Motor im Stand laufen lassen schaedlich?
Hallo zusammen,
habe jetzt schon die unterschiedlichsten Sachen gehoert - was stimmt den jetzt wirklich:
ist es schaedlich fuer den Motor ihn im Leerlauf laufen zu lassen oder nicht?
Also nicht nur drei Minuten an der Ampel sondern wirklich ueber eine laengeren Zeitraum.
Macht es evtl. einen Unterschied ob kalt oder warm?
Gruss
Daniel
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von hartmut1959
(...) Außerdem ist mir die Umwelt egal, den Sprit den ich mehr verbrauche bezahle ich auch.
..und für diese Aussage solltest Du auf Lebzeit ein Verbot an allen Tankstellen dieser Erde erhalten..
623 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Kawaman1974
ach was.wenn das abwürgen nicht klappt->laß ihn abfackeln😉
richtig 😎
wenn ein diesel mal öl gezogen hat kann der drehzahlen haben wie ein benziner 😎
Zitat:
Original geschrieben von sony8v
richtig 😎Zitat:
Original geschrieben von Kawaman1974
ach was.wenn das abwürgen nicht klappt->laß ihn abfackeln😉
wenn ein diesel mal öl gezogen hat kann der drehzahlen haben wie ein benziner 😎
dann fliegen die kolben durch die motorhaube.....😁
Zitat:
Original geschrieben von sonntagskind_astra
Euro3-Norm hat deshalb ja auch die Kaltlaufregelung eingeführt, bei der die Drehzahl am Anfang etwas höher liegt, um den Kat schneller warm zu bekommen...EDIT: Oder wars schon EURO2? *grübel*
Jeder Ottomotor startet mit einer höheren Leerlaufdrehzahl, damit dieser stabiler bleibt. Hatte mal einen 20 Jahre alten VW Polo mit G - Kat und Euro 1, der hatte das auch und wenn man bei einer alten Möhre den Choke zieht, wird auch die Drehzahk erhöht (und das Gemisch angefettet).
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Beim Benziner stimmt das, er hebt die Drehzahl an, mein alter Diesel läuft kalt wie heiss mit ~600 Umdrehungen/min im Leerlauf und fliegt bei 4000 Umdrehungen/min in den Begrenzer, den er nur gelegentlich im 5. Gang bemühen muss.
Ich mache es im Winter so:
- Auto aufmachen und anwerfen + Licht an, Heizung auf volle Hütte, Heckscheibenheizung und die Enteisungsfunktion der Lüftung für die Frontscheibe.
- Den Schnee runterkehren und alles freikratzen
- Sollte es mit dem Eis auf der Frontscheibe mir zu schwer gehen wird die Zigarettenschachtel geöffnet und gewartet
Wenn alle Vorgänge abgeschlossen sind setzte ich mich in mein warmes Auto und düse los.
Und ganz ehrlich, das Benzin im Öl, die verrußten Kerzen, die 0.000001µm Verschleiß (wenn überhaupt) und die Abgase interessieren mich einen (sorry für den Ausdruck) feuchten Rattenarsch. Das muss der Motor abkönnen.
Mein Motorrad läuft auch im Leerlauf warm, und das während ich mich anziehe. 😁
Das Beispiel mit dem großen Schiffen im Hafen fand ich ganz passend, die laufen permanent und ballern dabei auch ihre Abgase in die Luft. Aber das scheint ja nicht einmal Greenpeace zu jucken.
Man kann sich auch über völlig unwichtige Dinge den Kopf zerbrechen. In Zeiten von elektronischem Motormanagement und co sehe ich keinen Grund mich diesbezüglich heiß zu machen.
Nur das die Schiffe im Hafen mehr wie nur einen Motor haben und nur den Hilfsdiesel anmachen um Strom zu erzeugen, den die sind nicht an das Stromnetz angeschlossen! Es gibt schon Überlegung die Schiffe in Zukunft mit Strom vom Land zu versorgen um dort die Emissionen im Hafenbereich zu senken. Das ist also ein denkbar schlechter Vergleich.
Ein Schiff verbraucht im Verhältnis zur Gesamtmasse, etwa ein 1/10 an Kraftstoff wie LKW die die selbe Gesamtmasse an Land bewegen. Das man teuren Strom aus Kraftwerken, wenn möglich, aus Kohleverstromung, zu Schiffen im Hafen verlegen will, ist okölogischer Unsinn.
ökologischer unsinn, dafür ist unsere regierung doch bekannt!
siehe Umwelt-Zone!
die hat NIX gebracht!
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Ein Schiff verbraucht im Verhältnis zur Gesamtmasse, etwa ein 1/10 an Kraftstoff wie LKW die die selbe Gesamtmasse an Land bewegen. Das man teuren Strom aus Kraftwerken, wenn möglich, aus Kohleverstromung, zu Schiffen im Hafen verlegen will, ist okölogischer Unsinn.
Sorry, klär mich bitte auf, denn dieses "Argument" verstehe ich gerade nicht!
Es sei denn, der Festland-Strom für die am Kai festgemachten Schiffe würde mit LKW in den Hafen transportiert werden! 😁
Was hat die Kosteneffizienz eines Schiffes (in z.B. meinetwegen Liter pro Tonnenkilometer) im Vergleich zu der eines LKW damit zu tun, dass es hier um die Emissionen der Stromaggregate des Schiffs bei Liegezeiten im Hafen geht?😕?
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Beim Benziner stimmt das, er hebt die Drehzahl an, mein alter Diesel läuft kalt wie heiss mit ~600 Umdrehungen/min im Leerlauf und fliegt bei 4000 Umdrehungen/min in den Begrenzer, den er nur gelegentlich im 5. Gang bemühen muss.
...verbraucht dabei kalt aber mehr Kraftstoff, um die 600 (real wohl eher 800) 1/min zu halten, als im warmen Zustand.
Die Leerlaufregelung sorgt dafür, dass er nicht abstirbt, denn:
Da im noch kalten Motor der Kraftstoff an den kalten Zylinderwänden kondensiert und daher nicht komplett für die Verbrennung zur Verfügung steht, erfolgt eine Erhöhung der Einspritzmenge, die sog. Kaltstart/-laufanreicherung.
Die "konstanten" 600 1/min sind somit kein Gegenbeweis, sondern eben nur der Beleg dafür, dass die Leerlaufregelung funktioniert, sonst ginge er im Kaltleerlauf aufgrund von "Sprit"mangel nämlich aus.
Schöner Effekt bei den TDIs:
Ältere springen warm gern mal nicht mehr an, kalt aber schon, weshalb man weder an die Batterie noch an den Anlasser glaubt und denkt.
Ursache ist aber tatsächlich häufig die mangelnde Anlasserdrehzahl und mithin ein altersschwacher Anlasser.
Die wird beim Kaltstart durch die Kaltstartanreicherung quasi kompensiert, die beim Warmstart naturgemäß wegfällt:
Schon reicht die geringere Anlasserdrehzahl, die daraus resultierend geringere Verdichtungswärme und die geringere Warmstarteinspritzmenge nicht mehr aus, dass das Ding warm auch noch anspringt...😁
Klingt widersinnig, ist aber so.🙂
Es geht um die Wirtschaftlichkeit von Schiffsmotoren in Verbindung zum Antrieb und bewegter Masse wie auch zur Stromerzeugung, gegenüber LKW.
Im Hafen liegende Schiffe mit Kohlestrom zu versorgen, statt schiffseigenen Strom zu verwenden, ist unsinnig.
Zitat:
Original geschrieben von Suche...
Das Beispiel mit dem großen Schiffen im Hafen fand ich ganz passend, die laufen permanent und ballern dabei auch ihre Abgase in die Luft. Aber das scheint ja nicht einmal Greenpeace zu jucken.
Doch, das juckt Greenpeace!
Wie kommst Du darauf?
In vielen Häfen gibt es Anstrengungen, die Schiffe ans Stromnetz zu hängen.
Ich meine mich zu erinnern, dass es wg. der Abgase gerade in Travemünde (und seiner spez. Lage) massive Bürgerbeschwerden gab.
Einfach mal hier oder hier einlesen! 😉
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Es geht um die Wirtschaftlichkeit von Schiffsmotoren in Verbindung zum Antrieb und bewegter Masse wie auch zur Stromerzeugung, gegenüber LKW.
Im Hafen liegende Schiffe mit Kohlestrom zu versorgen, statt schiffseigenen Strom zu verwenden, ist unsinnig.
Und das ist falsch!
Sorry!
1. hat die Effizienz von Schiffsmotoren (für den Antrieb) nichts mit der Effizienz der Stromaggregate in Schiffen zu tun, denn bekanntermaßen sind das verschiedene Motoren.
2. Spielt der Vergleich mit einem LKW hier gar keine Rolle, denn es geht um im Hafen festgemachte Schiffe und nicht um die Transportleistungseffizienz bezogen auf den Kraftstoffverbrauch eines Schiffs (Liter pro Tonnage und Kilometer).
Oder glaubst Du auch, dass es ökologischer ist, wenn ein Camper 24 Stunden seinen Motor zur Stromversorgung laufen lässt, anstatt die Leitung in die Steckdose des aufgesuchten Campingsplatzes zu stecken, deshalb, weil sein Camper-Motor doch schon Euro 5 hat!?
3. Du redest von Kohlestrom. Zwar haben wir noch immer einen viel zu hohen Kohlestromanteil, da lag auch ich eben falsch, aber abgesehen davon haben Kohlestrom-Kraftwerke eine bei weitem bessere Umweltbilanz (Filteranlagen etc.) als ein Stromaggregat-Schiffsdiesel, der mit Schweröl betrieben wird und seine Abgase gänzlich ungefiltert im Hafen in die Umwelt entlässt.
Von der Energieleistungsbilanz bzw. -effizienz mal ganz zu schweigen! Da wird sogar ein mit Öl betriebenes Großkraftwerk effizienter Strom erzeugen als das Bordstromaggregat eines Schiffs, insofern widersprichst Du Dir witzigerweise sogar selbst, denn auch hier gilt der banale Größen/Effizienzvergleich, den Du oben im -hier- irrelevanten Vergleich Schiff (groß) zu LKW (klein) in Bezug auf die Tonnage-Kilometer-Effizienz aufmachst...: Größer ist im allg. immer effizienter als klein. Deshalb ist auch ein Bus, bezogen auf den Verbrauch/Personenkilometer, effizienter als ein PKW und die Bahn effizienter als ein Bus etc. etc. 😁
4. Lies doch einfach mal die Links in meinem vorherigen Beitrag! Im zuerst verlinkten pdf findest Du Angaben zur NOx- und vor allem Schwefelemission von Schiffen (die noch immer den dreckigsten Restmüll aus der Raffinierie = Schweröl verheizen, obwohl es unterdessen weltweit Bemühungen selbst seitens der Reeder gibt, vom Schweröl wegzukommen, aufgrund ökologischer Aspekte, denn die ökonomischen sprechen ja ganz klar für das Schweröl: Der Weltschiffsverkehr verbrennt quasi das Restmüll-Entsorgungsproblem der Erdölraffinieren auf hoher See weltweit..., so sieht´s aus!).
Und, ta ta: Rein ökonomisch macht die Landstromversorgung für den Reeder sogar auch noch Sinn, denn die bordeigenen Stromerzeugungskosten liegen höher als die für den Bezug von Landstrom, boah ey!😁
Von wegen ökologischer Unsinn..., und ökonomischer schon gar nicht! 😁 😰 😎
5. Unsinn ist allein das, was Du hier behauptest, zumal von keinerlei Sachkenntnis getrübt!
Das war jetzt mal absoluter Unsinn!
Sorry
quote]
Original geschrieben von CyberTim
Als Praxis-Tipp für den Winter: 30 Sekunden im Stand laufen lassen und dann losfahren. Bei mir ist es so, dass sich nach ein paar Sekundne die Leerlaufdrehzahl senkt. Das ist dann für mich das Zeichen "go".
Nur wenn die Scheibe von außen beschlägt, lass ich die Kiste auch mal etwas länger im Stand laufen. Die paar Abgase die da mehr entstehen sind Lächerlich zu denen, die beim Lackieren nach nem Crash mangels Sicht freigesetzt werden...