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Motor nach 8 Jahren stillstand starten

Themenstarteram 18. Januar 2012 um 0:05

Morgen,

ich hoffe darauf, dass hier im Oldtimerforum mehr Wissen vorhanden ist über Motoren nach langer Standzeit starten, als im Forum zum passenden Fahrzeug.

Es geht um einen Golf 2 GTI BJ 84, welcher seit ca. 8 Jahren bei uns auf der Wiese steht. Ich weiß eine Schande ihn dort stehen zu lassen, aber für änderungen ist es nun zu spät.

Der Motor soll von einem Profi aufgebaut werden, jedoch möchte ich vorher versuchen ihn zu starten.

Ich habe von meiner Tante - KFZ-Mechanikerin - gesagt bekommen, dass der Motor erst mal im alten Öl gedreht werden sollte.

Dann würden die Zündkerzen gewechselt werden, Kühlwasser wechseln, Zahnriehmen / Keilriehmen (verwechsel die immer :/ ) wechseln und dann versuchen zu starten.

Eine LKW-Batterie stände auch zur Verfügung um Starthilfe zu leisten.

Wie würdet ihr das Ganze angehen? Oder sollte ich es lieber lassen den Motor zu starten?

Anbei noch ein paar Fotos vom Motor :)

Grüße,

Motti

K-dscf5622
K-dscf5623
K-dscf5656
Beste Antwort im Thema

Ja, und wenn du dich auf den Fahrersitz niederlässt fällt dieser in sich zusammen und du wirst an einer wolke aus polster-staub ersticken, während du langsam und qualvoll verblutest weil der sitz dabei auch noch durch den zerrosteten unterboden gebrochen ist und du dir die aterien in den beinen an den scharfen rostkanten aufgeschnitten hast... :rolleyes:

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Ja, und wenn du dich auf den Fahrersitz niederlässt fällt dieser in sich zusammen und du wirst an einer wolke aus polster-staub ersticken, während du langsam und qualvoll verblutest weil der sitz dabei auch noch durch den zerrosteten unterboden gebrochen ist und du dir die aterien in den beinen an den scharfen rostkanten aufgeschnitten hast... :rolleyes:

am 18. Januar 2012 um 19:26

Es war über die Zeit mind. ein Auslass- und ein Einlassventil offen.

Der Feuchtigkeit ist es egal, ob sie durch den Auspuff oder den Luftfilter krabbeln muss.

Hi, gut.

Eben wens einfacher geht ist es

besser, pruefen ob der Motor sich

drehen laesst, wenn nicht mit Sprayoel

die beweglichen teile einspruehen und

dann die Zuendkerzen wieder einbauen

mit dem richtigen abstaenden 0,6mm

und dann mit Schleifpapier den Unterbrecher-

contackt von Gruenschimmel befreien dann

zusammen baun und ne Batterie anklemmen

und nen alten Putzlappen mit Benzin traenken

und in den Luftfilter stopfen und starten....

Er kommt, Mm, mit Husten wird dann besser

wen Er dann stehen bleibt muss die Pumpe,

Leitung und Co gereinigt werden.

Oel kann bis zum naechsten Wechseltermin

drin bleiben, Kuelwasser auch.

Naechstes Problem, die Kupplung geht nicht

auf, du kannst nicht schalten?

Zahnriehmen muss umbedingt auswechseln.

Kuelwasser muss auf Rost ueberprueft werden.

Bilder sind sehr gut, Ich habe schon Schlimmere

gesehen die 30-Jahre tod gewesen wahren.

Und Sie laufen doch super. Grusse von Mir....

Bin mal gespannt was aus der Sache wird.:D

Themenstarteram 10. März 2012 um 19:27

Also, da leider vorerst ein VW Käfer "aus dem Weg" musste (wurde in seine Garage gefahren, vorher stand er nicht so gut) und wir letzte Woche den Platz zum Schrauben freigeräumt haben ging es heute an den Motor um das Drehen mal zu versuchen.

Wir haben ihn bisher nur von Hand gedreht, dann wurde es leider zu dunkel und es hat auch angefangen zu regnen >_>

Aber: ER DREHT! Ohne Wiederstand!

Sieht soweit auch o.k. aus und ein Startversuch wird diesen Monat folgen ;)

Danke für die Vorschläge, wir haben so jetzt einen guten Plan wie wir den Startvorgang machen :) :)

Grüße,

Motti

Hallo,

nach den Bildern zu urteilen hat ein leichter Ölfilm den Motor von außen zumindest teilweise konserviert.

Bevor der Motor gedreht wird, würde ich in die Kerzenlöcher etwas Rostlöser sprühen und nach einigen Tagen der Einwirkzeit noch einige Spritzer Öl nachschießen, damit sich die Kolbenringe nicht nur von der Zylinderwand lösen, sondern auch in ihren Nuten frei beweglich sind. Dies scheint mir der kritischste Punkt zu sein.

Den Kraftstoff würde ich ebenfalls austauschen, weil die flüchtigen Anteile, die die Zündwilligkeit bewirken, inzwischen fehlen. Die Schadstoffannahme der Kommune nimmt den Altkraftstoff in der Regel kostenfrei entgegen, allerdings mit dem Behälter.

In jedem Fall Öl wechseln, zumal wenn nicht nicht auszuschließen ist, dass Fremdstoffe in den Motor gelangt sind, von wem auch immer....

Dann, wie oben bereits vorgeschlagen, den Motor zunächst von Hand drehen und dann ohne Zpndung den Motor mit Anlasser solange drehen lassen, bis der Üldruck aufgebaut ist.

Der Rest wird sich dann zeigen.

Sollte der Zahnriemen reißen, dürfte das für den Motor unschädlich bleiben, denn ich glaube mich erinnern zu können, dass bei den Langpleuelmotoren von VW - ein solcher müsste das hier auch sein - die Ventile in einem solchen Fall keinen Kolbenkontakt haben.

Andernfalls sollte der Zahnriemen vor dem Starten des Motors getauscht werden, denn der Wechsel wäre sowieso zeitnah vorzunehmen.

Viel Erfolg bei der Wiederbekebung.

guenni310

Der EV ist kein Freiläufer. Zahnriemenwechsel ist aber ne sache von ner halben stunde bei dem motor .... wenn man sich zeit lässt.

schade das man nie weiterliest was daraus wurde ..........

Nunja ganz einfach. Er startete! Nicht sauber und auch nicht ohne Probleme, aber er ging an.

Ich musste ihn auf Drehzahl halten, damit er nicht ausging, aber solange lief er.

Sobald ich dann vom Gas ging starb die Drehzahl und er ging nicht mehr an. Da war der Motor schon etwas wärmer und wollte dann nicht. Ich hatte aber meine Erkentniss, dass der Motor nicht völlig im Eimer ist und inzwischen steht der Wagen - wie es auch im Blog steht - zerlegt in der Scheune und wird aufgebaut.

Der Motor bekommt wohl eine kleine Überholung, jetzt nicht Zylinderkopfdichtung usw alles neu, aber schon etwas pflege.

So ne überraschung.

:D

Ich hab mal bei VW gelernt... Alle Gölfe die länger als 1 Jahr auf dem Hof zum Verkauf standen und ohne Vorbereitung gestartet wurden kamen mit gebrochenen Kolbenringen wieder...

Die Kolbenringe sind bei solch langen Standzeiten das empfindlichste, sie sind filigran und rosten an... Ich habe es bisher immer so gemacht, dass ich entweder bei einem geplanten längeren Stillstand über die Kerzenlöcher Öl eingefüllt habe. Oder wenn der lange Stillstand ungeplant war einfach erstmal ordentlich Rostlöser in die Kerzenlöcher geschüttet habe, 3 Tage später ordentlich Öl und dann nochmal 3 Tage später vorsichtig von Hand gedreht habe- Gefühl braucht man nur beim ersten Ruck, wenn sich die Kolbenringe lösen... nach 10 Umdrehungen von Hand kann man mal mit dem Anlasser leiern- Lappen über die Kerzenlöcher- da saut dann das Öl wieder raus...

Und erst dann würde ich ihn befeuern...

Wie gesagt, das Risiko dass die Kolbenringe brechen ist beim einfachen Start sehr hoch!

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