Motoröl für E46-Diesel, mit nachgerüstetem DPF
Hallo,
mein 20 Jahre alter 318d bekommt demnächst einen großen Kundendienst und ich möchte das Motoröl selbst mitbringen (was offenbar nicht jede Werkstatt akzeptiert, z.B. ATU, aber das ist eine andere Geschichte).
Ich fahre wenig mit dem Auto, der letzte Kundendienst/Ölwechsel ist Jahre her und da kaufte ich mir bei Ebay das Mobil 1 New Life 0W-40.
Das, so habe ich gelesen, gibt es nicht mehr und der Nachfolger "FS" hat keine BMW-Zulassung (obwohl es nicht schlechter geworden ist?).
Jetzt habe ich zwar einige Threads durchgelesen, aber bin mir nicht sicher, ob ich mit meinem vor 10 Jahren nachgerüsteten DPF wirklich ein LL04 kaufen sollte. Für Diesel mit DPF soll das ja besser sein, aber gilt das auch für NACHGERÜSTETE DPF?
Wenn nicht, scheint ein LL01 die etwas bessere Wahl zu sein oder wie verhält sich das mit nachgerüsteten DPF?
Sparen werde ich am Öl nicht, sofern ein teureres ÖL etwas bringt.
Welches Motoröl ist also am besten in speziell meinem Fall:
- Diesel
- Nachgerüsteter DPF
- Wird recht wenig gefahren
18 Antworten
Zitat:
@Bloetschkopf schrieb am 17. Oktober 2022 um 18:49:17 Uhr:
Ich glaube nicht das es einer Motorspülung entspricht zentimeterdicke Teerablagerungen im Ventildeckel zu beseitigen.
Die beschränken sich im Regelfall darauf das Zeugs in den Motor zu kippen und zu hoffen das soviel Dreck wie möglich abgelöst wird,was bei der Dicke Teer im Deckel quasi unmöglich ist.
Dafür muss der Ventildeckeldeckel runter und alles wieder neu abgedichtet werden,das kostet ein paar Euro mehr als ein bißchen Motorspülung in den Motor kippen.
Und 16€ der Liter ist für mich schon Wucher,wenn Du es selber mitbringst müssen die das auch nicht für Dich entsorgen.
Dafür langen die Dir auch in die Tasche,entsorgen müssen die nur die Menge Öl die sie Dir auch verkaufen.Wenn Du es selber kannst kauf Dir die passende Menge Öl online,den Filter und eine 12V Absaugpumpe.
Das kostet dann knapp 65€ zusammen.
Bei meiner Fahrweise ist eine Motorspülung bestimmt eine gute Idee. Ich glaube, beim letzten Werkstattbesuch wurde es mir sogar empfohlen, plus ein Dichtmittel. ZENTIMETERDICK weiß ich jetzt nicht, aber den Deckel mal abschrauben und schauen, das kann auch ein Nicht-Handwerker wie ich (selbst absaugen allerdings nicht). Das werde ich morgen mal machen.
Ja, 16 EUR/L ist viel und für eine freie Werkstatt erst recht. Ein weiterer Grund zum selbst Besorgen des Öls. Wenn er fürs Entsorgen aber z.B. 5 EUR/L verlangt, entsorge ich es selbst. Irgendeine Tankstelle wird es schon nehmen.
Als Gefahrgut mit der DHL ist mir zu aufwendig, ich hätte schon keinen stabilen Behälter, rumrutschen darf es auch nicht, richtig deklarieren.... Zu den Kosten finde ich bei dhl.de nichts, aber das wird sicher deutlich mehr als ein normales Paket sein.
Bis zu 20L kann man im Regelfall bei dem örtlichen Abfallentsorger abgeben.
Warum soll denn da Dichtmitel rein?
Zitat:
@Bloetschkopf schrieb am 18. Oktober 2022 um 20:57:51 Uhr:
Bis zu 20L kann man im Regelfall bei dem örtlichen Abfallentsorger abgeben.
Warum soll denn da Dichtmitel rein?
Der Landkreis fährt mit einem Entsorgungsmobil für Problemmüll zwei Mal im Jahr zu den Gemeinden. Die letzten Termine sind aber gerade jetzt und dann erst wieder im Frühjahr. Also entweder ich behalt es bis zum Frühjahr oder bezahle doch die Werkstatt oder eine andere Stelle für die Entsorgung.
Wie bei dem Modell und dem Alter offenbar typisch, ist das Auto etwas undicht. Also verliert jetzt nicht bedenklich Öl, aber "schwitzt" so, dass man es sieht. Das soll zumindest nicht mehr schlimmer werden, deswegen das Dichtmittel.
Den Öldeckel habe ich übrigens nicht aufbekommen. Der rührt sich keinen Millimeter. Wahrscheinlich kein so gutes Zeichen.
Werksmäßig verbauter Partikelfilter (geschlossenes System) > LL04 wegen der ölaschearmer Verbrennung, die das Überladen des DPF verzögert.
Nachgerüsteter Partikelfilter (offenes System), > hier reicht LL01.