sich das Haus "gönnt", dann eben auch "richtig" - bleibt man in der Mietwohnung, reichen dann doch die 80 m2. Ich kenne auch niemanden, der mit dem eigenen Haus nicht auch einen deutlichen Sprung in der Lebenssituation gemacht: Größere Wohnfläche, neue Einrichtung, etc. pp. Vergleichbar ist es daher häufig eben nicht. In der Mietwohnung ist es dann halt gerne mal die Möma 1.500-Euro-Küche, im Eigenheim sind dann doch schnell ein paar Scheine drauf gelegt (bzw. finanziert).

Was Renditen für Vermietung angeht, brauche ich nur in meinen eigenen Bestand zu schauen. Das Beispiel oben diente aber auch nicht einem konkreten Rechenexempel, dafür sind teilweise schon in der selben Region (geschweige denn DE-weit) die Unterschiede zu groß. Es sollte nur verdeutlichen, dass es manigfaltige Einflüsse, Präferenzen und Entscheidungsgründe gibt - und eben nicht "den einen Weg".

Die Frage stellt sich auch nicht, wenn man nur ein Einkommen von 1.200 Euro netto hat, ist auch klar. Ich habe meine persönlichen Investitionsentscheidungen ja auch nicht ohne Grund so getroffen, wie ich es habe. Ich würde diese Gründe, Berechnungen aber auch nicht "blind" über jeden anderen stülpen - das klappt nicht.
Und auch hier noch mal eine Wiederholung: Ob es die Investition "wert" ist, ist nicht nur eine rein monetäre Frage. Entspricht dies nicht deinen Werten, Vorstellungen und Wünschen, ist es sogar ein maximaler Verlust.

Die Frage ist, wieviel man monatlich für „wohnen“ aufbringen möchte. Ob das dann als Miete gezahlt wird oder als Kosten für das eigene Haus, ist ja erstmal zweitrangig. Wahrscheinlich ergibt sich schon bei dieser Betrachtung, dass es eigentlich nur für die Miete reicht. Zur Finanzierung für das Haus kommen ja auch noch die kalten und warmen Kosten hinzu. Das sind je nach Größe auch noch zwischen 300 und 600 Euro monatlich. Nicht zu vergessen, dass man jeden tropfenden Wasserhahn selbst zu bezahlen hat und nicht mal schnell die Hausverwaltung oder den Hausmeister anrufen kann. Der Hausmeister ist man dann selber. Haus muss man wollen und alle Beteiligten müssen sich darüber einig sein.

Wieso werden hier 700,- für Miete gegenüber 2000,- für die eigene Wohnung gestellt?

Viel sinnvoller ist drüber nachzudenken, dass die Zahlungen für den Kredit in der ähnlichen Größenordnung bei 700,- liegen sollen. Dann hat man nach Jahren sich schon ein kleines Vermögen gebildet, was auch gegen Inflation geschützt ist.
Das Geld für die Miete ist für immer futsch.
Deswegen hat ein Eigentümer nach Jahren mehr als der Mieter. Und das ist aber sein Risiko gewesen und darf vom Mieter nicht neidisch betrachtet werden (was leider viel zu oft vorkommt).

Ähnliche Themen