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motoröl ... aber welches ??

Themenstarteram 4. Januar 2006 um 2:04

sooo bei mir steht ma wieder der ölwechsel an ... die sache is nur welches ? wenn ich nich irre hab ich im mom nen 15 w40 drinne ... nen bekannter meinte das es dem motor prinzipiel nich schaden würde wenn man eins mit einer höheren viskosität nehmen würde ... um genau zu sein sprach er von geringen leistungszuwachs und bedingt geringerem verbauch ... hab nen 1.8er golf3 mit 75ps ... was meint ihr dazu ?? hat da evtl einer erfahrungen mit ?? und des weiteren hab ich mal gehört wenn man ölwechel macht soll man wenns öl raus is mal ganz kurz den motor anschmeisen ... also gerade so das er anspringt und dann halt sofort wieder aus damit rest öl auch rausfliest ... was sagt ihr zu solchen massnahmen ?? ich weis nich klingt ja im prinzip schonmal logisch aber irgendwie gefällt mir der gedanke nicht meinen motor auch wenns nur kurzzeitig is ohne öl laufen zu lassen ...

thx schonmal der loki :)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Frazer

Das der Schmierfilm bei hohen Drehzahlen besonders im heißen Sommer reißen könnte ist aber soweit ich deine Texte richtig verstehe auch ein Märchen oder?

Wenn sich das auf ein hochwertiges, vollsynth. Motoröl beziehen soll, dann JA!

Ist dann in Wirklichkeit genau umgekehrt. Ein hochwertiges Öl hat bei gleicher oder sogar etwas niedrigerer kinematischen Visko einen deutlich belastbareren Schmierfilm. Die EP (Hochdruck)-Eigenschaften sind sogar um einen MEHRFACHEN Faktor besser. Mit so einem gibts deshalb auch am Ventiltrieb und an Zahnrädern, auch im hohen Alter, keine Probleme.

Und dass ein z. B. 15W-40 nur beim Kaltstart und während der Warmlaufphase zäher als ein 0/5W-40 ist, NICHT aber bei Betriebstemp., hatte ich doch schon erklärt. Beim empf. 5W-40er liegt die kin. Visko bei 100 Grad bei 14,8 mm2/S und der HTHS bei 150 Grad bei 4,0 mPas. Gibt 15W-40er, die da nur bei 13,2 bzw. 3,6 liegen.

Und dann enthält ein hochwertiges auch noch viel leistungsfähigere Hochdruck- u. Verschleißschutz-Additive, ist sehr viel temperatur-, druck-, scher- u. alterungsstabiler. Und schützt den Motor auch viel länger und besser vor schädlichen Ablagerungen u. Korrosion.

Oder ganz kurz gesagt: Lebt der Motor mit so einem viel länger, verbrennt u. verliert auch im hohen Alter kaum Öl, und behält immer seine volle Leistung.

Wenn die Hydros beim Kaltstart kurz klappern, dann liegt das daran, weil je nach Stellung des Motors eins o. auch zwei leer laufen können. Die müssen sich nach dem Starten dann erst wieder mit Öl füllen. Je zäher das hier dann ist, desto länger dauert das.

Klappern die aber bei Betriebstemp. dann liegt das daran, weil entweder die Hochtemp-Visko zu niedrig ist. Das kann dadurch sein, weil entweder das Öl durch sehr hohen Spriteintrag zu stark verdünnt ist, oder wenns ein recht einfaches Mehrbereichsöl ist, dieses durch mechanische Scherung der VI-Verbesserer bei hohen Temp. zu dünn geworden ist - also weil aus dem ursprünglichen 15W-40er ein 15W-20er oder gar ein 15W-Einbereichsöl geworden ist, welches das von Haus aus ja auch nur ist.

Oder weil die Hydros durch schlechtes Öl einfach verschlissen sind.

Mineralöle sind von Nautur aus übringens generell nur Einbereichsöle. Ein mineralisches Mehrbereichsöl, z. B. ein 15W-40er ist ein 15W-Einbereichsöl, welches durch eine ordentliche Ladung VI-Verb. bei hohen Temp. so stabilisiert wird, dass die kin. Visko bis 100 Grad halt nur bis rund 14 mm2/s abfällt und damit dann eben ein 15W-40er ist (ein mineralisches 15W-40er besteht zu rund 10% nur aus VI-Verb).

Bei einem hochwertigen vollsynth. gibts dagegen selbst nach 30tkm keinen nennenswerten Scherverlust. Das deshalb, weil hier Grundöle verwendet werden, welche von Haus aus schon einen hohen VI haben, also mit zunehmender Temp. von Haus aus schon weniger stark ausdünnen. Und falls noch zusätzl. VI-Verbesserer nötig sind, hier sehr hochwertige und besonders scherstabile verwendet werden.

Grüße

P. S. Wenn der Motor innen recht verschmutzt ist, und Du beim Wechsel auf ein hochwertiges vorher KEINE Innen-Reinigung machst, dann solltest Du mit diesem Öl ein erstes verkürztes Intervall fahren. Weil dieses Öl dann nämlich neben den Schmutz- u. Schadstoffen, die mit der Zeit neu ins Öl gelagen, auch noch den ganzen alten Schmutz aus dem Motor aufnehmen muß - den es nach u. nach löst, zum Ölfilter transportiert, bzw. umhüllt und fein verteilt bis zum nächsten Ölwechsel in Schwebe zu halten versucht.

EDIT: Außerdem kann es dann auch zu einem vorübergehend höheren Ölverbrauch kommen, der sich dann allerdings wieder verringert, wenn wenigstens der Ringbereich an den Kolben sauber ist und die Ringe richtig freigängig sind.

Mit dem empfohlenen Öl wird der anschließend dann auch merklich niedriger alsfallen, weil das einmal einen sehr niedrigen Verdampungsverlust hat und bei hohen Temp. auch sehr stabil ist.

Diese "Freispülphase" kannst Du zumin. verkürzen, indem Du vorher eben einen guten Innen-Reiniger verwendest. Außerdem brauchts dann auch kein erstes verkürztes Intervall mit dem guten Öl u. ist deshalb auch günstiger. So ein Reiniger kostest rund 15€.

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am 4. Januar 2006 um 11:02

Nochmal konkret gefragt, da darauf noch nicht so richtig

eingegangen wurde.

Ist es ratsam, den Motor vor dem Wechsel von

15W40 auf 10- oder 5W40 irgendwie zu reinigen?

Bei dem mineralischen Öl lagert sich doch mit der Zeit

bestimmt einiges im Motor ab (Schlacke, o.ä.).

Wenn sich der Mist mit dem neuen Öl vermischt,

ist das auch nicht so doll, oder?

Wenn ja, wie macht man das am besten?

Themenstarteram 4. Januar 2006 um 11:19

hossa is ja richtig was zusammen gekommen hier hat mir soweit auf jeden fall schonmal geholfen dank euch aber ich hatte da ja noch ne andere frage ...

Zitat:

....des weiteren hab ich mal gehört wenn man ölwechel macht soll man wenns öl raus is mal ganz kurz den motor anschmeisen ... also gerade so das er anspringt und dann halt sofort wieder aus damit rest öl auch rausfliest ... was sagt ihr zu solchen massnahmen ??....

was meint ihr ??

am 4. Januar 2006 um 11:24

edit: vergiss es, falsch gelesen.

@ schlumpf

Zu empfehlen wäre es auf jeden Fall, denn bei Betrieb mit nur mineralischem Öl lagert sich schon einiges an verbranntem Öl an Kolben, Ringen, Ölkanälen an.

Nimm am besten das Motor Clean von Liqui Moly.

Anleitung steht drauf.

@ Loki-Kun

Ich denke, daß diese Maßnahme nicht viel mehr Öl zutage fördern wird.

Und diese 3 Fingerhüte voll Altöl schaden dem frischen Öl bestimmt nicht

Würde ich persönlich an meiner Karre nicht machen.

Gruß

Lass es sein, ist wohl nich so eine gute Idee, sicherlich kann ich mir vorstellen, dass es noch mehr rauskommt, aber halbtrockene Zylinder und Lager sind nicht das gelbe vom Ei, aber wir sind ja alle Lernfähig, ich hab mir auch mal erzählen lassen, dass n Glas Diesel im Motor für ne Minute Leerlauf kmomplett alles innen Blitzeblank macht.

Aber dann lieber noch 5% Ablgerungen drin nach Schlammspülung die sich beim Fahren dann wieder freilaufen anstatt Dieselreste, die drin bleiben.

Aber wie gesagt, wir sind lernfähig.

am 4. Januar 2006 um 11:29

Ok, danke.

ohne jetzt den thread zu lesen, kann man jmd die beiden empfohlenen produkte von sterndoktor nennen? ich mein es war

liqui moly MOTOR CLEAN

und liqui moly 5W40

für alle arten von golf, war das richtig?

Ja ist korrekt, das 5w40 aber bitte nur bei niedriger Laufleistung <150.000 und gepflegtem Motor!

wirklich wahr? hatte er das so gesagt?

wie war die begründung?

Die Begründung liegt darin, dass sich das Dünnflüssigere 5w40 durch die alten und je nach Pflege Maroden Dichtungen drückt und dein Motor an Kompression verliert, was bei dickflüssigerem Öl nicht passiert.

Nur ist dickflüssigeres Öl natürlich zäher, es ist mineralisch und dadurch steigt der Verbrauch.

Ein super Kompromiss ist daher das 10w40 . Für unser Klima mehr als ausreichend und von namhaften Herstellern nicht teuer )

BSP: Castrol Öl

15w40 normal ca. 18€

10w40 ca 25€

5w40 ca 38€

0w40 ca 50€

dies sind ca angaben, in unserem Fachhandel sind es genau diese Preise.

Ach ja, das normale Castrol 10w40 ist halbsynthetisch und hat die Vorteile von halb mineralisch und halb synthetisch.

Stimmt nicht. Es gibt keine Kilometerbegrenzung, und besonders gepflegt muss der Motor auch nicht sein.

Wenn der Motor lange mit mineralischem Öl gefahren wurde, ist aber eine Motor-Innenreinigung (z.B. LM Motor Clean) vor dem Umstieg auf vollsynthetisches Öl empfehlenswert.

Zitat:

Original geschrieben von carlos_ring

Die Begründung liegt darin, dass sich das Dünnflüssigere 5w40 durch die alten und je nach Pflege Maroden Dichtungen drückt und dein Motor an Kompression verliert, was bei dickflüssigerem Öl nicht passiert.

Nur ist dickflüssigeres Öl natürlich zäher, es ist mineralisch und dadurch steigt der Verbrauch.

Dachte, dass wir dieses Märchen längst hinter uns hätten. Ein 5W-40er ist NICHT grundsätzlich dünnflüssiger als ein 10W-40 o. 15W-40. Sondern nur beim Kaltstart nicht so arg zähflüssig. Bei Betriebstemp. haben alle XW-40 in etwa die gleiche Visko. Der 40er Bereich geht von 12,5 bis unter 16,3 mm2/s bei genau 100 Grad. In der Praxis liegen die meistens so um die 14.

Das betr. 5W-40er v. LM liegt bei genau 14,8. Gibt 15W-40er die da "nur" bei 13,5 liegen. Aber ob 13,5 o 14,8 ist da völlig egal. Ist nur ein minimaler Unterschied.

Bei plus 1 Grad liegt ein 15W-40er so um die 1.500, ein 10W-40er um die 1.000, ein 5W-40er um die 750 und ein 0W-40er um die 500.

Weniger Sprit verbraucht ein Motor mit einem hochwertigen 5W-40er deshalb, weil das einmal beim Kaltstart und während der Warmlaufphase nicht ganz so zähflüssig ist, und i. d. R. auch noch Reibwertverminderer enthält - was bei einem 15W-40er gar nicht und bei 10W-40ern nur selten der Fall ist.

Wenn ein Motor mit einem 0/5W-40er Öl verliert, dann verliert er mit jedem XW-40er und auch mit einem SAE 40-Einbereichsöl welches.

Was den Elastomer-Dichtungen schadet sind Carbonsäure-Ester, welche in manchen Motorsportölen enthalten sind. Manche dieser Öle lassen die Dichtungen derart aufquellen, dass die sogar heraus gedrückt werden.

Verwendet man dann anschließend wieder ein "normales", verhärten und schrumpfen die und sind dann logischerweise nicht mehr dicht.

"Normale" vollsynth. PKW-Öle, welche für den Alltagseinsatz gedacht sind und über entsprechende Hersteller-Freigaben verfügen, basieren jedoch auf synth. PAOs. Und die verhalten sich gegenüber Elastomeren absolut neutral. Bzw. enthalten die sogar Dichtungspflege-Substanzen, welche die Dichtungen imprägnieren und geschmeidig halten. Verwendet man immer so eins, bleiben die Elastomer-Dichtungen bis ins hohe Alter intakt.

Wenn schon das genannte 5W-40er, dann würde ich das aber nicht von Liqui Moly kaufen. LM ist KEIN Schmierstoff-Hersteller. Die verkaufen Meguin-Schmierstoffe. Sondern eben direkt vom Hersteller unter megol-Label. Bei E-bay bekommt man den 5L-Kanister von diesem schon für rund 20€. Nennt sich "megol Super Leichtlauf SAE 5W-40". Hersteller ist die Meguin Mineralölwerke GmbH & Co. KG in 66740 Saarlouis.

Dieses ist eins der wenigen wirklich vollsynthetischen 5W-40er am Markt (die meisten 5W-40er sind KEINE vollsynth.) und auch ein sehr gutes. Hat von uns eine Freig. nach Blatt 229.3 und von VW nach 502 00 u. 505 00.

Kein 5W-40er aber gleichzeig eins mit einer 502 00-Freig von VW zu empfehlen (wie das dc-viper gemacht hat), ist übrigens auch lustig. Das sind immer 0W-30er, 0W-40er oder eben 5W-40er.

Grüße

es handelt sich um dieses öl ist das richtig?

http://www.oilportal.de/product_info.php?...

bei ebay hab ich das leider nicht gefunden

sollte man denn, bevor man auf dieses wechselt unbedingt vorher motor clean benutzen, wenn man seit 40tkm und 4 wechseln das 10W40 von Castrol benutzt? oder ist das überflüssig?

Ne ich denke nicht, wenn regelmäßig Ölwechsel gemacht wurde, dann sollte eine extra Spülung nicht unbedingt notwendig sein.

Machen kannst du es natürlich, aber wie gesagt, ne schöne Autobahn exkursion hat denselben Effekt.

Musst halt wissen.

Und dass das Öl bei Betriebstemperatur die gleiche Dichte hat das weiss ich selbst. Ich rede auch vom Kaltstartverhalten und Reibungsverminderer sind im Synthetiköl enthalten, das ist nichts neues.

Es ist heutzutage aber absolut überflüssig, auf 15w40 zurückzugreifen, auch wenn es das billigste ist. Es bringt rein gar nix hier auf den Preis zu achten. Im Endeffekt bringt ein versiffter Motor einem noch mehr kosten.

Zitat:

Original geschrieben von Sterndocktor

Kein 5W-40er aber gleichzeig eins mit einer 502 00-Freig von VW zu empfehlen (wie das dc-viper gemacht hat), ist übrigens auch lustig. Das sind immer 0W-30er, 0W-40er oder eben 5W-40er.

Grüße

Sorry, aber wenn man (wie ich) inzwischen ein Jahr aus der Materie raus ist, kommt man schon mal mit den Normen, Motorvarianten, Ausstattungen, Bremsscheibendurchmesser usw. durcheinander. Ist aber doch eh egal, weil ein ähnlicher Thread morgen wieder eröffnet wird und ich morgen nicht im Board bin, um falsche Antworten zu geben. :D

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